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Status-Widget interaktiv: WhatsApp überrascht mit Update
WhatsApp: Großes Update für Status und Chats geplant
Nach monatelanger Testphase: Samsung startet Verteilung von großem Galaxy-Update
Der Status nimmt in der Benutzeroberfläche von WhatsApp ab sofort eine zentrale Rolle ein. Erste Anwender profitieren nämlich von einer Status-Übersicht, die sich ganz oben im Chat-Tab befindet. Tatsächlich blendet der Messenger sogar seinen Schriftzug aus, um die Aufmerksamkeit völlig auf neu erschienene Statusmeldungen zu lenken. Die Übersicht ist dynamisch und expandiert, sobald Sie nach unten wischen. Eine besonders spannende Entdeckung gibt es außerdem hinsichtlich WhatsApp-Backups. Das Entwicklerstudio arbeitet derzeit an einem eigenen Cloud-Dienst für die Sicherungen. Statusmeldungen sind eine praktische Möglichkeit, aktuelle Geschehnisse mit mehreren Menschen zu teilen. Um den vollständigen Überblick über diese Beiträge in WhatsApp zu erhalten, mussten Sie bislang durch die Liste aktiver Unterhaltungen scrollen oder den Tab "Aktuelles" aufrufen. Wie WABetaInfo entdeckte, wird das Sichten der Statusupdates jetzt vereinfacht. Es gab bereits Hinweise auf diese Änderung, in der Betaversion 2.26.17.1 des Messengers für Android ist das Feature nun einsatzbereit. Die Anwender werden sukzessive für die Funktion freigeschaltet. Es kann also etwas dauern, bis Sie trotz passendem Update Zugriff erhalten. Sobald die neue Status-Übersicht aktiv ist, sehen Sie ganz oben im Chat-Tab bis zu drei überlappende Profil-Icons. Dabei handelt es sich um die neuesten Statusmeldungen der betreffenden Kontakte. Interessanterweise ist das WhatsApp-Logo in dieser Ansicht nicht zu sehen. Erst wenn Sie nach unten wischen, erscheint der Schriftzug des Kommunikationstools. Außerdem werden dann weitere Profilbilder von Kontakten mit neuen Status-Beiträgen aufgelistet. Sie können auf das jeweilige Icon tippen, um den Status der gewünschten Person aufzurufen. Ferner weist WhatsApp in einem Infofenster auf die Neuerung hin. Für online gesicherte Chatinhalte stehen in WhatsApp bislang nur iCloud unter iOS und Google Drive unter Android zur Verfügung. Künftig möchte Meta einen eigenen Cloud-Dienst als Alternative offerieren. WABetaInfo erfuhr von diesem Plan und teilte weiterführende Informationen mit. So wird der Service standardmäßig 2 GB an kostenlosen, verschlüsselten Datenplatz beinhalten. Allerdings ist unbekannt, ob dieser Bonus Nutzern von WhatsApp Plus vorbehalten ist. Sollten die 2 GB zu wenig sein, werden Sie von einer kostenpflichtigen Option Gebrauch machen können. Jene beinhaltet 50 GB Cloud-Speicher und schlägt mit monatlich 99 Cent zu Buche. Quelle: teltarif
Schon beim ersten iPhone-Modell, das 2007 auf dem Markt kam, hatte Apple den Akku fest verbaut. In der Folge schlossen sich immer mehr Smartphone-Hersteller diesem Trend an. Heute gibt es praktisch keine Mobiltelefone mehr, bei denen Nutzer einfach nur die Rückwand abnehmen und den Akku austauschen können. Das mag zu einem Design wie "aus einem Guss" beitragen. Nutzerfreundlich ist diese Lösung nicht. In der Europäischen Union trat die Politik auf den Plan. Eine Verordnung sieht vor, dass ab dem kommenden Jahr nur noch Smartphones angeboten werden dürfen, bei denen Nutzer den Akku selbst austauschen können - oder bei denen die Hersteller auf andere Weise sicherstellen, dass die Geräte nicht nach wenigen Jahren zu Elektronikschrott werden, weil der Akku schlapp macht. Als Alternative zu einem wechselbaren Akku können die Hersteller einem iPhone-Ticker-Bericht zufolge auch Akkus verbauen, die bestimmte Anforderungen erfüllen. So muss gewährleistet sein, dass nach 500 vollständigen Ladezyklen noch mindestens 83 Prozent der ursprünglichen Kapazität erreicht wird. Unter einem vollständigen Ladezyklus ist die Nutzung von 100 auf 0 Prozent gemeint. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Nutzung am Stück oder nach - ggf. auch mehreren - Teilladungen erfolgt. Nach 1000 kompletten Ladezyklen darf die Kapazität des Akkus nicht unter 80 Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Leistung fallen. Weitere Vorgaben sind, dass die Geräte staubdicht sind und mindestens 30 Minuten lang bis zu einem Meter unter Wasser sein können, ohne davon Schaden zu nehmen. So soll verhindert werden, dass äußere Einflüsse neben anderen Komponenten auch negativen Einfluss auf die Lebensdauer des Akkus haben. Die meisten Hersteller werden vermutlich dabei bleiben, keine Smartphones mit wechselbarem Akku anzubieten. Mit intelligentem Lade-Management (maximal 80 Prozent, volle Aufladung nur bei Bedarf etc.) arbeiten die Produzenten schon jetzt daran, die Alterung der Akkus zu verlangsamen. Die 80 Prozent Leistung nach 1000 Ladezyklen erscheinen durchaus realistisch und dürften dazu beitragen, dass die Nutzer ihre Mobiltelefone über mehrere Jahre verwenden können, ohne eine massive Verschlechterung der Akkukapazität zu bemerken. Quelle: teltarif
Für Anwender eines Android-Mobilgerätes bereitet WhatsApp eine neue Form der Benachrichtigungen vor. Künftig sollen Sie vollständige Unterhaltungen führen können, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Hierfür macht das Chatprogramm von den Nachrichten-Blasen des Google-Betriebssystems Gebrauch. Dieses Feature blendet Mitteilungen als schwebendes Fenster über sämtliche Systembereiche und Apps ein. Dabei stehen mehrere Optionen, wie das Antworten, das Ausklappen für eine vollständige Unterhaltung oder das Stummschalten zur Verfügung. Der Umweg über die Benachrichtigungsleiste von Android entfällt. Wenn Sie derzeit eine Mitteilung in WhatsApp unter Android erhalten, können Sie diese über die Benachrichtigungsleiste betrachten und darauf reagieren. In Zukunft wird sich die Interaktion mit den Nachrichten intuitiver gestalten. WABetaInfo hat nämlich entdeckt, dass der zu Meta gehörende Messenger an der Integration der Nachrichten-Blasen arbeitet. Dieses Feature könnte Ihnen bereits bei anderen Chatprogrammen begegnet sein. Sobald eine Mitteilung eingeht, wird ein Ausschnitt von dieser samt Nutzername als kleines schwebendes Fenster oben auf dem Display eingeblendet. Nun haben Sie mehrere Optionen, darauf zu reagieren. Sie können umgehend antworten, den Inhalt als gelesen markieren, die Benachrichtigungen stumm schalten oder den Chat vollständig öffnen. Letztgenannte Option ruft allerdings nicht WhatsApp auf, sondern vergrößert die Nachrichten-Blase. Von dort aus sind sogar Anhänge, Anrufe und Sprachnachrichten möglich, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Falls Ihnen diese Art der Interaktion nicht gefallen sollte, können Sie die Funktion jederzeit deaktivieren. Derzeit steht das Feature allerdings ohnehin noch nicht zur Verfügung. WhatsApp führt aktuell interne Tests durch und stellt die Nachrichten-Blasen in einer kommenden Betaversion bereit. Sollten Sie beispielsweise in YouTube ein Video betrachten oder in Chrome eine Internetseite konsumieren, ploppt künftig eine WhatsApp-Benachrichtigung oben auf. Es ist also nicht mehr notwendig, die Benachrichtigungsleiste herunterzuziehen, um eine Mitteilung zu sichten. Auf diese Weise wird der aktuelle Displayinhalt kaum beeinträchtigt. Außerdem können Sie umgehend entscheiden, ob Sie mit dem Inhalt interagieren oder ihn ignorieren wollen. Die Nachrichten-Blasen in ihrer jetzigen Form wurden mit Android 11 eingeführt. Als Mindestanforderung gilt also dieses oder ein neueres Betriebssystem. Quelle: teltarif
Alle in der EU verkauften Mobilgeräte sollen ab 2027 über austauschbare Akkus verfügen. Das gilt auch für Smartphones. Was könnte die Regulierung bedeuten und wo lassen sich Akkus bereits austauschen? Wenn Sie auf Ihr aktuelles Smartphone blicken, welchen Grund hätten Sie, zu einem neueren Modell zu wechseln? Ist Ihre Kamera zu schlecht? Ist das Display zu dunkel? Oder liegt es wie so häufig an einer der größten Schwachstellen alternder Mobilgeräte, dem Akku? Immerhin mögen die Batterien zwar beim Kauf noch locker für den Tag reichen, doch mit den Jahren nutzt sich der Akku zunehmend ab und büßt große Teile seiner Maximalkapazität ein. Ein Jahr später bedeutet ein voller Handyakku vielleicht nur noch rund 90 Prozent dessen, was beim Neugerät möglich war. Um Elektroschrott vorzubeugen und die Langlebigkeit von Smartphones zu fördern, beschloss die EU im Jahre 2023 die „Europäische Batterieverordnung (EU) 2023/1542“. Diese schreibt unter anderem vor, dass mobile Geräte wie Handys dazu verpflichtet sind, leicht austauschbare Akkus zu verbauen. Bedeutet: Nimmt die Akkuleistung stark ab, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ohne großen technischen Aufwand in der Lage sein, die Batterie selbstständig auszutauschen. So ließe sich das betagte Smartphone deutlich länger nutzen und ein Neukauf verzögern. Bereits 2024 ist die Regulierung auch für Deutschland in Kraft getreten. Dementsprechend sind Smartphone-Hersteller ab dem 18. Februar 2027 dazu verpflichtet, ihre neuen Modelle mit austauschbaren Akkus auszustatten. Das gilt gleichermaßen für Tablets, Laptops oder tragbare Spielekonsolen wie kommende Iterationen der Nintendo Switch 2 (Test). Konkret müsste sich das Mobilgerät dann mit einem handelsüblichen Werkzeug, etwa einem Schraubenzieher, durch den Endverbraucher austauschen lassen. Der Besuch bei einer Fachwerkstatt oder beim Elektromarkt soll also nicht erforderlich sein. Auch müsste sich die Batterie entfernen lassen, ohne dabei das Gerät zu beschädigen – etwa, weil man Klebstoff herauskratzen oder die Hülle aufbrechen müsste. Allerdings lässt die Verordnung auch einige Ausnahmen zu, schreibt ECOPV-EU. So seien zwar entgegen einer geläufigen Annahme nicht etwa alle wassergeschützten Geräte automatisch von den Verpflichtungen befreit, doch Medizingerätschaften oder speziell für Tauchgänge entwickelte Gadgets müssten keine austauschbaren Akkus innehaben. Smartphones hingegen fallen eigentlich nicht in diese Bereiche. Ob nun das iPhone 19 oder das Samsung Galaxy S28 tatsächlich mit austauschbaren Batterien auf den deutschen Markt kommen werden, bleibt bislang noch abzuwarten. Konkrete Pläne zu den Modellen wurden noch nicht offiziell kommuniziert. Bereits heute gibt es jedoch einige Smartphones, die über leicht austauschbare Akkus verfügen. Ein populäres Beispiel ist etwa das Fairphone 6. Bei dem modularen Handy können wir ohne viel Mühe die Rückseite abnehmen und neben der Batterie auch kleinere Komponenten wie die Kamera oder den USB-C-Anschluss austauschen. Laut Hersteller senkt dies die Reparaturkosten um bis zu 86 Prozent. Auch einige weitere der von uns getesteten Handys haben austauschbare Akkus. Dazu zählen selbst Einsteigermodelle wie das HDM Skyline (Test) oder robuste Outdoor-Modelle wie das RugOne Xever 7 Pro. Die großen Namen rund um Apple, Samsung, Google oder Xiaomi fremdeln bislang aber noch mit dem Thema. Wir bleiben gespannt, ob die EU-Regulierung ab 2027 wirklich alle Neugeräte zum Tauschakku überreden kann und wie konkret sich diese Vorgaben auf die Smartphones auswirken werden. Quelle: Chip
Es vergeht kaum ein Tag ohne neu in WhatsApp entdeckte Komfortfunktionen. Jetzt sickerten eine Zusammenfassung für mehrere Chats und eine Pause für Firmenkontakte durch. Künftig wird es der Künstlichen Intelligenz Meta AI möglich sein, eine Übersicht ungelesener Mitteilungen von sämtlichen Unterhaltungen zu generieren. Die Analyse und die Bereitstellung sollen ohne Auswirkungen auf die Privatsphäre geschehen. Haben Sie Kontakte, welche als Unternehmen oder Angestellte gekennzeichnet sind, dürfen Sie deren Offerten demnächst pausieren. Angebote und Ankündigungen werden im gewählten Zeitraum abgeschaltet. In den USA starteten die KI-Zusammenfassungen bereits im Juli 2025. Hierzulande müssen wir uns immer noch gedulden. Sobald das Feature bei uns startet, profitieren Sie aber von einem erweiterten Funktionsumfang. Anstatt lediglich die neuen Inhalte eines aktiven Chats soll Meta AI künftig die Inhalte aller Konversationen komprimiert ausgeben. In der Betaversion 26.15.10.71 des Messengers für iOS wurde diese Anpassung gesichtet. Das Feature befindet sich sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones in Entwicklung. Freigeschaltet und somit nutzbar sind die schlauen Zusammenfassungen aber selbst für Betatester noch nicht. Die Arbeitsweise der kommenden KI-Funktion von WhatsApp ist simpel und intuitiv. Sobald der Messenger bemerkt, dass im Chat-Tab mehrere Mitteilungen in kurzer Zeit eingegangen sind, blendet er eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "Erhalten Sie eine Zusammenfassung" (Get a summary) oben ein. Wird dieses Bedienelement angetippt, kreiert Meta AI eine Übersicht der Nachrichten direkt im Chat-Tab. Auf diese Weise müssen Sie nicht einzelne Unterhaltungen öffnen und die dortigen Mitteilungen separat bündeln. Dank der Software-Technologie Private Processing bleiben die verarbeiteten Daten verschlüsselt. Eine weitere Neuerung wurde in der WhatsApp-Betaversion 2.26.16.1 für Android gefunden. In Zukunft wird der Messenger in Chats mit Geschäftskontakten oben eine neue Schaltfläche mit der Bezeichnung "Stopp" einführen. Sollte Ihnen eine Firma oder ein Angestellter zu penetrant mit Angeboten sein, lassen sich diese mit dieser Funktion pausieren. Sie können entsprechende Mitteilungen entweder 24 Stunden, eine Woche oder dauerhaft unterbinden. Bislang lässt sich die WhatsApp-Option noch nicht nutzen. Das Feature dürfte auch für iOS erscheinen. Quelle: teltarif
Beim Cloud-Speicher OneDrive steht eine Anpassung an, die den Umgang mit gelöschten Dateien verändert. Ab Mai 2026 führt Microsoft eine neue Regel ein, die klar festlegt, wo entfernte Inhalte landen. Wer Dateien löscht, sollte künftig genauer hinschauen, um sie bei Bedarf wiederzufinden. Die Anpassung betrifft nicht nur Windows 11, sondern auch andere Systeme. Microsoft hat die Neuerung im Microsoft-365-Admincenter (archiviert bei Merill.net) angekündigt. Demnach werden Dateien, die im Cloud-Speicher gelöscht werden und zuvor auch lokal verfügbar waren, nicht mehr im Papierkorb des Computers abgelegt. Stattdessen erscheinen sie ausschließlich im digitalen Papierkorb von OneDrive. Das bedeutet: Wird eine Datei über OneDrive entfernt, ist sie nicht mehr direkt auf dem PC zu finden. Eine Wiederherstellung ist dann nur noch über den Papierkorb im OneDrive-Konto möglich. Die Änderung gilt nicht für alle Fälle. Dateien, die ausschließlich online gespeichert sind, landen weiterhin im OneDrive-Papierkorb. Inhalte, die nur lokal auf dem Rechner gespeichert sind, werden wie gewohnt im Papierkorb des Systems abgelegt. Betroffen sind ausschließlich Dateien, die zwischen Cloud und Gerät synchronisiert werden. Microsoft verfolgt mit dieser Anpassung vor allem das Ziel, die Leistung zu verbessern. Laut Unternehmen soll die Synchronisation dadurch schneller ablaufen. Außerdem will Microsoft für mehr Klarheit sorgen, welche Version einer Datei aktuell ist. Bisher wurden synchronisierte Dateien doppelt abgelegt, wenn sie gelöscht wurden. Sie erschienen sowohl im Online- als auch im Offline-Papierkorb. Das bot zwar eine doppelte Absicherung, war für viele Nutzer aber auch schlicht zur Gewohnheit geworden. Mit der Umstellung entfällt diese doppelte Ablage. Das kann zunächst ungewohnt wirken. Die Änderung betrifft alle Nutzer von OneDrive unter Windows und macOS. Microsoft plant, die Anpassung bis Ende Mai 2026 vollständig bereitzustellen. Quelle: Techbook
Lange war WhatsApp kostenlos, doch jetzt startet ein optionales Abo-Modell mit Zusatzfunktionen. WhatsApp führt ein neues, optionales Abo-Modell für seinen Messenger ein. Unter dem Namen „WhatsApp Plus“ erhalten Nutzer gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf exklusive Funktionen zur Personalisierung der App. In Europa liegt der Preis laut WABetaInfo für das Abonnement von WhatsApp Plus bei 2,49 Euro pro Monat, kann sich regional aber unterscheiden. Die Einführung ist ein deutlicher Schritt des Unternehmens, neben dem Business-Bereich auch mit Privatnutzern Umsätze zu erzielen. Abonnenten von WhatsApp Plus bekommen eine Reihe von neuen Werkzeugen an die Hand, um die App-Oberfläche nach eigenen Wünschen zu gestalten. Dazu gehören neue Farb-Themes, mit denen sich das gewohnte Grün durch eine andere Akzentfarbe ersetzen lässt. Zusätzlich stehen neue App-Icons für den Startbildschirm zur Verfügung. Praktisch ist vor allem die Möglichkeit, künftig viel mehr Chats am oberen Rand der Liste anpinnen zu können. Alle Plus-Features von WhatsApp im Überblick: 18 neue Farb-Themes: Personalisiert die komplette App-Oberfläche mit einer neuen Akzentfarbe. 14 neue App-Icons: Wählt ein neues Symbol für euren Startbildschirm aus. Bis zu 20 Chats anpinnen: Behaltet deutlich mehr wichtige Konversationen im Blick. Bisher sind 3 Chats anpinnbar. Exklusive Sticker: Erhaltet Zugriff auf neue Sticker-Pakete, teilweise mit Animationen. 10 neue Klingeltöne: Nutzt exklusive Töne für eure WhatsApp-Anrufe. Erweiterte Chat-Listen: Wendet Einstellungen wie Designs gebündelt auf ganze Listen an. Meta betont jedoch, dass die grundlegende Nutzung von WhatsApp nicht eingeschränkt wird. Alle Kernfunktionen wie das Senden von Nachrichten, Anrufe und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben für alle Nutzer vollständig kostenlos und unverändert. Das „Plus“-Paket ist eine rein optionale Erweiterung für Nutzer, die sich in WhatsApp mehr Individualität wünschen. Derzeit wird das neue Abo-Modell schrittweise an eine begrenzte Anzahl von Testern ausgerollt, die eine aktuelle Beta-Version von WhatsApp für Android nutzen. Wann die Funktionen für alle Nutzer und auch für iOS verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Quelle: Giga
Angriffe auf Ihre Online-Konten können jederzeit vorkommen. Sie können das mit einem simplen Trick prüfen. Sogenannte Browser-in-Browser-Attacken werden genutzt, um Nutzern Passwörter zu klauen. Angreifer zeigen Ihnen scheinbar legitime Pop-up-Fenster im Browser an, die Sie dazu auffordern, sich mit Facebook-, Google- oder Microsoft-Konto oder einem anderen Single-Sign-On-Dienst erneut anzumelden. Der Vorgang ist für Nutzer soweit nicht ungewöhnlich, denn auch wenn man praktisch permanent bei vielen Diensten eingeloggt ist, muss man sich meist nach einer bestimmten Zeit wieder neu anmelden. Dann werden Mail-Adresse, Passwort und manchmal sogar 2FA-Codes abgefragt. Doch bei den Browser-Attacken wird versucht, genau diese Infos zu stehlen. Wir erklären, wie die Angriffe funktionieren, wie man sie erkennt und abwehren kann. Bei den Angriffen handelt es sich um eine raffinierte Phishing-Methode. Nutzer sehen innerhalb eines echten Browser-Tabs ein täuschend echt aussehendes, aber gefälschtes Browser-Fenster. Meist wird der Angriff über eine Fake-Webseite losgetreten, auf die Nutzer durch das Anklicken von Links in Chats, E-Mails oder Communities gelangen. Die erste Schutzmaßnahme ist also uralt: Sie sollten nicht vorschnell irgendwelchen Links folgen. Wenn Sie es doch tun, wird auf einer gefälschten Seite per HTML, CSS und JavaScript ein Fenster gerendert, das exakt wie ein separates Browser-Pop-up aussieht. Dabei wird der Stil von Single-Sign-On-Fenstern wie „Mit Google anmelden“ oder „Über Steam einloggen“ kopiert. In diesen gefälschten Fenstern wird auch die angezeigte Adressleiste manipuliert, sodass sie etwa die korrekte Adresse für Google-Anmeldungen samt Sicherheits-Schloss-Symbol anzeigt. Geben Nutzer arglos ihre sensiblen Daten wie Benutzernamen und Passwörter ein, werden diese direkt an den Server des Angreifers gesendet statt an den legitimen Dienst. Aktuelle Trends zeigen, dass diese Methode zwar schon seit ein paar Jahren unterwegs ist, sich aber Anfang 2026 etwa in Gaming-Communities oder bei Facebook und Instagram größerer Beliebtheit erfreut, da die Angreifer ihre Technik auch immer weiter verfeinern. Neu ist zum Beispiel auch die Abfrage von 2FA-Codes durch die Angreifer. Ein kritischer Blick auf die URL reicht also nicht mehr aus, um sich zu schützen. Sie können aber das technische Wissen um den Angriff nutzen, um Attacken zu enttarnen, denn die Fake-Fenster sind keine echten Browser-Fenster. Es gibt zwei effektive Tests, um ein echtes von einem gefälschten Fenster zu unterscheiden. Verschiebe-Test: Man versucht dabei, das Login-Fenster mit der Maus über den Rand des eigentlichen Browser-Fensters hinaus zu verschieben. Ein echtes Fenster lässt sich frei auf dem gesamten Bildschirm bewegen, während ein Fake-Fenster im Browser-Tab gefangen ist und am Rand abgeschnitten wird oder verschwindet, sobald man es aus dem Hauptfenster bewegen möchte. Minimieren-Test: Wenn man das Hauptfenster des Browsers minimiert, verschwindet das gefälschte Login-Fenster mit ihm, weil es ein integraler Bestandteil der Webseite ist. Ein echtes Pop-up-Fenster hingegen bleibt als separates Element bestehen. Hier zeigt sich wieder einmal, wie unverzichtbar Passwortmanager sind. Haben Sie dort Login-Daten abgespeichert, erkennt ein Passwortmanager wie Bitwarden die tatsächliche Domain im Hintergrund. Zugangsdaten werden in den gefälschten Fenstern also nicht automatisch ausgefüllt. Bei einem anderen Tipp sollten Sie vorsichtig sein. Oft wird geraten, im Zweifelsfall absichtlich ein falsches Passwort einzutippen. Die Idee ist, dass die Diebe dann falsche Zugangsdaten stehlen und es nicht merken. In diesem Fall reagiert die Seite nicht mit einer Fehlermeldung, obwohl Sie ein falsches Passwort angegeben haben. Das Problem: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Angreifer das falsche Passwort nicht bemerken. Fortgeschrittene Phishing-Kits können Ihre Eingabe in Millisekunden an die echte Login-Seite weiterleiten. Wenn die echte Seite den Fehler meldet, könnte der Angreifer diese Meldung an Sie durchreichen. Quelle: Chip
Derzeit arbeitet Meta an einer Option, mit welcher Sie die Privatsphäre in WhatsApp noch besser absichern können. Es handelt sich um ein neues Feature für die selbstlöschenden Nachrichten. Es lässt sich ein Intervall auswählen, nach dem die Mitteilungen automatisch aus dem Chat verschwinden. Künftig wird es alternativ möglich sein, ein Intervall festzulegen, das erst nach dem Lesen greift. Diese Zeitabstände sind zudem deutlich kürzer. Sie können beispielsweise definieren, dass Ihr Gegenüber den Chat öffnet und Ihre Nachricht fünf Minuten später gelöscht wird. Das grüne Chatprogramm ist ein großer Bestandteil der heutigen Kommunikation. Hierbei können auch sensible Nachrichten übermittelt werden. Für manche Szenarien bietet es sich deshalb an, die selbstlöschenden Mitteilungen zu aktivieren. Sie finden diese Option in den Einstellungen von WhatsApp im Bereich Datenschutz. Aktuell offeriert der Messenger die Limits 24 Stunden, sieben Tage und 90 Tage. Wie wir durch WABetaInfo erfuhren, gesellt sich bald die Sektion "Nach dem Lesen" (After reading) dazu. Während der gängige Timer nach der ausgewählten Zeit Inhalte löscht, egal ob diese gelesen wurden, startet der neue Timer für das Gegenüber erst nach dem Lesen. Für dieses Feature soll es die Optionen fünf Minuten, eine Stunde und zwölf Stunden geben. Haben Sie beispielsweise das Limit für fünf Minuten ausgewählt und Ihr Kontakt liest die Nachricht erst nach drei Stunden, verschwindet bei ihm die Nachricht nach drei Stunden und fünf Minuten. Bei Ihnen wird die Mitteilung direkt nach dem ausgewählten Intervall gelöscht. Der Empfänger hat durch den neuen Timer keinen Druck, das Geschriebene zu lesen. Sobald er den Chat mit Ihnen öffnet, gilt die Nachricht jedoch als gelesen und die festgelegte Ablaufzeit startet. Gesichtet wurde das Feature in der WhatsApp-Betaversion 2.26.15.11 für Android. Freigeschaltet und somit nutzbar ist die Erweiterung aber noch nicht. Bei solchen eher kleineren Änderungen dauert es erfahrungsgemäß nicht allzu lange, bis sie für erste Anwender ausrollen. Zunächst dürften Betatester mit einem Android-Mobilgerät die Option "Nach dem Lesen" in den Einstellungen der selbstlöschenden Nachrichten vorfinden. Wir gehen davon aus, dass sich dieselbe Funktion auch für die iOS-Variante von WhatsApp in Entwicklung befindet. In einer kommenden Betaversion für das iPhone sollte die Neuerung deshalb ebenfalls auftauchen. Quelle: teltarif
Morgens im Bus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Blick in WhatsApp gehört für viele längst zur Routine. Doch statt einer guten Übersicht erscheint oft ein überfüllter Bildschirm: private Chats mit Freundinnen und Freunden, Familiengruppen, dazu immer wieder Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Was eigentlich die Kommunikation erleichtern soll, wird so schnell unübersichtlich. Hier könnte der Messenger künftig selbst eingreifen. Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Lösung, die Unternehmens-Chats automatisch aus der Hauptansicht herausnimmt und so für mehr Übersicht sorgt. Nutzerinnen und Nutzer sollen die Funktion über einen neuen Schalter in den Einstellungen steuern können. Ist die Option aktiviert, verschiebt WhatsApp entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich. So bleibt die Chat-Liste übersichtlich und konzentriert sich auf persönliche Unterhaltungen. Wie genau der neue Bereich aussehen wird, ist noch offen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, ähnlich wie archivierte Chats, in der solche Gespräche gesammelt werden. Die Trennung übernimmt WhatsApp automatisch im Hintergrund, sodass Nutzerinnen und Nutzer nichts mehr selbst sortieren müssen. Falls sie doch einmal auf aussortierte Nachrichten zurückgreifen wollen, können sie die entsprechenden Chats jederzeit öffnen. Aktuell befindet sich die Funktion offenbar noch in der Testphase. Sie wird derzeit in der Android-Version 2.26.15.9 erprobt und ist bislang nur für ausgewählte Beta-Nutzerinnen und -Nutzer verfügbar, die neue WhatsApp-Features vorab ausprobieren können. Ziel dieser Tests ist es, mögliche Fehler zu erkennen und die Funktionsweise zu optimieren. Wann die Neuerung für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist noch nicht sicher, ob WhatsApp diesen Ansatz am Ende genau so umsetzt. In einer früheren Testversion arbeitete der Dienst an einer anderen Lösung: Statt Chats nach einiger Zeit automatisch auszulagern, wurden Unternehmenskonversationen von Anfang an in einer eigenen Liste gebündelt. Würde dieses Konzept umgesetzt, könnten Nutzerinnen und Nutzer gezielt alle Gespräche mit Unternehmen an einem Ort finden, in der normalen Chatübersicht würden sie erst gar nicht auftauchen. Welche Variantensich letztlich durchsetzt und wann sie für alle verfügbar wird, ist noch offen. Quelle: Computerbild
Xiaomi arbeitet fleißig an seiner Vision von Android 17, und nun sickerten Details zu dieser HyperOS 4 getauften Software durch. Es soll sich um eine umfassende Änderung der Benutzeroberfläche handeln. Das Design wird sich grundlegend von jenem vorheriger Iterationen unterscheiden. Hierfür arbeitet Xiaomi mit Leica zusammen. Der deutsche Kamera-Spezialist inspiriert den chinesischen Hersteller durch kontrastreiche Farben. Insgesamt sei die neue Aufmachung aufgeräumter, moderner und einheitlicher. Verbesserungen am Sperrbildschirm und mehr Geschwindigkeit und Stabilität dank Rust-Programmiersprache werden ebenfalls erwartet. Leica kann auf mehr als anderthalb Jahrhunderte Fachwissen rund um Fotografie und Bildgestaltung zurückblicken. Weil die Farbgebung dabei eine essenzielle Komponente ist, weiß die Firma auch auf diesem Gebiet zu überzeugen. Xiaomi und Leica gingen vor knapp vier Jahren eine strategische Partnerschaft ein, um die Kameraqualität der Smartphones zu verbessern. Nun soll die Kooperation über die Fotografie hinaus verstärkt auf die Software ausgeweitet werden. Wie wir durch XimiTime erfuhren, ist Leica stark in die Entwicklung des Designs von HyperOS 4 involviert. Ein renommierter Tippgeber teilte diese Information über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo mit. Ihm zufolge arbeitet Xiaomi an signifikanten Änderungen der Benutzeroberfläche. Jene soll sich an einer Leica-Farbpalette orientieren. Wie das aussehen könnte, veranschaulicht bereits die entsprechend konstruierte Kamera-App neuerer Xiaomi-Handys. Der hessische Optik-Spezialist hat das Programm mit einprägsamen Kontrasten realisiert. Künftig soll also das gesamte Betriebssystem die Nutzererfahrung dieser Anwendung aufgreifen. HyperOS 4 könnte Ihnen ein modernes, harmonisches und übersichtliches Android 17 zur Verfügung stellen. Abseits des Designs werden zusätzliche, tiefgreifende Änderungen erwartet. Es ist gut vorstellbar, dass Xiaomi auf seine Anwender hört und den Sperrbildschirm optimiert. Viele Anwender wünschen sich einen dedizierten, dynamischen Bereich für Widgets und Benachrichtigungen, welcher das Hintergrundbild nicht beeinträchtigt. Ferner ist bekannt, dass der Hersteller seine System-Apps für HyperOS 4 in die Programmiersprache Rust umwandelt. Dies soll sich positiv auf die Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit auswirken. Eine erste Betaversion der neuen Xiaomi-Software wird im August erwartet. Quelle: teltarif
Wer seine Bilder auf Android mit Google Fotos bearbeitet, muss sich ab sofort umgewöhnen. Google räumt seine Fotos-App für Android-Nutzer auf und ändert dabei den Zugriff auf einige Bearbeitungswerkzeuge. Funktionen wie der „Magische Radierer“, „Verschieben“ oder „Reimagine“ werden nicht länger durch ein direktes Tippen, Einkreisen oder Kritzeln auf dem Bild selbst gestartet. Die Änderung soll eine direkte Reaktion auf das Feedback von Nutzern sein, die die Werkzeuge aktiviert haben, obwohl sie das gar nicht wollten. Um die praktischen Tools weiterhin verwenden zu können, müsst ihr nun einen kleinen Umweg gehen. Laut Google müsst ihr wie gewohnt ein Foto öffnen, dann auf „Bearbeiten“ tippen und schließlich das gewünschte Werkzeug aus dem Menü am unteren Bildschirmrand auswählen. Dort findet ihr die Funktionen entweder direkt in der Liste oder könnt sie über die Suche gezielt ausfindig machen. Der Grund für diese Anpassung ist laut Google der Wunsch nach einer einfacheren und stabileren Bedienung. Die direkte Interaktion auf dem Foto soll bisher dazu geführt haben, dass die Werkzeuge versehentlich ausgelöst wurden. Mit der Verlagerung der Funktionen in das Bearbeitungs-Menü möchte das Unternehmen die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestalten und gleichzeitig die Leistung der App optimieren (Quelle: Google). In den letzten Monaten und Jahren hat die Google-Fotos-App immer mehr KI-gestützte Features erhalten. Seit der App-Version 7.64 können Nutzer beispielsweise auch Sticker direkt in der Fotos-App erstellen. Mit der wachsenden Zahl an Werkzeugen und Funktionen wird es zunehmend wichtiger, eine intuitive und aufgeräumte Oberfläche zu bewahren. Um die Änderungen zu sehen, solltet ihr sicherstellen, dass eure Google-Fotos-App auf dem neuesten Stand ist. Quelle: Giga
WhatsApp schaltet nach und nach ein Benutzername-Feature für Android und iOS frei. Kontakte lassen sich damit finden, ohne die eigene Nummer preiszugeben. WhatsApp beginnt, eine seit Langem erwartete Funktion für ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer auszurollen: Benutzernamen. Die Option ist laut "WABetaInfo" zunächst nur bei einem kleinen Teil der Accounts sichtbar. So ist es möglich, Kontakte über einen eindeutig gewählten Nutzernamen zu finden und ihnen zu schreiben, ohne die Handynummer zu teilen. Perspektivisch sollen Kontakte direkt über die Suche per Benutzername gefunden werden, was sowohl die Auffindbarkeit als auch den Schutz der Telefonnummer verbessern soll. In den Profil-Einstellungen erscheint bei freigeschalteten Accounts ein eigener Bereich für Benutzernamen. Diese müssen zwischen drei und 35 Zeichen lang sein, mindestens einen Buchstaben enthalten und dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche nutzen. Adressen, die mit "www." beginnen oder mit Domains wie ".com" enden, sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Websites zu vermeiden. Der gewünschte Name muss zudem plattformweit frei sein: Ist er bereits auf Instagram oder Facebook belegt, kann er in WhatsApp nur verwendet werden, wenn der Inhaber die Konten über das Meta Accounts Center verknüpft und so seine Eigentümerschaft bestätigt. Zusätzlich lässt sich ein optionaler "Username-Key" festlegen. Ein vierstelliger Zusatzcode, der bei Erstkontakt zusammen mit dem Benutzernamen eingegeben werden muss. Nur wer sowohl Name als auch Schlüssel kennt, kann dann eine Unterhaltung starten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt generell davor, dieselben Kennungen zu häufig und in unterschiedlichen Kontexten zu verwenden, weil dies Identitätsdiebstahl erleichtern kann. Angreifer kombinieren öffentlich sichtbare Profile, Benutzernamen, um möglichst vollständige "digitale Identitäten" zu erstellen. Das BSI empfiehlt deshalb, für verschiedene Dienste unterschiedliche Nutzernamen und starke, einzigartige Passwörter zu wählen. Des Weiteren sollte man, wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sensible Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Quelle: Chip .
Hier ein Foto, dort ein Video: Gerade in großen WhatsApp-Gruppen sammeln sich über die Zeit eine Menge Mediendateien an - das kann nicht nur den Chatverlauf unübersichtlich machen. Besonders längere Videos verbrauchen auf dem Smartphone schnell viel Speicherplatz. Es bietet sich also an, gelegentlich auszumisten. Das geht einfach, in dem man den Chat öffnet und dann oben auf den Chatnamen tippt. Ein Menü klappt auf, bei dem der Punkt "Speicher verwalten" weit oben steht - dabei sieht man durch die Angabe der Megabyte (MB) direkt, wie viel Speicherplatz die Dateien dieses Chats in Anspruch nehmen. Tippt man darauf, kann man mit dem Aufräumen beginnen. Entweder löscht man gleich alle Mediendateien mit der Funktion "Alle auswählen". Oder aber, man entledigt sich nur der größten Speicherfresser. Dafür tippt man rechts oben auf die drei Striche: Dann lassen sich die Dateien sortieren - nach "Neueste", "Älteste" oder eben "Größte". Die Dateien, die wegsollen, kann man mit einem kurzen Tippen einzeln markieren und anschließend mit einem Tipp auf den Papierkorb oben rechts auf dem Bildschirm löschen. Der Chatverlauf bleibe beim Löschen von Mediendateien unberührt, so WhatsApp. Das Aufräumen des Speichers hat WhatsApp kürzlich als neue Funktion vorgestellt: "Du kannst jetzt große Dateien direkt in einem Chat finden und löschen und schaffst so Platz, ohne gleich die ganze Unterhaltung zu verlieren", schrieb das Meta-Unternehmen in seinem Blog. Dort hatte es noch weitere Neuerungen angekündigt - unter anderem eine Erleichterung des Übertragens von Chats von den Betriebssystemen iOS zu Android bei einem Telefonwechsel. Zudem stehe die Funktion, zwei WhatsApp-Konten auf einem Telefon zu nutzen, nun auch auf iOS zur Verfügung. Quelle: teltarif
Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erratende - oder technisch leicht zu knackende - Passwörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern? 1. Da gibt es das Router-Passwort für den Administrator-Zugang. Es schützt die Benutzeroberfläche vor unberechtigtem Zugriff. 2. Das voreingestellte WLAN-Passwort, auch Netzwerkschlüssel genannt, regelt den Zugang zum drahtlosen Funknetzwerk. 3. Den Namen des WLAN-Netzwerks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht generisch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer potenziell nützliche Informationen sein. Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfehlung wie folgt: Mindestens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser. Das WLAN-Passwort sollte mindestens 20 Zeichen haben. Darunter verschiedene Zeichenarten wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Keine Familiennamen, Haustiernamen, Stars oder Geburtsdaten oder sonstige leicht zu erratende Dinge. Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen. Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Überblick und die Programme unterstützen auch beim Erstellen von starken Passwörtern. Beispiele sind "Bitwarden", "KeePass" oder der "iCloud Schlüsselbund". Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf internationalen Tastaturen unter Umständen nicht verwendet werden. Oder sie werden bei nicht deutschsprachigen Diensten vielleicht maschinell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen. Den Namen des WLAN-Netzwerks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so individuell wie unverbindlich bleiben - der Name soll ja keine Rückschlüsse auf den Eigentümer des Netzwerks oder den verwendeten Router zulassen. Wer mag, kann auch die öffentliche Anzeige des Netzwerknamens (SSID) verstecken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstellungsmöglichkeit dazu findet sich auf der Benutzeroberfläche quasi jeden Routers. Quelle: teltarif
Eine neue Übersicht statt eines Klick-Marathons: WhatsApp plant eine Funktion, die aktive Kontakte zentral anzeigt. Dadurch könnte die Kommunikation in vielen Fällen deutlich schneller werden. Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die Nutzern anzeigen soll, welche ihrer Kontakte aktuell online sind, berichtet das Onlineportal "WABetaInfo". Das Ziel ist es, Gespräche gezielter und schneller zu starten, indem auf einen Blick erkennbar wird, wer gerade erreichbar ist. Bislang müssen Nutzer dafür einzelne Chats öffnen. In früheren Beta-Versionen hatte WhatsApp bereits eine Aktivitätsanzeige für Gruppen eingeführt, die anzeigt, wie viele Teilnehmer gerade aktiv sind. Künftig sollen auch die Namen der Kontakte sichtbar werden, die aktuell online sind. Entdeckt wurde die Funktion in einer aktuellen Android-Beta-Version 2.26.13.3. Offensichtlich ist ein eigener Bereich innerhalb der App geplant, in dem Nutzer eine Übersicht ihrer Kontakte erhalten. Neben den aktiven Kontakten sollen dort auch Vorschläge für Personen erscheinen, die bislang nicht gespeichert sind, beispielsweise aus Gruppenchats. Die Liste kann nach Namen oder Aktivitätsstatus sortiert werden, wobei auch die zuletzt aktiven Kontakte berücksichtigt werden. Die bestehenden Privatsphäre-Einstellungen sollen dabei weiterhin gelten, berichtet "WABetaInfo". Wer seinen Online-Status oder "Zuletzt online" verborgen hat, wird entsprechend eingeschränkt oder gar nicht angezeigt. Die Funktion befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und soll erst in einem zukünftigen Update für Nutzer verfügbar gemacht werden. Das neue Feature folgt auf eine Reihe von Neuerungen bei WhatsApp, die sich vor allem auf die Integration von KI-Tools konzentrieren, allen voran der hauseigenen KI Meta AI. Dazu gehört unter anderem eine Funktion für automatisch generierte Antwortvorschläge, die auf Basis vergangener Gespräche passende Formulierungen vorschlägt. Auch das bereits eingeführte Feature der Schreibhilfe wird ausgebaut. Sie soll Nutzer dabei unterstützen, Nachrichten umzuschreiben, zu korrigieren oder im Ton anzupassen. Das Update wird durch neue Komfortfunktionen ergänzt, darunter der Transfer von Chatverläufen zwischen Geräten, die parallele Nutzung mehrerer Accounts sowie verbesserte Sticker-Vorschläge. Quelle: Chip
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion für Profilbilder. Kontakte ohne Bild sind dann besser erkennbar. Aktuell arbeitet WhatsApp an einer neuen Funktion, die leere Profilbilder ersetzt. Nutzer sehen künftig automatisch Bilder aus ihrem Adressbuch, wenn ein Kontakt kein eigenes Profilfoto gesetzt hat, berichtet "WABetaInfo". Das Feature wird aktuell mit der Beta-Version für iOS getestet und soll in den kommenden Wochen für mehr Nutzer verfügbar werden. Die neue Funktion greift auf gespeicherte Kontaktbilder im Smartphone zu. Diese werden dann im Chat angezeigt, statt der üblichen grauen Standard-Icons. Wichtig: Die Bilder sind nur auf dem eigenen Gerät sichtbar. Das eigentliche Profilbild des Kontakts wird dadurch nicht verändert oder öffentlich gemacht. Besonders praktisch ist das Feature bei Kontakten ohne Profilbild oder mit eingeschränkten Privatsphäre-Einstellungen. Nutzer können Personen so leichter erkennen, ohne dass diese selbst ein Bild hochladen müssen. Sobald ein echtes Profilbild vorhanden und sichtbar ist, wird dieses wieder angezeigt, berichtet "WABetaInfo". Die Funktion sorgt damit für mehr Übersicht, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Quelle: Chip
Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Priority Charging“. Die Website Android Authority hat Hinweise auf das Feature in der aktuellen Beta-Version von Android 17 entdeckt. Es handelt sich demnach um einen Turbo-Modus für den Akku, den ihr aktivieren könnt, wenn nicht viel Zeit zum Laden ist. Um den Handy-Akku schnell aufzuladen, pausiert das System gezielt Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, um alle verfügbaren Ressourcen auf den Ladevorgang zu konzentrieren. Trotzdem sollt ihr aber weiterhin Anrufe und Textnachrichten erhalten können, sodass ihr nichts Wichtiges verpasst. Ganz ohne passende Hardware funktioniert der Turbo aber nicht. Laut Android Authority empfiehlt Google in den Code-Schnipseln ein Ladegerät mit mindestens 30 Watt Leistung für optimale Ergebnisse. Viel wichtiger ist jedoch, dass das System während des priorisierten Ladens aktiv die Temperatur überwachen soll. Dieser Schutzmechanismus stellt sicher, dass der Akku nicht überhitzt und seine Lebensdauer langfristig geschützt wird (Quelle: Android Authority). Das Feature könnte eine echte Geheimwaffe für Momente werden, in denen ihr wenig Zeit habt. Beispielsweise müsst ihr schnell los und wollt, bevor ihr das Haus verlasst, noch schnell so viel Energie wie möglich in euer Smartphone tanken. Aktuell ist das Feature aber noch in einem sehr frühen Stadium. Laut Android Authority ist es auch in der aktuellen Android 17 Beta 3 noch nicht nutzbar und nur hinter den Kulissen zu finden. Es lässt sich aktuell nicht sagen, wann die Funktion erscheint. Google könnte die Idee sogar wieder verwerfen. Falls Priority Charging irgendwann erscheint, dürfte es jedoch ein praktisches Feature für Pixel- und Android-Nutzer insgesamt werden. Quelle: Giga
Demnächst lassen sich Statusmeldungen in WhatsApp dank Empfängerlisten zielgerichtet für einen bestimmten Personenkreis veröffentlichen. Das Entwicklerstudio des am meisten verbreiteten Messengers arbeitet derzeit an diesem Feature. Anstatt den Status an alle Kontakte zu senden, respektive bestimmte Kontakte aus- und abzuwählen, lassen sich künftig alternativ Zielgruppen speichern. Mit dieser Funktion würden Sie Zeit sparen und Ihr Publikum jederzeit griffbereit haben. Beispielsweise sind Status-Listen für Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Sportkameraden denkbar. Entsprechende Beiträge unterscheiden sich visuell von regulären Statusmeldungen. Wenn Sie aktuell einen Status in WhatsApp publizieren möchten, haben Sie hinsichtlich der Empfänger die Auswahl zwischen den Optionen "Alle", "Meine Kontakte außer" und "Nur teilen mit". Diese Menüpunkte erlauben zwar eine gewisse Anpassbarkeit der berechtigten Teilnehmer, sind aber unflexibel bei bestimmten Personengruppen. Das Entwicklerstudio arbeitet daran, den Status mit individuellen Empfängerlisten aufzuwerten. Erstmals vergangenen Monat entdeckt, wirkt diese Funktion in der WhatsApp-Betaversion 2.26.12.9 für Android deutlich ausgereifter. Freigeschaltet und somit nutzbar sind die Listen aber selbst für Betatester noch nicht. Sobald das Feature zur Verfügung gestellt wird, erscheint ein Hinweisfenster bei der Erstellung einer Statusmeldung. Dieses erklärt Ihnen, dass Sie Zielgruppen mit persönlichen Namen und Emojis kreieren können. Darin enthaltene Personen sehen sowohl die Bezeichnung als auch die Grafik der Liste. Allerdings lässt sich nicht nur auf diese Weise ein entsprechender Status identifizieren. Statusmeldungen, die für eine bestimmte Liste veröffentlicht wurden, werden durch einen lilafarbenen Kreis um das Profilfoto kenntlich gemacht. Die Empfänger können übrigens nicht sehen, wer ansonsten zum jeweiligen Publikum gehört. Eine Vorschau visualisiert Ihnen beim Erstellen einer Liste, wie ein entsprechender Beitrag bei den Kontakten aussehen wird. Die neu hinzugefügten Zielgruppen lassen sich direkt in der Auswahl der Status-Empfänger selektieren. Von da aus ist es auch möglich, die Listen bei Bedarf zu ändern. Wir gehen davon aus, dass das Feature in den kommenden Wochen für erste Betatester freigeschaltet wird. Zwar wurden die Empfängerlisten für den Status bislang nur in den WhatsApp-Vorabversionen für Android entdeckt, sie dürften demnächst aber auch in iOS Einzug halten. Quelle: teltarif
Vodafone überarbeitet sein Roaming-Angebot für CallYa-Kunden. Ab April sollen neue Tages- und Wochenpakete sowie eine klarere Zonenstruktur gelten. Auch die Preise für Telefonie und Datennutzung werden angepasst. Vodafone führt für seine Prepaid-Marke CallYa neue Roaming-Optionen ein. Ab dem 1. April 2026 sollen Kunden erstmals zwischen Tages- und Wochenpaketen wählen können, die Datenvolumen, Telefonminuten und SMS kombinieren. Diese Pakete sollen eine einfachere Nutzung im Ausland ermöglichen. Die Angebote richten sich an Reisende außerhalb der EU und sind in vier Länderzonen gegliedert. Zudem hat Vodafone die Preise für ein- und ausgehende Gespräche gesenkt. Für Aufenthalte in der Schweiz, die in Länderzone 2 fällt, ist ein Wochenpaket für 9,99 Euro erhältlich. Dieses umfasst laut Vodafone entweder 5 GB Datenvolumen oder 200 Einheiten für Telefonie und SMS. In weiter entfernten Regionen wie Südafrika (Zone 3) bietet derselbe Preis ein geringeres Kontingent: Hier nennt Vodafone 1 GB Datenvolumen oder 100 Einheiten für Gespräche und SMS innerhalb von sieben Tagen. Nach Angaben von Vodafone ist Roaming künftig in insgesamt 210 Ländern und Regionen möglich. Zudem soll 5G-Roaming inzwischen in 114 Ländern unterstützt werden. Seit 2025 seien unter anderem neue Partnernetze in Ländern wie Bermuda, Fidschi oder der Ukraine hinzugekommen. Vodafone gibt an, weltweit mit mehr als 500 Roaming-Partnern zusammenzuarbeiten, um die Netzabdeckung im Ausland sicherzustellen. Quelle: Connect
Derzeit wird an WhatsApp Plus gearbeitet und nun tauchte ein weiteres Feature dieses Premium-Abonnements auf. Sobald die bezahlte Mitgliedschaft startet, haben Sie die Möglichkeit, persönlichere Chatlisten zu kreieren. Die Filter für gewünschte Personen und Gruppen sollen sich mit Themen, Klingeltönen und Benachrichtigungstönen anpassen lassen. Der Messenger platziert diese Optionen unterhalb der kostenlosen Optionen und weist auf das benötigte Abonnement hin. Mit den kommenden Einstellungen für Chatfilter können Sie Ihre sortierten Unterhaltungen besser individualisieren. WhatsApp wird noch weitere Features hinter der Bezahlschranke platzieren. Im Herbst 2024 begann Meta mit der Einführung von Chatlisten für seinen grünen Messenger. Diese oben befindlichen Reiter ermöglichen es, bestimmte Kontakte und Gruppen einzusortieren. Auf diese Weise wird die Übersicht, insbesondere bei einem ausladendem Adressbuch, verbessert. Wie WABetaInfo nun herausgefunden hat, plant WhatsApp weitere Konfigurationsmöglichkeiten für die Chatlisten. In der Betaversion 2.26.9.9 des Messengers für Android sind diese Optionen integriert, aber noch nicht freigeschaltet. Eine Freischaltung würde zum aktuellen Zeitpunkt auch keinen Sinn ergeben, weil Sie das noch nicht erhältliche WhatsApp Plus benötigen. Dieses Abonnement gewährt Ihnen exklusiven Zugriff auf diverse Komfortfunktionen des Kommunikationstools. Hinsichtlich der Chatlisten sollen Themen, Klingeltöne und Benachrichtigungstöne dazugehören. Künftig können Sie also visuell und akustisch gewünschte Chatlisten voneinander abheben. So könnte ein Filter namens "Arbeit" mit der Farbe der Firma versehen werden und Anrufe und Mitteilungen von Kollegen mit zum Unternehmen passenden Klängen ertönen. Weitere denkbare personalisierte Chatlisten wären welche für Ihre Familie, Ihre Freunde oder Ihren Sportverein. Es zeichnet sich allmählich ab, dass WhatsApp Plus nicht nur zu vernachlässigende Spielereien wie App-Themen und exklusive Sticker beinhaltet. Komfortfunktionen, die einen tatsächlichen Mehrwert bieten, wandern ebenfalls hinter die Bezahlschranke. Wir berichteten bereits, dass das Chatprogramm für das Abonnement mehr angepinnte Nachrichten plant. Ähnlich wie die Personalisierungen der Chatlisten wird damit der Messenger-Alltag erleichtert. Es bleibt abzuwarten, welche Features WhatsApp noch für seine Mitgliedschaft WhatsApp Plus plant. Quelle: teltarif
Mit neuen Sicherheitsmaßnahmen will Google Downloads von Apps eindämmen, die nicht aus dem PlayStore stammen. In Zukunft müssen Nutzer jetzt einen ausführlichen Sicherheitsprozess durchlaufen. Google baut das Android-System im Sommer 2026 radikal um. Mit dem neuen Advanced Flow führt der Konzern deutlich strengere Regeln für die Installation von Apps aus fremden Quellen ein. Offiziell begründet Google diesen Schritt mit dem Schutz vor Betrugsmaschen, die weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachen. In der Praxis verliert Android dadurch jedoch ein signifikantes Stück seiner gewohnten Freiheit. Wer künftig Anwendungen abseits verifizierter Quellen installieren möchte, muss einen aufwendigen Prozess durchlaufen. Dieser ist bewusst so gestaltet, dass er künstliche Dringlichkeit unterbindet und Nutzer zum Nachdenken zwingt. Ab August 2026 reicht ein einfacher Schalter in den Einstellungen nicht mehr aus. Nutzer müssen zuerst den Entwicklermodus aktivieren und bestätigen, dass sie nicht durch Dritte unter Druck gesetzt werden. Danach erzwingt das System einen kompletten Neustart des Smartphones. Dieser Schritt soll aktive Fernzugriffe oder Telefonate von Betrügern unterbrechen. Die größte Hürde folgt im Anschluss: Eine obligatorische Schutzwartezeit von 24 Stunden blockiert die Installation. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Anwender die Freischaltung per Biometrie oder PIN final bestätigen. Erst dann lassen sich Apps von nicht verifizierten Entwicklern für sieben Tage oder dauerhaft nutzen. Für bekannte Entwickler, die sich bei Google registrieren, bleibt das klassische Sideloading weitestgehend erhalten. Viele Anbieter aus der Open-Source-Szene lehnen diese Verifizierung jedoch bisher ab. Um Hobby-Bastler und Studenten nicht komplett auszusperren, bietet Google künftig spezielle Gratis-Konten an. Diese erlauben die Verteilung von Apps an bis zu 20 Geräte, ohne dass eine Ausweisprüfung oder Gebühren anfallen. Für größere Projekte ohne Google-Segen wird der Weg zum Nutzer jedoch deutlich steiniger. Warnhinweise bleiben auch nach der Freischaltung bei jeder Installation bestehen und müssen manuell quittiert werden. Die neuen Hürden dürften vor allem Gelegenheitsnutzer davon abhalten, Software am Play Store vorbei zu installieren. Google versucht hier den schwierigen Spagat zwischen Sicherheit und Offenheit, wobei das Pendel klar Richtung Kontrolle ausschlägt. Erfahrene Anwender werden die neuen Schritte zwar meistern, müssen aber die eintägige Wartezeit fest einplanen. Ob diese Maßnahmen den App-Wildwuchs effektiv eindämmen oder lediglich alternative Stores behindern, wird die Markteinführung im August zeigen. Quelle: Chip
"Carrier-Billing" ist ein sperriges Fremdwort, doch was dahinter steckt, ist eigentlich ganz einfach: In vielen Appstores, wie etwa Google Play, kann der Nutzer kostenpflichtige Apps über seine Handy-Rechnung bezahlen. Der Kaufpreis für die App wird dann mit der nächsten Mobilfunk-Rechnung beglichen (Postpaid) oder bei Prepaid-Nutzern vom aufgeladenen Handy-Guthaben abgezogen. Der Mobilfunkanbieter sorgt dann dafür, dass das Geld beim Appstore-Betreiber ankommt. Das Verfahren ist vor allem für Handy-Besitzer interessant, die im Appstore ohne Kreditkarte und Paypal bezahlen wollen. Prinzipiell gibt es die Option zum Bezahlen über die Mobilfunk-Rechnung zum Beispiel bei Google Play, Microsoft Store und Samsung Galaxy Apps. Mittlerweile ist Carrier Billing auch im Apple App Store möglich für Kunden der erhältlichen Mobilfunkmarken im Telekom-, Vodafone- und Telefónica-Netz. Im Einzelfall kommt es also darauf an, bei welchem Dienst der Kunde über welches Mobilfunk-Netz bezahlen will - welcher Netzbetreiber die Bezahloption in den häufig genutzten Appstores unterstützt, sehen Sie in der nachfolgenden Übersichtstabelle. Hat ein Netzbetreiber keine Vereinbarung mit dem Appstore-Betreiber geschlossen, so wird auch kein Carrier-Billing angeboten. Dennoch ist es nicht zwingend notwendig, direkter Kunde bei einem Netzbetreiber zu sein, denn auch andere Marken (wie zum Beispiel einzelne Mobilfunk-Discounter) bieten diese Funktion je nach Netz an. Stellt der eigene Mobilfunkanbieter Carrier-Billing als Zahlungsmethode für den genutzten Appstore zur Verfügung, so muss der Kunde keine weiteren Einstellungen vornehmen. Die Option zum Bezahlen über die Mobilfunk-Rechnung erscheint dann nach der Auswahl einer App oder eines In-App-Gegenstands zum Kauf. Beim ersten Aufruf bestätigt der Nutzer in der Regel die AGB seines Netzbetreibers zum mobilen Bezahlen. Das Direct Carrier Billing, bei dem die SIM-Karte als Identifikationsmedium dient, wird als Option zum Bezahlen über die Mobilfunk-Rechnung jedoch nur dann angezeigt, wenn der Nutzer über das Mobilfunk-Netz surft - etwa per LTE oder 5G. Vom PC aus sowie beim mobilen Surfen im Internet per WLAN ist das Bezahlen per Mobilfunk-Rechnung alternativ über ein SMS-TAN-Verfahren möglich. Allerdings ist das Verfahren der mTAN in der Vergangenheit immer wieder im Kontext des mobilen Online-Banking wegen spezifischer Risiken in die Kritik geraten. Und auch zahlreiche Nutzer von Facebook - das selbst Carrier-Billing per SMS-Code für In-App-Käufe in Spielen unterstützt - wurden bereits Opfer einer Abzockmasche mittels gefakter Facebook-Profile. Für Prepaid-Kunden gilt die besondere Einschränkung, dass sie nur so viel Geld per Carrier-Billing ausgeben können, wie sie zuvor an Guthaben auf ihr Mobilfunk-Konto aufgeladen haben. Ob die Bezahloption im Postpaid- und Prepaid-Verfahren tatsächlich genutzt werden kann, ist zudem einerseits abhängig vom verwendeten Gerät (zum Beispiel, ob Premiumdienste unterstützt werden), andererseits aber auch vom Konto-Status sowohl beim Appstore- als auch beim Mobilfunkanbieter. Hinzu kommen noch spezifische (teils technische) Einschränkungen und Bedingungen der Appstores. Im Google Play Store ist das Bezahlen per Mobilfunk-Rechnung beispielsweise ausschließlich über die Google-Play-Store-App und nicht via Web-Browser möglich. Nach der Registrierung für die direkte Mobilfunkabrechnung (Direct Carrier Billing) beziehungsweise nach einem App-Kauf über diese Zahlungsmethode, erhalten Sie womöglich eine SMS mit dem Inhalt "DCB_ASSOCIATION" oder "DCB" - keine Sorge, dies ist lediglich eine Bestätigung. Für den Apple App Store ist wie bei allen Apple-Diensten die Anmeldung mit der Apple-ID erforderlich. Unter Zahlungsmethode kann dann die Zahlungsoption Handyrechnung ausgewählt werden, sowohl über die mobile App-Store-App oder iTunes-App für iPad und iPhone als auch via iTunes am Mac oder PC. In beiden Fällen wird zunächst überprüft, ob der Netzbetreiber die Zahlungsmethode unterstützt: Wird der Computer verwendet oder ein Handy, das nicht mit dem Mobilfunktarif verknüpft ist, muss die entsprechende Mobilfunknummer angegeben und verifiziert werden, und zwar durch die Eingabe eines per SMS zugesandten Einmal-Codes. Im Gegensatz zu anderen Bezahlmethoden wie etwa PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift muss der Nutzer für Carrier-Billing nicht extra seine Kontodaten hinterlegen. Es reicht aus, dass er im jeweiligen Appstore angemeldet ist, also beispielsweise in Google Play mit seiner Google-ID. So kann es passieren, dass Nutzer zum Beispiel durch In-App-Käufe in kostenlosen Spielen unerwartet hohe Kosten verursachen - gerade Kinder und Jugendliche. Es kann also sinnvoll sein, das Bezahlen über die Handy-Rechnung einzuschränken. Dafür gibt es zwei Wege: Entweder direkt beim Mobilfunkanbieter oder bei jedem Appstore einzeln. Seit der zuletzt 2021 novellierten Fassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) sind Mobilfunkanbieter verpflichtet, auf Wunsch unentgeltlich eine Drittanbietersperre einzurichten (ehemals § 45d Abs. 3 TKG, jetzt § 61 Abs. 2 TKG bzw. § 62 Abs. 5 TKG). Durch diese sind dann (falls gewollt) keinerlei Abrechnungen mehr von anderen Diensten möglich, ob nun Appstores oder etwa Anbieter von Premium-SMS und WAP-Billing (mehr dazu im Abschnitt: Weitere Bezahlmethoden per Handy-Rechnung). Eine generelle Sperre ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen - für deren Handy-Rechnung in der Regel die Eltern aufkommen - sowie für technisch weniger versierte Smartphone-Nutzer sehr empfehlenswert. Da unter Umständen mit einer Komplett-Sperre auch nützliche Dienste des Anbieters blockiert werden, bieten die einzelnen Mobilfunkanbieter darüber hinaus auch verschiedene Teilsperren an, bei denen entweder eigene Dienste weiterhin zugelassen bleiben oder nach verschiedenen Kategorien gesperrt wird (häufig unterteilt in die Bereiche Information/Unterhaltung, Tickets, Spenden, Kinder- und Jugendschutz sowie Appstores/Software). Zumeist kann die gewünschte Sperre per Hotline, im Ausnahmefall auch noch per Fax oder im Online-Kundencenter des eigenen Anbieters in Auftrag gegeben werden. Bestehende Abos muss der Kunde allerdings nach wie vor direkt beim jeweiligen Drittanbieter kündigen. In Bezug auf Abofallen unseriöser Anbieter ist allerdings höchstwahrscheinlich ebenfalls der Mobilfunkanbieter in der Pflicht, den Sachverhalt zu bearbeiten. Es ist ebenso möglich, Carrier-Billing direkt im Smartphone oder Tablet für einen konkreten Appstore zu sperren. Dafür müssen je nach Betriebssystem unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden. Eine selektive Sperre durch eine PIN bietet sich zum Beispiel für ein Tablet an, das von mehreren Familienmitgliedern genutzt wird. Für den Google Play Store kann der Android-Nutzer in der Google-Play-App unter Einstellungen - Authentifizierung - Authentifizierung für Käufe erforderlich (oder ähnlich) festlegen, ob für das Tätigen von Käufen eine Authentifizierung nötig sein soll. Weiterhin kann hier gewählt werden, ob bei jedem In-App-Kauf oder nur alle 30 Minuten eine Authentifizierung erforderlich sein soll. Neben der Authentifizierung mithilfe des eigenen Google-Passworts ist auch eine Authentifizierung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung möglich, wenn das Gerät dafür ausgelegt ist. Die entsprechende Festlegung muss für jedes verwendete Google-Konto und auf jedem Gerät einzeln vorgenommen werden. Um Einkäufe im Microsoft Store einzuschränken, können Eltern für alle Microsoft-Konten spezifische Familienfreigaben über die Webseite account.microsoft.com/family vornehmen - für Store-Einkäufe der Kinder kann ein bestimmtes Kostenlimit festgelegt werden. Es ist möglich, bestimmte Apps und Spiele zu blockieren und es gibt eine voreingestellte Altersfreigabe für Web-Inhalte. Wie bereits erwähnt, gibt es neben der Abrechnung per Carrier-Billing noch zwei weitere Möglichkeiten, wie Nutzer verschiedene Dienste über ihre Mobilfunk-Rechnung bezahlen können, auch wenn diese Möglichkeiten kaum noch genutzt werden: WAP-Billing und Premium-SMS. Per WAP-Billing können App-Entwickler Entgelte aus In-App-Käufen direkt mit dem Mobilfunkanbieter abrechnen - ohne Umweg über einen Appstore-Betreiber. Dazu wird nach dem Klick auf ein entsprechendes Banner die Mobilfunk-Rufnummer (MSISDN) des Handynutzers per WAP-Protokoll an den Netzbetreiber gemeldet. Die Kosten für den Einkauf werden dann vom Prepaid-Guthaben abgezogen oder tauchen in der nächsten Handy-Rechnung auf. Mit einer Premium-SMS können per Kurzwahl verschiedene Mehrwertdienste wie zum Beispiel Klingeltöne bestellt oder SMS-Chats genutzt werden. Hinter einem solchen kostenpflichtigen Angebot kann sich aber beispielsweise auch ein unfreiwilliges Abonnement verbergen, das die Mobilfunk-Rechnung enorm in die Höhe treibt. Neben Carrier-Billing können also auch Premium-SMS und WAP-Billing zur Kostenfalle werden, wenn sich der Nutzer nicht bewusst ist, wie viel Geld er gerade ausgibt. Quelle: teltarif
Zwar ist WhatsApp weit verbreitet, doch nicht alle Anwender können oder wollen diesen Messenger nutzen. Mit Gastchats führt Meta nun eine Möglichkeit ein, sich mit nicht registrierten Personen über das grüne Kommunikationstool zu unterhalten. Hierfür wird ein spezieller Link geteilt. Tippt der Empfänger diesen an, öffnet sich für ihn ein Chatraum in WhatsApp Web. Die Konversationen sind weiterhin durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Aktuell erhalten erste Betatester von WhatsApp für Android und iOS Zugriff auf die Gastchats. Im vergangenen August informierten wir Sie darüber, dass Meta an einem Gastchat für WhatsApp arbeitet. Auf diese Weise sollen Ihnen Konversationen mit Menschen ohne Konto bei diesem Messenger ermöglicht werden. Wie WABetaInfo berichtet, steht dieses Feature jetzt ersten Nutzern der Vorabversion des Messengers unter Android und iOS zur Verfügung. Um zu überprüfen, ob Sie schon für das Feature freigeschaltet wurden, sollten Sie das neueste Beta-Update beziehen. Es müsste ganz unten in der Kontaktliste (erreichbar über die Schaltfläche für neue Chats) ein entsprechender Menüpunkt auftauchen. Über diese Option lässt sich ein Einladungslink generieren und als SMS an die gewünschte Rufnummer verschicken. Alternativ können Sie den Link kopieren und beispielsweise als E-Mail verschicken oder in einem anderen Messenger einfügen. Der Gastchat steht für den Empfänger sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Computern zur Verfügung. Tippt das Gegenüber den Link an, öffnet sich in einem Browserfenster WhatsApp Web. Per QR-Code oder manuellem Abgleich eines Sicherheitscodes wird die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung initiiert. Anschließend bittet WhatsApp um die Eingabe eines Nutzernamens und die Zustimmung der AGB. Sobald der Empfänger die oben genannten Schritte vollzogen hat, startet der Chat. Hierbei gilt zu beachten, dass die Inhalte zwar verschlüsselt sind, allerdings keine Identitätsprüfung des Gastes stattfindet. Hat also eine andere Person den Link abgefangen, kann sie sich als der gewünschte Kontakt ausgeben. Übrigens muss der eingeladene User nicht zwingend den Gastchat verwenden. WhatsApp verschickt ergänzend Downloadlinks zu den Anwendungen. Entscheidet sich der Nutzer zum Bezug des Chatprogramms, wird die Unterhaltung auf dem regulären Weg durchgeführt. Quelle: teltarif
Einige Tage später als gedacht hat Google am vergangenen Wochenende die erste Beta-Version von Android 17 veröffentlicht. Installiert werden kann das Update zunächst auf neueren Pixel-Geräten. Es handelt sich direkt um eine öffentliche Beta-Version. Die früher übliche Entwickler-Vorschau, die vor den Betas für die Allgemeinheit zum Download bereitgestellt wurden, gibt es zumindest für Android 17 nicht. Google drückt dieses Mal aufs Tempo, wenn es um die Veröffentlichung der finalen Version der neuen Android-Firmware geht. Schon für den März strebt der Konzern Plattform-Stabilität an. Für das zweite Quartal 2026 plant Google die Freigabe der finalen Version von Android 17. Realistisch betrachtet könnte das Update im Juni bereitstehen. Mit Android 17 sind das Pixel 6 und alle neueren herkömmlichen Pixel-Smartphones, alle Foldables von Google und das Pixel Tablet kompatibel. Die Entwicklung der Software ist noch nicht abgeschlossen. Daher ist es nicht empfehlenswert, die Beta auf Produktivgeräten zu installieren. Ob und wann sich weitere Hersteller dem Beta-Test anschließen, ist noch nicht bekannt. Ebenso ist noch offen, wann erste Smartphones und Tablets anderer Hersteller das stabile Update auf Android 17 bekommen werden. Android 17 soll nach Angaben von Google unter anderem ein Feature mit der Bezeichnung Handoff mit sich bringen, das in der ersten Beta aber noch nicht verfügbar ist. Dieses soll es ermöglichen, eine Aktivität in einer App auf einem Gerät zu beginnen und auf einem anderen Gerät fortzuführen. Über Launcher und Taskleiste sollen Nutzer darauf aufmerksam gemacht werden, für welche Anwendungen die Handoff-Funktion gerade zur Verfügung steht. Google spricht darüber hinaus von einem erweiterten Sicherheits-Modus, der gleichzeitig aber auch Einschränkungen mit sich bringt. So soll unter anderem die App-Installation aus unbekannten Quellen blockiert werden. Unklar ist, ob und wie sich dieses für manche Anwender nicht immer praktische Feature abschalten lässt. Die neue Version des Android-Betriebssystems soll zudem Optimierungen bekommen, damit Apps auch in Satelliten-Netzwerken mit geringer Bandbreite funktionieren. In die erste Beta-Version haben es einem Bericht des Google Watch Blogs zufolge vor allem kosmetische Neuerungen geschafft, etwa ein neues Google-Widget für den Startbildschirm, neue Gemini-Animationen und ein übersichtlicheres Menü für die Einstellungen. Quelle teltarif
Der Sicherheitsmodus von Android 17 beinhaltet nun auch eine App-Restriktion für die Barrierefreiheit. Dies kann zu Problemen mit Launchern führen. Google verschärft den erweiterten Sicherheitsmodus von Android 17. Mit der zweiten Betaversion des nahenden Betriebssystems wird bei dieser Datenschutzfunktion der Zugriff auf Features für die Barrierefreiheit eingeschränkt. Es erhalten nur noch Programme eine entsprechende Berechtigung, welche als Werkzeuge für die Zugänglichkeit klassifiziert sind. Weil diese Berechtigung das Auslesen von Bildschirminhalten und die Überwachung von Nutzerinteraktionen beinhaltet, lässt sie sich von Schadsoftware ausnutzen. Durch die neue Einschränkung wird der Sicherheitsmodus zwar noch stringenter, kann jedoch auch Tools zur Personalisierung sowie alternative Startbildschirme (Launcher) blockieren. Um die höchstmögliche Sicherheitsstufe und den bestmöglichen Datenschutz auf Android-Mobilgeräten kümmert sich der erweiterte Sicherheitsmodus. Jener ist Bestandteil von Android 16 sowie des in Entwicklung befindlichen Android 17. Wie Android Authority nun herausgefunden hat, schränkt Google die App-Berechtigungen in diesem Verfahren weiter ein. So wurde in der zweiten Betaversion von Android 17 eine Restriktion für die Barrierefreiheit entdeckt. Bestimmte Apps können auf entsprechende Funktionen der Zugänglichkeit nicht mehr zugreifen. Haben Sie den erweiterten Sicherheitsmodus aktiviert, muss sich die betreffende Anwendung eindeutig als Werkzeug zur Barrierefreiheit ausweisen. Scheitert sie daran, bleiben die dazugehörigen Funktionen verwehrt. Dazu zählen ausgelesene Bildschirminhalte, überwachte Nutzerinteraktionen und automatisierte Eingaben. Schadsoftware kann unter Umständen diese Berechtigung ausnutzen, um Daten auszuspionieren. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass Google das Schlupfloch im erweiterten Sicherheitsmodus von Android 17 schließt. Bestimmte Apps wie Programme für den Startbildschirm (Launcher), Benachrichtigungen und Personalisierungen sind ebenfalls auf die Berechtigung für die Barrierefreiheit angewiesen. Sollten Sie solche Anwendungen im Einsatz haben, sind Konflikte mit der strikten Datenschutzfunktion möglich. Es erscheint ein Hinweisfenster, dass Sie über den blockierten Zugriff informiert. Wenn die jeweilige App zuvor die Berechtigung erteilt bekam, entzieht sie Android 17 im erweiterten Sicherheitsmodus wieder. Falls es zu Kompatibilitätsproblemen kommt, sollte der gehobene Datenschutz, sofern nicht unabdingbar, ausgeschaltet werden. Quelle: teltarif
Derzeit verfügt WhatsApp noch über ein statisches Menü an der Unterseite, ein künftiges konfigurierbares Menü ist aber nicht ausgeschlossen. Wie eine solche Option realisiert werden könnte, zeigt ein neues Konzept. In diesem lassen sich bis zu fünf Schnellzugriffe definieren. Es stehen insgesamt sieben Verknüpfungen zur Auswahl. Damit eine reibungslose Funktionalität gewährleistet ist, lassen sich manche Tabs nicht löschen. Während dieses Feature ein Gedankenspiel ist, führt WhatsApp bei ersten Testern neue Nachrichten-Blasen ein. Diese besitzen einen moderneren Look. Aktuell beherbergt der untere Displaybereich des grünen Messengers fünf Tabs. Jene setzen sich aus "Chats", "Aktuelles", "Communitys", "Anrufe" und "Du" zusammen. Letztgenannter Menüpunkt führt zu Ihrem Profil und den Einstellungen. Derzeit ist es nicht möglich, die Reihenfolge der Reiter zu ändern, Schaltflächen zu entfernen oder welche hinzuzufügen. Weil WhatsApp sukzessive die Personalisierung optimiert, könnten diese Optionen in einem zukünftigen Update Einzug halten. WAbetaInfo hat sich mit einem entsprechenden Konzept befasst. Im eingebetteten Bild sehen Sie einen Entwurf der konfigurierbaren Tabs. Standardmäßig wären vier Schnellzugriffe, nämlich "Chats", "Aktuelles", "Communitys" und "Anrufe" enthalten. Außerdem stünden ergänzend "Meta AI", "Einstellungen" und "Du" zur Auswahl. Mit dem Antippen von "Add" (hinzufügen) ließen sich neue Menüpunkte hinzufügen. Ein Antippen des Papierkorbs würde hingegen bestehende Tabs entfernen. Hierbei gilt zu beachten, dass die ersten drei Verknüpfungen "Chats", "Aktuelles" und "Anrufe" verpflichtend wären. Über die Schaltfläche mit den zwei horizontalen Strichen würden Sie die Positionen der Schnellzugriffe verschieben. Zumindest an einem neuen Meta-AI-Tab arbeitet WhatsApp derzeit tatsächlich. In der Betaversion 2.26.10.2 des Messengers für Android hält eine Designanpassung Einzug. Bislang waren die Nachrichten-Blasen in WhatsApp noch recht kantig. Das besagte Update führt einen höheren Eckradius ein. Entsprechend wirken die Kanten weicher. Dies gilt für alle Inhalte, egal ob Texte oder Mediendateien. Wobei Mediendateien eine weitere Neuerung erfahren. Fotos und Videos werden nun ohne einen Rahmen dargestellt. Dadurch wirkt die Ansicht immersiver. Ausnahmen gibt es in Form von weitergeleiteten Mitteilungen und Gruppenmitteilungen. Diese weisen oben weiterhin eine Kante auf. Quelle: teltarif
