WhatsApp testet neues Feature: Status bald auch für unbekannte Nummern sichtbar
WhatsApp erweitert seine Status-Funktion. Künftig können Updates auch Personen erreichen, die nicht im Adressbuch gespeichert sind – wenn es zuvor Kontakt gab.
WhatsApp rollt derzeit eine neue Status-Funktion aus. Wie „WABetaInfo“ berichtet, können Statusmeldungen künftig auch an Nummern ausgespielt werden, die nicht als Kontakt gespeichert sind – sofern es kürzlich eine Interaktion gab.
Was sich mit dem WhatsApp-Update ändert
- Status-Updates können auch an kürzlich kontaktierte Nummern gehen
- Es reicht, wenn zuletzt eine Nachricht oder ein Anruf stattgefunden hat
- Beide Nutzer müssen sich nicht mehr gegenseitig speichern
- Verarbeitung der Interaktionen erfolgt direkt auf dem Gerät, nicht auf WhatsApp-Servern
- Nicht gespeicherte Kontakte werden mit Tilde-Zeichen (~) und Telefonnummer gekennzeichnet
- Statusmeldungen lassen sich ausblenden, ohne jemanden zu blockieren
Wichtig: Wer nicht möchte, dass kürzlich kontaktierte Nummern den eigenen Status sehen, muss in den Privatsphäre-Einstellungen „Nur teilen mit“ auswählen.
Die Funktion wird laut „WABetaInfo“ schrittweise für Android, iOS und Web ausgerollt. Voraussetzung ist die jeweils aktuelle WhatsApp-Version.
Neben der neuen Reichweiten-Regel für Statusmeldungen arbeitet WhatsApp noch an einer weiteren größeren Änderung rund um das Status-Feature.
Künftig sollen Status-Updates deutlich sichtbarer im Chat-Bereich integriert werden, statt ausschließlich im separaten „Aktuelles“-Tab aufzutauchen. Geplant ist, dass neue Statusmeldungen direkt in der Chat-Übersicht erscheinen. Nutzer müssten dann nicht mehr extra in einen eigenen Bereich wechseln, um zu sehen, wer etwas geteilt hat.
Zusätzlich wird eine horizontale Status-Leiste getestet, die beim Scrollen im Chats-Tab eingeblendet werden könnte. Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und ist bislang nicht für alle Nutzer verfügbar. Sollte WhatsApp das Konzept umsetzen, dürfte der Zugriff auf Status-Updates deutlich schneller und zentraler erfolgen.
Quelle: Chip
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