WLAN

  • Wie viel Bandbreite brauchen Sie?

     Möchten Sie das Internet nur für lockeres Surfen, E-Mails, Social Media und das gelegentliche YouTube-Video nutzen? Dann kann eine Bandbreite von 25 Mbit/s Ihren Ansprüchen genügen. Brauchen Sie hingegen eine besonders schnelle Internetverbindung für produktives Home-Office, kompetitives Online-Gaming und 4K-Streaming, sollten Sie unbedingt mehr Bandbreite einplanen.



    Dies gilt insbesondere, wenn Sie in einem Mehrpersonenhaushalt leben und die genannten Anwendungsfälle parallel stattfinden. 100 Mbit/s bieten ein ordentliches Polster und sind damit gerade für Familien ein guter Richtwert.

  • Müssen Sie LAN-Kabel verlegen?

     Eine kabellose WLAN-Verbindung ist schnell und komfortabel. Eine Anbindung per LAN-Kabel (Ethernet) ist zwar noch schneller und stabiler, aber auch deutlich aufwendiger in der Umsetzung. Sie muss im Wohnraum verlegt werden, und das möglichst unauffällig. Unsere Empfehlung: Machen Sie es sich mit der Netzwerkarchitektur nicht zu schwer!



    Starten Sie mit einem simplen Heimnetzwerk ohne aufwendige Verkabelung, das Sie hinterher bei Bedarf über Powerline oder Repeater erweitern. Das spart eine Menge Aufwand und – je nach den baulichen Bedingungen zu Hause – sogar Kosten.

  • Wie richte ich den Router ein?

     Der Router ist das Herzstück Ihres Heimnetzwerks. Über ihn werden alle Endgeräte mit dem Internet verbunden. Wie genau Sie Ihren Router einrichten, kann je nach Hersteller und Modell variieren, läuft aber in der Regel sehr ähnlich ab. Beachten Sie die beiliegende Anleitung!


    Platzieren Sie Ihren Router so zentral, frei stehend und hoch wie möglich, um eine optimale WLAN-Abdeckung zu erzielen. Schließen Sie das Gerät mit den beiliegenden Kabeln an und greifen Sie über ein kompatibles Endgerät auf seine virtuelle Benutzeroberfläche zu.


    Das geht zum Beispiel über einen PC oder Laptop, den Sie per Ethernet-Kabel mit einem freien LAN-Port am Router verbinden. Eine WLAN-Verbindung via Smartphone oder Tablet sollte aber ebenfalls funktionieren.


    Öffnen Sie dafür die Liste der verfügbaren WLAN-Verbindungen und identifizieren Sie Ihren neuen Router. Da Sie noch keinen individuellen Namen vergeben haben, müssen Sie nach der entsprechenden Modellbezeichnung suchen. Dieser Standardname (SSID) steht auch auf der Geräterückseite oder auf der mitgelieferten Karte mit Ihren Zugangsdaten. Ebenso das 16-stellige Standard-Passwort, auch WLAN-Schlüssel genannt.


    Öffnen Sie nun die virtuelle Benutzeroberfläche des Routers in Ihrem Browser-Fenster. Häufig funktioniert das, indem Sie die Standard-IP-Adresse 192.168.0.1 in die Adresszeile eintippen. Die genaue Anleitung für Ihr Modell, sowie dafür nötige Login-Daten, finden sich erneut in den Unterlagen Ihres Providers. Folgen Sie den Anweisungen in Ihrem Browser, um den Router einzurichten und etwaige Firmware-Updates zu installieren. 

  • WLAN einrichten und Netzwerksicherheit erhöhen

     Ist Ihr Router auf dem neusten Stand und einsatzbereit, sollen Sie zuerst Ihr WLAN einrichten und einen neuen Netzwerknamen (SSID) festlegen. Das macht es Ihnen einfacher, alle Geräte im Haus mit dem WLAN zu verbinden und erhöht zudem die Sicherheit Ihres Heimnetzwerks.



    Der Grund: Ihre SSID ist öffentlich einsehbar und enthält oft Informationen wie den Namen des Router-Herstellers. Wenn Sie diese Standardbenennung nicht ändern, kann sie Kriminellen Hinweise auf mögliche Schwachstellen in Ihrem Heimnetzwerk geben. Dass Sie aufgrund Ihres Netzwerksnamens gleich gehackt werden, ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, sich hier zusätzlich abzusichern aber auch nicht aufwendig. Außerdem können Sie sich so einen amüsanten WLAN-Namen ausdenken.



    Wenn Sie häufig Gäste empfangen und in Ihr Heimnetzwerk einladen, lohnt sich zudem die Einrichtung einer zweiten SSID – eines separaten Gast-WLANs. So können Sie Ihr Heimnetzwerk sicher machen und Ihrem Besuch einen Internetzugang zur Verfügung stellen, ohne ihm gleich Zugriff auf sämtliche Endgeräte und Dateiordner in Ihrem Heimnetzwerk zu geben. 


    Wichtig ist natürlich auch ein sicherer WLAN-Schlüssel, wenn Sie Ihr Heimnetzwerk einrichten. Mindestens 12 Zeichen in Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen sind hier empfehlenswert. Keine Sorge, so ein umständliches Passwort müssen Sie und Ihre Gäste nicht jedes Mal mühevoll eintippen: In der Regel verfügen moderne Router über alternative, komfortablere Möglichkeiten der WLAN-Verbindung, worauf wir im nächsten Schritt eingehen. 

  • Datei- und Druckerfreigabe einrichten

     Möchten Sie innerhalb Ihres Heimnetzwerks von verschiedenen Endgeräten aus Dateien tauschen, auf Netzwerkspeichern sichern oder Dokumente drucken? Dann müssen Sie die entsprechenden Endgeräte mit dem Heimnetzwerk verbinden und die dafür nötigen Freigaben einrichten.



    Im ersten Schritt sollten Sie jedem Endgerät dafür einen eindeutigen Netzwerknamen zuteilen – etwa: ihren Namen oder den eines Familienmitglieds, kombiniert mit der Art des Endgeräts, also „PC“, „Laptop“, „Smartphone“ usw. Das geht bei nahezu jedem Gerät einfach über die Systemeinstellungen.



    Hier können Sie auch einstellen, dass ein Gerät im Netzwerk gefunden werden kann – und natürlich einzelne Ordner oder ganze Laufwerke für den Dateiaustausch freigeben. So können Netzwerkteilnehmer untereinander, oder auch an Drucker und Heimserver (NAS) im Netzwerk Dateien versenden. Egal, ob Sie Dokumente aus dem Home-Office ausdrucken oder ganze Familienfotoalben sichern möchten: Über das Heimnetzwerk geht alles ganz schnell. 

  • Netzwerkerweiterung: Powerline oder WLAN-Verstärker einrichten

     Sie haben Ihr Heimnetzwerk eingerichtet, stellen nun aber fest, dass in abgelegenen Räumen das WLAN schwächelt? Oder sie gerne einen LAN-Anschluss für besonders anspruchsvolle Web-Anwendungen hätten, dafür aber kein Kabel durch den gesamten Wohnraum verlegen möchten?


    Wohnsituationen, Nutzer- und Gerätekonstellationen sowie Anwendungsszenarien unterscheiden sich von Haushalt zu Haushalt.

  • Deine Anschlussmöglichkeiten am Router

    Hier ein Symbolbild eines Routers mit den Anschlüssen 

  • Störquellen

    Bei der Einrichtung deines WLAN-Routers solltest darauf achten, Geräte, die Funk verwenden, nicht unmittelbar in der Nähe deines WLAN-Routers zu positionieren.


    Geräte, die zu Störungen oder Leistungseinbußen führen können, sind zum Beispiel:


    •     Babyphone
    •     Mikrowellen
    •     Video-Übertragungssysteme
    •     alle anderen Geräte die drahtlos Signale übertragen

         


    Weitere Störquellen für dein WLAN-Signal können Elemente sein, die Wasser enthalten, wie zum Beispiel: 


    •     Aquarien
    •     Vasen
    •     Fußbodenheizungen

  • Was ist WLAN?

    WLAN steht für „Wireless Local Area Network“ und bedeutet so viel wie „drahtloses lokales Netzwerk“. Es ist eine Technologie, die es ermöglicht, Geräte wie Computer, Smartphones oder Tablets kabellos miteinander zu verbinden und Daten auszutauschen. Der Router erzeugt das drahtlose Netzwerk, mit dem sich Deine Geräte nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Internet verbinden können. 

  • Vor- und Nachteile von WLAN

    WLAN bietet viele Vorteile, darunter Flexibilität und Mobilität durch die kabellose Verbindung von Endgeräten und einer stabilen WLAN-Verbindung. Es ermöglicht eine einfache Installation und Nutzung ohne lästige Kabel. Doch es gibt auch Nachteile. Die Geschwindigkeit und Qualität des WLAN-Signals können durch die Anzahl der User und Störfaktoren beeinträchtigt werden, insbesondere bei mehreren WLAN-Verbindungen.


    Die Bandbreite wird von allen Usern geteilt, was bei vielen gleichzeitig aktiven Usern zu einer langsameren Verbindung führen kann. Zudem können Funkstörungen durch andere elektronische Geräte die Verbindung beeinträchtigen. Es ist wichtig, diese Vor- und Nachteile zu kennen, um das WLAN optimal zu nutzen.