WhatsApp zeigt Werbung: Das ändert sich bei Status & Kanälen

Ab sofort startet die Werbung in WhatsApp groß­flächig und global für alle Anwender. Zuvor gab es nur bei wenigen Nutzern Tests für die Reklame. Sie werden sowohl im Status als auch in den Kanälen Anzeigen sehen. Allzu aufdring­lich sind diese aller­dings nicht. Außerdem sind die Inhalte als Werbung gekenn­zeichnet. Nachdem Anwender eine bestimmte Anzahl an Status­meldungen betrachtet haben, erscheint eine Verbrau­cher­infor­mation. Diese lässt sich mit einer Wisch­geste über­springen. Gespon­serte Kanäle sind wiederum hervor­gehoben gelistet. Wollen Sie keine Werbung, müssen Sie Geld zahlen.

Anzeigen schaltet der zu Meta gehö­rende Messenger bereits seit Mitte 2025. Dabei handelte es sich jedoch um eine stark einge­schränkte Test­phase. Es ist also gut möglich, dass Sie bislang keine Werbung in WhatsApp vorge­funden haben. In den kommenden Tagen sollte sich das ändern. Wie das Entwick­lers­tudio auf X (via WABetaInfo) mitteilt, sind Verbrau­cher­infor­mationen in Status­meldungen und gespon­serte Kanäle jetzt weltweit verfügbar. Andere Bereiche sind nicht betroffen. Der Messenger weist darauf hin, dass diese Features dem Anwender dabei helfen, neue Unter­nehmen und Kanäle zu finden.

Haben Sie eine bestimmte Menge an Status-Updates konsu­miert, erscheint die Werbung einer Firma. Diese sieht wie eine reguläre Status­meldung aus, hat aber links oben den Hinweis "Anzeige". Wenn Sie auf dem Bild­schirm von rechts nach links wischen, können Sie den Beitrag über­springen.

In der Kanal-Über­sicht taucht eben­falls Reklame auf. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Unter­brechung. Statt­dessen zahlen Firmen dafür, dass ihr Kanal visuell in der Liste hervor­gehoben wird. Auch in diesem Fall weist der Vermerk "Anzeige" auf eine Werbe­maßnahme hin.

Über­treiben es Firmen mit der Status-Werbung, können Sie den entspre­chenden Kontakt blockieren. Bei den Kanälen tippen Sie wiederum auf das Wort "Anzeige" unter dem Betreiber, um die Reklame zu deak­tivieren. Außerdem ist es möglich, proble­mati­sche Werbung über das Menü an WhatsApp zu melden. Soll es prin­zipiell keine anprei­senden Inhalte geben, können Sie ein Abon­nement abschließen. Bei Abschluss über Facebook oder Insta­gram kostet die entspre­chende WhatsApp-Mitglied­schaft drei Euro im Monat, bei Abschluss über den Apple App Store oder Google Play vier Euro im Monat.

Quelle: teltarif

von Patrick Rechl 17. April 2026
Derzeit arbeitet Meta an einer Option, mit welcher Sie die Privat­sphäre in WhatsApp noch besser absi­chern können. Es handelt sich um ein neues Feature für die selbst­löschenden Nach­richten. Es lässt sich ein Inter­vall auswählen, nach dem die Mittei­lungen auto­matisch aus dem Chat verschwinden. Künftig wird es alter­nativ möglich sein, ein Inter­vall fest­zulegen, das erst nach dem Lesen greift. Diese Zeit­abstände sind zudem deutlich kürzer. Sie können beispiels­weise defi­nieren, dass Ihr Gegen­über den Chat öffnet und Ihre Nach­richt fünf Minuten später gelöscht wird. Das grüne Chat­programm ist ein großer Bestand­teil der heutigen Kommu­nika­tion. Hierbei können auch sensible Nach­richten über­mittelt werden. Für manche Szena­rien bietet es sich deshalb an, die selbst­löschenden Mittei­lungen zu akti­vieren. Sie finden diese Option in den Einstel­lungen von WhatsApp im Bereich Daten­schutz. Aktuell offe­riert der Messenger die Limits 24 Stunden, sieben Tage und 90 Tage. Wie wir durch WABetaInfo erfuhren, gesellt sich bald die Sektion "Nach dem Lesen" (After reading) dazu. Während der gängige Timer nach der ausge­wählten Zeit Inhalte löscht, egal ob diese gelesen wurden, startet der neue Timer für das Gegen­über erst nach dem Lesen. Für dieses Feature soll es die Optionen fünf Minuten, eine Stunde und zwölf Stunden geben. Haben Sie beispiels­weise das Limit für fünf Minuten ausge­wählt und Ihr Kontakt liest die Nach­richt erst nach drei Stunden, verschwindet bei ihm die Nach­richt nach drei Stunden und fünf Minuten. Bei Ihnen wird die Mittei­lung direkt nach dem ausge­wählten Inter­vall gelöscht. Der Empfänger hat durch den neuen Timer keinen Druck, das Geschrie­bene zu lesen. Sobald er den Chat mit Ihnen öffnet, gilt die Nach­richt jedoch als gelesen und die fest­gelegte Ablauf­zeit startet. Gesichtet wurde das Feature in der WhatsApp-Beta­version 2.26.15.11 für Android. Frei­geschaltet und somit nutzbar ist die Erwei­terung aber noch nicht. Bei solchen eher klei­neren Ände­rungen dauert es erfah­rungs­gemäß nicht allzu lange, bis sie für erste Anwender ausrollen. Zunächst dürften Beta­tester mit einem Android-Mobil­gerät die Option "Nach dem Lesen" in den Einstel­lungen der selbst­löschenden Nach­richten vorfinden. Wir gehen davon aus, dass sich dieselbe Funktion auch für die iOS-Variante von WhatsApp in Entwick­lung befindet. In einer kommenden Beta­version für das iPhone sollte die Neuerung deshalb eben­falls auftau­chen. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 17. April 2026
Morgens im Bus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Blick in WhatsApp gehört für viele längst zur Routine. Doch statt einer guten Übersicht erscheint oft ein überfüllter Bildschirm: private Chats mit Freundinnen und Freunden, Familiengruppen, dazu immer wieder Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Was eigentlich die Kommunikation erleichtern soll, wird so schnell unübersichtlich. Hier könnte der Messenger künftig selbst eingreifen. Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Lösung, die Unternehmens-Chats automatisch aus der Hauptansicht herausnimmt und so für mehr Übersicht sorgt. Nutzerinnen und Nutzer sollen die Funktion über einen neuen Schalter in den Einstellungen steuern können. Ist die Option aktiviert, verschiebt WhatsApp entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich. So bleibt die Chat-Liste übersichtlich und konzentriert sich auf persönliche Unterhaltungen. Wie genau der neue Bereich aussehen wird, ist noch offen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, ähnlich wie archivierte Chats, in der solche Gespräche gesammelt werden. Die Trennung übernimmt WhatsApp automatisch im Hintergrund, sodass Nutzerinnen und Nutzer nichts mehr selbst sortieren müssen. Falls sie doch einmal auf aussortierte Nachrichten zurückgreifen wollen, können sie die entsprechenden Chats jederzeit öffnen. Aktuell befindet sich die Funktion offenbar noch in der Testphase. Sie wird derzeit in der Android-Version 2.26.15.9 erprobt und ist bislang nur für ausgewählte Beta-Nutzerinnen und -Nutzer verfügbar, die neue WhatsApp-Features vorab ausprobieren können. Ziel dieser Tests ist es, mögliche Fehler zu erkennen und die Funktionsweise zu optimieren. Wann die Neuerung für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist noch nicht sicher, ob WhatsApp diesen Ansatz am Ende genau so umsetzt. In einer früheren Testversion arbeitete der Dienst an einer anderen Lösung: Statt Chats nach einiger Zeit automatisch auszulagern, wurden Unternehmenskonversationen von Anfang an in einer eigenen Liste gebündelt. Würde dieses Konzept umgesetzt, könnten Nutzerinnen und Nutzer gezielt alle Gespräche mit Unternehmen an einem Ort finden, in der normalen Chatübersicht würden sie erst gar nicht auftauchen. Welche Variantensich letztlich durchsetzt und wann sie für alle verfügbar wird, ist noch offen. Quelle: Computerbild
von Patrick Rechl 15. April 2026
Xiaomi arbeitet fleißig an seiner Vision von Android 17, und nun sickerten Details zu dieser HyperOS 4 getauften Software durch. Es soll sich um eine umfas­sende Änderung der Benut­zerober­fläche handeln. Das Design wird sich grund­legend von jenem vorhe­riger Itera­tionen unter­scheiden. Hierfür arbeitet Xiaomi mit Leica zusammen. Der deutsche Kamera-Spezia­list inspi­riert den chine­sischen Hersteller durch kontrast­reiche Farben. Insge­samt sei die neue Aufma­chung aufge­räumter, moderner und einheit­licher. Verbes­serungen am Sperr­bild­schirm und mehr Geschwin­digkeit und Stabi­lität dank Rust-Program­mier­sprache werden eben­falls erwartet. Leica kann auf mehr als andert­halb Jahr­hunderte Fach­wissen rund um Foto­grafie und Bild­gestal­tung zurück­blicken. Weil die Farb­gebung dabei eine essen­zielle Kompo­nente ist, weiß die Firma auch auf diesem Gebiet zu über­zeugen. Xiaomi und Leica gingen vor knapp vier Jahren eine stra­tegi­sche Part­nerschaft ein, um die Kame­raqua­lität der Smart­phones zu verbes­sern. Nun soll die Koope­ration über die Foto­grafie hinaus verstärkt auf die Software ausge­weitet werden. Wie wir durch XimiTime erfuhren, ist Leica stark in die Entwick­lung des Designs von HyperOS 4 invol­viert. Ein renom­mierter Tipp­geber teilte diese Infor­mation über die chine­sische Social-Media-Platt­form Weibo mit. Ihm zufolge arbeitet Xiaomi an signi­fikanten Ände­rungen der Benut­zerober­fläche. Jene soll sich an einer Leica-Farb­palette orien­tieren. Wie das aussehen könnte, veran­schau­licht bereits die entspre­chend konstru­ierte Kamera-App neuerer Xiaomi-Handys. Der hessi­sche Optik-Spezia­list hat das Programm mit einpräg­samen Kontrasten reali­siert. Künftig soll also das gesamte Betriebs­system die Nutzer­erfah­rung dieser Anwen­dung aufgreifen. HyperOS 4 könnte Ihnen ein modernes, harmo­nisches und über­sicht­liches Android 17 zur Verfü­gung stellen. Abseits des Designs werden zusätz­liche, tief­grei­fende Ände­rungen erwartet. Es ist gut vorstellbar, dass Xiaomi auf seine Anwender hört und den Sperr­bild­schirm opti­miert. Viele Anwender wünschen sich einen dedi­zierten, dyna­mischen Bereich für Widgets und Benach­rich­tigungen, welcher das Hinter­grund­bild nicht beein­träch­tigt. Ferner ist bekannt, dass der Hersteller seine System-Apps für HyperOS 4 in die Program­mier­sprache Rust umwan­delt. Dies soll sich positiv auf die Geschwin­digkeit, Stabi­lität und Sicher­heit auswirken. Eine erste Beta­version der neuen Xiaomi-Software wird im August erwartet. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 10. April 2026
Wer seine Bilder auf Android mit Google Fotos bearbeitet, muss sich ab sofort umgewöhnen. Google räumt seine Fotos-App für Android-Nutzer auf und ändert dabei den Zugriff auf einige Bearbeitungswerkzeuge. Funktionen wie der „Magische Radierer“, „Verschieben“ oder „Reimagine“ werden nicht länger durch ein direktes Tippen, Einkreisen oder Kritzeln auf dem Bild selbst gestartet. Die Änderung soll eine direkte Reaktion auf das Feedback von Nutzern sein, die die Werkzeuge aktiviert haben, obwohl sie das gar nicht wollten. Um die praktischen Tools weiterhin verwenden zu können, müsst ihr nun einen kleinen Umweg gehen. Laut Google müsst ihr wie gewohnt ein Foto öffnen, dann auf „Bearbeiten“ tippen und schließlich das gewünschte Werkzeug aus dem Menü am unteren Bildschirmrand auswählen. Dort findet ihr die Funktionen entweder direkt in der Liste oder könnt sie über die Suche gezielt ausfindig machen. Der Grund für diese Anpassung ist laut Google der Wunsch nach einer einfacheren und stabileren Bedienung. Die direkte Interaktion auf dem Foto soll bisher dazu geführt haben, dass die Werkzeuge versehentlich ausgelöst wurden. Mit der Verlagerung der Funktionen in das Bearbeitungs-Menü möchte das Unternehmen die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestalten und gleichzeitig die Leistung der App optimieren (Quelle: Google). In den letzten Monaten und Jahren hat die Google-Fotos-App immer mehr KI-gestützte Features erhalten. Seit der App-Version 7.64 können Nutzer beispielsweise auch Sticker direkt in der Fotos-App erstellen. Mit der wachsenden Zahl an Werkzeugen und Funktionen wird es zunehmend wichtiger, eine intuitive und aufgeräumte Oberfläche zu bewahren. Um die Änderungen zu sehen, solltet ihr sicherstellen, dass eure Google-Fotos-App auf dem neuesten Stand ist. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 9. April 2026
WhatsApp schaltet nach und nach ein Benutzername-Feature für Android und iOS frei. Kontakte lassen sich damit finden, ohne die eigene Nummer preiszugeben. WhatsApp beginnt, eine seit Langem erwartete Funktion für ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer auszurollen: Benutzernamen. Die Option ist laut "WABetaInfo" zunächst nur bei einem kleinen Teil der Accounts sichtbar. So ist es möglich, Kontakte über einen eindeutig gewählten Nutzernamen zu finden und ihnen zu schreiben, ohne die Handynummer zu teilen. Perspektivisch sollen Kontakte direkt über die Suche per Benutzername gefunden werden, was sowohl die Auffindbarkeit als auch den Schutz der Telefonnummer verbessern soll. In den Profil-Einstellungen erscheint bei freigeschalteten Accounts ein eigener Bereich für Benutzernamen. Diese müssen zwischen drei und 35 Zeichen lang sein, mindestens einen Buchstaben enthalten und dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche nutzen. Adressen, die mit "www." beginnen oder mit Domains wie ".com" enden, sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Websites zu vermeiden. Der gewünschte Name muss zudem plattformweit frei sein: Ist er bereits auf Instagram oder Facebook belegt, kann er in WhatsApp nur verwendet werden, wenn der Inhaber die Konten über das Meta Accounts Center verknüpft und so seine Eigentümerschaft bestätigt. Zusätzlich lässt sich ein optionaler "Username-Key" festlegen. Ein vierstelliger Zusatzcode, der bei Erstkontakt zusammen mit dem Benutzernamen eingegeben werden muss. Nur wer sowohl Name als auch Schlüssel kennt, kann dann eine Unterhaltung starten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt generell davor, dieselben Kennungen zu häufig und in unterschiedlichen Kontexten zu verwenden, weil dies Identitätsdiebstahl erleichtern kann. Angreifer kombinieren öffentlich sichtbare Profile, Benutzernamen, um möglichst vollständige "digitale Identitäten" zu erstellen. Das BSI empfiehlt deshalb, für verschiedene Dienste unterschiedliche Nutzernamen und starke, einzigartige Passwörter zu wählen. Des Weiteren sollte man, wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sensible Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Quelle: Chip .
von Patrick Rechl 5. April 2026
Hier ein Foto, dort ein Video: Gerade in großen WhatsApp-Gruppen sammeln sich über die Zeit eine Menge Medi­enda­teien an - das kann nicht nur den Chat­verlauf unüber­sicht­lich machen. Beson­ders längere Videos verbrau­chen auf dem Smart­phone schnell viel Spei­cher­platz. Es bietet sich also an, gele­gent­lich auszu­misten. Das geht einfach, in dem man den Chat öffnet und dann oben auf den Chat­namen tippt. Ein Menü klappt auf, bei dem der Punkt "Speicher verwalten" weit oben steht - dabei sieht man durch die Angabe der Megabyte (MB) direkt, wie viel Spei­cher­platz die Dateien dieses Chats in Anspruch nehmen. Tippt man darauf, kann man mit dem Aufräumen beginnen. Entweder löscht man gleich alle Medi­enda­teien mit der Funktion "Alle auswählen". Oder aber, man entle­digt sich nur der größten Spei­cher­fresser. Dafür tippt man rechts oben auf die drei Striche: Dann lassen sich die Dateien sortieren - nach "Neueste", "Älteste" oder eben "Größte". Die Dateien, die wegsollen, kann man mit einem kurzen Tippen einzeln markieren und anschlie­ßend mit einem Tipp auf den Papier­korb oben rechts auf dem Bild­schirm löschen. Der Chat­verlauf bleibe beim Löschen von Medi­enda­teien unbe­rührt, so WhatsApp. Das Aufräumen des Spei­chers hat WhatsApp kürzlich als neue Funktion vorge­stellt: "Du kannst jetzt große Dateien direkt in einem Chat finden und löschen und schaffst so Platz, ohne gleich die ganze Unter­haltung zu verlieren", schrieb das Meta-Unter­nehmen in seinem Blog. Dort hatte es noch weitere Neue­rungen ange­kündigt - unter anderem eine Erleich­terung des Über­tragens von Chats von den Betriebs­systemen iOS zu Android bei einem Tele­fonwechsel. Zudem stehe die Funktion, zwei WhatsApp-Konten auf einem Telefon zu nutzen, nun auch auf iOS zur Verfü­gung. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 5. April 2026
Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicher­heit in der Infor­mati­onstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erra­tende - oder tech­nisch leicht zu knackende - Pass­wörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern? 1. Da gibt es das Router-Passwort für den Admi­nistrator-Zugang. Es schützt die Benut­zerober­fläche vor unbe­rech­tigtem Zugriff. 2. Das vorein­gestellte WLAN-Passwort, auch Netz­werk­schlüssel genannt, regelt den Zugang zum draht­losen Funk­netz­werk. 3. Den Namen des WLAN-Netz­werks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht gene­risch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer poten­ziell nütz­liche Infor­mationen sein. Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfeh­lung wie folgt: Mindes­tens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser. Das WLAN-Passwort sollte mindes­tens 20 Zeichen haben. Darunter verschie­dene Zeichen­arten wie Groß- und Klein­buch­staben, Ziffern und Sonder­zeichen. Keine Fami­lien­namen, Haus­tier­namen, Stars oder Geburts­daten oder sonstige leicht zu erra­tende Dinge. Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen. Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Über­blick und die Programme unter­stützen auch beim Erstellen von starken Pass­wörtern. Beispiele sind "Bitwarden", "KeePass" oder der "iCloud Schlüs­selbund". Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf inter­natio­nalen Tasta­turen unter Umständen nicht verwendet werden. Oder sie werden bei nicht deutsch­spra­chigen Diensten viel­leicht maschi­nell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen. Den Namen des WLAN-Netz­werks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so indi­viduell wie unver­bind­lich bleiben - der Name soll ja keine Rück­schlüsse auf den Eigen­tümer des Netz­werks oder den verwen­deten Router zulassen. Wer mag, kann auch die öffent­liche Anzeige des Netz­werk­namens (SSID) verste­cken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstel­lungs­möglich­keit dazu findet sich auf der Benut­zerober­fläche quasi jeden Routers. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 3. April 2026
Eine neue Übersicht statt eines Klick-Marathons: WhatsApp plant eine Funktion, die aktive Kontakte zentral anzeigt. Dadurch könnte die Kommunikation in vielen Fällen deutlich schneller werden. Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die Nutzern anzeigen soll, welche ihrer Kontakte aktuell online sind, berichtet das Onlineportal "WABetaInfo". Das Ziel ist es, Gespräche gezielter und schneller zu starten, indem auf einen Blick erkennbar wird, wer gerade erreichbar ist. Bislang müssen Nutzer dafür einzelne Chats öffnen. In früheren Beta-Versionen hatte WhatsApp bereits eine Aktivitätsanzeige für Gruppen eingeführt, die anzeigt, wie viele Teilnehmer gerade aktiv sind. Künftig sollen auch die Namen der Kontakte sichtbar werden, die aktuell online sind. Entdeckt wurde die Funktion in einer aktuellen Android-Beta-Version 2.26.13.3. Offensichtlich ist ein eigener Bereich innerhalb der App geplant, in dem Nutzer eine Übersicht ihrer Kontakte erhalten. Neben den aktiven Kontakten sollen dort auch Vorschläge für Personen erscheinen, die bislang nicht gespeichert sind, beispielsweise aus Gruppenchats. Die Liste kann nach Namen oder Aktivitätsstatus sortiert werden, wobei auch die zuletzt aktiven Kontakte berücksichtigt werden. Die bestehenden Privatsphäre-Einstellungen sollen dabei weiterhin gelten, berichtet "WABetaInfo". Wer seinen Online-Status oder "Zuletzt online" verborgen hat, wird entsprechend eingeschränkt oder gar nicht angezeigt. Die Funktion befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und soll erst in einem zukünftigen Update für Nutzer verfügbar gemacht werden. Das neue Feature folgt auf eine Reihe von Neuerungen bei WhatsApp, die sich vor allem auf die Integration von KI-Tools konzentrieren, allen voran der hauseigenen KI Meta AI. Dazu gehört unter anderem eine Funktion für automatisch generierte Antwortvorschläge, die auf Basis vergangener Gespräche passende Formulierungen vorschlägt. Auch das bereits eingeführte Feature der Schreibhilfe wird ausgebaut. Sie soll Nutzer dabei unterstützen, Nachrichten umzuschreiben, zu korrigieren oder im Ton anzupassen. Das Update wird durch neue Komfortfunktionen ergänzt, darunter der Transfer von Chatverläufen zwischen Geräten, die parallele Nutzung mehrerer Accounts sowie verbesserte Sticker-Vorschläge. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 3. April 2026
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion für Profilbilder. Kontakte ohne Bild sind dann besser erkennbar. Aktuell arbeitet WhatsApp an einer neuen Funktion, die leere Profilbilder ersetzt. Nutzer sehen künftig automatisch Bilder aus ihrem Adressbuch, wenn ein Kontakt kein eigenes Profilfoto gesetzt hat, berichtet "WABetaInfo". Das Feature wird aktuell mit der Beta-Version für iOS getestet und soll in den kommenden Wochen für mehr Nutzer verfügbar werden. Die neue Funktion greift auf gespeicherte Kontaktbilder im Smartphone zu. Diese werden dann im Chat angezeigt, statt der üblichen grauen Standard-Icons. Wichtig: Die Bilder sind nur auf dem eigenen Gerät sichtbar. Das eigentliche Profilbild des Kontakts wird dadurch nicht verändert oder öffentlich gemacht. Besonders praktisch ist das Feature bei Kontakten ohne Profilbild oder mit eingeschränkten Privatsphäre-Einstellungen. Nutzer können Personen so leichter erkennen, ohne dass diese selbst ein Bild hochladen müssen. Sobald ein echtes Profilbild vorhanden und sichtbar ist, wird dieses wieder angezeigt, berichtet "WABetaInfo". Die Funktion sorgt damit für mehr Übersicht, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 27. März 2026
Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Priority Charging“. Die Website Android Authority hat Hinweise auf das Feature in der aktuellen Beta-Version von Android 17 entdeckt. Es handelt sich demnach um einen Turbo-Modus für den Akku, den ihr aktivieren könnt, wenn nicht viel Zeit zum Laden ist. Um den Handy-Akku schnell aufzuladen, pausiert das System gezielt Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, um alle verfügbaren Ressourcen auf den Ladevorgang zu konzentrieren. Trotzdem sollt ihr aber weiterhin Anrufe und Textnachrichten erhalten können, sodass ihr nichts Wichtiges verpasst. Ganz ohne passende Hardware funktioniert der Turbo aber nicht. Laut Android Authority empfiehlt Google in den Code-Schnipseln ein Ladegerät mit mindestens 30 Watt Leistung für optimale Ergebnisse. Viel wichtiger ist jedoch, dass das System während des priorisierten Ladens aktiv die Temperatur überwachen soll. Dieser Schutzmechanismus stellt sicher, dass der Akku nicht überhitzt und seine Lebensdauer langfristig geschützt wird (Quelle: Android Authority). Das Feature könnte eine echte Geheimwaffe für Momente werden, in denen ihr wenig Zeit habt. Beispielsweise müsst ihr schnell los und wollt, bevor ihr das Haus verlasst, noch schnell so viel Energie wie möglich in euer Smartphone tanken. Aktuell ist das Feature aber noch in einem sehr frühen Stadium. Laut Android Authority ist es auch in der aktuellen Android 17 Beta 3 noch nicht nutzbar und nur hinter den Kulissen zu finden. Es lässt sich aktuell nicht sagen, wann die Funktion erscheint. Google könnte die Idee sogar wieder verwerfen. Falls Priority Charging irgendwann erscheint, dürfte es jedoch ein praktisches Feature für Pixel- und Android-Nutzer insgesamt werden. Quelle: Giga