Herunterladen ist Programm: Appstores für Handy-Software
In Appstores lassen sich zusätzliche Programme fürs Handy, Smartphone und Tablet herunterladen. Apple hat es mit dem App Store für das iPhone vorgemacht - die anderen Hersteller zogen nach.
Apple hat es mit dem App Store für iPhone, iPad und iPod touch vorgemacht, andere Hersteller von mobilen Geräten und Produzenten von mobilen Betriebssystemen zogen nach. In Appstores kann man sich zusätzliche Programme für das Handy, Smartphone und Tablet als App herunterladen. Denn bei der Qual der Wahl des richtigen Gerätes kommt es auch auf das Betriebssystem und die dazugehörige Software an. So bieten die Appstores zahlreiche Programme aus den Bereichen Unterhaltung, Kommunikation, Spiele, Navigation und vielem mehr. Der Umfang des Angebotes ist dabei sehr unterschiedlich. Während für manches System "nur" einige hundert oder tausend Apps zur Verfügung stehen, sind für andere Systeme sogar über eine Million zusätzliche Features erhältlich.
Appstores sind somit genau genommen vor allem digitale Plattformen, auf denen Drittanbieter und freie Entwickler ihre Software anbieten und vermarkten können - eine Erweiterung zu den vom Hersteller vorinstallierten Anwendungen. Damit ist auch in Zukunft eine große Vielfalt und Auswahl an Features und Programmen gewährleistet. Darüber hinaus bleiben Appstores anschlussfähig für Innovationen und beispielsweise für neue Vertriebsmodelle von Medienanbietern.
In Appstores gibt es übrigens verschiedene Bezahlverfahren für Apps, zum Beispiel auch per Carrier-Billing über ihre Handy-Rechnung. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, was die einzelnen Appstores zu bieten haben.
Der App Store von Apple bietet ein umfangreiches Download-Angebot von mehr als 1,6 Millionen Apps in über 175 Ländern für das Apple iPhone, das iPad und den Multimediaplayer iPod touch. Das Auffinden der kostenlosen und kostenpflichtigen iOS-Apps wird durch diverse Kategorisierungen und eine Suche erleichtert - auch wenn angesichts der schieren Masse ein echter Überblick schwierig ist.
Die Anwendungen kommen ganz einfach auf die Apple-Geräte - vom iPhone, iPad und iPod touch kann direkt auf den App Store zugegriffen werden. Auch für die Apple Watch sind verschiedene Erweiterungen über das iPhone erhältlich. Über den Umweg des PCs oder Macs können gewünschte Apps gegebenenfalls via iTunes bezogen und anschließend auf dem Smartphone installiert werden. Seit 2011 hält Apple auch macOS-Applikationen im eigens eingerichteten Mac App Store bereit und komplettiert damit das iOS-Angebot. Mit dem 2020 erschienenen M1-Prozessor ermöglicht einem Apple auch das Herunterladen von Apps, die ursprünglich nur für das iOS-Betriebssystem bestimmt waren.
Von Software-Entwicklern eingereichte Programme werden von Apple recht rigide überprüft - auch wenn der Prüfmechanismus in Hinblick auf Schadsoftware schon einmal überlistet wurde.
Eine einmalige Anmeldung reicht aus, um im App Store unbegrenzt einzukaufen. Kostenpflichtige Tools sind oftmals für Beträge im Bereich von unter einem Euro bis hin zu einigen Euro zu haben - einzelne Anwendungen kosten aber durchaus auch mehrstellige Euro-Summen. Content- und Aktionscodes sowie iTunes-Geschenkkarten, die auch im App Store einlösbar sind, bieten Rabatte und Aktionspreise. Die Karten können sowohl im Apple Online Store als auch in verschiedenen Geschäften erworben werden und sind mit einem Guthaben von 10 bis 250 Euro ausgestattet. Die Familienfreigabe ist eine Möglichkeit, mittels der Apple-ID eine gekaufte App mit verschiedenen Personen und Geräten zu teilen.
Zeitgleich mit der Markteinführung des T-Mobile G1 im Jahr 2008 eröffnete der Android Market speziell für Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Android, Anfang März 2012 wurde er dann in Google Play umbenannt. Mittlerweile hat sich Android zum beliebtesten Betriebssystem für Smartphones entwickelt. So gut wie alle namhaften Hersteller haben verschiedene Modelle im Angebot, sowohl Einsteiger- als auch Mittelklasse- und High-End-Geräte. Die Anzahl der erhältlichen Apps (und damit auch der Vielfalt) hat sich innerhalb der letzten Jahre immens gesteigert: von 100.000 Apps im Herbst 2010, über rund 600.000 zum Ende des Jahres 2011, konnte Google Play im Januar 2015 schon mit über 1,4 Millionen Apps aufwarten. Mittlerweile hat sich die Anzahl der erhältlichen Anwendungen auf über 3,5 Millionen erhöht. Damit bietet der Google Play Store inzwischen mehr Apps zum download an, als der direkte Konkurrent Apple. Viele der Applikationen für Android sind kostenlos - mehr, als bei den meisten anderen Systemen. Zahlreiche Rankinglisten, die Unterteilung in Kategorien sowie App-Vorschläge, entsprechend der eigenen App-Historie, vereinfachen die Suche. Darüber hinaus wird angezeigt, ob eine App mit dem Smartphone kompatibel ist.
Mittlerweile sind neben Musik, E-Books, Filmen und Spielen auch Magazine und TV-Serien verfügbar. Für die Nutzung von Google-Diensten - und damit auch für den Google Play Store - ist ein Google-Konto erforderlich, das auf dem mobilen Gerät eingerichtet werden muss: Nutzer mit einer Gmail-Adresse besitzen bereits ein solches Konto. Auf vielen neuen Smartphones ist die Play-Store-App schon vorinstalliert. Der Zugriff ist auch über den Desktop-Browser im Web möglich. Beim Google Play Store ist es jedem Entwickler möglich, sich als Anbieter zu registrieren und seine Inhalte einzustellen. Auch Google führt eine Kontrolle neuer Inhalte durch, ist dabei aber weniger restriktiv als Apple. Eine Besonderheit: Die Programme für Google-Handys sind (anders als bei Apple oder Microsoft) oft nicht nur bei Google Play erhältlich - einerseits gibt es bei Android die Möglichkeit, alternative Appstores zu nutzen, andererseits können Entwickler die Programme auch über ihre eigene Webseite anbieten.
Die angespannte politische Lage zwischen China und den USA hat auch den chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei heftig getroffen. Unter anderem bleibt dem Unternehmen fortan der Zugriff auf die Google Mobile Services verwehrt. Dazu gehört auch der Google Play Store, den Huawei bislang auf seinen Geräten zum Download von Apps bereitstellte.
Als Reaktion auf die Sanktionen aus Übersee versucht Huawei sich an der Etablierung der hauseigenen Huawei App Gallery. Mittlerweile zählt das Unternehmen bereits über 580 Millionen monatliche Nutzer des alternativen Appstores sowie über 220 000 Apps. Vornehmlich handelt es sich dabei um chinesische Nutzer. Auf dem härter umkämpften europäischen Markt ist der Marktanteil bislang noch weiter hinter der Konkurrenz zurück. Vor allem das Fehlen von beliebten Apps wie WhatsApp oder Instagram fällt dabei ins Gewicht. Jedoch lassen sich WhatsApp & Co über Umwege von den offiziellen Seiten der App-Anbieter herunterladen. Huawei verspricht diesen Umstand möglichst zeitnah zu ändern.
Nutzer der aktuellen Generationen von Huaweis Smartphones sind bis dato jedoch auf den hauseigenen App Store angewiesen und können lediglich hoffen, dass die App Gallery künftig keine beliebten Apps vermissen lassen.
Der Samsung-Appstore Galaxy Store wurde vom Hersteller für seine Android-Smartphones und Tablets der Galaxy-Reihe eingerichtet und löste 2014 den früheren App-Shop Samsung Apps ab, der damals noch verschiedene Linux-Betriebssysteme wie Bada und LiMo mit zusätzlicher Software und Features versorgte.
In der Vergangenheit hatte Samsung viele spezifische Anwendungen für eigene Geräte (wie die Samsung Gear) ausschließlich im eigenen Appstore vertrieben, neuerdings werden diese aber auch auf anderen Plattformen angeboten. Weitere Infos zum Aufbau und Handling des Appstores können Sie in unserer Meldung zum Start von Galaxy Apps nachlesen.
Auch Microsoft bot lange Zeit eine zentrale Vermarktungs-Plattform für Zusatz-Software an. Der Microsoft Store (früher "Windows Phone Store" beziehungsweise "Windows Phone Marketplace") war bis Ende des Jahres 2019 die einzige Quelle für Windows-Phone-Apps gewesen. Denn wie bei Apple standen keine Alternativen für den Bezug von Software offen. Bis 2015 stieg die Nutzerzahl bereits auf 340 000. Zuletzt waren im Microsoft Store über 800 000 Apps erhältlich. Preislich unterschieden sich die Apps kaum von denen in anderen Appstores. Die Weiterentwicklung von Windows 10 Mobile wurde aber inzwischen eingestellt, für Windows 10 und Windows 11 gibt es den Microsoft Store weiterhin.
Auch Nokia wollte seinen Nutzern einen Appstore anbieten und rief im Mai 2009 den Ovi Store ins Leben. Dann folgte die Umbenennung in Nokia Store - das erste Handy, bei dem der Zugang zur Nokia-Plattform Ovi Store bereits vorinstalliert war, war übrigens das Nokia N97. Ende 2014 übernahm Microsoft den Nokia Store, der schließlich im Januar 2015 eingestellt wurde.
Einige Apps wurden Anfang 2015 in den vom norwegischen Browser-Hersteller Opera betriebenen Opera Mobile Store übernommen. Mittlerweile gibt es den Opera App Store in dieser Art nicht mehr. Auch den zwischenzeitlich verfügbaren Bemobi Mobile Store, der die Opera Software verwandt, gibt es offensichtlich nicht mehr.
Für Android gibt es außerdem noch weitere Konkurrenten zum Google Play Store (früher Android Market): Da der Play Store nur dann auf mobilen Endgeräten installiert werden darf, wenn diese bestimmte Lizenzbedingungen erfüllen, liefern einige Hersteller ihre Geräte stattdessen mit vorinstallierten alternativen Appstores aus. Die großen Plattformen erfordern häufig eine Benutzeranmeldung oder ein persönliches Konto wie bei Google. Zudem werden die Kriterien für den Ausschluss oder die Aufnahme einer App in den App-Shop, unabhängig von der Prüfung auf Schadsoftware oder Sicherheitslücken, bei den namhaften Anbietern zunehmend restriktiver.
Wer daher lieber auf Open-Source-Apps für Android setzen möchte und eine Anmeldung vermeiden will, ist bei F-Droid an der richtigen Adresse. Gut 5300 kostenlose Apps stehen mittlerweile zum Download bereit. Es werden ausschließlich FOSS- bzw. FLOSS Apps (Free and Open Source Software bzw. Free/Libre and Open Source Software) in die Hauptpaketquelle des Appstores aufgenommen, also Anwendungen mit offenem Quellcode, der von jedem Benutzer eingesehen, geprüft und verändert werden kann. Der Client für den Appstore kann auch per APK-Datei von der F-Droid-Website heruntergeladen und installiert werden. Die Webseite Fossdroid gibt einen Überblick über freie Open-Source-Apps, die bei F-Droid angeboten werden.
Auch für iPhones, iPads und iPod touch bieten sich alternative Appstores wie der Cydia Store an. Genau genommen ist Cydia ein Software-Installer und daher selbst nur als App und nicht als Website-Version verfügbar. Die Installation des Stores erfordert einen sogenannten Jailbreak, also einen Hack des ursprünglichen Betriebssystems - ein Schritt, der gut überlegt sein will. Dafür stehen dann viele (zumeist kostenlose) Anwendungen bereit, die im Apple-Store nicht oder nicht mehr angeboten werden, denn für die freie Entwicklerszene sind Plattformen wie Cydia aufgrund fehlender Vorgaben, was beispielsweise das Design angeht, besonders interessant.
Quelle: teltarif
Morgens im Bus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Blick in WhatsApp gehört für viele längst zur Routine. Doch statt einer guten Übersicht erscheint oft ein überfüllter Bildschirm: private Chats mit Freundinnen und Freunden, Familiengruppen, dazu immer wieder Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Was eigentlich die Kommunikation erleichtern soll, wird so schnell unübersichtlich. Hier könnte der Messenger künftig selbst eingreifen. Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Lösung, die Unternehmens-Chats automatisch aus der Hauptansicht herausnimmt und so für mehr Übersicht sorgt. Nutzerinnen und Nutzer sollen die Funktion über einen neuen Schalter in den Einstellungen steuern können. Ist die Option aktiviert, verschiebt WhatsApp entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich. So bleibt die Chat-Liste übersichtlich und konzentriert sich auf persönliche Unterhaltungen. Wie genau der neue Bereich aussehen wird, ist noch offen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, ähnlich wie archivierte Chats, in der solche Gespräche gesammelt werden. Die Trennung übernimmt WhatsApp automatisch im Hintergrund, sodass Nutzerinnen und Nutzer nichts mehr selbst sortieren müssen. Falls sie doch einmal auf aussortierte Nachrichten zurückgreifen wollen, können sie die entsprechenden Chats jederzeit öffnen. Aktuell befindet sich die Funktion offenbar noch in der Testphase. Sie wird derzeit in der Android-Version 2.26.15.9 erprobt und ist bislang nur für ausgewählte Beta-Nutzerinnen und -Nutzer verfügbar, die neue WhatsApp-Features vorab ausprobieren können. Ziel dieser Tests ist es, mögliche Fehler zu erkennen und die Funktionsweise zu optimieren. Wann die Neuerung für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist noch nicht sicher, ob WhatsApp diesen Ansatz am Ende genau so umsetzt. In einer früheren Testversion arbeitete der Dienst an einer anderen Lösung: Statt Chats nach einiger Zeit automatisch auszulagern, wurden Unternehmenskonversationen von Anfang an in einer eigenen Liste gebündelt. Würde dieses Konzept umgesetzt, könnten Nutzerinnen und Nutzer gezielt alle Gespräche mit Unternehmen an einem Ort finden, in der normalen Chatübersicht würden sie erst gar nicht auftauchen. Welche Variantensich letztlich durchsetzt und wann sie für alle verfügbar wird, ist noch offen. Quelle: Computerbild
Xiaomi arbeitet fleißig an seiner Vision von Android 17, und nun sickerten Details zu dieser HyperOS 4 getauften Software durch. Es soll sich um eine umfassende Änderung der Benutzeroberfläche handeln. Das Design wird sich grundlegend von jenem vorheriger Iterationen unterscheiden. Hierfür arbeitet Xiaomi mit Leica zusammen. Der deutsche Kamera-Spezialist inspiriert den chinesischen Hersteller durch kontrastreiche Farben. Insgesamt sei die neue Aufmachung aufgeräumter, moderner und einheitlicher. Verbesserungen am Sperrbildschirm und mehr Geschwindigkeit und Stabilität dank Rust-Programmiersprache werden ebenfalls erwartet. Leica kann auf mehr als anderthalb Jahrhunderte Fachwissen rund um Fotografie und Bildgestaltung zurückblicken. Weil die Farbgebung dabei eine essenzielle Komponente ist, weiß die Firma auch auf diesem Gebiet zu überzeugen. Xiaomi und Leica gingen vor knapp vier Jahren eine strategische Partnerschaft ein, um die Kameraqualität der Smartphones zu verbessern. Nun soll die Kooperation über die Fotografie hinaus verstärkt auf die Software ausgeweitet werden. Wie wir durch XimiTime erfuhren, ist Leica stark in die Entwicklung des Designs von HyperOS 4 involviert. Ein renommierter Tippgeber teilte diese Information über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo mit. Ihm zufolge arbeitet Xiaomi an signifikanten Änderungen der Benutzeroberfläche. Jene soll sich an einer Leica-Farbpalette orientieren. Wie das aussehen könnte, veranschaulicht bereits die entsprechend konstruierte Kamera-App neuerer Xiaomi-Handys. Der hessische Optik-Spezialist hat das Programm mit einprägsamen Kontrasten realisiert. Künftig soll also das gesamte Betriebssystem die Nutzererfahrung dieser Anwendung aufgreifen. HyperOS 4 könnte Ihnen ein modernes, harmonisches und übersichtliches Android 17 zur Verfügung stellen. Abseits des Designs werden zusätzliche, tiefgreifende Änderungen erwartet. Es ist gut vorstellbar, dass Xiaomi auf seine Anwender hört und den Sperrbildschirm optimiert. Viele Anwender wünschen sich einen dedizierten, dynamischen Bereich für Widgets und Benachrichtigungen, welcher das Hintergrundbild nicht beeinträchtigt. Ferner ist bekannt, dass der Hersteller seine System-Apps für HyperOS 4 in die Programmiersprache Rust umwandelt. Dies soll sich positiv auf die Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit auswirken. Eine erste Betaversion der neuen Xiaomi-Software wird im August erwartet. Quelle: teltarif
Wer seine Bilder auf Android mit Google Fotos bearbeitet, muss sich ab sofort umgewöhnen. Google räumt seine Fotos-App für Android-Nutzer auf und ändert dabei den Zugriff auf einige Bearbeitungswerkzeuge. Funktionen wie der „Magische Radierer“, „Verschieben“ oder „Reimagine“ werden nicht länger durch ein direktes Tippen, Einkreisen oder Kritzeln auf dem Bild selbst gestartet. Die Änderung soll eine direkte Reaktion auf das Feedback von Nutzern sein, die die Werkzeuge aktiviert haben, obwohl sie das gar nicht wollten. Um die praktischen Tools weiterhin verwenden zu können, müsst ihr nun einen kleinen Umweg gehen. Laut Google müsst ihr wie gewohnt ein Foto öffnen, dann auf „Bearbeiten“ tippen und schließlich das gewünschte Werkzeug aus dem Menü am unteren Bildschirmrand auswählen. Dort findet ihr die Funktionen entweder direkt in der Liste oder könnt sie über die Suche gezielt ausfindig machen. Der Grund für diese Anpassung ist laut Google der Wunsch nach einer einfacheren und stabileren Bedienung. Die direkte Interaktion auf dem Foto soll bisher dazu geführt haben, dass die Werkzeuge versehentlich ausgelöst wurden. Mit der Verlagerung der Funktionen in das Bearbeitungs-Menü möchte das Unternehmen die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestalten und gleichzeitig die Leistung der App optimieren (Quelle: Google). In den letzten Monaten und Jahren hat die Google-Fotos-App immer mehr KI-gestützte Features erhalten. Seit der App-Version 7.64 können Nutzer beispielsweise auch Sticker direkt in der Fotos-App erstellen. Mit der wachsenden Zahl an Werkzeugen und Funktionen wird es zunehmend wichtiger, eine intuitive und aufgeräumte Oberfläche zu bewahren. Um die Änderungen zu sehen, solltet ihr sicherstellen, dass eure Google-Fotos-App auf dem neuesten Stand ist. Quelle: Giga
WhatsApp schaltet nach und nach ein Benutzername-Feature für Android und iOS frei. Kontakte lassen sich damit finden, ohne die eigene Nummer preiszugeben. WhatsApp beginnt, eine seit Langem erwartete Funktion für ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer auszurollen: Benutzernamen. Die Option ist laut "WABetaInfo" zunächst nur bei einem kleinen Teil der Accounts sichtbar. So ist es möglich, Kontakte über einen eindeutig gewählten Nutzernamen zu finden und ihnen zu schreiben, ohne die Handynummer zu teilen. Perspektivisch sollen Kontakte direkt über die Suche per Benutzername gefunden werden, was sowohl die Auffindbarkeit als auch den Schutz der Telefonnummer verbessern soll. In den Profil-Einstellungen erscheint bei freigeschalteten Accounts ein eigener Bereich für Benutzernamen. Diese müssen zwischen drei und 35 Zeichen lang sein, mindestens einen Buchstaben enthalten und dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche nutzen. Adressen, die mit "www." beginnen oder mit Domains wie ".com" enden, sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Websites zu vermeiden. Der gewünschte Name muss zudem plattformweit frei sein: Ist er bereits auf Instagram oder Facebook belegt, kann er in WhatsApp nur verwendet werden, wenn der Inhaber die Konten über das Meta Accounts Center verknüpft und so seine Eigentümerschaft bestätigt. Zusätzlich lässt sich ein optionaler "Username-Key" festlegen. Ein vierstelliger Zusatzcode, der bei Erstkontakt zusammen mit dem Benutzernamen eingegeben werden muss. Nur wer sowohl Name als auch Schlüssel kennt, kann dann eine Unterhaltung starten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt generell davor, dieselben Kennungen zu häufig und in unterschiedlichen Kontexten zu verwenden, weil dies Identitätsdiebstahl erleichtern kann. Angreifer kombinieren öffentlich sichtbare Profile, Benutzernamen, um möglichst vollständige "digitale Identitäten" zu erstellen. Das BSI empfiehlt deshalb, für verschiedene Dienste unterschiedliche Nutzernamen und starke, einzigartige Passwörter zu wählen. Des Weiteren sollte man, wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sensible Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Quelle: Chip .
Hier ein Foto, dort ein Video: Gerade in großen WhatsApp-Gruppen sammeln sich über die Zeit eine Menge Mediendateien an - das kann nicht nur den Chatverlauf unübersichtlich machen. Besonders längere Videos verbrauchen auf dem Smartphone schnell viel Speicherplatz. Es bietet sich also an, gelegentlich auszumisten. Das geht einfach, in dem man den Chat öffnet und dann oben auf den Chatnamen tippt. Ein Menü klappt auf, bei dem der Punkt "Speicher verwalten" weit oben steht - dabei sieht man durch die Angabe der Megabyte (MB) direkt, wie viel Speicherplatz die Dateien dieses Chats in Anspruch nehmen. Tippt man darauf, kann man mit dem Aufräumen beginnen. Entweder löscht man gleich alle Mediendateien mit der Funktion "Alle auswählen". Oder aber, man entledigt sich nur der größten Speicherfresser. Dafür tippt man rechts oben auf die drei Striche: Dann lassen sich die Dateien sortieren - nach "Neueste", "Älteste" oder eben "Größte". Die Dateien, die wegsollen, kann man mit einem kurzen Tippen einzeln markieren und anschließend mit einem Tipp auf den Papierkorb oben rechts auf dem Bildschirm löschen. Der Chatverlauf bleibe beim Löschen von Mediendateien unberührt, so WhatsApp. Das Aufräumen des Speichers hat WhatsApp kürzlich als neue Funktion vorgestellt: "Du kannst jetzt große Dateien direkt in einem Chat finden und löschen und schaffst so Platz, ohne gleich die ganze Unterhaltung zu verlieren", schrieb das Meta-Unternehmen in seinem Blog. Dort hatte es noch weitere Neuerungen angekündigt - unter anderem eine Erleichterung des Übertragens von Chats von den Betriebssystemen iOS zu Android bei einem Telefonwechsel. Zudem stehe die Funktion, zwei WhatsApp-Konten auf einem Telefon zu nutzen, nun auch auf iOS zur Verfügung. Quelle: teltarif
Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erratende - oder technisch leicht zu knackende - Passwörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern? 1. Da gibt es das Router-Passwort für den Administrator-Zugang. Es schützt die Benutzeroberfläche vor unberechtigtem Zugriff. 2. Das voreingestellte WLAN-Passwort, auch Netzwerkschlüssel genannt, regelt den Zugang zum drahtlosen Funknetzwerk. 3. Den Namen des WLAN-Netzwerks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht generisch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer potenziell nützliche Informationen sein. Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfehlung wie folgt: Mindestens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser. Das WLAN-Passwort sollte mindestens 20 Zeichen haben. Darunter verschiedene Zeichenarten wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Keine Familiennamen, Haustiernamen, Stars oder Geburtsdaten oder sonstige leicht zu erratende Dinge. Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen. Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Überblick und die Programme unterstützen auch beim Erstellen von starken Passwörtern. Beispiele sind "Bitwarden", "KeePass" oder der "iCloud Schlüsselbund". Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf internationalen Tastaturen unter Umständen nicht verwendet werden. Oder sie werden bei nicht deutschsprachigen Diensten vielleicht maschinell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen. Den Namen des WLAN-Netzwerks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so individuell wie unverbindlich bleiben - der Name soll ja keine Rückschlüsse auf den Eigentümer des Netzwerks oder den verwendeten Router zulassen. Wer mag, kann auch die öffentliche Anzeige des Netzwerknamens (SSID) verstecken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstellungsmöglichkeit dazu findet sich auf der Benutzeroberfläche quasi jeden Routers. Quelle: teltarif
Eine neue Übersicht statt eines Klick-Marathons: WhatsApp plant eine Funktion, die aktive Kontakte zentral anzeigt. Dadurch könnte die Kommunikation in vielen Fällen deutlich schneller werden. Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die Nutzern anzeigen soll, welche ihrer Kontakte aktuell online sind, berichtet das Onlineportal "WABetaInfo". Das Ziel ist es, Gespräche gezielter und schneller zu starten, indem auf einen Blick erkennbar wird, wer gerade erreichbar ist. Bislang müssen Nutzer dafür einzelne Chats öffnen. In früheren Beta-Versionen hatte WhatsApp bereits eine Aktivitätsanzeige für Gruppen eingeführt, die anzeigt, wie viele Teilnehmer gerade aktiv sind. Künftig sollen auch die Namen der Kontakte sichtbar werden, die aktuell online sind. Entdeckt wurde die Funktion in einer aktuellen Android-Beta-Version 2.26.13.3. Offensichtlich ist ein eigener Bereich innerhalb der App geplant, in dem Nutzer eine Übersicht ihrer Kontakte erhalten. Neben den aktiven Kontakten sollen dort auch Vorschläge für Personen erscheinen, die bislang nicht gespeichert sind, beispielsweise aus Gruppenchats. Die Liste kann nach Namen oder Aktivitätsstatus sortiert werden, wobei auch die zuletzt aktiven Kontakte berücksichtigt werden. Die bestehenden Privatsphäre-Einstellungen sollen dabei weiterhin gelten, berichtet "WABetaInfo". Wer seinen Online-Status oder "Zuletzt online" verborgen hat, wird entsprechend eingeschränkt oder gar nicht angezeigt. Die Funktion befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und soll erst in einem zukünftigen Update für Nutzer verfügbar gemacht werden. Das neue Feature folgt auf eine Reihe von Neuerungen bei WhatsApp, die sich vor allem auf die Integration von KI-Tools konzentrieren, allen voran der hauseigenen KI Meta AI. Dazu gehört unter anderem eine Funktion für automatisch generierte Antwortvorschläge, die auf Basis vergangener Gespräche passende Formulierungen vorschlägt. Auch das bereits eingeführte Feature der Schreibhilfe wird ausgebaut. Sie soll Nutzer dabei unterstützen, Nachrichten umzuschreiben, zu korrigieren oder im Ton anzupassen. Das Update wird durch neue Komfortfunktionen ergänzt, darunter der Transfer von Chatverläufen zwischen Geräten, die parallele Nutzung mehrerer Accounts sowie verbesserte Sticker-Vorschläge. Quelle: Chip
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion für Profilbilder. Kontakte ohne Bild sind dann besser erkennbar. Aktuell arbeitet WhatsApp an einer neuen Funktion, die leere Profilbilder ersetzt. Nutzer sehen künftig automatisch Bilder aus ihrem Adressbuch, wenn ein Kontakt kein eigenes Profilfoto gesetzt hat, berichtet "WABetaInfo". Das Feature wird aktuell mit der Beta-Version für iOS getestet und soll in den kommenden Wochen für mehr Nutzer verfügbar werden. Die neue Funktion greift auf gespeicherte Kontaktbilder im Smartphone zu. Diese werden dann im Chat angezeigt, statt der üblichen grauen Standard-Icons. Wichtig: Die Bilder sind nur auf dem eigenen Gerät sichtbar. Das eigentliche Profilbild des Kontakts wird dadurch nicht verändert oder öffentlich gemacht. Besonders praktisch ist das Feature bei Kontakten ohne Profilbild oder mit eingeschränkten Privatsphäre-Einstellungen. Nutzer können Personen so leichter erkennen, ohne dass diese selbst ein Bild hochladen müssen. Sobald ein echtes Profilbild vorhanden und sichtbar ist, wird dieses wieder angezeigt, berichtet "WABetaInfo". Die Funktion sorgt damit für mehr Übersicht, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Quelle: Chip
Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Priority Charging“. Die Website Android Authority hat Hinweise auf das Feature in der aktuellen Beta-Version von Android 17 entdeckt. Es handelt sich demnach um einen Turbo-Modus für den Akku, den ihr aktivieren könnt, wenn nicht viel Zeit zum Laden ist. Um den Handy-Akku schnell aufzuladen, pausiert das System gezielt Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, um alle verfügbaren Ressourcen auf den Ladevorgang zu konzentrieren. Trotzdem sollt ihr aber weiterhin Anrufe und Textnachrichten erhalten können, sodass ihr nichts Wichtiges verpasst. Ganz ohne passende Hardware funktioniert der Turbo aber nicht. Laut Android Authority empfiehlt Google in den Code-Schnipseln ein Ladegerät mit mindestens 30 Watt Leistung für optimale Ergebnisse. Viel wichtiger ist jedoch, dass das System während des priorisierten Ladens aktiv die Temperatur überwachen soll. Dieser Schutzmechanismus stellt sicher, dass der Akku nicht überhitzt und seine Lebensdauer langfristig geschützt wird (Quelle: Android Authority). Das Feature könnte eine echte Geheimwaffe für Momente werden, in denen ihr wenig Zeit habt. Beispielsweise müsst ihr schnell los und wollt, bevor ihr das Haus verlasst, noch schnell so viel Energie wie möglich in euer Smartphone tanken. Aktuell ist das Feature aber noch in einem sehr frühen Stadium. Laut Android Authority ist es auch in der aktuellen Android 17 Beta 3 noch nicht nutzbar und nur hinter den Kulissen zu finden. Es lässt sich aktuell nicht sagen, wann die Funktion erscheint. Google könnte die Idee sogar wieder verwerfen. Falls Priority Charging irgendwann erscheint, dürfte es jedoch ein praktisches Feature für Pixel- und Android-Nutzer insgesamt werden. Quelle: Giga
Demnächst lassen sich Statusmeldungen in WhatsApp dank Empfängerlisten zielgerichtet für einen bestimmten Personenkreis veröffentlichen. Das Entwicklerstudio des am meisten verbreiteten Messengers arbeitet derzeit an diesem Feature. Anstatt den Status an alle Kontakte zu senden, respektive bestimmte Kontakte aus- und abzuwählen, lassen sich künftig alternativ Zielgruppen speichern. Mit dieser Funktion würden Sie Zeit sparen und Ihr Publikum jederzeit griffbereit haben. Beispielsweise sind Status-Listen für Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Sportkameraden denkbar. Entsprechende Beiträge unterscheiden sich visuell von regulären Statusmeldungen. Wenn Sie aktuell einen Status in WhatsApp publizieren möchten, haben Sie hinsichtlich der Empfänger die Auswahl zwischen den Optionen "Alle", "Meine Kontakte außer" und "Nur teilen mit". Diese Menüpunkte erlauben zwar eine gewisse Anpassbarkeit der berechtigten Teilnehmer, sind aber unflexibel bei bestimmten Personengruppen. Das Entwicklerstudio arbeitet daran, den Status mit individuellen Empfängerlisten aufzuwerten. Erstmals vergangenen Monat entdeckt, wirkt diese Funktion in der WhatsApp-Betaversion 2.26.12.9 für Android deutlich ausgereifter. Freigeschaltet und somit nutzbar sind die Listen aber selbst für Betatester noch nicht. Sobald das Feature zur Verfügung gestellt wird, erscheint ein Hinweisfenster bei der Erstellung einer Statusmeldung. Dieses erklärt Ihnen, dass Sie Zielgruppen mit persönlichen Namen und Emojis kreieren können. Darin enthaltene Personen sehen sowohl die Bezeichnung als auch die Grafik der Liste. Allerdings lässt sich nicht nur auf diese Weise ein entsprechender Status identifizieren. Statusmeldungen, die für eine bestimmte Liste veröffentlicht wurden, werden durch einen lilafarbenen Kreis um das Profilfoto kenntlich gemacht. Die Empfänger können übrigens nicht sehen, wer ansonsten zum jeweiligen Publikum gehört. Eine Vorschau visualisiert Ihnen beim Erstellen einer Liste, wie ein entsprechender Beitrag bei den Kontakten aussehen wird. Die neu hinzugefügten Zielgruppen lassen sich direkt in der Auswahl der Status-Empfänger selektieren. Von da aus ist es auch möglich, die Listen bei Bedarf zu ändern. Wir gehen davon aus, dass das Feature in den kommenden Wochen für erste Betatester freigeschaltet wird. Zwar wurden die Empfängerlisten für den Status bislang nur in den WhatsApp-Vorabversionen für Android entdeckt, sie dürften demnächst aber auch in iOS Einzug halten. Quelle: teltarif
