Herunterladen ist Programm: Appstores für Handy-Software

In Apps­tores lassen sich zusätz­liche Programme fürs Handy, Smart­phone und Tablet herun­terladen. Apple hat es mit dem App Store für das iPhone vorge­macht - die anderen Hersteller zogen nach.

Apple hat es mit dem App Store für iPhone, iPad und iPod touch vorge­macht, andere Hersteller von mobilen Geräten und Produ­zenten von mobilen Betriebs­systemen zogen nach. In Apps­tores kann man sich zusätz­liche Programme für das Handy, Smart­phone und Tablet als App herun­terladen. Denn bei der Qual der Wahl des rich­tigen Gerätes kommt es auch auf das Betriebs­system und die dazu­gehö­rige Soft­ware an. So bieten die Apps­tores zahl­reiche Programme aus den Berei­chen Unter­haltung, Kommu­nika­tion, Spiele, Navi­gation und vielem mehr. Der Umfang des Ange­botes ist dabei sehr unter­schied­lich. Während für manches System "nur" einige hundert oder tausend Apps zur Verfü­gung stehen, sind für andere Systeme sogar über eine Million zusätz­liche Features erhält­lich.

Apps­tores sind somit genau genommen vor allem digi­tale Platt­formen, auf denen Dritt­anbieter und freie Entwickler ihre Soft­ware anbieten und vermarkten können - eine Erwei­terung zu den vom Hersteller vorin­stal­lierten Anwen­dungen. Damit ist auch in Zukunft eine große Viel­falt und Auswahl an Features und Programmen gewähr­leistet. Darüber hinaus bleiben Apps­tores anschluss­fähig für Inno­vationen und beispiels­weise für neue Vertriebs­modelle von Medi­enan­bietern.

In Apps­tores gibt es übri­gens verschie­dene Bezahl­verfahren für Apps, zum Beispiel auch per Carrier-Billing über ihre Handy-Rech­nung. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, was die einzelnen Apps­tores zu bieten haben.

Der App Store von Apple bietet ein umfang­reiches Down­load-Angebot von mehr als 1,6 Millionen Apps in über 175 Ländern für das Apple iPhone, das iPad und den Multi­media­player iPod touch. Das Auffinden der kosten­losen und kosten­pflich­tigen iOS-Apps wird durch diverse Kate­gori­sie­rungen und eine Suche erleich­tert - auch wenn ange­sichts der schieren Masse ein echter Über­blick schwierig ist.

Die Anwen­dungen kommen ganz einfach auf die Apple-Geräte - vom iPhone, iPad und iPod touch kann direkt auf den App Store zuge­griffen werden. Auch für die Apple Watch sind verschie­dene Erwei­terungen über das iPhone erhält­lich. Über den Umweg des PCs oder Macs können gewünschte Apps gege­benen­falls via iTunes bezogen und anschlie­ßend auf dem Smart­phone instal­liert werden. Seit 2011 hält Apple auch macOS-Appli­kationen im eigens einge­rich­teten Mac App Store bereit und komplet­tiert damit das iOS-Angebot. Mit dem 2020 erschie­nenen M1-Prozessor ermög­licht einem Apple auch das Herun­ter­laden von Apps, die ursprüng­lich nur für das iOS-Betriebs­system bestimmt waren.

Von Soft­ware-Entwick­lern einge­reichte Programme werden von Apple recht rigide über­prüft - auch wenn der Prüf­mecha­nismus in Hinblick auf Schad­soft­ware schon einmal über­listet wurde.

Eine einma­lige Anmel­dung reicht aus, um im App Store unbe­grenzt einzu­kaufen. Kosten­pflich­tige Tools sind oftmals für Beträge im Bereich von unter einem Euro bis hin zu einigen Euro zu haben - einzelne Anwen­dungen kosten aber durchaus auch mehr­stel­lige Euro-Summen. Content- und Akti­onscodes sowie iTunes-Geschenk­karten, die auch im App Store einlösbar sind, bieten Rabatte und Akti­onspreise. Die Karten können sowohl im Apple Online Store als auch in verschie­denen Geschäften erworben werden und sind mit einem Guthaben von 10 bis 250 Euro ausge­stattet. Die Fami­lien­frei­gabe ist eine Möglich­keit, mittels der Apple-ID eine gekaufte App mit verschie­denen Personen und Geräten zu teilen.

Zeit­gleich mit der Markt­einfüh­rung des T-Mobile G1 im Jahr 2008 eröff­nete der Android Market speziell für Mobil­tele­fone mit dem Betriebs­system Android, Anfang März 2012 wurde er dann in Google Play umbe­nannt. Mitt­lerweile hat sich Android zum belieb­testen Betriebs­system für Smart­phones entwi­ckelt. So gut wie alle namhaften Hersteller haben verschie­dene Modelle im Angebot, sowohl Einsteiger- als auch Mittel­klasse- und High-End-Geräte. Die Anzahl der erhält­lichen Apps (und damit auch der Viel­falt) hat sich inner­halb der letzten Jahre immens gestei­gert: von 100.000 Apps im Herbst 2010, über rund 600.000 zum Ende des Jahres 2011, konnte Google Play im Januar 2015 schon mit über 1,4 Millionen Apps aufwarten. Mitt­lerweile hat sich die Anzahl der erhält­lichen Anwen­dungen auf über 3,5 Millionen erhöht. Damit bietet der Google Play Store inzwi­schen mehr Apps zum down­load an, als der direkte Konkur­rent Apple. Viele der Appli­kationen für Android sind kostenlos - mehr, als bei den meisten anderen Systemen. Zahl­reiche Ranking­listen, die Unter­teilung in Kate­gorien sowie App-Vorschläge, entspre­chend der eigenen App-Historie, verein­fachen die Suche. Darüber hinaus wird ange­zeigt, ob eine App mit dem Smart­phone kompa­tibel ist.

Mitt­lerweile sind neben Musik, E-Books, Filmen und Spielen auch Maga­zine und TV-Serien verfügbar. Für die Nutzung von Google-Diensten - und damit auch für den Google Play Store - ist ein Google-Konto erfor­derlich, das auf dem mobilen Gerät einge­richtet werden muss: Nutzer mit einer Gmail-Adresse besitzen bereits ein solches Konto. Auf vielen neuen Smart­phones ist die Play-Store-App schon vorin­stal­liert. Der Zugriff ist auch über den Desktop-Browser im Web möglich. Beim Google Play Store ist es jedem Entwickler möglich, sich als Anbieter zu regis­trieren und seine Inhalte einzu­stellen. Auch Google führt eine Kontrolle neuer Inhalte durch, ist dabei aber weniger restriktiv als Apple. Eine Beson­derheit: Die Programme für Google-Handys sind (anders als bei Apple oder Micro­soft) oft nicht nur bei Google Play erhält­lich - einer­seits gibt es bei Android die Möglich­keit, alter­native Apps­tores zu nutzen, ande­rerseits können Entwickler die Programme auch über ihre eigene Webseite anbieten.

Die ange­spannte poli­ti­sche Lage zwischen China und den USA hat auch den chine­si­schen Smart­phone-Hersteller Huawei heftig getroffen. Unter anderem bleibt dem Unter­nehmen fortan der Zugriff auf die Google Mobile Services verwehrt. Dazu gehört auch der Google Play Store, den Huawei bislang auf seinen Geräten zum Down­load von Apps bereit­stellte.

Als Reak­tion auf die Sank­tionen aus Übersee versucht Huawei sich an der Etablie­rung der haus­ei­genen Huawei App Gallery. Mitt­lerweile zählt das Unter­nehmen bereits über 580 Millionen monat­liche Nutzer des alter­na­tiven Apps­tores sowie über 220 000 Apps. Vornehm­lich handelt es sich dabei um chine­si­sche Nutzer. Auf dem härter umkämpften euro­päi­schen Markt ist der Markt­an­teil bislang noch weiter hinter der Konkur­renz zurück. Vor allem das Fehlen von beliebten Apps wie WhatsApp oder Insta­gram fällt dabei ins Gewicht. Jedoch lassen sich WhatsApp & Co über Umwege von den offi­ziellen Seiten der App-Anbieter herun­terladen. Huawei verspricht diesen Umstand möglichst zeitnah zu ändern.

Nutzer der aktu­ellen Genera­tionen von Huaweis Smart­phones sind bis dato jedoch auf den haus­ei­genen App Store ange­wiesen und können ledig­lich hoffen, dass die App Gallery künftig keine beliebten Apps vermissen lassen.

Der Samsung-Apps­tore Galaxy Store wurde vom Hersteller für seine Android-Smart­phones und Tablets der Galaxy-Reihe einge­richtet und löste 2014 den früheren App-Shop Samsung Apps ab, der damals noch verschie­dene Linux-Betriebs­sys­teme wie Bada und LiMo mit zusätz­li­cher Soft­ware und Features versorgte.

In der Vergan­gen­heit hatte Samsung viele spezi­fi­sche Anwen­dungen für eigene Geräte (wie die Samsung Gear) ausschließ­lich im eigenen Apps­tore vertrieben, neuer­dings werden diese aber auch auf anderen Platt­formen ange­boten. Weitere Infos zum Aufbau und Hand­ling des Apps­tores können Sie in unserer Meldung zum Start von Galaxy Apps nach­lesen.

Auch Micro­soft bot lange Zeit eine zentrale Vermark­tungs-Platt­form für Zusatz-Soft­ware an. Der Micro­soft Store (früher "Windows Phone Store" bezie­hungs­weise "Windows Phone Market­place") war bis Ende des Jahres 2019 die einzige Quelle für Windows-Phone-Apps gewesen. Denn wie bei Apple standen keine Alter­nativen für den Bezug von Soft­ware offen. Bis 2015 stieg die Nutzer­zahl bereits auf 340 000. Zuletzt waren im Micro­soft Store über 800 000 Apps erhält­lich. Preis­lich unter­schieden sich die Apps kaum von denen in anderen Apps­tores. Die Weiter­entwick­lung von Windows 10 Mobile wurde aber inzwi­schen einge­stellt, für Windows 10 und Windows 11 gibt es den Micro­soft Store weiterhin.

Auch Nokia wollte seinen Nutzern einen Apps­tore anbieten und rief im Mai 2009 den Ovi Store ins Leben. Dann folgte die Umbe­nen­nung in Nokia Store - das erste Handy, bei dem der Zugang zur Nokia-Platt­form Ovi Store bereits vorin­stal­liert war, war übri­gens das Nokia N97. Ende 2014 über­nahm Micro­soft den Nokia Store, der schließ­lich im Januar 2015 einge­stellt wurde.

Einige Apps wurden Anfang 2015 in den vom norwe­gi­schen Browser-Hersteller Opera betrie­benen Opera Mobile Store über­nommen. Mitt­lerweile gibt es den Opera App Store in dieser Art nicht mehr. Auch den zwischen­zeit­lich verfüg­baren Bemobi Mobile Store, der die Opera Soft­ware verwandt, gibt es offen­sicht­lich nicht mehr.

Für Android gibt es außerdem noch weitere Konkur­renten zum Google Play Store (früher Android Market): Da der Play Store nur dann auf mobilen Endge­räten instal­liert werden darf, wenn diese bestimmte Lizenz­be­din­gungen erfüllen, liefern einige Hersteller ihre Geräte statt­dessen mit vorin­stal­lierten alter­na­tiven Apps­tores aus. Die großen Platt­formen erfor­dern häufig eine Benut­zer­an­mel­dung oder ein persön­li­ches Konto wie bei Google. Zudem werden die Krite­rien für den Ausschluss oder die Aufnahme einer App in den App-Shop, unab­hängig von der Prüfung auf Schad­soft­ware oder Sicher­heits­lü­cken, bei den namhaften Anbie­tern zuneh­mend restrik­tiver.

Wer daher lieber auf Open-Source-Apps für Android setzen möchte und eine Anmel­dung vermeiden will, ist bei F-Droid an der rich­tigen Adresse. Gut 5300 kosten­lose Apps stehen mitt­ler­weile zum Down­load bereit. Es werden ausschließ­lich FOSS- bzw. FLOSS Apps (Free and Open Source Soft­ware bzw. Free/Libre and Open Source Soft­ware) in die Haupt­paket­quelle des Apps­tores aufge­nommen, also Anwen­dungen mit offenem Quell­code, der von jedem Benutzer einge­sehen, geprüft und verän­dert werden kann. Der Client für den Apps­tore kann auch per APK-Datei von der F-Droid-Website herun­terge­laden und instal­liert werden. Die Webseite Foss­droid gibt einen Über­blick über freie Open-Source-Apps, die bei F-Droid ange­boten werden.

Auch für iPhones, iPads und iPod touch bieten sich alter­native Apps­tores wie der Cydia Store an. Genau genommen ist Cydia ein Soft­ware-Installer und daher selbst nur als App und nicht als Website-Version verfügbar. Die Instal­lation des Stores erfor­dert einen soge­nannten Jail­break, also einen Hack des ursprüng­li­chen Betriebs­sys­tems - ein Schritt, der gut über­legt sein will. Dafür stehen dann viele (zumeist kosten­lose) Anwen­dungen bereit, die im Apple-Store nicht oder nicht mehr ange­boten werden, denn für die freie Entwick­ler­szene sind Platt­formen wie Cydia aufgrund fehlender Vorgaben, was beispiels­weise das Design angeht, beson­ders inter­es­sant.

Quelle: teltarif

von Patrick Rechl 2. März 2026
WhatsApp erweitert seine Status-Funktion. Künftig können Updates auch Personen erreichen, die nicht im Adressbuch gespeichert sind – wenn es zuvor Kontakt gab. WhatsApp rollt derzeit eine neue Status-Funktion aus. Wie „WABetaInfo“ berichtet, können Statusmeldungen künftig auch an Nummern ausgespielt werden, die nicht als Kontakt gespeichert sind – sofern es kürzlich eine Interaktion gab. Was sich mit dem WhatsApp-Update ändert Status-Updates können auch an kürzlich kontaktierte Nummern gehen Es reicht, wenn zuletzt eine Nachricht oder ein Anruf stattgefunden hat Beide Nutzer müssen sich nicht mehr gegenseitig speichern Verarbeitung der Interaktionen erfolgt direkt auf dem Gerät, nicht auf WhatsApp-Servern Nicht gespeicherte Kontakte werden mit Tilde-Zeichen (~) und Telefonnummer gekennzeichnet Statusmeldungen lassen sich ausblenden, ohne jemanden zu blockieren Wichtig: Wer nicht möchte, dass kürzlich kontaktierte Nummern den eigenen Status sehen, muss in den Privatsphäre-Einstellungen „Nur teilen mit“ auswählen. Die Funktion wird laut „WABetaInfo“ schrittweise für Android, iOS und Web ausgerollt. Voraussetzung ist die jeweils aktuelle WhatsApp-Version. Neben der neuen Reichweiten-Regel für Statusmeldungen arbeitet WhatsApp noch an einer weiteren größeren Änderung rund um das Status-Feature. Künftig sollen Status-Updates deutlich sichtbarer im Chat-Bereich integriert werden, statt ausschließlich im separaten „Aktuelles“-Tab aufzutauchen. Geplant ist, dass neue Statusmeldungen direkt in der Chat-Übersicht erscheinen. Nutzer müssten dann nicht mehr extra in einen eigenen Bereich wechseln, um zu sehen, wer etwas geteilt hat. Zusätzlich wird eine horizontale Status-Leiste getestet, die beim Scrollen im Chats-Tab eingeblendet werden könnte. Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und ist bislang nicht für alle Nutzer verfügbar. Sollte WhatsApp das Konzept umsetzen, dürfte der Zugriff auf Status-Updates deutlich schneller und zentraler erfolgen. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 27. Februar 2026
Ab sofort startet die Werbung in WhatsApp groß­flächig und global für alle Anwender. Zuvor gab es nur bei wenigen Nutzern Tests für die Reklame. Sie werden sowohl im Status als auch in den Kanälen Anzeigen sehen. Allzu aufdring­lich sind diese aller­dings nicht. Außerdem sind die Inhalte als Werbung gekenn­zeichnet. Nachdem Anwender eine bestimmte Anzahl an Status­meldungen betrachtet haben, erscheint eine Verbrau­cher­infor­mation. Diese lässt sich mit einer Wisch­geste über­springen. Gespon­serte Kanäle sind wiederum hervor­gehoben gelistet. Wollen Sie keine Werbung, müssen Sie Geld zahlen. Anzeigen schaltet der zu Meta gehö­rende Messenger bereits seit Mitte 2025. Dabei handelte es sich jedoch um eine stark einge­schränkte Test­phase. Es ist also gut möglich, dass Sie bislang keine Werbung in WhatsApp vorge­funden haben. In den kommenden Tagen sollte sich das ändern. Wie das Entwick­lers­tudio auf X (via WABetaInfo) mitteilt, sind Verbrau­cher­infor­mationen in Status­meldungen und gespon­serte Kanäle jetzt weltweit verfügbar. Andere Bereiche sind nicht betroffen. Der Messenger weist darauf hin, dass diese Features dem Anwender dabei helfen, neue Unter­nehmen und Kanäle zu finden. Haben Sie eine bestimmte Menge an Status-Updates konsu­miert, erscheint die Werbung einer Firma. Diese sieht wie eine reguläre Status­meldung aus, hat aber links oben den Hinweis "Anzeige". Wenn Sie auf dem Bild­schirm von rechts nach links wischen, können Sie den Beitrag über­springen. In der Kanal-Über­sicht taucht eben­falls Reklame auf. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Unter­brechung. Statt­dessen zahlen Firmen dafür, dass ihr Kanal visuell in der Liste hervor­gehoben wird. Auch in diesem Fall weist der Vermerk "Anzeige" auf eine Werbe­maßnahme hin. Über­treiben es Firmen mit der Status-Werbung, können Sie den entspre­chenden Kontakt blockieren. Bei den Kanälen tippen Sie wiederum auf das Wort "Anzeige" unter dem Betreiber, um die Reklame zu deak­tivieren. Außerdem ist es möglich, proble­mati­sche Werbung über das Menü an WhatsApp zu melden. Soll es prin­zipiell keine anprei­senden Inhalte geben, können Sie ein Abon­nement abschließen. Bei Abschluss über Facebook oder Insta­gram kostet die entspre­chende WhatsApp-Mitglied­schaft drei Euro im Monat, bei Abschluss über den Apple App Store oder Google Play vier Euro im Monat. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 24. Februar 2026
WhatsApp führt eine neue Funktion für Gruppenchats ein. Künftig können Mitglieder neue Teilnehmende mit einem Auszug des Chatverlaufs versorgen. WhatsApp erweitert seine Gruppenfunktionen und macht es Neuzugängen künftig leichter, sich in bestehenden Chats zurechtzufinden. Admins und Mitglieder können neuen Teilnehmenden auf Wunsch einen Ausschnitt des bisherigen Verlaufs zur Verfügung stellen. Konkret lassen sich wahlweise die letzten 25, 50, 75 oder bis zu 100 Nachrichten freigeben. Die Funktion greift jedoch nicht automatisch: Wird eine Person zu einer Gruppe hinzugefügt, entscheidet die einladende Person, ob und in welchem Umfang der bisherige Chatverlauf geteilt werden soll. Gruppenadministratoren können das Teilen des Verlaufs in den Einstellungen grundsätzlich deaktivieren. Unabhängig davon behalten sie die Möglichkeit, den Nachrichtenverlauf bei Bedarf selbst freizugeben. Laut WhatsApp bleibt auch der nachträglich geteilte Verlauf vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die übermittelten Inhalte genießen damit denselben Schutz wie reguläre Chat-Nachrichten innerhalb der Gruppe. Der freigegebene Abschnitt ist klar von neuen Nachrichten abgegrenzt. Zeitstempel sowie Informationen zu den jeweiligen Absenderinnen und Absendern werden vollständig angezeigt. Zudem informiert der Messenger alle Gruppenmitglieder darüber, wenn ein Verlauf geteilt wurde. Mit der neuen Option will WhatsApp nach eigenen Angaben den Einstieg in bestehende Gruppen erleichtern und das Weiterleiten einzelner Screenshots oder Nachrichten überflüssig machen. Neue Mitglieder sollen sich schneller orientieren können, ohne den gesamten bisherigen Chat durchsuchen zu müssen. Die Einführung des Gruppen-Nachrichtenverlaufs erfolgt schrittweise. Quelle: Connect
von Patrick Rechl 23. Februar 2026
WhatsApp arbeitet an einem Feature, das sich viele Nutzer seit Jahren wünschen. WhatsApp arbeitet offenbar an einer Funktion, auf die unzählige Nutzer seit Jahren warten: die Möglichkeit, Nachrichten zu planen. Stellt euch vor, ihr könntet in WhatsApp Geburtstagsgrüße pünktlich um Mitternacht senden, ohne wach zu bleiben, oder wichtige Erinnerungen genau dann zustellen lassen, wenn sie gebraucht werden. Laut einem Bericht von WABetaInfo gibt es klare Hinweise darauf, dass dieses Feature bald kommen könnte. Demnach wird es in den Chat-Optionen einen neuen Bereich geben, in dem alle für diesen Chat geplanten Nachrichten übersichtlich aufgelistet sind. Obwohl der Screenshot einen Gruppenchat zeigt, gehen Experten davon aus, dass sich Nachrichten auch in Einzelchats terminieren lassen werden. Bisher war das Planen von Nachrichten auf WhatsApp nur über Umwege möglich, die oft unpraktisch oder sogar riskant waren. Android-Nutzer mussten auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen, was immer ein gewisses Risiko für die eigene Sicherheit und den Datenschutz birgt. Auf dem iPhone konnten Nutzer zwar über die Kurzbefehle-App eigene Automationen erstellen, doch dieser Weg war deutlich komplizierter als eine Funktion, die direkt in die App eingebaut ist. Die neue Funktion befindet sich aktuell noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase und ist nicht einmal für Beta-Tester verfügbar. Es dürfte also noch eine Weile dauern, bis sie für alle ausgerollt wird. Da die Entdeckung im iOS-Code gemacht wurde, ist es wahrscheinlich, dass iPhone-Nutzer sie zuerst erhalten. Es gilt jedoch als sicher, dass ein solch wichtiges Feature auch für die Android-Version von WhatsApp erscheinen wird. Mit der Einführung geplanter Nachrichten würde WhatsApp zu Konkurrenten wie Telegram aufschließen, wo eine solche Funktion schon lange zum Standard gehört. Der Schritt würde ein Teil einer größeren Strategie sein, den Messenger umfassend zu modernisieren und wettbewerbsfähig zu halten. In den vergangenen Monaten hat der Dienst bereits zahlreiche Neuerungen eingeführt, darunter ein überarbeitetes Design und erweiterte Anruffunktionen. Die Planungsfunktion ist also ein weiterer Baustein, um die Wünsche der riesigen Nutzerbasis zu erfüllen und die eigene Marktposition zu festigen. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 20. Februar 2026
Zwar ist es mittlerweile Normalität, Smartphone-Backups in der Cloud zu speichern. Auf dem iPhone steht dafür iCloud zur Verfügung, unter Android werden die Sicherungen in Google Drive abgelegt. Bislang müssen Nutzer aber Dateien extra bei Google Drive hochladen, um sie geräteübergreifend verfügbar zu machen. Mit der neuen Sicherung lokaler Dateien ändert Google das nun. Die neue Funktion kommt als Teil des Updates für Google-Play-Dienste, Version 26.06 vom 16. Februar. In den Versionshinweisen unter dem Punkt „Dienstprogramme“ steht auf der Google-Hilfe-Seite: „Mit der neuen Funktion zur Sicherung lokaler Dateien kannst Du Deine heruntergeladenen Dokumente automatisch in Google Drive speichern. So werden die Dateien geschützt und sind von allen Deinen Geräten aus zugänglich.“ Laut „Android Authority“ dürften damit Dateien im lokalen Download-Ordner auf dem Android-Gerät gemeint sein. Dort gespeicherte Dateien sollen demnach im Hintergrund in Google Drive hochgeladen werden. Die Funktion unterscheidet sich vom bestehenden Android-Backup. Dieses sichert App-Daten, Anruflisten, Einstellungen und Nachrichten in Google Drive in verschlüsselter Form. Die im Backup gesicherten Daten sind jedoch nicht von Nutzern einzeln abrufbar. Das Hochladen der Dateien im Download-Ordner bietet jedoch genau diese Möglichkeit. Details zur konkreten Umsetzung nennt Google bislang nicht. Eine einfache Variante wäre, sämtliche Dateien aus dem Download-Ordner in einen entsprechenden Ordner mit gleichem Namen in Google Drive zu übertragen. Das Aufrufen des Ordners dürfte dann wie gewohnt ablaufen: im Browser über drive.google.com oder über die Google-Drive-App. Unklar ist jedoch, wie Google Drive mit mehreren Download-Ordnern von verschiedenen Geräten verfährt. Eine Möglichkeit ist, dass die Ordner in der Cloud separat bleiben und gerätespezifische Benennungen erhalten. Eine andere ist, die gesicherten Dateien von allen Geräten in einem einzigen Ordner zu bündeln und zu synchronisieren. So wären alle hinterlegten Dateien auf allen Geräten gleichermaßen verfügbar. In den Versionshinweisen für das Google-Play-Dienste-Update nennt Google lediglich heruntergeladene Dokumente. Damit dürften Textdateien, PDFs und eventuell Scans gemeint sein. Durch das automatische Backup würden solche Dateien nicht mehr verloren gehen – etwa bei Verlust eines Geräts oder durch versehentliches Löschen. Für Fotos und Videos existiert bereits Google Fotos, das auf den meisten Android-Geräten ab Werk als Standard-Fotogalerie zum Einsatz kommt. Die App sichert automatisch alle Fotos und Videos aus dem DCIM-Ordner (eigene Aufnahmen) in der Cloud. Nutzer können aber auch alle anderen Ordner, in denen sich Bilder oder Videos befinden, über Google Fotos synchronisieren – unabhängig davon, wo sie auf dem Gerätespeicher hinterlegt sind. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 20. Februar 2026
Ein Bestätigungscode reicht nicht mehr. WhatsApp arbeitet an einer neuen Schutzebene für Nutzerkonten. Künftig soll zusätzlich zum bekannten Bestätigungscode ein eigenes Passwort eingerichtet werden können. Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und ist in der aktuellen Beta-Version für Android erstmals aufgetaucht. Bislang setzt WhatsApp beim Login auf einen sechsstelligen Code, der per SMS verschickt wird. Optional können Nutzer bereits eine zweistufige Verifizierung aktivieren. Dabei wird nach der Registrierung zusätzlich ein separater PIN-Code abgefragt. Mit dem geplanten Update kommt nun eine weitere Sicherheitsstufe hinzu. Nutzer sollen ein frei wählbares Passwort festlegen können. Vorgesehen ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen mit einer Länge zwischen sechs und zwanzig Zeichen. App prüft dabei, ob das gewählte Passwort ausreichend stark ist. Wer möchte, kann das Passwort später ändern oder wieder entfernen. Die Nutzung bleibt freiwillig (Quelle: WABetaInfo) Das Passwort greift direkt im Registrierungsprozess. Nach Eingabe des bekannten SMS-Codes verlangt WhatsApp zusätzlich das hinterlegte Passwort. Ist auch die zweistufige Verifizierung aktiviert, müssen beide Sicherheitsabfragen durchlaufen werden. Damit wird der Zugriff selbst dann erschwert, wenn Kriminelle an den SMS-Code gelangen, etwa durch einen SIM-Tausch. Ohne das zusätzliche Passwort bleibt das Konto gesperrt. WhatsApp hatte zuletzt bereits eine E-Mail-Funktion eingeführt, um bei Problemen mit dem SMS-Empfang wieder Zugang zum Konto zu erhalten. Die neue Passwortlösung geht noch einen Schritt weiter und zielt klar auf einen besseren Schutz vor unbefugter Übernahme ab. Die Funktion ist aktuell nur für Tester der Android-Beta-Version freigeschaltet. WhatsApp verfeinert die Umsetzung noch im Hintergrund. Erst nach Abschluss interner Tests soll das Sicherheits-Upgrade schrittweise verteilt werden. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 17. Februar 2026
WhatsApp stellt die wichtigste Ansicht auf den Kopf und rückt eine umstrittene Funktion in den Mittelpunkt. Eine kleine Änderung in einer Testversion von WhatsApp sorgt für großes Aufsehen. Der Messenger plant offenbar, seine zentrale Oberfläche, die Chatübersicht, grundlegend umzubauen. Wie WABetaInfo berichtet, sollen die bislang eher dezent platzierten Statusmeldungen künftig direkt zwischen euren Chats erscheinen und damit eine deutlich prominentere Rolle einnehmen. Die Neuerung ist aktuell in der Beta-Version 2.26.6.9 für Android aufgetaucht und könnte die Art, wie ihr die App nutzt, nachhaltig verändern. Bislang erkennt ihr neue Statusmeldungen an einem grünen Ring um das Profilbild eines Kontakts. Um sie anzusehen, tippt ihr entweder auf das Bild oder wechselt in den separaten Reiter „Aktuelles“, wo alle Meldungen gesammelt werden. In der neuen Beta-Version ändert sich das radikal. Kontakte mit einer neuen Statusmeldung rutschen prominent an den Anfang eurer Chatübersicht, so als hättet ihr eine neue Nachricht bekommen. Zusätzlich soll beim Scrollen eine horizontale, durchwischbare Leiste mit allen aktuellen Statusmeldungen eingeblendet werden, ähnlich wie man es von Instagram kennt. Statusmeldungen von stummgeschalteten Kontakten sollen hierbei allerdings ausgeblendet bleiben. Es wird befürchtet, dass die einst minimalistische Chat-App an Übersichtlichkeit verliert und sich immer mehr zu einer überladenen Social-Media-Plattform entwickelt. Die klare Trennung zwischen privater Kommunikation und öffentlichen Status-Updates, die viele Nutzer schätzen, würde damit aufgeweicht. Hinter der Designänderung könnten finanzielle Interessen des Mutterkonzerns Meta stecken. Schon lange wird darüber spekuliert, wie Meta den Messenger monetarisieren will, ohne die Nutzer mit klassischer Bannerwerbung in den Chats zu verärgern. Der Status-Bereich gilt hier seit jeher als wahrscheinlichste Werbefläche. Indem die Statusmeldungen nun direkt ins Blickfeld der Nutzer rücken, schafft WhatsApp eine perfekte Grundlage, um dort in Zukunft Anzeigen zu platzieren und die Funktion kommerziell zu nutzen. Die Änderung passt zur Strategie der letzten Monate, die Benutzeroberfläche von WhatsApp schrittweise zu modernisieren und an andere Apps des Konzerns anzugleichen. Ob die Funktion aber tatsächlich in dieser Form für alle Nutzer ausgerollt wird, ist noch unklar. Da es sich um eine frühe Beta-Phase handelt, könnte das Feedback der Tester noch zu Anpassungen führen. Ein offizieller Starttermin wurde bislang nicht genannt. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 15. Februar 2026
Umfragen sind eine prak­tische Funktion in WhatsApp, um Meinungen zu bestimmten Themen einzu­holen. Demnächst wird das Feature um neue Optionen erwei­tert, welche sich auf den Daten­schutz und die Teil­nahme­möglich­keit beziehen. So lassen sich künftig persön­liche Abstim­mungen verbergen. Infol­gedessen werden die Namen bei den Antworten ausge­blendet. Damit das Endergebnis in einem ange­strebten Zeitraum fest­steht, wird außerdem bald die Dauer für die Umfragen einstellbar sein. Zusammen mit der Option für mehrere Antworten sollen diese Neue­rungen in einem Menü für Umfragen-Einstel­lungen Einzug halten. Seit ein paar Jahren ist es im zu Meta gehö­renden Messenger möglich, gezielt Meinungs­forschung zu betreiben. Insbe­sondere bei größeren Gruppen lassen sich auf diese Weise wichtige Erkennt­nisse gewinnen. Um mehr auf die Bedürf­nisse der Teil­nehmer einzu­gehen und ein Ergebnis zeitnah zu forcieren, plant das Entwick­lers­tudio neue Features für die Umfragen. WABetaInfo hat diese Optionen in der WhatsApp-Beta­version 2.26.6.7 für Android entdeckt. Frei­geschaltet und somit nutzbar sind die Funk­tionen selbst für Beta­tester noch nicht. Immerhin veran­schau­lichen aber erste Bild­schirm­fotos die Neue­rungen. Bei den Umfragen werden Sie künftig unten ein Menü für Einstel­lungen vorfinden. Darin befindet sich ein Schie­beregler mit der Aufschrift "Hide voters". Es lassen sich also die Namen der Teil­nehmer mit dieser Schalt­fläche verbergen. Auf diese Weise wird die Privat­sphäre gewahrt. Beson­ders bei Umfragen mit heiklen Themen kann eine Option für die Anony­mität nützlich sein. Ganz unten sehen Sie einen weiteren Menü­eintrag mit der Bezeich­nung "End time". Dieser Para­meter legt die Dauer der Umfrage fest. Beispiels­weise um beruf­liche Dead­lines einzu­halten, ist diese Option hilf­reich. Es befinden sich nicht nur die Sicht­barkeit der Teil­nehmer und die Dauer der Meinungs­forschung in den Einstel­lungen der Umfragen. Die Option, mehrere Antworten bei den Umfragen abgeben zu können, wird eben­falls dorthin verla­gert. Sobald Meta die Ände­rungen frei­schaltet, finden Sie also diese Funktion nicht mehr im Bild­schirm zur Umfra­geer­stel­lung. Kommende Features für die digi­talen Abstim­mungen sollten eben­falls im Menü der Einstel­lungen Einzug halten. Wir gehen außerdem davon aus, dass WhatsApp die Neue­rungen für die Umfragen auch in der iOS-Fassung inte­griert. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 12. Februar 2026
Bei WhatsApp wird Fein­schliff an den Einstel­lungen betrieben. Sie können diesen Bereich bald schneller öffnen und mehr perso­nali­sieren. In der regu­lären Fassung des Messen­gers sind die Einstel­lungen noch über einen Eintrag in einem Unter­menü erreichbar. Die aktuelle Beta­version des Chat­programms hat für die Optionen eine neue Schalt­fläche in Gestalt des Profil­fotos. Außerdem peppt ein Hinter­grund­bild die Einstel­lungen visuell auf. Eine weitere kommende Neuerung betrifft den WhatsApp-Tab Commu­nitys. Der Reiter für diese Gemein­schaften wird durch einen Menü­punkt für Meta AI ersetzt. Der grüne Messenger ist ein komplexes Kommu­nika­tions­tool, das Sie eine Vielzahl an Para­metern fest­legen lässt. Bisher mussten Sie unter Android rechts oben das Menü mit den drei Punkten aufrufen und schließ­lich auf die Einstel­lungen tippen, um zu den Optionen zu gelangen. Wie WABetaInfo schil­dert, ändert sich dieser Vorgang mit der Beta­version 2.26.6.4 für das Google-Betriebs­system. Entweder oben oder unten rechts erscheint statt­dessen das Profil­foto. Wird dieses berührt, öffnen sich direkt die Einstel­lungen. Ferner hat Meta die Optik dieser Sektion aufge­wertet. Hinter dem Profil­foto ist ein Banner erkennbar. Zum aktu­ellen Zeit­punkt lässt sich jenes aber noch nicht perso­nali­sieren. Demnächst können Sie dort ein gewünschtes Bild plat­zieren. In der WhatsApp-Beta­version 26.5.10.76 für iOS ist der Platz­halter für dieses Hinter­grund­bild eben­falls erkennbar. Immerhin passt sich das Banner bereits dem Thema des Messen­gers an. Entspre­chend zeigt sich die Grafik je nach gewähltem Messenger-Design Schwarz (Dunkel­modus / Dark Mode) oder Beige (Standard). Der Schnell­zugriff auf die Einstel­lungen dürfte bald eben­falls unter iOS Einzug halten. Meta rückt immer mehr seine Meta AI getaufte Künst­liche Intel­ligenz bei WhatsApp in den Vorder­grund. Wie die Beta­version 2.26.6.5 des Messen­gers für Android veran­schau­licht, muss deshalb sogar der Commu­nitys-Tab weichen. Der Bereich, der Gemein­schaften mit mehreren dazu­gehö­rigen Gruppen vereint, verschwindet demnächst. Statt­dessen wird es einen Tab für Meta AI geben. Aktuell lässt sich die Messenger-KI über die obere Suche errei­chen. Sie müssen aber keine Angst haben, dass die Commu­nitys vollends verschwinden. Im Chat-Tab bleiben diese weiterhin inte­griert. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 8. Februar 2026
Google spendiert seinem Mobil-Betriebssystem "Android 16" zwei neue Einstellungen, dank denen Sie Ihr Smartphone schneller und akkuschonender online nutzen. Unter Android 16 findet sich in den Einstellungen der Abschnitt "Netzwerk & Internet > Adaptive Konnektivität". Dort können Sie, sofern nötig, bei dem Punkt "Adaptive Konnektivität verwenden" einen Toggle-Schiebeschalter umlegen, um Ihr Android-Smartphone unter den bestmöglichen technischen Bedingungen online zu nutzen. Das Ganze leistet laut einem In-GUI-Beschreibungstext Folgendes: "Verlängert die Akkulaufzeit und optimiert die Leistung des Geräts durch automatisches Verwalten deiner Netzwerkverbindungen". Laut der Website "9to5google.com" ersetzt Google mit einem Update auf Android 16 QPR3 den Punkt "Adaptive Konnektivität verwenden" durch zwei neue Einstellungen: "Auto-switch to mobile network" und "Optimize network for battery life". Mit den hinzukommenden Stellschrauben bewegen Sie sich mit Ihrem Android-Smartphone schneller beziehungsweise akkuschonender im Internet. Die bisherige Funktionalität bleibt erhalten, wird aber entbündelt – sie wird auf zwei Tweak-Schalter aufgeteilt. "Auto-switch to mobile network" wechselt bei Ihrem Android-Smartphone, wenn das genutzte WLAN schwach oder nicht verfügbar ist, ins Mobilfunknetz. Die Online-Verbindung wird so fixer und stabiler. Damit wird ein großes Ärgernis für viele Nutzer gelöst: Oft bleibt ein Handy noch im WLAN, obwohl das Signal schon weit weg ist und kaum noch Daten übertragen werden. Es können für die Web-Nutzung aber Kosten anfallen. "Optimize network for battery life" wählt bei Ihrem Android-Smartphone unter mehreren bereitstehenden Netzwerkverbindungen die beste aus, um die Akkulaufzeit des Geräts zu verlängern. Beide neuen Einstellungen können gleichzeitig aktiviert sein. Die Features erinnern ein wenig an die RCWN-Funktion von Firefox, bei der der Browser bei dem erneuten Aufrufen einer Webseite bei einem lokalen Festplatten-Cache und beim Internet anfragt – jene Quelle, die zuerst eine Antwort liefert, trägt mit ihren Daten zu einem Seiten-Ladevorgang bei. Quelle: Computerbild