Wörterbuch, - Erklärungen von Abkürzungen und Fachbegriffen aus dem Bereich Telekommunikation:

Abkürzung: Erklärung:
                                                                                                                                                                                                                                           
2G, 3G, 4G, 5G

Bei den Abkürzungen 2G, 3G, 4G und 5G handelt es sich um die verschiedenen Mobilfunkstandards.

  • Das G steht für Generation und bezeichnet somit die zweite, dritte, vierte und fünfte Generation.
  • Der Unterschied zwischen 2G, 3G und 4G liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung.
    Diese ist auf mobilen Geräten wie Smartphones und
  • Tablets mit SIM-Karten wichtig, um möglichst schnell im Internet zu surfen.
  • Aktuell existieren in Deutschland 2G, 3G und 4G, jedoch sind nicht in jeder Region alle drei Typen vertreten. Ein Smartphone wählt stets das bestmögliche Netz, allerdings unterstützt nicht jedes Smartphone
    2G, 3G und 4G. Aktuell bieten zudem viele Mobilfunkanbieter eine 4G-Verbindung nur mit bestimmten
    Verträgen an.
  • Noch Ende 2019 soll 5G an den Start gehen. Während 4G weiterhin für die private Nutzung optimiert wird,
    soll 5G auch für ganz andere Zwecke herhalten. Vor allem für die Industrie sind noch höhere Geschwindig-
  • keiten interessant. Unter anderem werden beim autonomen Fahren hohe Bandbreiten
  • und eine stabile Verbindung benötigt um Daten in Echtzeit auszuwerten, ohne einen rechenstarken
    Computer in jedem Auto verbauen zu müssen.
  • Die ersten 5G-fähigen Smartphones sind bereits auf dem Markt. Da der Ausbau sehr teuer ist und
    neue Standorte vergleichsweise lange auf eine Genehmigung warten, wird es das noch schnellere Internet Anfangs erst nur in einigen deutschen Großstädten geben.
  • Während 5G weiter ausgebaut wird, soll das alte 3G bald vom Netz genommen werden. Ab 2021 könnten die ersten Mobilfunkanbieter den Stecker ziehen.

Begriffserklärung: 2G, 3G, 4G und 5G

  • 2G: Dieser Mobilfunkstandard wurde 1992 in Deutschland eingeführt und dient bis heute noch
    hauptsächlich zur Telefonie. Mobile Daten werden über GPRS mit maximal 53,6 kbit/s oder per Edge (E)
    mit bis zu 220 kbit/s übertragen. Das ist nach heutigen Standards sehr langsam und reicht für Anwendungen
    wie WhatsApp aus, eine aufwendige Webseite oder gar ein Video laden dauert hiermit jedoch ewig.
  • 3G: Im Jahr 2000 wurde der dritte Mobilfunkstandard (3G) mit dem Namen UMTS entwickelt. Hiermit sind Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s möglich. 2006 folgte HSDPA, später HSDPA+,
  • welche auch als 3,5G bezeichnet werden. Hierdurch sind sogar Übertragungen mit bis
  • zu 7,2 Mbit/s und 42 Mbit/s möglich.
  • 4G: Bei 4G handelt es sich um den neusten Mobilfunkstandard für Smartphones. In der Theorie
  • ist eine Download-Geschwindigkeit von 1000 Mbit/s möglich. Somit lassen sich selbst
  • sehr große Daten innerhalb von Sekunden herunterladen. In der Praxis werden Sie jedoch froh sein,
    wenn Sie eine Verbindung mit rund 50 Mbit/s erhalten, die Werte steigen jedoch von Jahr zu Jahr.
  • LTE wird in Deutschland immer weiter ausgebaut.
  • 5G: Während 4G weiterhin für private Nutzer optimiert wird und vollkommen ausreichend ist, soll vor
    allem die Industrie von 5G profitieren. Versprochen werden Geschwindigkeiten von bis zu 10 GBit/s,
    also 10-mal schneller als 4G.
Access Point Ein Access-Point ist der Knotenpunkt zwischen einem kabelgebundenen Netzwerk (LAN) und einem kabellosen
Netz (WLAN) Ein solcher Access-Point wird auch "Funkverteiler" genannt, der im Hausgebrauch über einen
W-LAN Router   realisiert wird.
ADSL

ADSL ist die Abkürzung von "Asymmetric Digital Subscriber Line".

ADSL ist die Übertragungstechnologie für die breitbandigen Datenanschlüsse, über das herkömmliche
Kupferkabel (Telefonnetz). In einfache Worte gefasst ein schneller Internetzugang. Im allgemeinen
Sprachgebrauch wird nur 
von DSL gesprochen.


ADSL ist im Gegensatz zu SDSL die asymmetrische DSL-Variante. Die Bezeichnung "Asymmetric" erklärt, dass
der Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich große Datenmengen transportieren kann.

In der Praxis führt das dazu, dass die Übertragungsgeschwindigkeit vom Internet (Downstream) größer ist als der Datenstrom ins Internet (Upstream). 

APN  APN ist die Abkürzung für Access Point Name, was übersetzt so viel wie „Zugangspunktname“ bedeutet. Mit den APN-Einstellungen können Sie festlegen, mit welchem mobilen Internet bzw. mit welchem Zugangspunkt Sie sich verbinden möchten.
Backbone Als ein Backbone oder Rückgrat werden die Hauptleitungsstränge eines Netzwerks bezeichnet. Es handelt sich
dabei um Hochgeschwindigkeitsnetze mit Übertragungsraten von 2 Mbit/s bis zu 10 Gbit/s. Zusätzlich verbinden Backbones lokale Netze untereinander.
Basisstation Eine Basisstation ist eine Sende- und Empfangsanlage (Funkstation) im Mobilfunknetz, über die ein Handy die
Gespräche abwickelt. Jeder Basisstation steht eine Funkzelle zur Verfügung. Um damit eine große Reichweite
zu erzielen, werden diese in großer Höhe, oft auf Hausdächern oder Türmen untergebracht.
Basis Transceiver Station Eine „Basis Transceiver Station“ ist ein Mobilfunksender, oder auch Handymast genannt, der das Gespräch an das Mobilfunknetz bzw. Handy weiterleitet. Durch eine GSM-Basisstation wird in der Regel unmittelbar eine Funkzelle 
versorgt, wobei sich die Reichweite auf systembedingte maximale 35 km beschränkt.


Ein Großteil der BTS befinden sich auf hohen privaten oder öffentlichen Gebäuden wie z.B. Hochhäusern oder
Kirchen.
Bit/Byte

Bit (BPS, Bits pro Sekunde) bzw. Byte ist jeweils eine Maßeinheit für die Angabe der Informationsmenge bei der Datenübertragung und der Speicherkapazität.

8 Bit = 1 Byte
1.024 Byte = 1 Kilobyte (KB)
1.024 KB = 1 Megabyte (MB)
1.024 MB = 1 Gigabyte (GB)

 
BitStream Der IP-Bitstream Access ist ein Vorleistungsprodukt für Sie als Netzbetreiber oder Anbieter von Telekommunikationsdiensten
mit eigener IP-Plattform und ermöglicht die Vermarktung Ihrer eigenen Dienstleistungen an Endkunden oder
Wiederverkäufer.
Browser Webbrowser oder allgemein auch Browser sind Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im World Wide Web
oder allgemein von Dokumenten und Daten. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar.
Datenrate

Die Datenrate gibt die Übertragungsgeschwindigkeit an, mit der digitale Daten über einen Kanal übertragen werden können. Die
Datenrate (auch Datenübertragungsrate genannt) wird berechnet aus der verfügbaren 
Bandbreite in Abhängigkeit der genutzten Codierung
und gibt die Anzahl an übertragenen Dateneinheiten pro Zeiteinheit an (Bit/s, kBit/s, MBit/s, GBit/s).

DNS-Server

DNS Server bzw. Nameserver sind Server, die einer URL die richtige IP zuweisen können oder einer IP die richtige URL. DNS
steht dabei für „Domain Name System„.

Download Als Download wird der Datentransfer bei Online-Verbindungen bezeichnet.
Bei einem Download werden Dateien von einem PC oder einem Internetserver in den eigenen PC "geladen", um
diese dort weiterzuverwenden.
Downstream  Downstream heißt übersetzt so viel wie "stromabwärts". Downstream ist die Bezeichnung der Übertragungs-
richtung von Daten, im Fachjargon vom Host zum Client bzw. in der gebräuchlichen Sprache aus dem Internet
zu dem User. 
eSIM

Unter einer eSim versteht man eine elektronische SIM-Karte, die ähnlich wie eine physische Karte zur Identifikation funktioniert. 

Firewall Eine Firewall kann als ein Programm auf einem Computer hinterlegt sein, oder auch als externe Hardware-Lösung eingesetzt werden.

Mit einer Firewall kann der unauthorisierte Zugriff auf das Internet teilweise oder komplett untersagt oder
zugelassen werden, insbesondere da oft ungefragt und ohne das Wissen des Nutzers Daten in das Internet
gesendet werden. Ein wichtiger Punkt ist, dass Zugriffe aus dem Internet auf den eigenen Computer damit
verhindert werden können. Im übertragenen Sinne ist eine Firewall als „Türsteher“ zwischen einem Netzwerk
 und ihrem Rechner zu verstehen.


Technisch prüft und steuert eine Firewall, welcher Port geöffnet bzw. geschlossen ist und welche Anwendung diesen benutzen darf.

Grundsätzlich ist eine Firewall neben einem aktuellen Antivirenprogramm die zweitwichtigste Sicherheitsstufe
für jeden Internetuser.
Funkzelle Jede Basisstation versorgt nur ein eng begrenztes Gebiet, die Funkzelle. Die aneinandergrenzenden Funkzellen
bilden eine flächendeckende 
Netzstruktur.
Gigabit Bei der Datenkommunikation entspricht ein Gigabit einer Milliarde Bit und wird im Allgemeinen dazu verwendet, die zwischen zwei Telekommunikationspunkten übertragene Datenmenge zu messen.
HotSpot Ein Hotspot heißt übersetzt "heißer Punkt" und ist ein Zugang (Access-Point) für einen Internetzugang in einem öffentlichen Funknetzwerk auf Basis von W-Lan. Ein Wlan Hotspot erreicht bei freier Sicht eine begrenzte Reichweite von bis zu 300 Meter.

Solche Hotspots sind häufig in Hotels, Flughäfen, Messehallen, Bahnhöfen, Gaststätten, Universitäten, 
Krankenhäusern oder Kongresszentren zu finden. Bei einigen wenigen Hotspots ist die Nutzung kostenfrei,
bei anderen muss für die Nutzung ein Entgelt an den Betreiber bezahlt werden.
IMAP Das Internet Message Access Protocol, ursprünglich Interactive Mail Access Protocol, ist ein Netzwerkprotokoll, das ein Netzwerkdateisystem für E-Mails bereitstellt.
IMEI Die IMEI (International Mobile Equipment Identify) ist die Seriennummer oder auch Gerätenummer des Mobiltelefon.
 Diese ist 15-stellig und damit kann ein Handy eindeutig identifiziert werden, daher ist es ratsam die IMEI notiert zu haben. insbesondere wenn das Handy verloren oder gestohlen wurde. 

Die IMEI-Nummer wird von dem Handy automatisch in das Mobilfunknetz übertragen, wenn es aktiv ist. Dadurch
kann ein bestimmtes Handy geortet werden, unabhängig davon, welche SIM-Karte benutzt wird.

Die IMEI ist auf der Verpackung und dem Typenschild unter dem Handy-Akku zu finden. Sie kann aber auch auf dem Display angezeigt werden, wenn der entsprechende Code über die Handy-Tastatur eingegeben wurde.

Code - IMEI anzeigen: *#06#

 
IP

Internet Protocol ist ein Netzwerkprotokoll.
Mittels der im IP Netz verwendeten IP Adressen, können Computer in einem Netzwerk gruppiert und direkt adressiert werden. Definiert
sind die Versionen IPv4 und IPv6t. Auf dieser Basis arbeiten nahezu alle Datennetzwerke seit Ende des letzten Jahrhunderts. Auch das
weltweite Internet beruht auf diesem Protokoll.

IP-Telefonie

Unter Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet Protokoll-Telefonie; auch Voice over IP (VoIP)) versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind.

IPv4

IPv4 (Internet Protocol Version 4), vor der Entwicklung von IPv6 auch einfach IP, ist die vierte Version des Internet Protocols (IP). Es war die erste Version des Internet Protocols, welche weltweit verbreitet und eingesetzt wurde, und bildet eine wichtige technische Grundlage des Internets.

IPv4-Adresse

Eine IP-Adresse (Internet-Protokoll-Adresse) ist eine numerische Darstellung, durch die eine bestimmte
Schnittstelle im Netzwerk eindeutig gekennzeichnet wird. Adressen bei IPv4 sind 32 Bits lang. Damit sind
maximal 4.294.967.296 (232) eindeutige Adressen möglich.

Latenzzeit Als Latenzzeit (auch Ping-Wert) wird die Zeit bezeichnet, die ein Datenpaket vom Absender zum Empfänger benötigt. Insbesondere bei der Datenübertragung an einem DSL-Anschluss kann es dabei zu einer erhöhten
Latenzzeit und somit zu Verzögerungen kommen. Jedes Signal hat nur eine begrenzte Ausbreitungsgeschwindig-
keit, zusätzlich wird für die Verarbeitung und Weiterleitung des Datenpakets eine bestimmte Zeit benötigt.
Letzte Meile  Als "Letzte Meile" wird bei Telekommunikationsnetzen der Abschnitt der Leitung zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Anschluss des Kunden bezeichnet.

Da sich in Deutschland der größte Teil der Hausanschlüsse im Eigentum der Dt. Telekom befinden, müssen
Anbieter, die dem Endkunden einen Telefonanschluss- und/oder DSL-Anschluss zur Verfügung stellen wollen, die sogenannte "Letzte Meile" von der Telekom anmieten. 
LTE LTE ist die Abkürzung von "Long Term Evolution". Auf die Mobilfunknetze, in denen GSM und UMTS verwendet
wird, 
setzt die Technik LTE auf. 

Sie soll UMTS ersetzen und hat gegenüber ihren Vorgängern diverse Vorteile. Weil sie ausschliesslich das Internetprotokoll (IP) verwendet, auch für die Telefonie, wird weniger Datenvolumen nötig. Die Geschwindigkeit
der Datenübertragung übersteigt die bisher realistische Geschwindigkeiten um ein Vielfaches. Die Latenzzeiten
sind gering, die Sendemasten können grössere Gebiete abdecken. LTE kann unterschiedliche Bandbreiten nutzen
und auch parallel zu anderen Mobilfunktechniken verwendet werden. Die Kosten der nötigen Investitionen der Netzbetreiber in die Technik LTE sind vergleichsweise gering. Für die Verbraucher bedeutet die Einführung des
LTE eine neue Dimension des mobil surfens.
Malware

Malware (bösartige Software) ist der Oberbegriff für Schädlingsprogramme wie Computervirus, Trojaner, Spyware
oder Würmer. Kein Computernutzer würde sich freiwillig ein solches Malware Programm installieren. Daher tarnen
die Programmierer solcher Schädlingsprogramme mit nach außen hin wichtigen Informationen. Nach einer
Installation läuft so eine Software im Regelfall zunächst unbemerkt im Hintergrund, ehe diese vom User entdeckt wird.

Folgende Grundregeln sollte jeder Internetuser beachten:
- Niemals Anhänge einer E-Mail von einem unbekannten Absender öffnen.
- Eine Firewall zwischen das Internet und dem eigenen Computer schalten
- Eine laufend aktualisierten Virenscanner nutzen.

Netzwerk-karte Als Ethernet-Karte, oder auch Netzwerkkarte, werden Steckkarten in einem Computer bezeichnet, die als
Voraussetzung für die Kommunkation mit einem anderen Computer in einem Netzwerk benötigt werden. Ebenfalls
ist eine Netzwerkkarte erforderlich, wenn über ein DSL-Modem oder Router eine Verbindung zum Internet
hergestellt werden soll.


Diese Karten arbeiten nach dem weitverbreiteten Ethernet-Standard und bieten im Regelfall Übertragungsraten
von 10 Mbit/s bis 100 Mbit/s.
Performance Die Performance ist die Leistung bzw. die Stabilität bei Internet-Anschlüssen.
Phishing Das Wort „Phishing“ ist ein Kunstwort, gebildet aus "Password fishing". Pishing bezeichnet den Trick, mit dessen
Hilfe Spassvögel und Betrüger an Kundendaten gelangen wollen. Die Kriminellen kopieren Formulare
renommierter Unternehmen, häufig von Banken, in ihre eigenen und verschicken sie per E-Mail an Internetnutzer.
Die Absenderadresse ähnelt häufig der E-Mail-Adresse der entsprechenden Firma. Zum Beispiel ersetzen die
Betrüger den Buchstaben l durch die Ziffer 1 in der Absenderkennung, der Empfänger erkennt diesen Umstand nur
bei genauerem Hinsehen. In den versendeten Formularen und auf den verlinkten Internetseiten werden persönliche
Daten, Passworte und Kreditkarteninfos abgefragt.

Grundsätzlich gilt es zu beachten:

- In keinem Falle vertrauliche Daten preisgeben, wenn in einer E-Mail dazu aufgefordert wird.
- Im Zweifelsfall direkt mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung setzen und nachfragen, ob die erhaltene
E-Mail echt ist.

- Kein seriöses Unternehmen fordert seine Kunden dazu auf, sensible Daten wie Passwörter, PIN und TAN preiszugeben, weder telefonisch noch per E-Mail. 
Ping Wenn Sie im Internet surfen, ist der Ping die Zeitspanne, die vom Klick auf den Link bis zum Empfang der
neuen Seite vergeht.
POP3 Das Post Office Protocol ist ein Übertragungsprotokoll, über das ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen
kann. Version 3 wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung
durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden.
Port

Port heißt aus dem Englischen übersetzt "Tor, Eingang oder Öffnung".

Als Port bezeichnet man die Anschlussmöglichkeiten von Zusatzgeräten an einen Computer, z.B. einen Drucker. 

Bei einer Telefonanlage bezieht sich die Bezeichnung Port auf die Anzahl der anzuschließenden Endgeräte. 
Bei einem Netzwerk wie auch dem Internet bezeichnet ein Port oder auch eine Portnummer zusätzlich zu der
IP-Adresse des Zielrechners eine bestimmte Anwendung oder einen bestimmten Netzwerkdienst auf dem
Zielrechner. Durch die Freigabe oder Schließung eines Port, z.B. mit einer Firewall, können bestimmte
Internetdienste zugelassen oder unterbunden werden.

Portierung  Bei einem Wechsel des Anbieters eines Festnetz-Telefonanschlusses oder eines Mobilfunkanschlusses kann eine Mitnahme der Rufnummer(n) (Abkürzung "MNP") erfolgen. Dieser Wunsch muss bei Beauftragung des Neu-
anschlusses mit angegeben werden und muss spätestens drei Monate nach Deaktivierung des Altanschluss
erfolgt sein. 
Preselection

Unter Preselection versteht man die dauerhafte Voreinstellung des Telefonanschlusses auf einen alternativen Verbindungsnetzbetreiber.
Man behält den Grundanschluss bei der Deutschen Telekom und führt die Gespräche über das Verbindungsnetz eines anderen Anbieters.
Anders als beim Call-by-Call-Verfahren wird die Netzbetreiberkennzahl fest in den Vermittlungsrechner der Telekom einprogrammiert
und muss nicht jedes Mal neu vorgewählt werden

Repeater

Ist die Reichweite des heimischen WLAN-Netzwerk am DSL-Anschluss zu gering, kann diese mit einem Repeater vergrößert werden. Ein Repeater ist nichts anderes als ein Router, 

der als Repeater einstellt wird, somit kann auch ein älteres Gerät problemlos als Repeater
dienen, sofern dieser eine Repeaterfunktion hat.

Ein Repeater empfängt und liest das W-LAN Signal und versendetet die Datenpakete für die
Empfänger nochmalig, womit die doppelte Reichweite erzielt werden kann. 

Neben der Stromversorgung benötigt der Router keine weiteren Anschlüsse, dieser muss
lediglich auf Repeater Betrieb umgestellt werden. Nachteilig ist nur, dass damit die Übertragungsgeschwindigkeit halbiert wird, denn jedes Datenpaket muss zweimal übertragen
werden.

Roaming Roaming beschreibt die Möglichkeit eines Mobilfunknetzkunden im Ausland, in anderen GSM- oder UMTS-Netzen (Fremdnetzen) mit dem eigenen Mobiltelefon unter der eigenen Rufnummer Anrufe, SMS und Daten empfangen
oder senden zu können. Ebenfalls wird die Internetnutzung im Ausland auch über das Roamingverfahren der Mobilfunkanbieter abgerechnet. 

Dafür haben die Mobilfunk-Netzbetreiber weltweit untereinander sogenannte Roaming Verträge abgeschlossen.
Mit dem Kunden wird die Auslandsnutzung regulär mit der Mobilfunkrechnung des eigenen Anbieters abgerechnet.


Für den Kunden ist es ratsam, sich vor der Nutzung von Roaming bei seinem Anbieter über die dafür anfallenden
Kosten zu informieren, ein möglicherweise im Inland beauftragter Pauschaltarif (Flatrate) gilt in der Regel
im Ausland nicht.
Rufnummern-gasse Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen hat Rufnummerngassen
zur besseren Übersicht ind Einteilung von Telefonnummern eingeführt. 

Rufnummerngassen sind z.B. 0180-, 0800-, 0137-, 0900er- Servicenummern!
SMTP Das Simple Mail Transfer Protocol ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in
Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet.
Splitter Splitter ist die Kurzbezeichnung von DSL Splitter. Der Splitter unterteilt die an einem kombinierten DSL- und Telefonanschluss ankommenden Signale in Daten und Sprache. Er splittet die Signale.
Spyware Die Spyware (engl. "spy" entspricht "Spion") ist eigentlich ein Detektivprogramm.

Spyware landet in den meisten Fällen als Software in Form einer Malware (Schädlingsprogramm) auf dem Computer. Durch die Spyware werden benutzereigene Informationen, meistens ungewollt und heimlich, an Dritte
 gesendet.


Wenn beispielsweise der eigene Rechner plötzlich nur sehr langsam reagiert oder unerwarte Reaktionen zeigt,
kann dieses ein Anzeichen für einen Spyware Befall sein.

Es gibt eine Vielzahl von Anti-Spyware Programmen, die häufig als Freeware angeboten werden. Diese
durchsuchen den eigenen PC auf einen möglichen Befall und geben Hilfestellung bei der Beseitigung.
TAE TAE ist die Bezeichnung für "Telekommunikationsanschlusseinheit", umgangssprachlich auch einfach
"Telefondose". Damit werden die in Deutschland üblichen Steckdosen zum Anschluss analoger Endgeräte
bezeichnet. 
Trojaner Ein Trojaner (Trojanisches Pferd) ist ein Schädlingsprogramm (Malware) eines Computer aus der Familie
des Computervirus. Von einem Nutzer häufig unbemerkt führt ein Trojaner im Hintergrund Manipulationen
am Computer durch und werden auch zum Ausspähen von auf der Festplatte gespeicherten Daten verwendet.


Ein Trojaner Programm baut von dem Nutzer unbemerkt eine Verbindung von dem eigenen zu einem anderen
Rechner auf. Von Profis werden verwandte, aber legale Formen des Trojanischen Pferds verwendet, um weit
entfernte Rechner zu betreuen.
Upload Als Upload wird der Datentransfer bei Online-Verbindungen bezeichnet, bei dem Daten von dem eigenen PC auf
einen anderen PC oder zu einem Datennetzserver übertragen werden.
Upstream

Upstream heißt übersetzt "stromaufwärts". Im Bereich der Netzwerktechnik wird mit Upstream die Übertragungs-
richtung von Daten bezeichnet, im Fachjargon vom Host zum Client bzw. in der gebräuchlichen Sprache vom

Nutzer in das Internet.

VoIP

Bei "Voice over IP" (kurz VoIP) werden die Telefonate über das Internet geführt. Kostenlose Dienste wie Skype, Google Talk oder
iChat bieten eine Alternative zur klassischen Telefonie über das Telefonnetz an. Die Telefonate über die Internetleitung können
durch eine Software auf dem PC, Laptop oder Smartphone, mit einem speziellen IP-Telefon oder mit einem herkömmlichen
Telefonapparat mit einem VoIP-Adapter oder einem anschlussfähigen VoIP-Router geführt werden.

VPN VPN ist die Abkürung von "Virtual Private Network". Ein VPN ist ein Netzwerk aus virtuellen Verbindungen,
dass sich nicht am gleichen Standort befindet. Diese werden z.B. über das Internet aber auch über das
Telefonnetz realisiert, um damit Daten sicher und ohne Zugriffsmöglichkeit von Dritten übertragen zu können.

Die VPN-Technologie wird häufig von Firmen genutzt, die damit kostengünstige und sichere Datenverbindungen
von der Zentrale zu den Niederlassungen oder Mitarbeitern im Homeoffice ermöglichen, ohne dafür eine
Standleitung mieten zu müssen.
Wurm Ein Wurm oder auch Internetwurm ist ein Malware (Schädlingsprogramm) und eine unterart eines Computervirus.

So ein Wurm kopiert sich selbstständig und breitet sich von Computer zu Computer immer weiter aus. Häufig
versendet sich ein Wurm automatisch weiter, an alle auf einem PC hinterlegten E-Mail-Adressen und kann somit
einen erheblichen Schaden verursachen.

Ein aktuelles Antivirenprogramm verhindert im Regelfall einen Wurmbefall des Computers.
   
   

 


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