EU verschärft Regeln für externe Netzteile
Ab 2028 gelten in der EU strengere Regeln für externe Netzteile – mit neuen Effizienzstandards und klarer Kennzeichnung.
n der EU sind USB-C-Anschlüsse bei vielen Geräten längst Pflicht: Seit Ende 2024 müssen Smartphones und Tablets damit ausgestattet sein, ab Ende 2026 gilt die Vorgabe auch für Laptops. Jetzt geht die EU-Kommission noch einen Schritt weiter und nimmt sich die Netzteile vor. Ab 2028 müssen auch Ladegeräte strengeren technischen und energetischen Anforderungen genügen.
Die neuen Vorschriften betreffen "External Power Supplies" (EPS), also externe Netzteile, die etwa Smartphones, Laptops, Router oder Monitore laden respektive mit Strom versorgen. Diese Ladegeräte müssen künftig mindestens einen USB-C-Anschluss besitzen und mit abnehmbaren Kabeln ausgestattet sein.
Darüber hinaus schreibt die EU höhere Effizienzstandards vor. Mit der Vorschrift bestimmt sie unter anderem Mindestanforderungen an Netzteile mit einer Ausgangsleistung bis 240 Watt, die über USB Power Delivery (USB-PD) laden. Zudem müssen Netzteile mit mehr als 10 Watt Leistung künftig auch im Teillastbetrieb – also bei rund zehn Prozent ihrer Nennleistung – Mindestwerte der Energieeffizienz erreichen. Damit sollen unnötige Energieverluste reduziert und ineffiziente Produkte vom Markt verdrängt werden. Auch der Stromverbrauch im Leerlauf wird künftig begrenzt, damit es nicht zu zusätzlichen Energieverlusten kommt.
Nach Angaben der EU-Kommission werden in Europa jährlich mehr als 400 Millionen solcher Netzteile verkauft. Durch die neuen Effizienzvorgaben könnten bis 2035 rund drei Prozent Energie eingespart und die CO₂-Emissionen um etwa neun Prozent reduziert werden. Außerdem erwartet die Kommission Einsparungen von rund 100 Millionen Euro pro Jahr für Verbraucher.
EU-Energiekommissar Dan Jørgensen zeigte sich dementsprechend erfreut: "Gemeinsame Ladegeräte für unsere Smartphones, Laptops und andere Alltagsgeräte sind eine kluge Entscheidung, die die Verbraucher in den Mittelpunkt stellt und zugleich Energieverschwendung und Emissionen verringert." Die heute präsentierten Änderungen bei externen Netzteilen würden, so Jørgensen weiter, den Europäerinnen und Europäern helfen, Geld zu sparen, die Umweltauswirkungen verringern und zeigen, dass Innovation Fortschritt und Verantwortung verbinden könne.
Für Hersteller gilt eine Übergangsfrist von drei Jahren. Ab 2028 dürfen nur noch Netzteile verkauft werden, die den neuen Anforderungen entsprechen. Um die einheitlichen Netzteile klar zu kennzeichnen, führt die EU ein neues "EU-Common-Charger"-Logo ein. Dieses Symbol soll Verbraucherinnen und Verbrauchern auf einen Blick zeigen, welche Ladegeräte kompatibel sind und welche maximale Leistung sie liefern können. Die Angabe der Wattzahl soll dabei gut sichtbar auf dem Etikett platziert werden.
Quelle: Computerbild
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