Äußerst praktisch: So chatten Sie auch ohne WhatsApp-Konto
Zwar ist WhatsApp weit verbreitet, doch nicht alle Anwender können oder wollen diesen Messenger nutzen. Mit Gastchats führt Meta nun eine Möglichkeit ein, sich mit nicht registrierten Personen über das grüne Kommunikationstool zu unterhalten. Hierfür wird ein spezieller Link geteilt. Tippt der Empfänger diesen an, öffnet sich für ihn ein Chatraum in WhatsApp Web.
Die Konversationen sind weiterhin durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Aktuell erhalten erste Betatester von WhatsApp für Android und iOS Zugriff auf die Gastchats.
Im vergangenen August informierten wir Sie darüber, dass Meta an einem Gastchat für WhatsApp arbeitet. Auf diese Weise sollen Ihnen Konversationen mit Menschen ohne Konto bei diesem Messenger ermöglicht werden. Wie WABetaInfo berichtet, steht dieses Feature jetzt ersten Nutzern der Vorabversion des Messengers unter Android und iOS zur Verfügung. Um zu überprüfen, ob Sie schon für das Feature freigeschaltet wurden, sollten Sie das neueste Beta-Update beziehen. Es müsste ganz unten in der Kontaktliste (erreichbar über die Schaltfläche für neue Chats) ein entsprechender Menüpunkt auftauchen.
Über diese Option lässt sich ein Einladungslink generieren und als SMS an die gewünschte Rufnummer verschicken. Alternativ können Sie den Link kopieren und beispielsweise als E-Mail verschicken oder in einem anderen Messenger einfügen. Der Gastchat steht für den Empfänger sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Computern zur Verfügung. Tippt das Gegenüber den Link an, öffnet sich in einem Browserfenster WhatsApp Web. Per QR-Code oder manuellem Abgleich eines Sicherheitscodes wird die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung initiiert. Anschließend bittet WhatsApp um die Eingabe eines Nutzernamens und die Zustimmung der AGB.
Sobald der Empfänger die oben genannten Schritte vollzogen hat, startet der Chat. Hierbei gilt zu beachten, dass die Inhalte zwar verschlüsselt sind, allerdings keine Identitätsprüfung des Gastes stattfindet. Hat also eine andere Person den Link abgefangen, kann sie sich als der gewünschte Kontakt ausgeben.
Übrigens muss der eingeladene User nicht zwingend den Gastchat verwenden. WhatsApp verschickt ergänzend Downloadlinks zu den Anwendungen. Entscheidet sich der Nutzer zum Bezug des Chatprogramms, wird die Unterhaltung auf dem regulären Weg durchgeführt.
Quelle: teltarif
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Der Status nimmt in der Benutzeroberfläche von WhatsApp ab sofort eine zentrale Rolle ein. Erste Anwender profitieren nämlich von einer Status-Übersicht, die sich ganz oben im Chat-Tab befindet. Tatsächlich blendet der Messenger sogar seinen Schriftzug aus, um die Aufmerksamkeit völlig auf neu erschienene Statusmeldungen zu lenken. Die Übersicht ist dynamisch und expandiert, sobald Sie nach unten wischen. Eine besonders spannende Entdeckung gibt es außerdem hinsichtlich WhatsApp-Backups. Das Entwicklerstudio arbeitet derzeit an einem eigenen Cloud-Dienst für die Sicherungen. Statusmeldungen sind eine praktische Möglichkeit, aktuelle Geschehnisse mit mehreren Menschen zu teilen. Um den vollständigen Überblick über diese Beiträge in WhatsApp zu erhalten, mussten Sie bislang durch die Liste aktiver Unterhaltungen scrollen oder den Tab "Aktuelles" aufrufen. Wie WABetaInfo entdeckte, wird das Sichten der Statusupdates jetzt vereinfacht. Es gab bereits Hinweise auf diese Änderung, in der Betaversion 2.26.17.1 des Messengers für Android ist das Feature nun einsatzbereit. Die Anwender werden sukzessive für die Funktion freigeschaltet. Es kann also etwas dauern, bis Sie trotz passendem Update Zugriff erhalten. Sobald die neue Status-Übersicht aktiv ist, sehen Sie ganz oben im Chat-Tab bis zu drei überlappende Profil-Icons. Dabei handelt es sich um die neuesten Statusmeldungen der betreffenden Kontakte. Interessanterweise ist das WhatsApp-Logo in dieser Ansicht nicht zu sehen. Erst wenn Sie nach unten wischen, erscheint der Schriftzug des Kommunikationstools. Außerdem werden dann weitere Profilbilder von Kontakten mit neuen Status-Beiträgen aufgelistet. Sie können auf das jeweilige Icon tippen, um den Status der gewünschten Person aufzurufen. Ferner weist WhatsApp in einem Infofenster auf die Neuerung hin. Für online gesicherte Chatinhalte stehen in WhatsApp bislang nur iCloud unter iOS und Google Drive unter Android zur Verfügung. Künftig möchte Meta einen eigenen Cloud-Dienst als Alternative offerieren. WABetaInfo erfuhr von diesem Plan und teilte weiterführende Informationen mit. So wird der Service standardmäßig 2 GB an kostenlosen, verschlüsselten Datenplatz beinhalten. Allerdings ist unbekannt, ob dieser Bonus Nutzern von WhatsApp Plus vorbehalten ist. Sollten die 2 GB zu wenig sein, werden Sie von einer kostenpflichtigen Option Gebrauch machen können. Jene beinhaltet 50 GB Cloud-Speicher und schlägt mit monatlich 99 Cent zu Buche. Quelle: teltarif
Schon beim ersten iPhone-Modell, das 2007 auf dem Markt kam, hatte Apple den Akku fest verbaut. In der Folge schlossen sich immer mehr Smartphone-Hersteller diesem Trend an. Heute gibt es praktisch keine Mobiltelefone mehr, bei denen Nutzer einfach nur die Rückwand abnehmen und den Akku austauschen können. Das mag zu einem Design wie "aus einem Guss" beitragen. Nutzerfreundlich ist diese Lösung nicht. In der Europäischen Union trat die Politik auf den Plan. Eine Verordnung sieht vor, dass ab dem kommenden Jahr nur noch Smartphones angeboten werden dürfen, bei denen Nutzer den Akku selbst austauschen können - oder bei denen die Hersteller auf andere Weise sicherstellen, dass die Geräte nicht nach wenigen Jahren zu Elektronikschrott werden, weil der Akku schlapp macht. Als Alternative zu einem wechselbaren Akku können die Hersteller einem iPhone-Ticker-Bericht zufolge auch Akkus verbauen, die bestimmte Anforderungen erfüllen. So muss gewährleistet sein, dass nach 500 vollständigen Ladezyklen noch mindestens 83 Prozent der ursprünglichen Kapazität erreicht wird. Unter einem vollständigen Ladezyklus ist die Nutzung von 100 auf 0 Prozent gemeint. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Nutzung am Stück oder nach - ggf. auch mehreren - Teilladungen erfolgt. Nach 1000 kompletten Ladezyklen darf die Kapazität des Akkus nicht unter 80 Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Leistung fallen. Weitere Vorgaben sind, dass die Geräte staubdicht sind und mindestens 30 Minuten lang bis zu einem Meter unter Wasser sein können, ohne davon Schaden zu nehmen. So soll verhindert werden, dass äußere Einflüsse neben anderen Komponenten auch negativen Einfluss auf die Lebensdauer des Akkus haben. Die meisten Hersteller werden vermutlich dabei bleiben, keine Smartphones mit wechselbarem Akku anzubieten. Mit intelligentem Lade-Management (maximal 80 Prozent, volle Aufladung nur bei Bedarf etc.) arbeiten die Produzenten schon jetzt daran, die Alterung der Akkus zu verlangsamen. Die 80 Prozent Leistung nach 1000 Ladezyklen erscheinen durchaus realistisch und dürften dazu beitragen, dass die Nutzer ihre Mobiltelefone über mehrere Jahre verwenden können, ohne eine massive Verschlechterung der Akkukapazität zu bemerken. Quelle: teltarif
Für Anwender eines Android-Mobilgerätes bereitet WhatsApp eine neue Form der Benachrichtigungen vor. Künftig sollen Sie vollständige Unterhaltungen führen können, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Hierfür macht das Chatprogramm von den Nachrichten-Blasen des Google-Betriebssystems Gebrauch. Dieses Feature blendet Mitteilungen als schwebendes Fenster über sämtliche Systembereiche und Apps ein. Dabei stehen mehrere Optionen, wie das Antworten, das Ausklappen für eine vollständige Unterhaltung oder das Stummschalten zur Verfügung. Der Umweg über die Benachrichtigungsleiste von Android entfällt. Wenn Sie derzeit eine Mitteilung in WhatsApp unter Android erhalten, können Sie diese über die Benachrichtigungsleiste betrachten und darauf reagieren. In Zukunft wird sich die Interaktion mit den Nachrichten intuitiver gestalten. WABetaInfo hat nämlich entdeckt, dass der zu Meta gehörende Messenger an der Integration der Nachrichten-Blasen arbeitet. Dieses Feature könnte Ihnen bereits bei anderen Chatprogrammen begegnet sein. Sobald eine Mitteilung eingeht, wird ein Ausschnitt von dieser samt Nutzername als kleines schwebendes Fenster oben auf dem Display eingeblendet. Nun haben Sie mehrere Optionen, darauf zu reagieren. Sie können umgehend antworten, den Inhalt als gelesen markieren, die Benachrichtigungen stumm schalten oder den Chat vollständig öffnen. Letztgenannte Option ruft allerdings nicht WhatsApp auf, sondern vergrößert die Nachrichten-Blase. Von dort aus sind sogar Anhänge, Anrufe und Sprachnachrichten möglich, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Falls Ihnen diese Art der Interaktion nicht gefallen sollte, können Sie die Funktion jederzeit deaktivieren. Derzeit steht das Feature allerdings ohnehin noch nicht zur Verfügung. WhatsApp führt aktuell interne Tests durch und stellt die Nachrichten-Blasen in einer kommenden Betaversion bereit. Sollten Sie beispielsweise in YouTube ein Video betrachten oder in Chrome eine Internetseite konsumieren, ploppt künftig eine WhatsApp-Benachrichtigung oben auf. Es ist also nicht mehr notwendig, die Benachrichtigungsleiste herunterzuziehen, um eine Mitteilung zu sichten. Auf diese Weise wird der aktuelle Displayinhalt kaum beeinträchtigt. Außerdem können Sie umgehend entscheiden, ob Sie mit dem Inhalt interagieren oder ihn ignorieren wollen. Die Nachrichten-Blasen in ihrer jetzigen Form wurden mit Android 11 eingeführt. Als Mindestanforderung gilt also dieses oder ein neueres Betriebssystem. Quelle: teltarif
Alle in der EU verkauften Mobilgeräte sollen ab 2027 über austauschbare Akkus verfügen. Das gilt auch für Smartphones. Was könnte die Regulierung bedeuten und wo lassen sich Akkus bereits austauschen? Wenn Sie auf Ihr aktuelles Smartphone blicken, welchen Grund hätten Sie, zu einem neueren Modell zu wechseln? Ist Ihre Kamera zu schlecht? Ist das Display zu dunkel? Oder liegt es wie so häufig an einer der größten Schwachstellen alternder Mobilgeräte, dem Akku? Immerhin mögen die Batterien zwar beim Kauf noch locker für den Tag reichen, doch mit den Jahren nutzt sich der Akku zunehmend ab und büßt große Teile seiner Maximalkapazität ein. Ein Jahr später bedeutet ein voller Handyakku vielleicht nur noch rund 90 Prozent dessen, was beim Neugerät möglich war. Um Elektroschrott vorzubeugen und die Langlebigkeit von Smartphones zu fördern, beschloss die EU im Jahre 2023 die „Europäische Batterieverordnung (EU) 2023/1542“. Diese schreibt unter anderem vor, dass mobile Geräte wie Handys dazu verpflichtet sind, leicht austauschbare Akkus zu verbauen. Bedeutet: Nimmt die Akkuleistung stark ab, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ohne großen technischen Aufwand in der Lage sein, die Batterie selbstständig auszutauschen. So ließe sich das betagte Smartphone deutlich länger nutzen und ein Neukauf verzögern. Bereits 2024 ist die Regulierung auch für Deutschland in Kraft getreten. Dementsprechend sind Smartphone-Hersteller ab dem 18. Februar 2027 dazu verpflichtet, ihre neuen Modelle mit austauschbaren Akkus auszustatten. Das gilt gleichermaßen für Tablets, Laptops oder tragbare Spielekonsolen wie kommende Iterationen der Nintendo Switch 2 (Test). Konkret müsste sich das Mobilgerät dann mit einem handelsüblichen Werkzeug, etwa einem Schraubenzieher, durch den Endverbraucher austauschen lassen. Der Besuch bei einer Fachwerkstatt oder beim Elektromarkt soll also nicht erforderlich sein. Auch müsste sich die Batterie entfernen lassen, ohne dabei das Gerät zu beschädigen – etwa, weil man Klebstoff herauskratzen oder die Hülle aufbrechen müsste. Allerdings lässt die Verordnung auch einige Ausnahmen zu, schreibt ECOPV-EU. So seien zwar entgegen einer geläufigen Annahme nicht etwa alle wassergeschützten Geräte automatisch von den Verpflichtungen befreit, doch Medizingerätschaften oder speziell für Tauchgänge entwickelte Gadgets müssten keine austauschbaren Akkus innehaben. Smartphones hingegen fallen eigentlich nicht in diese Bereiche. Ob nun das iPhone 19 oder das Samsung Galaxy S28 tatsächlich mit austauschbaren Batterien auf den deutschen Markt kommen werden, bleibt bislang noch abzuwarten. Konkrete Pläne zu den Modellen wurden noch nicht offiziell kommuniziert. Bereits heute gibt es jedoch einige Smartphones, die über leicht austauschbare Akkus verfügen. Ein populäres Beispiel ist etwa das Fairphone 6. Bei dem modularen Handy können wir ohne viel Mühe die Rückseite abnehmen und neben der Batterie auch kleinere Komponenten wie die Kamera oder den USB-C-Anschluss austauschen. Laut Hersteller senkt dies die Reparaturkosten um bis zu 86 Prozent. Auch einige weitere der von uns getesteten Handys haben austauschbare Akkus. Dazu zählen selbst Einsteigermodelle wie das HDM Skyline (Test) oder robuste Outdoor-Modelle wie das RugOne Xever 7 Pro. Die großen Namen rund um Apple, Samsung, Google oder Xiaomi fremdeln bislang aber noch mit dem Thema. Wir bleiben gespannt, ob die EU-Regulierung ab 2027 wirklich alle Neugeräte zum Tauschakku überreden kann und wie konkret sich diese Vorgaben auf die Smartphones auswirken werden. Quelle: Chip
Es vergeht kaum ein Tag ohne neu in WhatsApp entdeckte Komfortfunktionen. Jetzt sickerten eine Zusammenfassung für mehrere Chats und eine Pause für Firmenkontakte durch. Künftig wird es der Künstlichen Intelligenz Meta AI möglich sein, eine Übersicht ungelesener Mitteilungen von sämtlichen Unterhaltungen zu generieren. Die Analyse und die Bereitstellung sollen ohne Auswirkungen auf die Privatsphäre geschehen. Haben Sie Kontakte, welche als Unternehmen oder Angestellte gekennzeichnet sind, dürfen Sie deren Offerten demnächst pausieren. Angebote und Ankündigungen werden im gewählten Zeitraum abgeschaltet. In den USA starteten die KI-Zusammenfassungen bereits im Juli 2025. Hierzulande müssen wir uns immer noch gedulden. Sobald das Feature bei uns startet, profitieren Sie aber von einem erweiterten Funktionsumfang. Anstatt lediglich die neuen Inhalte eines aktiven Chats soll Meta AI künftig die Inhalte aller Konversationen komprimiert ausgeben. In der Betaversion 26.15.10.71 des Messengers für iOS wurde diese Anpassung gesichtet. Das Feature befindet sich sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones in Entwicklung. Freigeschaltet und somit nutzbar sind die schlauen Zusammenfassungen aber selbst für Betatester noch nicht. Die Arbeitsweise der kommenden KI-Funktion von WhatsApp ist simpel und intuitiv. Sobald der Messenger bemerkt, dass im Chat-Tab mehrere Mitteilungen in kurzer Zeit eingegangen sind, blendet er eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "Erhalten Sie eine Zusammenfassung" (Get a summary) oben ein. Wird dieses Bedienelement angetippt, kreiert Meta AI eine Übersicht der Nachrichten direkt im Chat-Tab. Auf diese Weise müssen Sie nicht einzelne Unterhaltungen öffnen und die dortigen Mitteilungen separat bündeln. Dank der Software-Technologie Private Processing bleiben die verarbeiteten Daten verschlüsselt. Eine weitere Neuerung wurde in der WhatsApp-Betaversion 2.26.16.1 für Android gefunden. In Zukunft wird der Messenger in Chats mit Geschäftskontakten oben eine neue Schaltfläche mit der Bezeichnung "Stopp" einführen. Sollte Ihnen eine Firma oder ein Angestellter zu penetrant mit Angeboten sein, lassen sich diese mit dieser Funktion pausieren. Sie können entsprechende Mitteilungen entweder 24 Stunden, eine Woche oder dauerhaft unterbinden. Bislang lässt sich die WhatsApp-Option noch nicht nutzen. Das Feature dürfte auch für iOS erscheinen. Quelle: teltarif
Beim Cloud-Speicher OneDrive steht eine Anpassung an, die den Umgang mit gelöschten Dateien verändert. Ab Mai 2026 führt Microsoft eine neue Regel ein, die klar festlegt, wo entfernte Inhalte landen. Wer Dateien löscht, sollte künftig genauer hinschauen, um sie bei Bedarf wiederzufinden. Die Anpassung betrifft nicht nur Windows 11, sondern auch andere Systeme. Microsoft hat die Neuerung im Microsoft-365-Admincenter (archiviert bei Merill.net) angekündigt. Demnach werden Dateien, die im Cloud-Speicher gelöscht werden und zuvor auch lokal verfügbar waren, nicht mehr im Papierkorb des Computers abgelegt. Stattdessen erscheinen sie ausschließlich im digitalen Papierkorb von OneDrive. Das bedeutet: Wird eine Datei über OneDrive entfernt, ist sie nicht mehr direkt auf dem PC zu finden. Eine Wiederherstellung ist dann nur noch über den Papierkorb im OneDrive-Konto möglich. Die Änderung gilt nicht für alle Fälle. Dateien, die ausschließlich online gespeichert sind, landen weiterhin im OneDrive-Papierkorb. Inhalte, die nur lokal auf dem Rechner gespeichert sind, werden wie gewohnt im Papierkorb des Systems abgelegt. Betroffen sind ausschließlich Dateien, die zwischen Cloud und Gerät synchronisiert werden. Microsoft verfolgt mit dieser Anpassung vor allem das Ziel, die Leistung zu verbessern. Laut Unternehmen soll die Synchronisation dadurch schneller ablaufen. Außerdem will Microsoft für mehr Klarheit sorgen, welche Version einer Datei aktuell ist. Bisher wurden synchronisierte Dateien doppelt abgelegt, wenn sie gelöscht wurden. Sie erschienen sowohl im Online- als auch im Offline-Papierkorb. Das bot zwar eine doppelte Absicherung, war für viele Nutzer aber auch schlicht zur Gewohnheit geworden. Mit der Umstellung entfällt diese doppelte Ablage. Das kann zunächst ungewohnt wirken. Die Änderung betrifft alle Nutzer von OneDrive unter Windows und macOS. Microsoft plant, die Anpassung bis Ende Mai 2026 vollständig bereitzustellen. Quelle: Techbook
Lange war WhatsApp kostenlos, doch jetzt startet ein optionales Abo-Modell mit Zusatzfunktionen. WhatsApp führt ein neues, optionales Abo-Modell für seinen Messenger ein. Unter dem Namen „WhatsApp Plus“ erhalten Nutzer gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf exklusive Funktionen zur Personalisierung der App. In Europa liegt der Preis laut WABetaInfo für das Abonnement von WhatsApp Plus bei 2,49 Euro pro Monat, kann sich regional aber unterscheiden. Die Einführung ist ein deutlicher Schritt des Unternehmens, neben dem Business-Bereich auch mit Privatnutzern Umsätze zu erzielen. Abonnenten von WhatsApp Plus bekommen eine Reihe von neuen Werkzeugen an die Hand, um die App-Oberfläche nach eigenen Wünschen zu gestalten. Dazu gehören neue Farb-Themes, mit denen sich das gewohnte Grün durch eine andere Akzentfarbe ersetzen lässt. Zusätzlich stehen neue App-Icons für den Startbildschirm zur Verfügung. Praktisch ist vor allem die Möglichkeit, künftig viel mehr Chats am oberen Rand der Liste anpinnen zu können. Alle Plus-Features von WhatsApp im Überblick: 18 neue Farb-Themes: Personalisiert die komplette App-Oberfläche mit einer neuen Akzentfarbe. 14 neue App-Icons: Wählt ein neues Symbol für euren Startbildschirm aus. Bis zu 20 Chats anpinnen: Behaltet deutlich mehr wichtige Konversationen im Blick. Bisher sind 3 Chats anpinnbar. Exklusive Sticker: Erhaltet Zugriff auf neue Sticker-Pakete, teilweise mit Animationen. 10 neue Klingeltöne: Nutzt exklusive Töne für eure WhatsApp-Anrufe. Erweiterte Chat-Listen: Wendet Einstellungen wie Designs gebündelt auf ganze Listen an. Meta betont jedoch, dass die grundlegende Nutzung von WhatsApp nicht eingeschränkt wird. Alle Kernfunktionen wie das Senden von Nachrichten, Anrufe und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben für alle Nutzer vollständig kostenlos und unverändert. Das „Plus“-Paket ist eine rein optionale Erweiterung für Nutzer, die sich in WhatsApp mehr Individualität wünschen. Derzeit wird das neue Abo-Modell schrittweise an eine begrenzte Anzahl von Testern ausgerollt, die eine aktuelle Beta-Version von WhatsApp für Android nutzen. Wann die Funktionen für alle Nutzer und auch für iOS verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Quelle: Giga
