WhatsApp plant wichtige Sicherheitsänderung für alle Nutzer
Demnächst wertet WhatsApp den Kontoschutz durch ein Passwort für die Zwei-Faktor-Verifizierung auf. Zuvor erwog das Entwicklerstudio, diese Methode als Alternative zur PIN einzufügen, bald soll die rein numerische Variante aber komplett verschwinden. Ein Passwort ist weitaus komplexer und somit sicher als eine sechsstellige Zahlenfolge. Entsprechend macht dieser Schritt durchaus Sinn. Das Feature wurde in einer aktuellen Betaversion des Messengers für Android entdeckt. Sobald die Änderung mit einem künftigen Update aktiv wird, müssen Sie bei Ihrer Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) die PIN durch ein Passwort ersetzen.
Als mit Abstand am meisten genutzter
Messenger ist es essenziell, dass WhatsApp den Zugang für seine Teilnehmer bestmöglich absichert. Standardmäßig verschickt WhatsApp einen sechsstelligen Registrierungscode. Für einen besseren
Schutz sorgt allerdings die Zwei-Faktor-Verifizierung. Diese aktivieren Sie in den Einstellungen des Messengers unter Konto / Verifizierung in zwei Schritten. Dort lässt sich eine sechsstellige PIN festlegen, welche ergänzend zum Registrierungscode beim erneuten Registrieren der Rufnummer eingegeben werden muss. Falls Betrüger es schaffen, an den Registrierungscode zu gelangen, stellt eine PIN jedoch kein großes Hindernis dar.
Wie WABetaInfo berichtet, will WhatsApp deshalb ein Passwort für die 2FA einführen. Erste Hinweise auf diese Änderung gab es im Februar in der Betaversion 2.26.7.8 des Messengers für Android. In der neuesten Betaversion 2.26.29.4 des Chatprogramms (ebenfalls Android) geht das Entwicklerstudio noch einen Schritt weiter. Die PIN-Eingabe soll vollends verschwinden und durch das Passwort ersetzt werden. Auf dem eingebetteten Bildschirmfoto ist die entsprechende Ankündigung zu sehen. Wir gehen davon aus, dass auch die iOS-Fassung von WhatsApp diesbezüglich optimiert wird.
Anstatt lediglich aus sechs Ziffern besteht das Passwort aus sechs bis 20 Zeichen. Darin können Kleinbuchstaben, Großbuchstaben und Ziffern enthalten sein. Außerdem müssen Nutzer mindestens eine Zahl und einen Buchstaben eingeben. Hackern wird der Zugriff auf Ihr Konto durch diese Komplexität erheblich erschwert. In einer kommenden WhatsApp-Betaversion dürften zunächst Android-Anwender die Optimierung vorfinden. Bis das Feature in die reguläre Fassung des Kommunikationstools Einzug hält, wird es noch etwas dauern. Höchstwahrscheinlich fordert der Messenger Sie mit dem entsprechenden Update dazu auf, Ihre PIN durch ein Passwort zu ersetzen.
Quelle: teltarif
