So leicht wird das eigene Smartphone ausgespäht
Das Smartphone des Partners zu überwachen, gehört zu den wohl größten Vertrauensbrüchen in einer Beziehung. Auch die heimliche Kontrolle von Jugendlichen durch ihre Eltern ist moralisch höchst fragwürdig. Technisch gibt es aber Mittel und Wege für genau diesen Zweck. Besonders perfide sind dabei Spionage-Apps.
Wer das Smartphone seines Partners überwacht, greift dabei oft auf bereits vorhandene Dienste zu. So können die Ortungsfunktionen des Telefons und Messenger-Dienste wie WhatsApp überprüft werden. Dadurch lässt sich unter anderem der Aufenthaltsort einer Person nachvollziehen. Aber auch Nachrichten lassen sich heimlich mitlesen. Den Betroffenen ist dabei häufig nicht klar, welche Formen der Überwachung über das Smartphone möglich sind.
Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Apps, die die Überwachung eines Smartphones ermöglichen. In vielen Fällen richten sich diese Spionage-Apps vor allem an eifersüchtige Menschen. Die Apps versprechen dabei eine relativ umfängliche Überwachung der Smartphone-Aktivität. Mit den Apps sollen zum Beispiel das Smartphone geortet und WhatsApp-Nachrichten oder Anrufe – auch Videocalls – sichtbar und hörbar werden. Aber auch die Aktivität auf Social Media kann bei manchen Apps nachverfolgt werden. Einige Spionage-Apps gehen sogar so weit, dass sie die heimliche Aktivierung des Mikrofons ermöglichen, ohne dass der Smartphone-Nutzer dies bemerkt. Auch das Aufnehmen von Screenshots und der Zugriff auf die Fotogalerie des infiltrierten Smartphones gehören zum Leistungsumfang.
In den Bewertungen der Apps finden sich viele Fans der Überwachung. Nicht nur eifersüchtige Partner und Eltern zeigen sich begeistert, auch Chefs geben an, auf diese Weise ihre Mitarbeiter zu „überprüfen“. Doch auch Stalkern eröffnen Anwendungen dieser Art Tür und Tor. Aus den bereits im Jahr 2022 geleakten Nutzerdaten einer thailändischen Spionage-App geht hervor, dass in Deutschland etwa 80 Prozent der Käufer Männer sind. Die Opfer erfahren dagegen nur selten, dass sie massiv überwacht werden.
Käufer einer solchen App, die damit ein fremdes Smartphone überwachen wollen, müssen die Spionage-App auf dem Zielgerät installieren. Die Anbieter versprechen keinerlei Sichtbarkeit, sodass die betroffene Person nichts von der Überwachung mitbekommt. Heimlich erfahren die Nutzer der App nahezu alles, was auf dem Gerät passiert: mit wem die Person telefoniert, ganze Telefonat-Aufzeichnungen oder Chatverläufe sämtlicher Messenger-Dienste.
Was den meisten Menschen zwar bewusst ist, aber zum Zweck der Überwachung einfach ignoriert wird: Solche Apps sind ohne das Einverständnis der Smartphone-Besitzer illegal. (Eine Ausnahme gibt es lediglich für Eltern.) Bis zu drei Jahre Gefängnis können Menschen in Deutschland drohen – das ist immerhin das Höchstmaß für fahrlässige Körperverletzung. Das Technikmagazin „c’t“ führte hierzu eine stichprobenhafte Nachfrage bei den Landeskriminalämtern von Niedersachsen und Berlin durch. Das Ergebnis ist ernüchternd. In den beleuchteten Jahren gab es kaum Strafprozesse oder Ermittlungsverfahren aufgrund der strafbaren Nutzung solcher Apps. Die Dunkelziffer sei dagegen sehr hoch. Da der Markt verschiedene Apps bereithält, dürfte die Nutzerziffer deshalb deutlich größer sein.
Obwohl die Überwachungs-Apps auf dem Smartphone nur schwer zu enttarnen sind, weil sie in der Regel nicht sichtbar sind, gibt es einige Indizien, die sie entlarven können.
Anzeichen für eine Spionage-App auf dem Smartphone sind:
- Ein erhöhter Akku-Verbrauch: Die Arbeitsprozesse der App führen zu einem schnelleren Entladen des Akkus.
- Ein erhöhter Datenverbrauch: Das Versenden der Dateien im Hintergrund an den Nutzer der Spionage-App verursacht einen höheren Datenverbrauch.
- Komplikationen auf dem Smartphone: Sowohl die Prozessabläufe der App als auch Fehler in der Software können zu einer Verlangsamung des Smartphones und zum Erhalt merkwürdiger Nachrichten führen.
Solltest Du den Verdacht haben, dass sich eine Spionage-App auf Deinem Smartphone befindet, kannst Du folgende Maßnahmen ergreifen:
- Kurzfristige Sofortlösung: Flugmodus aktivieren und WLAN-Verbindungen trennen, um Datenübertragung zu stoppen
- Unbekannte Geräteadministratoren deaktivieren
- Web-Zugriff von Messengern überprüfen. Unter „angemeldete Geräte“ schauen, welche Geräte Zugriff haben und gegebenenfalls sperren
- Gerät notfalls auf Werkseinstellung zurücksetzen
- Passwörter ändern
Play Protect von Google bietet für Android-Nutzer außerdem eine Sicherheitsfunktion, die alle Apps auf dem Gerät scannt. Zu finden ist Play Protect im Google Play Store. Gehe hier auf Dein Profil und dann auf den Reiter „Apps und Gerät verwalten“. In der Übersicht findet sich ein Eintrag von Play Protect, der bei einem sauberen Smartphone lautet: „Keine schädlichen Apps gefunden“. Du kannst Play Protect auch manuell zum Scannen auffordern.
Ergänzend warnt Android inzwischen auch vor Apps, die sich tarnen oder besonders weitreichende Zugriffsrechte verlangen, und informiert Nutzer, wenn eine Anwendung über längere Zeit auf sensible Daten zugreift. Zudem werden Sicherheitslücken über regelmäßige Updates geschlossen, die möglichst zeitnah installiert werden sollten.
Eine grundsätzliche empfohlene Datenschutzeinstellung ist zudem die restriktive Vergabe von Berechtigungen. Viele Apps fragen bei der Installation mehr Berechtigungen ab, als für eine einwandfreie Nutzung wirklich nötig wären. Wer Sprachnachrichten per WhatsApp versendet, wird wohl sein Mikrofon freischalten müssen, kann aber gleichzeitig trotzdem den Zugriff auf den Standort verweigern. In den Einstellungen kann man bei Android unter „Apps“ alle Apps aufrufen und sich die konkret erteilten Berechtigungen anzeigen lassen. Sollte man hier eine auffällige App entdecken, kann man ihr die Berechtigungen entziehen oder die App gleich ganz löschen. Seit neueren Android-Versionen lassen sich Berechtigungen zudem auf „Nur während der Nutzung“ beschränken oder werden automatisch entzogen, wenn eine App längere Zeit nicht verwendet wurde.
Generell gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Schütze Dein Smartphone mit einem Passwort und lasse es nicht in fremde Hände gelangen. Auch Apple hat die Schutzmechanismen in den vergangenen Jahren ausgebaut. iPhones zeigen etwa durch farbige Punkte an, wenn Kamera oder Mikrofon aktiv sind, und dokumentieren im App-Datenschutzbericht, welche Anwendungen auf sensible Daten zugreifen. Für besonders gefährdete Personen gibt es mit dem sogenannten „Lockdown Mode“ zudem einen optionalen Extrem-Schutz, der potenzielle Einfallstore für hochentwickelte Spähsoftware stark einschränkt. Sollten Eltern den Standort ihrer Kinder nachverfolgen wollen, ist auch das eine Frage des Respekts, nicht heimlich in die Privatsphäre des Kindes einzugreifen.
Quelle: Techbook
Angriffe auf Ihre Online-Konten können jederzeit vorkommen. Sie können das mit einem simplen Trick prüfen. Sogenannte Browser-in-Browser-Attacken werden genutzt, um Nutzern Passwörter zu klauen. Angreifer zeigen Ihnen scheinbar legitime Pop-up-Fenster im Browser an, die Sie dazu auffordern, sich mit Facebook-, Google- oder Microsoft-Konto oder einem anderen Single-Sign-On-Dienst erneut anzumelden. Der Vorgang ist für Nutzer soweit nicht ungewöhnlich, denn auch wenn man praktisch permanent bei vielen Diensten eingeloggt ist, muss man sich meist nach einer bestimmten Zeit wieder neu anmelden. Dann werden Mail-Adresse, Passwort und manchmal sogar 2FA-Codes abgefragt. Doch bei den Browser-Attacken wird versucht, genau diese Infos zu stehlen. Wir erklären, wie die Angriffe funktionieren, wie man sie erkennt und abwehren kann. Bei den Angriffen handelt es sich um eine raffinierte Phishing-Methode. Nutzer sehen innerhalb eines echten Browser-Tabs ein täuschend echt aussehendes, aber gefälschtes Browser-Fenster. Meist wird der Angriff über eine Fake-Webseite losgetreten, auf die Nutzer durch das Anklicken von Links in Chats, E-Mails oder Communities gelangen. Die erste Schutzmaßnahme ist also uralt: Sie sollten nicht vorschnell irgendwelchen Links folgen. Wenn Sie es doch tun, wird auf einer gefälschten Seite per HTML, CSS und JavaScript ein Fenster gerendert, das exakt wie ein separates Browser-Pop-up aussieht. Dabei wird der Stil von Single-Sign-On-Fenstern wie „Mit Google anmelden“ oder „Über Steam einloggen“ kopiert. In diesen gefälschten Fenstern wird auch die angezeigte Adressleiste manipuliert, sodass sie etwa die korrekte Adresse für Google-Anmeldungen samt Sicherheits-Schloss-Symbol anzeigt. Geben Nutzer arglos ihre sensiblen Daten wie Benutzernamen und Passwörter ein, werden diese direkt an den Server des Angreifers gesendet statt an den legitimen Dienst. Aktuelle Trends zeigen, dass diese Methode zwar schon seit ein paar Jahren unterwegs ist, sich aber Anfang 2026 etwa in Gaming-Communities oder bei Facebook und Instagram größerer Beliebtheit erfreut, da die Angreifer ihre Technik auch immer weiter verfeinern. Neu ist zum Beispiel auch die Abfrage von 2FA-Codes durch die Angreifer. Ein kritischer Blick auf die URL reicht also nicht mehr aus, um sich zu schützen. Sie können aber das technische Wissen um den Angriff nutzen, um Attacken zu enttarnen, denn die Fake-Fenster sind keine echten Browser-Fenster. Es gibt zwei effektive Tests, um ein echtes von einem gefälschten Fenster zu unterscheiden. Verschiebe-Test: Man versucht dabei, das Login-Fenster mit der Maus über den Rand des eigentlichen Browser-Fensters hinaus zu verschieben. Ein echtes Fenster lässt sich frei auf dem gesamten Bildschirm bewegen, während ein Fake-Fenster im Browser-Tab gefangen ist und am Rand abgeschnitten wird oder verschwindet, sobald man es aus dem Hauptfenster bewegen möchte. Minimieren-Test: Wenn man das Hauptfenster des Browsers minimiert, verschwindet das gefälschte Login-Fenster mit ihm, weil es ein integraler Bestandteil der Webseite ist. Ein echtes Pop-up-Fenster hingegen bleibt als separates Element bestehen. Hier zeigt sich wieder einmal, wie unverzichtbar Passwortmanager sind. Haben Sie dort Login-Daten abgespeichert, erkennt ein Passwortmanager wie Bitwarden die tatsächliche Domain im Hintergrund. Zugangsdaten werden in den gefälschten Fenstern also nicht automatisch ausgefüllt. Bei einem anderen Tipp sollten Sie vorsichtig sein. Oft wird geraten, im Zweifelsfall absichtlich ein falsches Passwort einzutippen. Die Idee ist, dass die Diebe dann falsche Zugangsdaten stehlen und es nicht merken. In diesem Fall reagiert die Seite nicht mit einer Fehlermeldung, obwohl Sie ein falsches Passwort angegeben haben. Das Problem: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Angreifer das falsche Passwort nicht bemerken. Fortgeschrittene Phishing-Kits können Ihre Eingabe in Millisekunden an die echte Login-Seite weiterleiten. Wenn die echte Seite den Fehler meldet, könnte der Angreifer diese Meldung an Sie durchreichen. Quelle: Chip
Derzeit arbeitet Meta an einer Option, mit welcher Sie die Privatsphäre in WhatsApp noch besser absichern können. Es handelt sich um ein neues Feature für die selbstlöschenden Nachrichten. Es lässt sich ein Intervall auswählen, nach dem die Mitteilungen automatisch aus dem Chat verschwinden. Künftig wird es alternativ möglich sein, ein Intervall festzulegen, das erst nach dem Lesen greift. Diese Zeitabstände sind zudem deutlich kürzer. Sie können beispielsweise definieren, dass Ihr Gegenüber den Chat öffnet und Ihre Nachricht fünf Minuten später gelöscht wird. Das grüne Chatprogramm ist ein großer Bestandteil der heutigen Kommunikation. Hierbei können auch sensible Nachrichten übermittelt werden. Für manche Szenarien bietet es sich deshalb an, die selbstlöschenden Mitteilungen zu aktivieren. Sie finden diese Option in den Einstellungen von WhatsApp im Bereich Datenschutz. Aktuell offeriert der Messenger die Limits 24 Stunden, sieben Tage und 90 Tage. Wie wir durch WABetaInfo erfuhren, gesellt sich bald die Sektion "Nach dem Lesen" (After reading) dazu. Während der gängige Timer nach der ausgewählten Zeit Inhalte löscht, egal ob diese gelesen wurden, startet der neue Timer für das Gegenüber erst nach dem Lesen. Für dieses Feature soll es die Optionen fünf Minuten, eine Stunde und zwölf Stunden geben. Haben Sie beispielsweise das Limit für fünf Minuten ausgewählt und Ihr Kontakt liest die Nachricht erst nach drei Stunden, verschwindet bei ihm die Nachricht nach drei Stunden und fünf Minuten. Bei Ihnen wird die Mitteilung direkt nach dem ausgewählten Intervall gelöscht. Der Empfänger hat durch den neuen Timer keinen Druck, das Geschriebene zu lesen. Sobald er den Chat mit Ihnen öffnet, gilt die Nachricht jedoch als gelesen und die festgelegte Ablaufzeit startet. Gesichtet wurde das Feature in der WhatsApp-Betaversion 2.26.15.11 für Android. Freigeschaltet und somit nutzbar ist die Erweiterung aber noch nicht. Bei solchen eher kleineren Änderungen dauert es erfahrungsgemäß nicht allzu lange, bis sie für erste Anwender ausrollen. Zunächst dürften Betatester mit einem Android-Mobilgerät die Option "Nach dem Lesen" in den Einstellungen der selbstlöschenden Nachrichten vorfinden. Wir gehen davon aus, dass sich dieselbe Funktion auch für die iOS-Variante von WhatsApp in Entwicklung befindet. In einer kommenden Betaversion für das iPhone sollte die Neuerung deshalb ebenfalls auftauchen. Quelle: teltarif
Morgens im Bus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Blick in WhatsApp gehört für viele längst zur Routine. Doch statt einer guten Übersicht erscheint oft ein überfüllter Bildschirm: private Chats mit Freundinnen und Freunden, Familiengruppen, dazu immer wieder Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Was eigentlich die Kommunikation erleichtern soll, wird so schnell unübersichtlich. Hier könnte der Messenger künftig selbst eingreifen. Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Lösung, die Unternehmens-Chats automatisch aus der Hauptansicht herausnimmt und so für mehr Übersicht sorgt. Nutzerinnen und Nutzer sollen die Funktion über einen neuen Schalter in den Einstellungen steuern können. Ist die Option aktiviert, verschiebt WhatsApp entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich. So bleibt die Chat-Liste übersichtlich und konzentriert sich auf persönliche Unterhaltungen. Wie genau der neue Bereich aussehen wird, ist noch offen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, ähnlich wie archivierte Chats, in der solche Gespräche gesammelt werden. Die Trennung übernimmt WhatsApp automatisch im Hintergrund, sodass Nutzerinnen und Nutzer nichts mehr selbst sortieren müssen. Falls sie doch einmal auf aussortierte Nachrichten zurückgreifen wollen, können sie die entsprechenden Chats jederzeit öffnen. Aktuell befindet sich die Funktion offenbar noch in der Testphase. Sie wird derzeit in der Android-Version 2.26.15.9 erprobt und ist bislang nur für ausgewählte Beta-Nutzerinnen und -Nutzer verfügbar, die neue WhatsApp-Features vorab ausprobieren können. Ziel dieser Tests ist es, mögliche Fehler zu erkennen und die Funktionsweise zu optimieren. Wann die Neuerung für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist noch nicht sicher, ob WhatsApp diesen Ansatz am Ende genau so umsetzt. In einer früheren Testversion arbeitete der Dienst an einer anderen Lösung: Statt Chats nach einiger Zeit automatisch auszulagern, wurden Unternehmenskonversationen von Anfang an in einer eigenen Liste gebündelt. Würde dieses Konzept umgesetzt, könnten Nutzerinnen und Nutzer gezielt alle Gespräche mit Unternehmen an einem Ort finden, in der normalen Chatübersicht würden sie erst gar nicht auftauchen. Welche Variantensich letztlich durchsetzt und wann sie für alle verfügbar wird, ist noch offen. Quelle: Computerbild
Xiaomi arbeitet fleißig an seiner Vision von Android 17, und nun sickerten Details zu dieser HyperOS 4 getauften Software durch. Es soll sich um eine umfassende Änderung der Benutzeroberfläche handeln. Das Design wird sich grundlegend von jenem vorheriger Iterationen unterscheiden. Hierfür arbeitet Xiaomi mit Leica zusammen. Der deutsche Kamera-Spezialist inspiriert den chinesischen Hersteller durch kontrastreiche Farben. Insgesamt sei die neue Aufmachung aufgeräumter, moderner und einheitlicher. Verbesserungen am Sperrbildschirm und mehr Geschwindigkeit und Stabilität dank Rust-Programmiersprache werden ebenfalls erwartet. Leica kann auf mehr als anderthalb Jahrhunderte Fachwissen rund um Fotografie und Bildgestaltung zurückblicken. Weil die Farbgebung dabei eine essenzielle Komponente ist, weiß die Firma auch auf diesem Gebiet zu überzeugen. Xiaomi und Leica gingen vor knapp vier Jahren eine strategische Partnerschaft ein, um die Kameraqualität der Smartphones zu verbessern. Nun soll die Kooperation über die Fotografie hinaus verstärkt auf die Software ausgeweitet werden. Wie wir durch XimiTime erfuhren, ist Leica stark in die Entwicklung des Designs von HyperOS 4 involviert. Ein renommierter Tippgeber teilte diese Information über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo mit. Ihm zufolge arbeitet Xiaomi an signifikanten Änderungen der Benutzeroberfläche. Jene soll sich an einer Leica-Farbpalette orientieren. Wie das aussehen könnte, veranschaulicht bereits die entsprechend konstruierte Kamera-App neuerer Xiaomi-Handys. Der hessische Optik-Spezialist hat das Programm mit einprägsamen Kontrasten realisiert. Künftig soll also das gesamte Betriebssystem die Nutzererfahrung dieser Anwendung aufgreifen. HyperOS 4 könnte Ihnen ein modernes, harmonisches und übersichtliches Android 17 zur Verfügung stellen. Abseits des Designs werden zusätzliche, tiefgreifende Änderungen erwartet. Es ist gut vorstellbar, dass Xiaomi auf seine Anwender hört und den Sperrbildschirm optimiert. Viele Anwender wünschen sich einen dedizierten, dynamischen Bereich für Widgets und Benachrichtigungen, welcher das Hintergrundbild nicht beeinträchtigt. Ferner ist bekannt, dass der Hersteller seine System-Apps für HyperOS 4 in die Programmiersprache Rust umwandelt. Dies soll sich positiv auf die Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit auswirken. Eine erste Betaversion der neuen Xiaomi-Software wird im August erwartet. Quelle: teltarif
Wer seine Bilder auf Android mit Google Fotos bearbeitet, muss sich ab sofort umgewöhnen. Google räumt seine Fotos-App für Android-Nutzer auf und ändert dabei den Zugriff auf einige Bearbeitungswerkzeuge. Funktionen wie der „Magische Radierer“, „Verschieben“ oder „Reimagine“ werden nicht länger durch ein direktes Tippen, Einkreisen oder Kritzeln auf dem Bild selbst gestartet. Die Änderung soll eine direkte Reaktion auf das Feedback von Nutzern sein, die die Werkzeuge aktiviert haben, obwohl sie das gar nicht wollten. Um die praktischen Tools weiterhin verwenden zu können, müsst ihr nun einen kleinen Umweg gehen. Laut Google müsst ihr wie gewohnt ein Foto öffnen, dann auf „Bearbeiten“ tippen und schließlich das gewünschte Werkzeug aus dem Menü am unteren Bildschirmrand auswählen. Dort findet ihr die Funktionen entweder direkt in der Liste oder könnt sie über die Suche gezielt ausfindig machen. Der Grund für diese Anpassung ist laut Google der Wunsch nach einer einfacheren und stabileren Bedienung. Die direkte Interaktion auf dem Foto soll bisher dazu geführt haben, dass die Werkzeuge versehentlich ausgelöst wurden. Mit der Verlagerung der Funktionen in das Bearbeitungs-Menü möchte das Unternehmen die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestalten und gleichzeitig die Leistung der App optimieren (Quelle: Google). In den letzten Monaten und Jahren hat die Google-Fotos-App immer mehr KI-gestützte Features erhalten. Seit der App-Version 7.64 können Nutzer beispielsweise auch Sticker direkt in der Fotos-App erstellen. Mit der wachsenden Zahl an Werkzeugen und Funktionen wird es zunehmend wichtiger, eine intuitive und aufgeräumte Oberfläche zu bewahren. Um die Änderungen zu sehen, solltet ihr sicherstellen, dass eure Google-Fotos-App auf dem neuesten Stand ist. Quelle: Giga
WhatsApp schaltet nach und nach ein Benutzername-Feature für Android und iOS frei. Kontakte lassen sich damit finden, ohne die eigene Nummer preiszugeben. WhatsApp beginnt, eine seit Langem erwartete Funktion für ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer auszurollen: Benutzernamen. Die Option ist laut "WABetaInfo" zunächst nur bei einem kleinen Teil der Accounts sichtbar. So ist es möglich, Kontakte über einen eindeutig gewählten Nutzernamen zu finden und ihnen zu schreiben, ohne die Handynummer zu teilen. Perspektivisch sollen Kontakte direkt über die Suche per Benutzername gefunden werden, was sowohl die Auffindbarkeit als auch den Schutz der Telefonnummer verbessern soll. In den Profil-Einstellungen erscheint bei freigeschalteten Accounts ein eigener Bereich für Benutzernamen. Diese müssen zwischen drei und 35 Zeichen lang sein, mindestens einen Buchstaben enthalten und dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche nutzen. Adressen, die mit "www." beginnen oder mit Domains wie ".com" enden, sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Websites zu vermeiden. Der gewünschte Name muss zudem plattformweit frei sein: Ist er bereits auf Instagram oder Facebook belegt, kann er in WhatsApp nur verwendet werden, wenn der Inhaber die Konten über das Meta Accounts Center verknüpft und so seine Eigentümerschaft bestätigt. Zusätzlich lässt sich ein optionaler "Username-Key" festlegen. Ein vierstelliger Zusatzcode, der bei Erstkontakt zusammen mit dem Benutzernamen eingegeben werden muss. Nur wer sowohl Name als auch Schlüssel kennt, kann dann eine Unterhaltung starten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt generell davor, dieselben Kennungen zu häufig und in unterschiedlichen Kontexten zu verwenden, weil dies Identitätsdiebstahl erleichtern kann. Angreifer kombinieren öffentlich sichtbare Profile, Benutzernamen, um möglichst vollständige "digitale Identitäten" zu erstellen. Das BSI empfiehlt deshalb, für verschiedene Dienste unterschiedliche Nutzernamen und starke, einzigartige Passwörter zu wählen. Des Weiteren sollte man, wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sensible Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Quelle: Chip .
Hier ein Foto, dort ein Video: Gerade in großen WhatsApp-Gruppen sammeln sich über die Zeit eine Menge Mediendateien an - das kann nicht nur den Chatverlauf unübersichtlich machen. Besonders längere Videos verbrauchen auf dem Smartphone schnell viel Speicherplatz. Es bietet sich also an, gelegentlich auszumisten. Das geht einfach, in dem man den Chat öffnet und dann oben auf den Chatnamen tippt. Ein Menü klappt auf, bei dem der Punkt "Speicher verwalten" weit oben steht - dabei sieht man durch die Angabe der Megabyte (MB) direkt, wie viel Speicherplatz die Dateien dieses Chats in Anspruch nehmen. Tippt man darauf, kann man mit dem Aufräumen beginnen. Entweder löscht man gleich alle Mediendateien mit der Funktion "Alle auswählen". Oder aber, man entledigt sich nur der größten Speicherfresser. Dafür tippt man rechts oben auf die drei Striche: Dann lassen sich die Dateien sortieren - nach "Neueste", "Älteste" oder eben "Größte". Die Dateien, die wegsollen, kann man mit einem kurzen Tippen einzeln markieren und anschließend mit einem Tipp auf den Papierkorb oben rechts auf dem Bildschirm löschen. Der Chatverlauf bleibe beim Löschen von Mediendateien unberührt, so WhatsApp. Das Aufräumen des Speichers hat WhatsApp kürzlich als neue Funktion vorgestellt: "Du kannst jetzt große Dateien direkt in einem Chat finden und löschen und schaffst so Platz, ohne gleich die ganze Unterhaltung zu verlieren", schrieb das Meta-Unternehmen in seinem Blog. Dort hatte es noch weitere Neuerungen angekündigt - unter anderem eine Erleichterung des Übertragens von Chats von den Betriebssystemen iOS zu Android bei einem Telefonwechsel. Zudem stehe die Funktion, zwei WhatsApp-Konten auf einem Telefon zu nutzen, nun auch auf iOS zur Verfügung. Quelle: teltarif
Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erratende - oder technisch leicht zu knackende - Passwörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern? 1. Da gibt es das Router-Passwort für den Administrator-Zugang. Es schützt die Benutzeroberfläche vor unberechtigtem Zugriff. 2. Das voreingestellte WLAN-Passwort, auch Netzwerkschlüssel genannt, regelt den Zugang zum drahtlosen Funknetzwerk. 3. Den Namen des WLAN-Netzwerks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht generisch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer potenziell nützliche Informationen sein. Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfehlung wie folgt: Mindestens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser. Das WLAN-Passwort sollte mindestens 20 Zeichen haben. Darunter verschiedene Zeichenarten wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Keine Familiennamen, Haustiernamen, Stars oder Geburtsdaten oder sonstige leicht zu erratende Dinge. Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen. Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Überblick und die Programme unterstützen auch beim Erstellen von starken Passwörtern. Beispiele sind "Bitwarden", "KeePass" oder der "iCloud Schlüsselbund". Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf internationalen Tastaturen unter Umständen nicht verwendet werden. Oder sie werden bei nicht deutschsprachigen Diensten vielleicht maschinell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen. Den Namen des WLAN-Netzwerks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so individuell wie unverbindlich bleiben - der Name soll ja keine Rückschlüsse auf den Eigentümer des Netzwerks oder den verwendeten Router zulassen. Wer mag, kann auch die öffentliche Anzeige des Netzwerknamens (SSID) verstecken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstellungsmöglichkeit dazu findet sich auf der Benutzeroberfläche quasi jeden Routers. Quelle: teltarif
Eine neue Übersicht statt eines Klick-Marathons: WhatsApp plant eine Funktion, die aktive Kontakte zentral anzeigt. Dadurch könnte die Kommunikation in vielen Fällen deutlich schneller werden. Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die Nutzern anzeigen soll, welche ihrer Kontakte aktuell online sind, berichtet das Onlineportal "WABetaInfo". Das Ziel ist es, Gespräche gezielter und schneller zu starten, indem auf einen Blick erkennbar wird, wer gerade erreichbar ist. Bislang müssen Nutzer dafür einzelne Chats öffnen. In früheren Beta-Versionen hatte WhatsApp bereits eine Aktivitätsanzeige für Gruppen eingeführt, die anzeigt, wie viele Teilnehmer gerade aktiv sind. Künftig sollen auch die Namen der Kontakte sichtbar werden, die aktuell online sind. Entdeckt wurde die Funktion in einer aktuellen Android-Beta-Version 2.26.13.3. Offensichtlich ist ein eigener Bereich innerhalb der App geplant, in dem Nutzer eine Übersicht ihrer Kontakte erhalten. Neben den aktiven Kontakten sollen dort auch Vorschläge für Personen erscheinen, die bislang nicht gespeichert sind, beispielsweise aus Gruppenchats. Die Liste kann nach Namen oder Aktivitätsstatus sortiert werden, wobei auch die zuletzt aktiven Kontakte berücksichtigt werden. Die bestehenden Privatsphäre-Einstellungen sollen dabei weiterhin gelten, berichtet "WABetaInfo". Wer seinen Online-Status oder "Zuletzt online" verborgen hat, wird entsprechend eingeschränkt oder gar nicht angezeigt. Die Funktion befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und soll erst in einem zukünftigen Update für Nutzer verfügbar gemacht werden. Das neue Feature folgt auf eine Reihe von Neuerungen bei WhatsApp, die sich vor allem auf die Integration von KI-Tools konzentrieren, allen voran der hauseigenen KI Meta AI. Dazu gehört unter anderem eine Funktion für automatisch generierte Antwortvorschläge, die auf Basis vergangener Gespräche passende Formulierungen vorschlägt. Auch das bereits eingeführte Feature der Schreibhilfe wird ausgebaut. Sie soll Nutzer dabei unterstützen, Nachrichten umzuschreiben, zu korrigieren oder im Ton anzupassen. Das Update wird durch neue Komfortfunktionen ergänzt, darunter der Transfer von Chatverläufen zwischen Geräten, die parallele Nutzung mehrerer Accounts sowie verbesserte Sticker-Vorschläge. Quelle: Chip
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion für Profilbilder. Kontakte ohne Bild sind dann besser erkennbar. Aktuell arbeitet WhatsApp an einer neuen Funktion, die leere Profilbilder ersetzt. Nutzer sehen künftig automatisch Bilder aus ihrem Adressbuch, wenn ein Kontakt kein eigenes Profilfoto gesetzt hat, berichtet "WABetaInfo". Das Feature wird aktuell mit der Beta-Version für iOS getestet und soll in den kommenden Wochen für mehr Nutzer verfügbar werden. Die neue Funktion greift auf gespeicherte Kontaktbilder im Smartphone zu. Diese werden dann im Chat angezeigt, statt der üblichen grauen Standard-Icons. Wichtig: Die Bilder sind nur auf dem eigenen Gerät sichtbar. Das eigentliche Profilbild des Kontakts wird dadurch nicht verändert oder öffentlich gemacht. Besonders praktisch ist das Feature bei Kontakten ohne Profilbild oder mit eingeschränkten Privatsphäre-Einstellungen. Nutzer können Personen so leichter erkennen, ohne dass diese selbst ein Bild hochladen müssen. Sobald ein echtes Profilbild vorhanden und sichtbar ist, wird dieses wieder angezeigt, berichtet "WABetaInfo". Die Funktion sorgt damit für mehr Übersicht, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Quelle: Chip
