Darum geht der Handy-Akku in der Kälte schneller leer

Gerade noch zu 50 Prozent geladen und auf einmal fast leer – der Winter macht dem Smartphone-Akku zu schaffen. Dieser entlädt sich bei Minusgraden schneller, aber warum eigentlich?

Du bist unterwegs, holst Dein Smartphone aus der Tasche und bemerkst, dass Dein Handy nicht mehr funktioniert. Schuld ist wahrscheinlich der Akku, der sich draußen in der Kälte entladen hat. Doch warum passiert das bei niedrigen Temperaturen eigentlich?

Ist es zu kalt, schalten sich einige Smartphones sogar selbst aus – auch wenn der Akku noch gar nicht leer ist. Vor allem Temperaturen unter 0 Grad sind ein richtiger Akku-Killer. Der Grund dafür liegt in der Substanz, aus der Ionen-Lithium-Akkus bestehen. Lithium zählt zu den Leichtmetallen. Die elektrisch geladenen Teilchen, die Ionen, bewegen sich im Akku zwischen der Anode und der Kathode in einer Flüssigkeit aus Elektrolyt.

Die Außentemperatur des Akkus hat einen entscheidenden Einfluss auf die Elektrolytflüssigkeit. Ist diese zu kalt oder zu heiß, wird der elektrochemische Prozess im Akku deutlich verlangsamt, weil die Flüssigkeit zäher wird. Das hat zur Folge, dass sich die Lithium-Ionen viel schwerfälliger zwischen Kathode und Anode bewegen. Das erhöht den Innenwiderstand. Wenn das Smartphone dann viel Energie vom Akku benötigt, sinkt die Spannung – und das kann zu einer Tiefenentladung führen. Im schlimmsten Fall kann das den Akku dauerhaft schädigen, zum eigenen Schutz schalten sich darum viele Handys selbst aus.

Die ideale Außentemperatur hängt vom Hersteller ab. Apple gibt für iPhone-Akkus eine optimale Temperatur von 0 bis 35 Grad an. Generell sollte der Akku möglichst wenig mit Temperaturen um 0 Grad oder kälter in Kontakt kommen. Wer sich nun schon auf die warmen Temperaturen im Sommer freut, der kann leider auch dann von seinem Smartphone-Akku enttäuscht werden: Bei Temperaturen ab 40 Grad werden die Prozesse im Innern des Akkus beschleunigt, der Akku „altert“ viel schneller.

Herrschen draußen Minusgrade, sollte man Smartphones entsprechend schützen. Trage Dein Handy deshalb am besten nah am Körper, um es warm zu halten. Auch eine Gummihülle kann das Smartphone vor Kälte schützen. Möchtest Du den Akku wieder aufladen, solltest Du so lange damit warten, bis das Handy wieder Zimmertemperatur erreicht hat. Auf diese Weise lädt sich der Smartphone-Akku optimal auf.

Quelle: Techbook

von Patrick Rechl 8. Januar 2026
Kinder, die das von WhatsApp fest­gelegte Mindest­alter erreicht haben, können von Ihren Eltern demnächst ein betreutes Konto erhalten. Dieses Unter­konto ist mit dem Haupt­konto eines Erzie­hungs­berech­tigten verknüpft. In einem Kontroll­zentrum legen die Erwach­senen bestimmte Optionen für den Daten­schutz fest. Außerdem lassen sich Akti­vitäts­proto­kolle einsehen. Während diese Funktion noch auf sich warten lässt, haben erste Nutzer Zugriff auf ein weiteres Feature. Der Chat­verlauf von Gruppen kann mit neuen Grup­penmit­glie­dern geteilt werden. Die Anzahl der zu über­mittelten Nach­richten ist dabei wählbar. Um vom beliebten grünen Messenger Gebrauch zu machen, wird ein Mindest­alter vorge­schrieben. Im Euro­päischen Wirt­schafts­raum (EWR) schreibt Meta 13 Jahre vor. Anwender, die noch nicht das 18. Lebens­jahr erreicht haben, werden außerdem darum gebeten, mit ihren Erzie­hungs­berech­tigten gemeinsam die Nutzungs­bedin­gungen durch­zulesen. Derzeit arbeitet WhatsApp daran, den Eltern mehr Über­sicht und Kontrolle beim Chat-Alltag des Nach­wuchses bereit­zustellen. WABetaInfo berichtet darüber, dass in der Beta­version 2.26.1.30 des Messen­gers für Android die Verwal­tung eines Unter­kontos inte­griert ist. Eine Beschrei­bung schil­dert die Eigen­schaften eines Zweit­kontos. So wird darauf hinge­wiesen, dass der Zugang vom Haupt­zugang kontrol­liert wird. Darunter zeigt Ihnen WhatsApp, welche Bereiche andere Kontakte einsehen können. Beispiels­weise das Profil­bild oder den Online­status. Außerdem ist vermerkt, welche Personen mit dem Spröss­ling kommu­nizieren dürfen. Auf Wunsch beschränken Sie in der Eltern­kontrolle die Kommu­nika­tion auf Kontakte. Schließ­lich fasst der Messenger die Möglich­keiten des Haupt­kontos zusammen. Dazu zählen Einblicke in die Akti­vitäten und das Ändern von Daten­schutz­einstel­lungen. Bislang lässt sich das Unter­konto nicht nutzen. Insbe­sondere bei virtu­ellen Gemein­schaften mit regem Kommu­nika­tions­fluss haben es Neulinge nicht leicht, den Anschluss zu finden. Ab sofort können Sie neuen Grup­penmit­glie­dern in WhatsApp den Einstieg durch einen Chat­verlauf erleich­tern. Das Feature hält mit der WhatsApp-Beta­version 2.26.1.28 für Android Einzug und ist aktiv. Es kann aber etwas dauern, bis alle Nutzer frei­geschaltet wurden. Sie können die Verfüg­barkeit über­prüfen, indem Sie einen neuen Kontakt zu einer Gruppe hinzu­fügen. Bei der Kontakt­auswahl sollte unten eine Option zum Über­mitteln der Nach­richten vorhanden sein. Es lassen sich zwischen 25 und 100 Mittei­lungen versenden. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 2. Januar 2026
Samsung plant eine ungewöhnliche Preisstrategie für die Galaxy-S26-Geräte. Das Flaggschiff soll zu bisherigen Einkaufspreisen angeboten werden, so Berichte. Warum das Unternehmen so plant. Samsung plant laut Berichten aus Südkorea eine ungewöhnliche Preisstrategie für seine nächste Flaggschiff‑Generation. Trotz steigender Produktionskosten sollen die Modelle der Galaxy‑S26‑Serie erneut zu den bisherigen Einstiegspreisen erscheinen. Damit würde Samsung bereits zum vierten Mal in Folge auf eine Preisanpassung verzichten. Nach aktuellem Stand soll das Galaxy S26 weiterhin bei rund 799 US‑Dollar starten. Das S26+ soll ab etwa 999 US‑Dollar (etwa 851 Euro) erhältlich sein, während das S26 Ultra voraussichtlich bei 1.299 US‑Dollar (etwa 1.107 Euro) bleibt. Diese Entscheidung fällt in eine Phase, in der Bauteile wie Speicherchips, Kameramodule und aktuelle Snapdragon‑Prozessoren teurer werden. Samsung scheint bereit zu sein, diese Mehrkosten selbst zu tragen, um im Wettbewerb mit Apple und chinesischen Herstellern keine Nachteile durch höhere Preise zu riskieren. Besonders attraktiv wirkt das Basismodell, das mit 256 GB Speicher doppelt so viel Kapazität wie der Vorgänger bieten soll. Zusätzlich rechnen Beobachter mit einem größeren Akku von rund 4.300 mAh und einer verbesserten Telekamera mit dreifachem optischem Zoom. Das Ultra‑Modell könnte zudem eine neue Privacy‑Display‑Technik einführen, die mithilfe von KI den Blickwinkel einschränkt und so Inhalte vor neugierigen Augen schützt. Die Preisstabilität soll sich laut den Berichten auch auf die kommenden Faltgeräte erstrecken. Sowohl das Galaxy Z Fold 8 als auch das Flip 8 sollen zu den bisherigen Preisen angeboten werden. Gleichzeitig plant Samsung offenbar, ausgewählte Modelle der A‑Serie leicht zu verteuern, um die Margen auszugleichen. Die Präsentation der S26‑Reihe wird für Ende Februar 2026 erwartet, der Marktstart soll im März folgen. Mit der Kombination aus stabilen Preisen und verbesserter Ausstattung positioniert Samsung seine neuen Spitzenmodelle als verlässliche Wahl in einem wirtschaftlich unsicheren Umfeld. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 30. Dezember 2025
WhatsApp plant für 2026 einige Veränderungen. Neue Funktionen versprechen mehr Kontrolle über Geräte, Speicher und Privatsphäre, während andere Optionen bewusst verschwinden. Welche Änderungen Nutzer wirklich betreffen und was neu dazukommt, zeigt der Überblick über die WhatsApp-Pläne für das kommende Jahr. Zum Jahreswechsel kündigt WhatsApp weitreichende Veränderungen an, die sowohl die Nutzererfahrung verbessern als auch neue technische Standards setzen sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei verbesserte Datenschutzfunktionen, eine tiefere Apple-Watch-Integration, präzisere Speicherverwaltung und ein neu eingeführtes Nutzernamen-System. WhatsApp hat im November 2025 erstmals eine eigenständige App für die Apple Watch veröffentlicht. Nutzer können damit direkt am Handgelenk auf Nachrichten zugreifen – inklusive Sprachnachrichten, Bildern und Reaktionen. Ein weiteres Update soll die Kopplung der Uhr noch sichtbarer machen. In einer Beta-Version für iOS ist laut „WABetaInfo“ bereits eine Funktion sichtbar, die alle mit dem WhatsApp-Konto verknüpften Geräte auflistet, darunter auch automatisch gekoppelte Peripheriegeräte wie die Apple Watch. Diese erscheinen im Bereich „Verknüpfte Geräte“, inklusive Gerätename und letztem Aktivitätszeitpunkt. Im Gegensatz zu klassischen Verbindungen ist für Peripheriegeräte keine QR-Code-Authentifizierung erforderlich, denn die Kopplung erfolgt automatisch im Hintergrund. Das Entfernen ist nur durch Deinstallation der App auf dem betreffenden Gerät möglich, womit auch die Synchronisation endet. Die neue Übersicht soll für mehr Transparenz sorgen und Nutzern zeigen, welche Geräte aktuell Zugriff auf ihr Konto haben. Besonders für Apple-Watch-Nutzer ist dies ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal. Parallel testet WhatsApp neue Funktionen zur Speicheroptimierung. iOS-Beta-Nutzer können nun gezielt einzelne Nachrichten oder bestimmte Medientypen aus Chats löschen, ohne gleich komplette Unterhaltungen zu entfernen. Damit richtet sich das Feature insbesondere an Vielnutzer mit hohem Medienaufkommen. Ein weiteres zentrales Element der WhatsApp-Strategie für 2026 ist die Einführung von Nutzernamen. Statt Telefonnummern sollen sich Chats künftig über individuelle Usernamen initiieren lassen. Dies ist vor allem für die Kommunikation mit Unternehmen oder Fremden relevant. Das System basiert auf einer „Business-Scoped User ID“ (BSUID), die für mehr Privatsphäre sorgen soll. Ab Juni 2026 müssen Unternehmen ihre Systeme auf die neue Funktion umstellen. In Indien weitet WhatsApp seine Behördenintegration aktuell massiv aus. Neue Dienste ermöglichen es Bürgern, Anträge zu stellen, Dokumente herunterzuladen und in Echtzeit Updates zu erhalten – direkt über die App. Solche E-Government-Funktionen sind bereits in mehreren Bundesstaaten der USA aktiv und sollen laut WhatsApp global ausgebaut werden. Ab dem 15. Januar 2026 greift zudem ein Verbot für externe KI-Chatbots wie Microsofts Copilot oder OpenAIs ChatGPT. Meta untersagt Drittanbietern die Nutzung der WhatsApp-Business-APIs für KI-Zwecke. Künftig wird ausschließlich Meta AI innerhalb des Messengers verfügbar sein. Werbung in WhatsApp ist bereits länger ein Thema. Meta hatte angekündigt, künftig Werbung im Status anzeigen zu wollen. Allerdings setzte die EU-Datenschutzkommission dem im Juni 2025 einen Riegel vor und kündigte an, dass das angekündigte Werbemodell in der EU nicht vor 2026 eingeführt werden würde. Erklärt wurde dies mit Gesprächen, die zuvor noch mit Meta stattfinden sollen, um Datenschutzbedenken auszuräumen. Der Datenaustausch mit Facebook und Instagram erfolgt laut Meta nur bei ausdrücklicher Zustimmung der Nutzer. Mit dem Start von 2026 ist die angekündigte Frist erreicht und somit sind neue Entwicklungen in Bezug auf Werbung auf WhatsApp zu erwarten. Zum Jahreswechsel 2025/2026 aktiviert WhatsApp eine Reihe zeitlich begrenzter Funktionen. Werden bestimmte Party-Emojis wie die Konfettikanone als Reaktion verwendet, erscheint im Chat eine animierte Konfetti-Explosion. Ergänzt wird das durch ein neues, animiertes Sticker-Set mit tanzenden Figuren und einem „Frohes neues Jahr“-Motiv. Für den Statusbereich gibt es eine neue Vorlage, mit der sich bis zu sechs Bilder samt animiertem „2026“-Sticker kombinieren lassen. Auch bei Videoanrufen sorgen neue Effekte wie Feuerwerk und Sterne für visuelle Highlights. Die Animationen basieren auf der speicherschonenden Lottie-Technologie und verschwinden laut WhatsApp kurz nach Silvester wieder. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 27. Dezember 2025
Eine stille, aber folgenreiche Änderung rollt auf Millionen Gmail-Nutzer zu. Ab 2026 streicht Google zwei Funktionen, die für viele den Komfort des Dienstes ausgemacht haben. Wer mehrere Postfächer über ein zentrales Gmail-Konto verwaltet, muss sich auf spürbare Einschränkungen einstellen. Ab Januar 2026 wird Gmail zwei zentrale Funktionen abschalten: die Integration über Gmailify sowie den Zugriff per POP3-Protokoll. Nutzer von Drittanbieter-Konten müssen sich rechtzeitig umstellen, um weiterhin E-Mails abrufen zu können. Gmailify ermöglichte es, Drittanbieter-Mailkonten wie Yahoo oder Outlook mit Gmail zu verbinden und dabei erweiterte Funktionen wie Spamfilter, Kategorien für den Posteingang und verbesserte Suchoptionen zu nutzen. Auch Push-Benachrichtigungen gehörten zu den Vorteilen. Diese Möglichkeiten entfallen künftig komplett. Auch das POP3-Protokoll, das bislang zum Abrufen externer E-Mails über Gmail diente, wird ab 2026 nicht mehr unterstützt. Damit verlieren Nutzer die Möglichkeit, Nachrichten anderer Konten automatisiert in ihr Gmail-Postfach zu integrieren. Um den Zugriff auf Drittanbieter-Konten weiterhin zu ermöglichen, empfiehlt Google die Umstellung auf das moderne Internet Message Access Protocol (IMAP). Dieses wird im Gegensatz zu POP3 weiterhin unterstützt und erlaubt die Synchronisierung von E-Mails direkt auf mobilen Geräten wie Android-Smartphones oder iPhones über die Gmail-App. Die Nutzung erfolgt dabei ohne die gewohnten Gmail-Extras wie Spamschutz oder Kategorisierung. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass Nutzer ihre Mail-Einstellungen prüfen und die Umstellung frühzeitig vornehmen sollten. Als Alternative zum bisherigen POP3-Abruf kann auch eine automatische Weiterleitung beim externen E-Mail-Anbieter eingerichtet werden, um neue Nachrichten im Gmail-Posteingang erscheinen zu lassen. Um zu prüfen, welche externen Postfächer in Gmail überhaupt über POP3 eingebunden sind, gehe wie folgt vor: Öffne Gmail im Browser. Klicke rechts oben auf das Zahnrad → Alle Einstellungen ansehen. Gehe zum Reiter Konten und Import. Unter E-Mails von anderen Konten abrufen sind alle Konten gelistet, die bei Gmail eingebunden sind. Finden sich hier noch Einträge, beispielsweise mit POP3-Anbindung, musst Du aktiv werden und auf IMAP umstellen. Achte darauf, dass bei beiden E-Mail-Clients IMAP aktiviert ist. Bei Gmail ist das seit Januar 2025 standardmäßig der Fall. Gmail unterstützt für externe Postfächer wie beispielsweise GMX grundsätzlich nur den Abruf über das ältere POP3-Protokoll. Eine vollständige IMAP-Anbindung, bei der Ordner, Strukturen und Änderungen zwischen beiden Postfächern synchron bleiben, ist von Google nicht vorgesehen. Deshalb lassen sich externe Konten nicht direkt per IMAP in Gmail integrieren, und ein Import der kompletten Ordnerstruktur ist technisch ausgeschlossen. Wer auch nach der Abschaltung von POP3 und Gmailify alle neuen Nachrichten zuverlässig in Gmail erhalten möchte, muss eine automatische Weiterleitung einrichten. Sie sorgt dafür, dass eingehende E-Mails sofort an das Gmail-Konto übermittelt werden – ohne die Einschränkungen, die der fehlende IMAP-Support mit sich bringt. Bisher importierte E-Mails bleiben auch nach der Einstellung der genannten Funktionen im Gmail-Konto erhalten. Ebenso ist es weiterhin möglich, einmalige Importe von Nachrichten und Kontakten aus Drittanbieter-Konten durchzuführen. Eine fortlaufende Synchronisierung wie bisher wird jedoch nicht mehr möglich sein. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 27. Dezember 2025
Kriminelle haben eine neue Masche entwickelt, um WhatsApp-Konten zu übernehmen. Dafür müssen sie weder Passwörter erraten noch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aushebeln. Stattdessen missbrauchen sie eine Funktion von WhatsApp selbst – und lesen danach unbemerkt mit. Der Trick funktioniert vor allem deshalb so gut, weil er alltägliche Situationen ausnutzt. Die Nachrichten wirken harmlos und kommen scheinbar von bekannten Kontakten, sodass viele nicht misstrauisch werden. Erst wenn Fremde bereits Zugriff auf das eigene WhatsApp-Konto haben, fällt der Betrug auf – doch dann ist es oft zu spät. Wie der Sicherheitssoftware-Hersteller „Avast“ berichtet, beginnt der Angriff meist mit einer harmlos wirkenden Nachricht wie „Hey, ich habe dein Foto gefunden!“. Die Absender geben sich als Freunde oder Bekannte aus, um Vertrauen zu schaffen. In der Nachricht steckt ein Link, der auf eine täuschend echt wirkende Webseite führt, die an bekannte Plattformen erinnert. Die Seite fordert die Nutzer dazu auf, ihre Telefonnummer zur Verifizierung anzugeben. Im Anschluss sollen sie den Code eingeben, den sie per SMS erhalten haben. In Wirklichkeit startet die Seite keine Verifizierung, sondern nutzt die Funktion „Verknüpfte Geräte“ von WhatsApp. Wer den Code eingibt, erlaubt den Angreifern, ihr eigenes Gerät mit dem Konto zu verbinden. Ab diesem Moment können die Täter alle Chats mitlesen, ohne dass das Opfer davon etwas bemerkt. Die übernommenen Konten dienen anschließend häufig als Ausgangspunkt für weitere Angriffe. Kriminelle schreiben Kontakte aus dem Adressbuch an und versuchen, mit derselben Masche auch deren WhatsApp-Zugänge zu kapern. Grundsätzlich sollten SMS-Codes niemals auf fremden Webseiten eingegeben werden – vor allem dann nicht, wenn gerade keine Anmeldung oder Geräteverknüpfung gestartet wurde. Ein genauer Blick auf die Internetadresse der Seite ist entscheidend: Passt sie nicht zum Absender des Codes, ist Vorsicht geboten. Wer vermutet, bereits betroffen zu sein, sollte in den WhatsApp-Einstellungen unter „Verknüpfte Geräte“ prüfen, welche Geräte Zugriff auf das Konto haben, und unbekannte Einträge sofort entfernen. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Sie schützt das Konto auch dann, wenn ein Code in falsche Hände gerät. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 27. Dezember 2025
Xiaomi-Tag in Peking: Am 25. Dezember stellten die Chinesen zahlreiche neue Gadgets vor, darunter das Xiaomi 17 Ultra. Zentrales Thema war die ausgebaute Imaging-Kooperation mit Leica. Beide Unternehmen arbeiten künftig in einem sogenannten Strategic-Co-creation-Model enger zusammen – von der frühen Produktidee bis zur finalen Umsetzung. Ziel ist es, Leicas Kompetenz stärker in die Smartphone-Fotografie zu integrieren. Das Xiaomi 17 Ultra ist das erste Gerät, das aus diesem neuen Entwicklungsansatz hervorgegangen ist. Das Xiaomi 17 Ultra ist laut Hersteller sein bislang dünnste Ultra-Modell und verfügt erstmals über ein flaches Display. Ein überarbeitetes Gehäuse mit Aluminiumrahmen soll die Ergonomie verbessern. Die Kameraausstattung besteht aus einem Ultraweitwinkel, einer 1-Zoll-Hauptkamera und einer 200-Megapixel-Telekamera mit optischem Zoom. Leica-APO-Optik, neue Sensorik und eine optimierte Linsenkonstruktion sollen insbesondere bei Nachtaufnahmen sowie im Telebereich für höhere Bildqualität sorgen. Angetrieben wird das Smartphone von Qualcomms Snapdragon-Flaggschiffprozessor, kombiniert mit einem 120-Hz-LTPO-Display, bis zu 3.500 Nits Spitzenhelligkeit und einem 6.800-mAh-Akku mit kabelgebundenem und kabellosem Laden. Zur Ausstattung zählen zudem Satellitenkommunikation, UWB-Funktionen, 5G-Unterstützung sowie Wasser- und Staubschutz nach IP66/68/69. Die Preise in China beginnen beim Xiaomi 17 Ultra bei umgerechnet rund 910 Euro. Dann ist das Gerät mit 12 GB Arbeits- und 512 GB Datenspeicher bestückt; das Modell mit 16 GB Daten- und 1 Terabyte Datenspeicher gibt es für umgerechnet rund 1.105 Euro. Eine spezielle Leica-Edition, die mit zusätzlichen Kamerafunktionen kommt und auf dem Gehäuse das auch das Leica-Logo trägt, startet 1.040 Euro und kostet in der Topversion etwa 1.170 Euro. Quelle: Computerbild
von Patrick Rechl 19. Dezember 2025
Ab 1. Januar 2026 gehören zwei weitere Staaten zur EU-Roaming-Zone. Das heißt, dass die Mobil­funk-Nutzung in diesen Ländern nach dem Prinzip "roam like at home" abge­rechnet wird. Aufpreise gegen­über der inner­deut­schen Nutzung fallen für Tele­fonate und den SMS-Versand nicht an. Für den mobilen Internet-Zugang ist eine Fair-use-Regelung vorge­sehen. Bei den Ländern, die ab 2026 zur EU-Roaming-Zone zählen, handelt es sich um Staaten, die nicht der Euro­päischen Union ange­hören - genauso wie Norwegen, Island und Liech­tenstein, wo der regu­lierte EU-Tarif schon seit Jahren gilt. Nun stoßen die Ukraine und die Republik Moldau hinzu. Vodafone teilt auf seiner Webseite mit, dass die beiden Neuzu­gänge bereits seit dem 16. Dezember wie ein EU-Land behan­delt werden. Die Kunden des in Düssel­dorf ansäs­sigen Mobil­funk-Netz­betrei­bers profi­tieren demnach schon jetzt - und auch über die Weih­nachts­feier­tage - vom Inter­national Roaming ohne Zusatz­kosten. Auch wenn Groß­britan­nien nicht mehr zur Euro­päischen Union gehört, behalten die deut­schen Mobil­funk-Netz­betreiber die Regelung bei, das Verei­nigte König­reich bei der Roaming-Nutzung wie ein EU-Land zu behalten. Dabei gibt es Unter­schiede, wie die Provider mit dem Thema Mobil­funk-Nutzung in Groß­britan­nien umgehen. Die Telekom nennt auf ihrer Webseite das Verei­nigte König­reich zusammen mit Norwegen, Island und Liech­tenstein. Bei Vodafone heißt es, Groß­britan­nien bleibe "auch nach dem Austritt aus der Euro­päischen Union Teil der EU-Roaming-Zone." Tarif-Ände­rungen gebe es "vorerst nicht". Grund­sätz­lich hält sich das Unter­nehmen somit die Option offen, irgend­wann Aufpreise zu berechnen. o2 verlän­gert die Abrech­nung der Mobil­funk-Nutzung in Groß­britan­nien "gemäß Zone 1 (EU regu­liert)" jedes Jahr aufs Neue. Anders als teil­weise in den Vorjahren wurde die Webseite aber bereits aktua­lisiert, sodass die Regelung bis zum 31. Dezember 2026 gilt. 1&1 erklärt: "Für Groß­britan­nien wird trotz Ausschei­dens aus der EU vorerst weiterhin der Preis gemäß der EU-Zone abge­rechnet. Wir behalten uns hier eine Änderung vor." Kunden sollen aber recht­zeitig infor­miert werden, wenn 1&1 tatsäch­lich Aufpreise planen sollte. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 12. Dezember 2025
WhatsApp testet gerade eine neue Funktion für Android-Nutzer. In der Beta-Version des Messengers lassen sich jetzt auch Status-Entwürfe speichern. Wer beim Bearbeiten unterbrochen wird, muss künftig nicht mehr von vorn anfangen. Das spart Zeit und Nerven. Die neue Speicherfunktion für Status-Entwürfe richtet sich an alle, die ihre Inhalte nicht immer gleich fertigstellen oder posten können. Egal ob Text, Bild mit Zeichnungen oder Sticker: Wird das Status-Update unterbrochen, kann es nun als Entwurf gesichert werden. Die Option taucht direkt im Editor auf, oben neben den bekannten Werkzeugen. Einmal gespeichert, lässt sich der Entwurf später genau an der Stelle fortsetzen, an der man aufgehört hat. Alle Bearbeitungen bleiben erhalten, darunter auch Schriftarten, Platzierungen und Farben. Wer zwischendurch zu anderen Apps wechselt oder beim Erstellen gestört wird, verliert damit nichts mehr. Früher mussten Nutzer Bilder oder Texte umständlich an sich selbst schicken, um sie nicht zu verlieren. Mit dem neuen System gehört dieser Trick der Vergangenheit an. Auch Nutzer, die ihre Storys gern detailliert gestalten, profitieren von der neuen Möglichkeit. Zeichnungen, Texteffekte oder Sticker lassen sich in Ruhe vorbereiten, ganz ohne Zeitdruck. Noch steht die Funktion nicht allen offen. Aktuell testet WhatsApp das Feature mit einer begrenzten Zahl von Beta-Nutzern. Wer Version 2.25.37.1 über das Beta-Programm des Play Stores von Google installiert hat, kann unter Umständen bereits darauf zugreifen. In den nächsten Wochen soll der Kreis der Tester erweitert werden, heißt es (Quelle: WABetaInfo). Bis dahin wird weiter an der Stabilität gearbeitet. Die neue Speicheroption muss schließlich auf vielen Geräten zuverlässig funktionieren. Der Rollout an alle Nutzer dürfte folgen, sobald WhatsApp mit der Performance zufrieden ist. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 11. Dezember 2025
Der beliebte Messenger WhatsApp führt einen neuen Anrufbeantworter ein, der verpasste Anrufe deutlich erleichtern soll und sich direkt in den Chat einfügt. Viele kennen die Situation: Das Smartphone klingelt, doch der Moment passt nicht – und später fragt man sich, was der Anruf wohl bedeutete. Genau hier setzt WhatsApp mit einem neuen Beta-Update an. Der Messenger testet derzeit einen integrierten Anrufbeantworter, der es ausgewählten und registrierten Beta-Nutzerinnen und -Nutzern ermöglicht, nach einem verpassten Anruf direkt eine kurze Sprach- oder Videobotschaft zu hinterlassen. Wie erste Hinweise von WABetaInfo zeigen, fügt sich die neue Funktion nahtlos in den Chat ein und erspart damit den bisherigen Umweg über eine manuell geschriebene Mitteilung. Die Neuerung wurde bereits im August 2025 in der Android-Beta von WhatsApp entdeckt und dementsprechend früh von Testerinnen und Testern aufgegriffen. Mittlerweile ist sie auch in der iOS-Fassung angekommen, wo WhatsApp die Funktion schrittweise über die Server freischaltet. Der Zugang bleibt allerdings weiterhin auf das geschlossene Beta-Programm beschränkt. Wann alle Nutzerinnen und Nutzer die neue Funktion ausprobieren können, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Parallel dazu treibt WhatsApp einen umfassenden Umbau des gesamten Anrufbereichs voran. Dieser wurde schon vor Monaten auf Android angestoßen und findet nun erstmals auch in der iOS-Beta seinen Platz. Ziel ist es, die Anrufansicht übersichtlicher und intuitiver zu gestalten: Künftig sollen alle relevanten Optionen – Rückruf, Kontaktliste, Favoriten und manuelle Nummerneingabe – zentral an einem Ort verfügbar sein. Der Ausbau zeigt deutlich, dass WhatsApp seine Telefoniefunktion stärker in den Vordergrund rückt und sie offensiver bewirbt als bisher. Mit der neuen Struktur soll das Telefonieren innerhalb der App einen höheren Stellenwert bekommen und gegenüber klassischen Mobilfunkanrufen attraktiver wirken. Wie WhatsApp die Telefoniefunktion letztlich positioniert, hängt davon ab, welche Erfahrungen im Beta-Test gesammelt werden und wie Nutzerinnen und Nutzer auf die Änderungen reagieren. Quelle: Computerbild
von Patrick Rechl 10. Dezember 2025
WhatsApp testet ein neues Bubble-Design. Die Chats sollen moderner und weicher wirken. Bereits im Update auf Android 2.25.19.2 führte WhatsApp 18 zusätzliche Farben für Chat-Themes ein. Die neuen Farbtöne funktionieren in hellem wie dunklem Modus und können für einzelne Chats oder global genutzt werden. Damit erhalten Nutzer deutlich mehr Kontrolle über ihr Chat-Aussehen. Mit der neuesten Beta-Version 2.25.36.16 testet WhatsApp nun eine Designänderung, die direkt das Chat-Gefühl beeinflusst: weichere, stärker abgerundete Nachrichtenblasen. Laut "WABetaInfo" ist die aktuelle Bubble-Optik zwar leicht abgerundet, aber eher kompakt – ein Look, der WhatsApp jahrelang geprägt hat und für gute Übersichtlichkeit sorgt. Die bestehenden Bubbles sind ein fester Bestandteil der WhatsApp-Identität. Sie wirken vertraut, funktional und haben sich über viele Updates hinweg kaum verändert. Genau deshalb fällt der neue Stil so deutlich ins Auge: Die kommenden Bubbles werden höher, stärker pillenförmig und vermitteln sofort einen weicheren, moderneren Eindruck. Die runderen Formen sollen das Chatfenster visuell entspannen und optisch näher an aktuelle Android-Designtrends heranrücken. Trotz der moderneren Form bleibt der grundlegende Aufbau der Chats unverändert – die Struktur soll weiterhin für Übersicht sorgen, besonders in Gruppen. Der neue Look schafft dennoch ein spürbar weicheres, einladenderes Gefühl. Das neue Bubble-Design befindet sich noch in aktiver Entwicklung. WhatsApp testet derzeit, wie sich die neuen Formen in bestehende Layouts einfügen und passt Details kontinuierlich an. Erst wenn die Integration vollständig sitzt, soll das Feature für Beta-Nutzer ausgerollt werden. Quelle: Chip