Android-Smartphone: Wann zusätzlicher Handy-Virenschutz Sinn macht

Die Diskussion um Virenscanner auf dem Handy spaltet Nutzer in zwei Lager. Fraktion A winkt ab und bezeichnet den mobilen Virenschutz als Schlangenöl, also als komplett nutzlos. Andere wiederum sagen, Handy-Virenscanner sind ein Muss.

Die Handy-Welt teilt sich grob in zwei Lager auf, Geräte mit Android und iOS. Beim iPhone ist die Antwort schnell gegeben: Einen Virenscanner brauchen Sie nicht, weil Apple es Drittanbieter-Apps gar nicht erlaubt, sich tief ins System einzuklinken. Stattdessen werden iPhones ab Werk maximal verriegelt. Hört sich gut an, aber Nutzer haben damit auch weniger Freiheiten und nur weil man ein Haus gut absperrt, bedeutet das natürlich nicht, dass Einbrecher nicht doch eindringen können.

Mehr erlaubt ist auf Android-Handys und deshalb ist hier die Frage nach einem Virenscanner interessanter. Ein zusätzlicher Android-Virenscanner ist laut Google nicht nötig, schließlich gibt es mit Google Play Protect schon länger einen eingebauten Virenscanner, der die Apps im PlayStore scannt und mittlerweile auch andere Quellenl prüft oder Echtzeit-Scans beherrscht. Die Situation ist also unter Android ähnlich wie bei Windows, auch dort gibt es einen vorinstallierten Virenscanner.

Doch es gibt einen großen Unterschied: Windows Defender schwimmt im Test eigentlich immer im Mittelfeld mit, der Schutz ist solide. Bei Google Play Protect ist das anders. Der Google-Virenscanner landet in Tests regelmäßig auf dem letzten Platz, mit dem schlechtesten Schutz und den meisten Fehlalarmen. Die Frage ist also, muss man hier einen besseren Virenscanner nachlegen?

Die Hersteller von Antiviren-Software haben also nicht komplett Unrecht, wenn sie ihre eigenen Apps in Stellung bringen. Denn Google kämpft auch immer wieder mit Malware im Play Store. Trotzdem: Unserer Meinung nach ist ein zusätzlicher Android-Virenscanner nicht unbedingt nötig, wenn Sie sich Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen holen.

Wichtig: Das bedeutet aber nicht, dass Sie perfekt geschützt sind, wenn Sie Apps nur aus dem Play Store laden. Das Risiko bleibt aber unserer Ansicht nach überschaubar.

In anderen Fällen sollten Sie mit einem Virenschutz vorsorgen, speziell, wenn Sie gerne und häufig Apps aus alternativen Quellen ausprobieren und auch sonst nicht davor zurückschrecken, jede Ecke des Internets per Smartphone zu erforschen. Gratis gibt es dafür zum Beispiel Sophos Intercept X for Mobile.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt keine klare Empfehlung. Hier heißt es nur: "Installieren Sie nur solche Sicherheitslösungen für mobile Geräte (beispielsweise Ortung, Remote-Sperrung, Verschlüsselung, Antiviren-App), die Ihrem konkreten Bedarf entsprechen und wägen Sie ab, ob Sie hierfür bereit sind, beispielsweise Standortangaben dauerhaft zu aktivieren."

Quelle: Chip

von Patrick Rechl 20. Februar 2026
Zwar ist es mittlerweile Normalität, Smartphone-Backups in der Cloud zu speichern. Auf dem iPhone steht dafür iCloud zur Verfügung, unter Android werden die Sicherungen in Google Drive abgelegt. Bislang müssen Nutzer aber Dateien extra bei Google Drive hochladen, um sie geräteübergreifend verfügbar zu machen. Mit der neuen Sicherung lokaler Dateien ändert Google das nun. Die neue Funktion kommt als Teil des Updates für Google-Play-Dienste, Version 26.06 vom 16. Februar. In den Versionshinweisen unter dem Punkt „Dienstprogramme“ steht auf der Google-Hilfe-Seite: „Mit der neuen Funktion zur Sicherung lokaler Dateien kannst Du Deine heruntergeladenen Dokumente automatisch in Google Drive speichern. So werden die Dateien geschützt und sind von allen Deinen Geräten aus zugänglich.“ Laut „Android Authority“ dürften damit Dateien im lokalen Download-Ordner auf dem Android-Gerät gemeint sein. Dort gespeicherte Dateien sollen demnach im Hintergrund in Google Drive hochgeladen werden. Die Funktion unterscheidet sich vom bestehenden Android-Backup. Dieses sichert App-Daten, Anruflisten, Einstellungen und Nachrichten in Google Drive in verschlüsselter Form. Die im Backup gesicherten Daten sind jedoch nicht von Nutzern einzeln abrufbar. Das Hochladen der Dateien im Download-Ordner bietet jedoch genau diese Möglichkeit. Details zur konkreten Umsetzung nennt Google bislang nicht. Eine einfache Variante wäre, sämtliche Dateien aus dem Download-Ordner in einen entsprechenden Ordner mit gleichem Namen in Google Drive zu übertragen. Das Aufrufen des Ordners dürfte dann wie gewohnt ablaufen: im Browser über drive.google.com oder über die Google-Drive-App. Unklar ist jedoch, wie Google Drive mit mehreren Download-Ordnern von verschiedenen Geräten verfährt. Eine Möglichkeit ist, dass die Ordner in der Cloud separat bleiben und gerätespezifische Benennungen erhalten. Eine andere ist, die gesicherten Dateien von allen Geräten in einem einzigen Ordner zu bündeln und zu synchronisieren. So wären alle hinterlegten Dateien auf allen Geräten gleichermaßen verfügbar. In den Versionshinweisen für das Google-Play-Dienste-Update nennt Google lediglich heruntergeladene Dokumente. Damit dürften Textdateien, PDFs und eventuell Scans gemeint sein. Durch das automatische Backup würden solche Dateien nicht mehr verloren gehen – etwa bei Verlust eines Geräts oder durch versehentliches Löschen. Für Fotos und Videos existiert bereits Google Fotos, das auf den meisten Android-Geräten ab Werk als Standard-Fotogalerie zum Einsatz kommt. Die App sichert automatisch alle Fotos und Videos aus dem DCIM-Ordner (eigene Aufnahmen) in der Cloud. Nutzer können aber auch alle anderen Ordner, in denen sich Bilder oder Videos befinden, über Google Fotos synchronisieren – unabhängig davon, wo sie auf dem Gerätespeicher hinterlegt sind. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 20. Februar 2026
Ein Bestätigungscode reicht nicht mehr. WhatsApp arbeitet an einer neuen Schutzebene für Nutzerkonten. Künftig soll zusätzlich zum bekannten Bestätigungscode ein eigenes Passwort eingerichtet werden können. Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und ist in der aktuellen Beta-Version für Android erstmals aufgetaucht. Bislang setzt WhatsApp beim Login auf einen sechsstelligen Code, der per SMS verschickt wird. Optional können Nutzer bereits eine zweistufige Verifizierung aktivieren. Dabei wird nach der Registrierung zusätzlich ein separater PIN-Code abgefragt. Mit dem geplanten Update kommt nun eine weitere Sicherheitsstufe hinzu. Nutzer sollen ein frei wählbares Passwort festlegen können. Vorgesehen ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen mit einer Länge zwischen sechs und zwanzig Zeichen. App prüft dabei, ob das gewählte Passwort ausreichend stark ist. Wer möchte, kann das Passwort später ändern oder wieder entfernen. Die Nutzung bleibt freiwillig (Quelle: WABetaInfo) Das Passwort greift direkt im Registrierungsprozess. Nach Eingabe des bekannten SMS-Codes verlangt WhatsApp zusätzlich das hinterlegte Passwort. Ist auch die zweistufige Verifizierung aktiviert, müssen beide Sicherheitsabfragen durchlaufen werden. Damit wird der Zugriff selbst dann erschwert, wenn Kriminelle an den SMS-Code gelangen, etwa durch einen SIM-Tausch. Ohne das zusätzliche Passwort bleibt das Konto gesperrt. WhatsApp hatte zuletzt bereits eine E-Mail-Funktion eingeführt, um bei Problemen mit dem SMS-Empfang wieder Zugang zum Konto zu erhalten. Die neue Passwortlösung geht noch einen Schritt weiter und zielt klar auf einen besseren Schutz vor unbefugter Übernahme ab. Die Funktion ist aktuell nur für Tester der Android-Beta-Version freigeschaltet. WhatsApp verfeinert die Umsetzung noch im Hintergrund. Erst nach Abschluss interner Tests soll das Sicherheits-Upgrade schrittweise verteilt werden. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 17. Februar 2026
WhatsApp stellt die wichtigste Ansicht auf den Kopf und rückt eine umstrittene Funktion in den Mittelpunkt. Eine kleine Änderung in einer Testversion von WhatsApp sorgt für großes Aufsehen. Der Messenger plant offenbar, seine zentrale Oberfläche, die Chatübersicht, grundlegend umzubauen. Wie WABetaInfo berichtet, sollen die bislang eher dezent platzierten Statusmeldungen künftig direkt zwischen euren Chats erscheinen und damit eine deutlich prominentere Rolle einnehmen. Die Neuerung ist aktuell in der Beta-Version 2.26.6.9 für Android aufgetaucht und könnte die Art, wie ihr die App nutzt, nachhaltig verändern. Bislang erkennt ihr neue Statusmeldungen an einem grünen Ring um das Profilbild eines Kontakts. Um sie anzusehen, tippt ihr entweder auf das Bild oder wechselt in den separaten Reiter „Aktuelles“, wo alle Meldungen gesammelt werden. In der neuen Beta-Version ändert sich das radikal. Kontakte mit einer neuen Statusmeldung rutschen prominent an den Anfang eurer Chatübersicht, so als hättet ihr eine neue Nachricht bekommen. Zusätzlich soll beim Scrollen eine horizontale, durchwischbare Leiste mit allen aktuellen Statusmeldungen eingeblendet werden, ähnlich wie man es von Instagram kennt. Statusmeldungen von stummgeschalteten Kontakten sollen hierbei allerdings ausgeblendet bleiben. Es wird befürchtet, dass die einst minimalistische Chat-App an Übersichtlichkeit verliert und sich immer mehr zu einer überladenen Social-Media-Plattform entwickelt. Die klare Trennung zwischen privater Kommunikation und öffentlichen Status-Updates, die viele Nutzer schätzen, würde damit aufgeweicht. Hinter der Designänderung könnten finanzielle Interessen des Mutterkonzerns Meta stecken. Schon lange wird darüber spekuliert, wie Meta den Messenger monetarisieren will, ohne die Nutzer mit klassischer Bannerwerbung in den Chats zu verärgern. Der Status-Bereich gilt hier seit jeher als wahrscheinlichste Werbefläche. Indem die Statusmeldungen nun direkt ins Blickfeld der Nutzer rücken, schafft WhatsApp eine perfekte Grundlage, um dort in Zukunft Anzeigen zu platzieren und die Funktion kommerziell zu nutzen. Die Änderung passt zur Strategie der letzten Monate, die Benutzeroberfläche von WhatsApp schrittweise zu modernisieren und an andere Apps des Konzerns anzugleichen. Ob die Funktion aber tatsächlich in dieser Form für alle Nutzer ausgerollt wird, ist noch unklar. Da es sich um eine frühe Beta-Phase handelt, könnte das Feedback der Tester noch zu Anpassungen führen. Ein offizieller Starttermin wurde bislang nicht genannt. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 15. Februar 2026
Umfragen sind eine prak­tische Funktion in WhatsApp, um Meinungen zu bestimmten Themen einzu­holen. Demnächst wird das Feature um neue Optionen erwei­tert, welche sich auf den Daten­schutz und die Teil­nahme­möglich­keit beziehen. So lassen sich künftig persön­liche Abstim­mungen verbergen. Infol­gedessen werden die Namen bei den Antworten ausge­blendet. Damit das Endergebnis in einem ange­strebten Zeitraum fest­steht, wird außerdem bald die Dauer für die Umfragen einstellbar sein. Zusammen mit der Option für mehrere Antworten sollen diese Neue­rungen in einem Menü für Umfragen-Einstel­lungen Einzug halten. Seit ein paar Jahren ist es im zu Meta gehö­renden Messenger möglich, gezielt Meinungs­forschung zu betreiben. Insbe­sondere bei größeren Gruppen lassen sich auf diese Weise wichtige Erkennt­nisse gewinnen. Um mehr auf die Bedürf­nisse der Teil­nehmer einzu­gehen und ein Ergebnis zeitnah zu forcieren, plant das Entwick­lers­tudio neue Features für die Umfragen. WABetaInfo hat diese Optionen in der WhatsApp-Beta­version 2.26.6.7 für Android entdeckt. Frei­geschaltet und somit nutzbar sind die Funk­tionen selbst für Beta­tester noch nicht. Immerhin veran­schau­lichen aber erste Bild­schirm­fotos die Neue­rungen. Bei den Umfragen werden Sie künftig unten ein Menü für Einstel­lungen vorfinden. Darin befindet sich ein Schie­beregler mit der Aufschrift "Hide voters". Es lassen sich also die Namen der Teil­nehmer mit dieser Schalt­fläche verbergen. Auf diese Weise wird die Privat­sphäre gewahrt. Beson­ders bei Umfragen mit heiklen Themen kann eine Option für die Anony­mität nützlich sein. Ganz unten sehen Sie einen weiteren Menü­eintrag mit der Bezeich­nung "End time". Dieser Para­meter legt die Dauer der Umfrage fest. Beispiels­weise um beruf­liche Dead­lines einzu­halten, ist diese Option hilf­reich. Es befinden sich nicht nur die Sicht­barkeit der Teil­nehmer und die Dauer der Meinungs­forschung in den Einstel­lungen der Umfragen. Die Option, mehrere Antworten bei den Umfragen abgeben zu können, wird eben­falls dorthin verla­gert. Sobald Meta die Ände­rungen frei­schaltet, finden Sie also diese Funktion nicht mehr im Bild­schirm zur Umfra­geer­stel­lung. Kommende Features für die digi­talen Abstim­mungen sollten eben­falls im Menü der Einstel­lungen Einzug halten. Wir gehen außerdem davon aus, dass WhatsApp die Neue­rungen für die Umfragen auch in der iOS-Fassung inte­griert. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 12. Februar 2026
Bei WhatsApp wird Fein­schliff an den Einstel­lungen betrieben. Sie können diesen Bereich bald schneller öffnen und mehr perso­nali­sieren. In der regu­lären Fassung des Messen­gers sind die Einstel­lungen noch über einen Eintrag in einem Unter­menü erreichbar. Die aktuelle Beta­version des Chat­programms hat für die Optionen eine neue Schalt­fläche in Gestalt des Profil­fotos. Außerdem peppt ein Hinter­grund­bild die Einstel­lungen visuell auf. Eine weitere kommende Neuerung betrifft den WhatsApp-Tab Commu­nitys. Der Reiter für diese Gemein­schaften wird durch einen Menü­punkt für Meta AI ersetzt. Der grüne Messenger ist ein komplexes Kommu­nika­tions­tool, das Sie eine Vielzahl an Para­metern fest­legen lässt. Bisher mussten Sie unter Android rechts oben das Menü mit den drei Punkten aufrufen und schließ­lich auf die Einstel­lungen tippen, um zu den Optionen zu gelangen. Wie WABetaInfo schil­dert, ändert sich dieser Vorgang mit der Beta­version 2.26.6.4 für das Google-Betriebs­system. Entweder oben oder unten rechts erscheint statt­dessen das Profil­foto. Wird dieses berührt, öffnen sich direkt die Einstel­lungen. Ferner hat Meta die Optik dieser Sektion aufge­wertet. Hinter dem Profil­foto ist ein Banner erkennbar. Zum aktu­ellen Zeit­punkt lässt sich jenes aber noch nicht perso­nali­sieren. Demnächst können Sie dort ein gewünschtes Bild plat­zieren. In der WhatsApp-Beta­version 26.5.10.76 für iOS ist der Platz­halter für dieses Hinter­grund­bild eben­falls erkennbar. Immerhin passt sich das Banner bereits dem Thema des Messen­gers an. Entspre­chend zeigt sich die Grafik je nach gewähltem Messenger-Design Schwarz (Dunkel­modus / Dark Mode) oder Beige (Standard). Der Schnell­zugriff auf die Einstel­lungen dürfte bald eben­falls unter iOS Einzug halten. Meta rückt immer mehr seine Meta AI getaufte Künst­liche Intel­ligenz bei WhatsApp in den Vorder­grund. Wie die Beta­version 2.26.6.5 des Messen­gers für Android veran­schau­licht, muss deshalb sogar der Commu­nitys-Tab weichen. Der Bereich, der Gemein­schaften mit mehreren dazu­gehö­rigen Gruppen vereint, verschwindet demnächst. Statt­dessen wird es einen Tab für Meta AI geben. Aktuell lässt sich die Messenger-KI über die obere Suche errei­chen. Sie müssen aber keine Angst haben, dass die Commu­nitys vollends verschwinden. Im Chat-Tab bleiben diese weiterhin inte­griert. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 8. Februar 2026
Google spendiert seinem Mobil-Betriebssystem "Android 16" zwei neue Einstellungen, dank denen Sie Ihr Smartphone schneller und akkuschonender online nutzen. Unter Android 16 findet sich in den Einstellungen der Abschnitt "Netzwerk & Internet > Adaptive Konnektivität". Dort können Sie, sofern nötig, bei dem Punkt "Adaptive Konnektivität verwenden" einen Toggle-Schiebeschalter umlegen, um Ihr Android-Smartphone unter den bestmöglichen technischen Bedingungen online zu nutzen. Das Ganze leistet laut einem In-GUI-Beschreibungstext Folgendes: "Verlängert die Akkulaufzeit und optimiert die Leistung des Geräts durch automatisches Verwalten deiner Netzwerkverbindungen". Laut der Website "9to5google.com" ersetzt Google mit einem Update auf Android 16 QPR3 den Punkt "Adaptive Konnektivität verwenden" durch zwei neue Einstellungen: "Auto-switch to mobile network" und "Optimize network for battery life". Mit den hinzukommenden Stellschrauben bewegen Sie sich mit Ihrem Android-Smartphone schneller beziehungsweise akkuschonender im Internet. Die bisherige Funktionalität bleibt erhalten, wird aber entbündelt – sie wird auf zwei Tweak-Schalter aufgeteilt. "Auto-switch to mobile network" wechselt bei Ihrem Android-Smartphone, wenn das genutzte WLAN schwach oder nicht verfügbar ist, ins Mobilfunknetz. Die Online-Verbindung wird so fixer und stabiler. Damit wird ein großes Ärgernis für viele Nutzer gelöst: Oft bleibt ein Handy noch im WLAN, obwohl das Signal schon weit weg ist und kaum noch Daten übertragen werden. Es können für die Web-Nutzung aber Kosten anfallen. "Optimize network for battery life" wählt bei Ihrem Android-Smartphone unter mehreren bereitstehenden Netzwerkverbindungen die beste aus, um die Akkulaufzeit des Geräts zu verlängern. Beide neuen Einstellungen können gleichzeitig aktiviert sein. Die Features erinnern ein wenig an die RCWN-Funktion von Firefox, bei der der Browser bei dem erneuten Aufrufen einer Webseite bei einem lokalen Festplatten-Cache und beim Internet anfragt – jene Quelle, die zuerst eine Antwort liefert, trägt mit ihren Daten zu einem Seiten-Ladevorgang bei. Quelle: Computerbild
von Patrick Rechl 8. Februar 2026
Der Startschuss für die nächste große Software-Welle von Xiaomi ist gefallen. Xiaomi treibt die Entwicklung seines Betriebssystems HyperOS weiter voran und startet den Rollout für die nächste Testphase. Ab sofort verteilt das Unternehmen die Beta-Version 3.1 an eine zweite Welle ausgewählter Geräte. Das System, das als Nachfolger von MIUI konzipiert wurde, soll eine schnellere und besser vernetzte Erfahrung über das gesamte Xiaomi-Ökosystem hinweg bieten. Bei der jetzt gestarteten Verteilung handelt es sich um ein Beta-Programm, das vor allem auf Stabilität und die Einführung neuer Funktionen abzielt. Teilnehmer erhalten so einen frühen Einblick, müssen aber auch mit möglichen Fehlern rechnen. Wie üblich erfolgt der Rollout schrittweise, es kann also einige Zeit dauern, bis das Update auf allen registrierten Geräten ankommt. Folgende Xiaomi-Modelle sind dabei: Xiaomi 15 und 15 Pro Xiaomi 15S Pro und 15 Ultra Xiaomi 14, 14 Pro und 14 Ultra Redmi K80 und K80 Pro Redmi K80 Ultra Xiaomi Mix Flip 2 Xiaomi Pad 7 Ultra Die in China kürzlich vorgestellte Xiaomi-17-Serie dürfte auch bald versorgt werden. Sie kam noch mit der Version 3.0x auf den Markt. Die Neuerungen dürften die aktuellsten Smartphones also auch betreffen. Zu den sichtbaren Neuerungen, die bereits in der ersten Testwelle entdeckt wurden, gehört unter anderem eine „gestapelte“ Ansicht für die zuletzt geöffneten Apps. Dieses Layout soll euch eine bessere und schnellere Übersicht ermöglichen. Außerdem arbeitet Xiaomi an Funktionen wie „Live Updates“, die künftig interaktive Benachrichtigungen direkt auf dem Sperrbildschirm anzeigen könnten (Quelle: HuaweiCentral). HyperOS wurde 2023 als moderne und schlanke Alternative zur bekannten MIUI-Oberfläche vorgestellt und basiert auf dem Android-Betriebssystem. Wer die neue Beta-Version installieren möchte, wenn sie in Deutschland verfügbar wird, sollte unbedingt daran denken, vorab eine vollständige Sicherung aller persönlichen Daten anzulegen. Bei Testversionen besteht immer das Risiko eines Datenverlusts. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 6. Februar 2026
Demnächst können Sie den Status von WhatsApp bequem an eine bestimmte Ziel­gruppe verteilen. Aktuell arbeitet das Entwick­lers­tudio nämlich an persön­lichen Listen für das beliebte Feature. Solche Listen ließen sich beispiels­weise für die engsten Fami­lien­mitglieder, die besten Freunde oder Arbeits­kollegen kreieren. Anschlie­ßend wäre der Zugriff auf das betref­fende Publikum jeder­zeit bei einem neuen Status möglich. Jede Liste beinhaltet einen Namen und ein Emoji. Die neue Funktion wird Ihnen mehr Flexi­bilität beim WhatsApp-Status gewähren. Momentan gibt es nur drei Optionen. Über den Status können Sie Akti­vitäten, Entde­ckungen, Nach­richten und andere wichtige Bege­benheiten teilen. Zur Zeit ist die Auswahl der Empfänger aber noch etwas mühselig. Es stehen ledig­lich die Optionen "Meine Kontakte", "Meine Kontakte außer" und "Nur teilen mit" zur Auswahl. Ein Schnell­zugriff auf eine Gruppe bestimmter Empfänger fehlt. Wie WABetaInfo in Erfah­rung brachte, befinden sich nun perso­nali­sierte Status-Listen in Arbeit. In der WhatsApp-Beta­version 2.26.5.11 für Android ist das Feature inte­griert, aber noch nicht frei­geschaltet. Künftig wird es Ihnen ermög­licht, eigene Listen mit gewünschten Personen für Status­meldungen zu kreieren. Es sollen sich mehrere Vorlagen anlegen lassen. Diese besitzen neben einem Namen ergän­zend ein Emoji. Auf diese Weise können die Listen schnell unter­schieden werden. Als Ziel­gruppen sind Fami­lien­mitglieder, Freunde, Arbeits­kollegen, Kommi­litonen oder Mitschüler denkbar. Die Privat­sphäre bleibt bei der Erwei­terung geschützt. So werden Kontakte nicht erfahren, ob sie zu einer Liste hinzu­gefügt oder entfernt wurden. Bei Bedarf lassen sich die Status-Listen jeder­zeit anpassen. Im Herbst 2025 tauchte bereits ein Hinweis auf eine eigene Liste für den Status auf. Dabei handelt es sich um einen Filter für enge Freunde. Diese Erwei­terung könnte demnächst die stan­dard­mäßigen Kate­gorien ergänzen. Wie bei den Listen lassen sich belie­bige Kontakte hinzu­fügen. Andere Personen werden den jewei­ligen Status nicht sehen. Die Status-Auswahl für enge Freunde zeigte sich in einer früheren Android-Beta­version von WhatsApp. Wir gehen jedoch davon aus, dass das Feature, genauso wie die anderen konfi­gurier­baren Listen, auch in iOS Einzug hält. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 30. Januar 2026
Für diverse Sonder­funk­tionen von WhatsApp müssen Sie demnächst den Geld­beutel zücken. Ein Premium-Abon­nement naht. Erste Inhalte des Services sind bereits bekannt. Dieses Jahr rückt Meta die Mone­tari­sierung von WhatsApp in den Fokus, nach dem Abon­nement zur Werbe­frei­heit wurde nun eine zweite kosten­pflich­tige Mitglied­schaft entdeckt. Allem Anschein nach versteckt der Messenger zukünftig bestimmte Features hinter einer Bezahl­schranke. Demnächst können Sie sich auf eine Warte­liste eintragen und sich somit über die Verfüg­barkeit infor­mieren lassen. Derzeit sind exklu­sive Sticker und Themen sowie zusätz­liche ange­pinnte Chats geplant. Weitere Inhalte des Premium-Abon­nements werden folgen. Diese beziehen sich auf die Perso­nali­sierung. Sobald Meta bei WhatsApp in der Euro­päischen Union Werbung schaltet, bekommen Sie zwei Optionen: Entweder Sie stimmen den Anzeigen zu oder Sie entscheiden sich für ein kosten­pflich­tiges Werbe­frei-Abon­nement. Nun hat WABetaInfo Neuig­keiten über ein weiteres, bezahltes Angebot des grünen Messen­gers erfahren. In der Beta­version 2.26.4.8 für Android sind Hinweise auf ein Premium-Abon­nement enthalten. Mit dessen Funk­tionen soll man WhatsApp persön­lich machen können. Aller­dings sind nicht alle ergän­zenden Features kosme­tischer Natur. Neben exklu­siven Stickern und Themen halten nämlich auch zusätz­liche ange­pinnte Chats Einzug. Diese Option dürfte für mehr Über­sicht sorgen und die Produk­tivität steigern. Stan­dard­mäßig lassen sich nur drei Unter­haltungen in der Chat-Über­sicht oben anheften. Des Weiteren plant WhatsApp für sein Abon­nement eine Sammlung an Chat-Klin­geltönen und die Möglich­keit, das App-Icon zu ändern. Mit diesen Features werden Sie den Messenger besser anpassen können. Weil sich das gehobene WhatsApp noch in Arbeit befindet, stehen die Inhalte nicht defi­nitiv fest. Laut TechCrunch plant Meta nicht nur für WhatsApp, sondern auch für Insta­gram und Facebook eine gebüh­renpflich­tige Variante. Damit würden sich die Dienste in guter Gesell­schaft befinden. Manche Konkur­renz­produkte wie Telegram und Snapchat offe­rieren eben­falls Premium-Mitglied­schaften. Bisher ist nicht bekannt, wann und wo das Abon­nement für WhatsApp und Co. startet. Zum Kosten­punkt gibt es eben­falls noch keine Hinweise. Aller­dings wissen wir, dass das Angebot zur Werbe­frei­heit in WhatsApp mit 4,99 Euro pro Monat zu Buche schlagen wird. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 30. Januar 2026
Vodafone verkauft ab sofort eine neue TV-Box namens Vodafone GigaTV Home. Diese kommt mit einer beleuch­teten Fern­bedie­nung und diesen tech­nischen Neue­rungen. GigaTV von Vodafone ist schon seit vielen Jahren nicht nur webba­siert empfangbar, Vodafone stellt hierfür auch eine Empfangsbox bereit. Heute teilt Vodafone mit, dass es eine neue Version der TV-Box namens GigaTV Home gibt. Prin­zipiell wird die Box neben dem TV-Angebot von Vodafone wieder zahl­reiche Strea­ming-Dienste von Haus aus unter­stützen. Und eine Beson­derheit bleibt bei der bishe­rigen Box. Die neue TV-Box GigaTV Home soll gegen­über der bishe­rigen Box ein echtes Technik-Upgrade darstellen. Zur Erin­nerung: Die aktuelle Box war im Mai 2024 vorge­stellt worden, seiner­zeit konnten wir sie auf der ANGA COM in Köln auspro­bieren. Die neue TV-Box für Kabel- und Inter­netfern­sehen sowie Strea­ming-Dienste soll über leis­tungs­stär­kere Hardware als bisher verfügen. Dadurch soll sie nun das dyna­mische HDR-Format Dolby Vision unter­stützen, sie kommt aber ohne inte­grierte Laut­spre­cher. Zudem liefert Vodafone sie nach eigenen Angaben mit einer neuge­stal­teten Fern­bedie­nung aus, die über hinter­grund­beleuch­tete Tasten verfügt. Damit soll die Fern­bedie­nung im Dunkeln für eine komfor­tablere Bedie­nung sorgen und ergo­nomi­scher in der Hand­habung sein. Darüber hinaus hat Vodafone laut der heutigen Mittei­lung das Design der TV-Box über­arbeitet. Nutzbar sind wieder TV-Sender, Strea­ming-Dienste, Media­theken und Video-on-Demand-Angebote in einer Ober­fläche. Zum Funk­tions­umfang gehören unter anderem Replay und Times­hift für zeit­unab­hängiges Fern­sehen, Aufnahmen in der Cloud, eine TV-App für iOS und Android, Empfeh­lungs­logiken, Komfort­suche und Multi­room-Unter­stüt­zung. Die neue "GigaTV Home" soll in den ersten sechs Monaten der 24-mona­tigen Vertrags­lauf­zeit für 9,99 Euro monat­lich erhält­lich sein. Danach sind es monat­lich 14,99 Euro. Das darin enthal­tene TV-Paket bietet Zugang zu 82 TV-Sendern in SD und 57 TV-Sendern in HD. Weitere HD-Sender können über das Pay-TV-Paket Vodafone Premium gegen einen Aufpreis von monat­lich fünf Euro hinzu­gebucht werden. Wer ausschließ­lich über die GigaTV Mobile-App auf Smart­phone und Tablet fern­sehen möchte, zahlt für den Zugang monat­lich 9,99 Euro. Unver­ändert geblieben ist die bishe­rige Box "GigaTV Home Sound": Das Modell verfügt weiterhin zusätz­lich über ein inte­griertes Sound­system mit Laut­spre­chern, das Akustik-Experten von Bang & Olufsen sound­opti­miert haben und das ein raum­füllendes Dolby-Atmos-Klang-Erlebnis bieten soll. Quelle: teltarif