WhatsApp wird schlauer: KI fasst bald alle Chats zusammen
Es vergeht kaum ein Tag ohne neu in WhatsApp entdeckte Komfortfunktionen. Jetzt sickerten eine Zusammenfassung für mehrere Chats und eine Pause für Firmenkontakte durch. Künftig wird es der Künstlichen Intelligenz Meta AI möglich sein, eine Übersicht ungelesener Mitteilungen von sämtlichen Unterhaltungen zu generieren. Die Analyse und die Bereitstellung sollen ohne Auswirkungen auf die Privatsphäre geschehen.
Haben Sie Kontakte, welche als Unternehmen oder Angestellte gekennzeichnet sind, dürfen Sie deren Offerten demnächst pausieren. Angebote und Ankündigungen werden im gewählten Zeitraum abgeschaltet.
In den USA starteten die KI-Zusammenfassungen bereits im Juli 2025. Hierzulande müssen wir uns immer noch gedulden. Sobald das Feature bei uns startet, profitieren Sie aber von einem erweiterten Funktionsumfang. Anstatt lediglich die neuen Inhalte eines aktiven Chats soll Meta AI künftig die Inhalte aller Konversationen komprimiert ausgeben. In der Betaversion 26.15.10.71 des Messengers für iOS wurde diese Anpassung gesichtet. Das Feature befindet sich sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones in Entwicklung. Freigeschaltet und somit nutzbar sind die schlauen Zusammenfassungen aber selbst für Betatester noch nicht.
Die Arbeitsweise der kommenden KI-Funktion von WhatsApp ist simpel und intuitiv. Sobald der Messenger bemerkt, dass im Chat-Tab mehrere Mitteilungen in kurzer Zeit eingegangen sind, blendet er eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "Erhalten Sie eine Zusammenfassung" (Get a summary) oben ein. Wird dieses Bedienelement angetippt, kreiert Meta AI eine Übersicht der Nachrichten direkt im Chat-Tab. Auf diese Weise müssen Sie nicht einzelne Unterhaltungen öffnen und die dortigen Mitteilungen separat bündeln. Dank der Software-Technologie Private Processing bleiben die verarbeiteten Daten verschlüsselt.
Die Arbeitsweise der kommenden KI-Funktion von WhatsApp ist simpel und intuitiv. Sobald der Messenger bemerkt, dass im Chat-Tab mehrere Mitteilungen in kurzer Zeit eingegangen sind, blendet er eine Schaltfläche mit der Bezeichnung "Erhalten Sie eine Zusammenfassung" (Get a summary) oben ein. Wird dieses Bedienelement angetippt, kreiert Meta AI eine Übersicht der Nachrichten direkt im Chat-Tab. Auf diese Weise müssen Sie nicht einzelne Unterhaltungen öffnen und die dortigen Mitteilungen separat bündeln. Dank der Software-Technologie Private Processing bleiben die verarbeiteten Daten verschlüsselt.
Eine weitere Neuerung wurde in der WhatsApp-Betaversion 2.26.16.1 für Android gefunden. In Zukunft wird der Messenger in Chats mit Geschäftskontakten oben eine neue Schaltfläche mit der Bezeichnung "Stopp" einführen. Sollte Ihnen eine Firma oder ein Angestellter zu penetrant mit Angeboten sein, lassen sich diese mit dieser Funktion pausieren.
Sie können entsprechende Mitteilungen entweder 24 Stunden, eine Woche oder dauerhaft unterbinden. Bislang lässt sich die WhatsApp-Option noch nicht nutzen. Das Feature dürfte auch für iOS erscheinen.
Sie können entsprechende Mitteilungen entweder 24 Stunden, eine Woche oder dauerhaft unterbinden. Bislang lässt sich die WhatsApp-Option noch nicht nutzen. Das Feature dürfte auch für iOS erscheinen.
Quelle: teltarif
Alle in der EU verkauften Mobilgeräte sollen ab 2027 über austauschbare Akkus verfügen. Das gilt auch für Smartphones. Was könnte die Regulierung bedeuten und wo lassen sich Akkus bereits austauschen? Wenn Sie auf Ihr aktuelles Smartphone blicken, welchen Grund hätten Sie, zu einem neueren Modell zu wechseln? Ist Ihre Kamera zu schlecht? Ist das Display zu dunkel? Oder liegt es wie so häufig an einer der größten Schwachstellen alternder Mobilgeräte, dem Akku? Immerhin mögen die Batterien zwar beim Kauf noch locker für den Tag reichen, doch mit den Jahren nutzt sich der Akku zunehmend ab und büßt große Teile seiner Maximalkapazität ein. Ein Jahr später bedeutet ein voller Handyakku vielleicht nur noch rund 90 Prozent dessen, was beim Neugerät möglich war. Um Elektroschrott vorzubeugen und die Langlebigkeit von Smartphones zu fördern, beschloss die EU im Jahre 2023 die „Europäische Batterieverordnung (EU) 2023/1542“. Diese schreibt unter anderem vor, dass mobile Geräte wie Handys dazu verpflichtet sind, leicht austauschbare Akkus zu verbauen. Bedeutet: Nimmt die Akkuleistung stark ab, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ohne großen technischen Aufwand in der Lage sein, die Batterie selbstständig auszutauschen. So ließe sich das betagte Smartphone deutlich länger nutzen und ein Neukauf verzögern. Bereits 2024 ist die Regulierung auch für Deutschland in Kraft getreten. Dementsprechend sind Smartphone-Hersteller ab dem 18. Februar 2027 dazu verpflichtet, ihre neuen Modelle mit austauschbaren Akkus auszustatten. Das gilt gleichermaßen für Tablets, Laptops oder tragbare Spielekonsolen wie kommende Iterationen der Nintendo Switch 2 (Test). Konkret müsste sich das Mobilgerät dann mit einem handelsüblichen Werkzeug, etwa einem Schraubenzieher, durch den Endverbraucher austauschen lassen. Der Besuch bei einer Fachwerkstatt oder beim Elektromarkt soll also nicht erforderlich sein. Auch müsste sich die Batterie entfernen lassen, ohne dabei das Gerät zu beschädigen – etwa, weil man Klebstoff herauskratzen oder die Hülle aufbrechen müsste. Allerdings lässt die Verordnung auch einige Ausnahmen zu, schreibt ECOPV-EU. So seien zwar entgegen einer geläufigen Annahme nicht etwa alle wassergeschützten Geräte automatisch von den Verpflichtungen befreit, doch Medizingerätschaften oder speziell für Tauchgänge entwickelte Gadgets müssten keine austauschbaren Akkus innehaben. Smartphones hingegen fallen eigentlich nicht in diese Bereiche. Ob nun das iPhone 19 oder das Samsung Galaxy S28 tatsächlich mit austauschbaren Batterien auf den deutschen Markt kommen werden, bleibt bislang noch abzuwarten. Konkrete Pläne zu den Modellen wurden noch nicht offiziell kommuniziert. Bereits heute gibt es jedoch einige Smartphones, die über leicht austauschbare Akkus verfügen. Ein populäres Beispiel ist etwa das Fairphone 6. Bei dem modularen Handy können wir ohne viel Mühe die Rückseite abnehmen und neben der Batterie auch kleinere Komponenten wie die Kamera oder den USB-C-Anschluss austauschen. Laut Hersteller senkt dies die Reparaturkosten um bis zu 86 Prozent. Auch einige weitere der von uns getesteten Handys haben austauschbare Akkus. Dazu zählen selbst Einsteigermodelle wie das HDM Skyline (Test) oder robuste Outdoor-Modelle wie das RugOne Xever 7 Pro. Die großen Namen rund um Apple, Samsung, Google oder Xiaomi fremdeln bislang aber noch mit dem Thema. Wir bleiben gespannt, ob die EU-Regulierung ab 2027 wirklich alle Neugeräte zum Tauschakku überreden kann und wie konkret sich diese Vorgaben auf die Smartphones auswirken werden. Quelle: Chip
Beim Cloud-Speicher OneDrive steht eine Anpassung an, die den Umgang mit gelöschten Dateien verändert. Ab Mai 2026 führt Microsoft eine neue Regel ein, die klar festlegt, wo entfernte Inhalte landen. Wer Dateien löscht, sollte künftig genauer hinschauen, um sie bei Bedarf wiederzufinden. Die Anpassung betrifft nicht nur Windows 11, sondern auch andere Systeme. Microsoft hat die Neuerung im Microsoft-365-Admincenter (archiviert bei Merill.net) angekündigt. Demnach werden Dateien, die im Cloud-Speicher gelöscht werden und zuvor auch lokal verfügbar waren, nicht mehr im Papierkorb des Computers abgelegt. Stattdessen erscheinen sie ausschließlich im digitalen Papierkorb von OneDrive. Das bedeutet: Wird eine Datei über OneDrive entfernt, ist sie nicht mehr direkt auf dem PC zu finden. Eine Wiederherstellung ist dann nur noch über den Papierkorb im OneDrive-Konto möglich. Die Änderung gilt nicht für alle Fälle. Dateien, die ausschließlich online gespeichert sind, landen weiterhin im OneDrive-Papierkorb. Inhalte, die nur lokal auf dem Rechner gespeichert sind, werden wie gewohnt im Papierkorb des Systems abgelegt. Betroffen sind ausschließlich Dateien, die zwischen Cloud und Gerät synchronisiert werden. Microsoft verfolgt mit dieser Anpassung vor allem das Ziel, die Leistung zu verbessern. Laut Unternehmen soll die Synchronisation dadurch schneller ablaufen. Außerdem will Microsoft für mehr Klarheit sorgen, welche Version einer Datei aktuell ist. Bisher wurden synchronisierte Dateien doppelt abgelegt, wenn sie gelöscht wurden. Sie erschienen sowohl im Online- als auch im Offline-Papierkorb. Das bot zwar eine doppelte Absicherung, war für viele Nutzer aber auch schlicht zur Gewohnheit geworden. Mit der Umstellung entfällt diese doppelte Ablage. Das kann zunächst ungewohnt wirken. Die Änderung betrifft alle Nutzer von OneDrive unter Windows und macOS. Microsoft plant, die Anpassung bis Ende Mai 2026 vollständig bereitzustellen. Quelle: Techbook
Lange war WhatsApp kostenlos, doch jetzt startet ein optionales Abo-Modell mit Zusatzfunktionen. WhatsApp führt ein neues, optionales Abo-Modell für seinen Messenger ein. Unter dem Namen „WhatsApp Plus“ erhalten Nutzer gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf exklusive Funktionen zur Personalisierung der App. In Europa liegt der Preis laut WABetaInfo für das Abonnement von WhatsApp Plus bei 2,49 Euro pro Monat, kann sich regional aber unterscheiden. Die Einführung ist ein deutlicher Schritt des Unternehmens, neben dem Business-Bereich auch mit Privatnutzern Umsätze zu erzielen. Abonnenten von WhatsApp Plus bekommen eine Reihe von neuen Werkzeugen an die Hand, um die App-Oberfläche nach eigenen Wünschen zu gestalten. Dazu gehören neue Farb-Themes, mit denen sich das gewohnte Grün durch eine andere Akzentfarbe ersetzen lässt. Zusätzlich stehen neue App-Icons für den Startbildschirm zur Verfügung. Praktisch ist vor allem die Möglichkeit, künftig viel mehr Chats am oberen Rand der Liste anpinnen zu können. Alle Plus-Features von WhatsApp im Überblick: 18 neue Farb-Themes: Personalisiert die komplette App-Oberfläche mit einer neuen Akzentfarbe. 14 neue App-Icons: Wählt ein neues Symbol für euren Startbildschirm aus. Bis zu 20 Chats anpinnen: Behaltet deutlich mehr wichtige Konversationen im Blick. Bisher sind 3 Chats anpinnbar. Exklusive Sticker: Erhaltet Zugriff auf neue Sticker-Pakete, teilweise mit Animationen. 10 neue Klingeltöne: Nutzt exklusive Töne für eure WhatsApp-Anrufe. Erweiterte Chat-Listen: Wendet Einstellungen wie Designs gebündelt auf ganze Listen an. Meta betont jedoch, dass die grundlegende Nutzung von WhatsApp nicht eingeschränkt wird. Alle Kernfunktionen wie das Senden von Nachrichten, Anrufe und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben für alle Nutzer vollständig kostenlos und unverändert. Das „Plus“-Paket ist eine rein optionale Erweiterung für Nutzer, die sich in WhatsApp mehr Individualität wünschen. Derzeit wird das neue Abo-Modell schrittweise an eine begrenzte Anzahl von Testern ausgerollt, die eine aktuelle Beta-Version von WhatsApp für Android nutzen. Wann die Funktionen für alle Nutzer und auch für iOS verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Quelle: Giga
Angriffe auf Ihre Online-Konten können jederzeit vorkommen. Sie können das mit einem simplen Trick prüfen. Sogenannte Browser-in-Browser-Attacken werden genutzt, um Nutzern Passwörter zu klauen. Angreifer zeigen Ihnen scheinbar legitime Pop-up-Fenster im Browser an, die Sie dazu auffordern, sich mit Facebook-, Google- oder Microsoft-Konto oder einem anderen Single-Sign-On-Dienst erneut anzumelden. Der Vorgang ist für Nutzer soweit nicht ungewöhnlich, denn auch wenn man praktisch permanent bei vielen Diensten eingeloggt ist, muss man sich meist nach einer bestimmten Zeit wieder neu anmelden. Dann werden Mail-Adresse, Passwort und manchmal sogar 2FA-Codes abgefragt. Doch bei den Browser-Attacken wird versucht, genau diese Infos zu stehlen. Wir erklären, wie die Angriffe funktionieren, wie man sie erkennt und abwehren kann. Bei den Angriffen handelt es sich um eine raffinierte Phishing-Methode. Nutzer sehen innerhalb eines echten Browser-Tabs ein täuschend echt aussehendes, aber gefälschtes Browser-Fenster. Meist wird der Angriff über eine Fake-Webseite losgetreten, auf die Nutzer durch das Anklicken von Links in Chats, E-Mails oder Communities gelangen. Die erste Schutzmaßnahme ist also uralt: Sie sollten nicht vorschnell irgendwelchen Links folgen. Wenn Sie es doch tun, wird auf einer gefälschten Seite per HTML, CSS und JavaScript ein Fenster gerendert, das exakt wie ein separates Browser-Pop-up aussieht. Dabei wird der Stil von Single-Sign-On-Fenstern wie „Mit Google anmelden“ oder „Über Steam einloggen“ kopiert. In diesen gefälschten Fenstern wird auch die angezeigte Adressleiste manipuliert, sodass sie etwa die korrekte Adresse für Google-Anmeldungen samt Sicherheits-Schloss-Symbol anzeigt. Geben Nutzer arglos ihre sensiblen Daten wie Benutzernamen und Passwörter ein, werden diese direkt an den Server des Angreifers gesendet statt an den legitimen Dienst. Aktuelle Trends zeigen, dass diese Methode zwar schon seit ein paar Jahren unterwegs ist, sich aber Anfang 2026 etwa in Gaming-Communities oder bei Facebook und Instagram größerer Beliebtheit erfreut, da die Angreifer ihre Technik auch immer weiter verfeinern. Neu ist zum Beispiel auch die Abfrage von 2FA-Codes durch die Angreifer. Ein kritischer Blick auf die URL reicht also nicht mehr aus, um sich zu schützen. Sie können aber das technische Wissen um den Angriff nutzen, um Attacken zu enttarnen, denn die Fake-Fenster sind keine echten Browser-Fenster. Es gibt zwei effektive Tests, um ein echtes von einem gefälschten Fenster zu unterscheiden. Verschiebe-Test: Man versucht dabei, das Login-Fenster mit der Maus über den Rand des eigentlichen Browser-Fensters hinaus zu verschieben. Ein echtes Fenster lässt sich frei auf dem gesamten Bildschirm bewegen, während ein Fake-Fenster im Browser-Tab gefangen ist und am Rand abgeschnitten wird oder verschwindet, sobald man es aus dem Hauptfenster bewegen möchte. Minimieren-Test: Wenn man das Hauptfenster des Browsers minimiert, verschwindet das gefälschte Login-Fenster mit ihm, weil es ein integraler Bestandteil der Webseite ist. Ein echtes Pop-up-Fenster hingegen bleibt als separates Element bestehen. Hier zeigt sich wieder einmal, wie unverzichtbar Passwortmanager sind. Haben Sie dort Login-Daten abgespeichert, erkennt ein Passwortmanager wie Bitwarden die tatsächliche Domain im Hintergrund. Zugangsdaten werden in den gefälschten Fenstern also nicht automatisch ausgefüllt. Bei einem anderen Tipp sollten Sie vorsichtig sein. Oft wird geraten, im Zweifelsfall absichtlich ein falsches Passwort einzutippen. Die Idee ist, dass die Diebe dann falsche Zugangsdaten stehlen und es nicht merken. In diesem Fall reagiert die Seite nicht mit einer Fehlermeldung, obwohl Sie ein falsches Passwort angegeben haben. Das Problem: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Angreifer das falsche Passwort nicht bemerken. Fortgeschrittene Phishing-Kits können Ihre Eingabe in Millisekunden an die echte Login-Seite weiterleiten. Wenn die echte Seite den Fehler meldet, könnte der Angreifer diese Meldung an Sie durchreichen. Quelle: Chip
Derzeit arbeitet Meta an einer Option, mit welcher Sie die Privatsphäre in WhatsApp noch besser absichern können. Es handelt sich um ein neues Feature für die selbstlöschenden Nachrichten. Es lässt sich ein Intervall auswählen, nach dem die Mitteilungen automatisch aus dem Chat verschwinden. Künftig wird es alternativ möglich sein, ein Intervall festzulegen, das erst nach dem Lesen greift. Diese Zeitabstände sind zudem deutlich kürzer. Sie können beispielsweise definieren, dass Ihr Gegenüber den Chat öffnet und Ihre Nachricht fünf Minuten später gelöscht wird. Das grüne Chatprogramm ist ein großer Bestandteil der heutigen Kommunikation. Hierbei können auch sensible Nachrichten übermittelt werden. Für manche Szenarien bietet es sich deshalb an, die selbstlöschenden Mitteilungen zu aktivieren. Sie finden diese Option in den Einstellungen von WhatsApp im Bereich Datenschutz. Aktuell offeriert der Messenger die Limits 24 Stunden, sieben Tage und 90 Tage. Wie wir durch WABetaInfo erfuhren, gesellt sich bald die Sektion "Nach dem Lesen" (After reading) dazu. Während der gängige Timer nach der ausgewählten Zeit Inhalte löscht, egal ob diese gelesen wurden, startet der neue Timer für das Gegenüber erst nach dem Lesen. Für dieses Feature soll es die Optionen fünf Minuten, eine Stunde und zwölf Stunden geben. Haben Sie beispielsweise das Limit für fünf Minuten ausgewählt und Ihr Kontakt liest die Nachricht erst nach drei Stunden, verschwindet bei ihm die Nachricht nach drei Stunden und fünf Minuten. Bei Ihnen wird die Mitteilung direkt nach dem ausgewählten Intervall gelöscht. Der Empfänger hat durch den neuen Timer keinen Druck, das Geschriebene zu lesen. Sobald er den Chat mit Ihnen öffnet, gilt die Nachricht jedoch als gelesen und die festgelegte Ablaufzeit startet. Gesichtet wurde das Feature in der WhatsApp-Betaversion 2.26.15.11 für Android. Freigeschaltet und somit nutzbar ist die Erweiterung aber noch nicht. Bei solchen eher kleineren Änderungen dauert es erfahrungsgemäß nicht allzu lange, bis sie für erste Anwender ausrollen. Zunächst dürften Betatester mit einem Android-Mobilgerät die Option "Nach dem Lesen" in den Einstellungen der selbstlöschenden Nachrichten vorfinden. Wir gehen davon aus, dass sich dieselbe Funktion auch für die iOS-Variante von WhatsApp in Entwicklung befindet. In einer kommenden Betaversion für das iPhone sollte die Neuerung deshalb ebenfalls auftauchen. Quelle: teltarif
Morgens im Bus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Blick in WhatsApp gehört für viele längst zur Routine. Doch statt einer guten Übersicht erscheint oft ein überfüllter Bildschirm: private Chats mit Freundinnen und Freunden, Familiengruppen, dazu immer wieder Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Was eigentlich die Kommunikation erleichtern soll, wird so schnell unübersichtlich. Hier könnte der Messenger künftig selbst eingreifen. Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Lösung, die Unternehmens-Chats automatisch aus der Hauptansicht herausnimmt und so für mehr Übersicht sorgt. Nutzerinnen und Nutzer sollen die Funktion über einen neuen Schalter in den Einstellungen steuern können. Ist die Option aktiviert, verschiebt WhatsApp entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich. So bleibt die Chat-Liste übersichtlich und konzentriert sich auf persönliche Unterhaltungen. Wie genau der neue Bereich aussehen wird, ist noch offen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, ähnlich wie archivierte Chats, in der solche Gespräche gesammelt werden. Die Trennung übernimmt WhatsApp automatisch im Hintergrund, sodass Nutzerinnen und Nutzer nichts mehr selbst sortieren müssen. Falls sie doch einmal auf aussortierte Nachrichten zurückgreifen wollen, können sie die entsprechenden Chats jederzeit öffnen. Aktuell befindet sich die Funktion offenbar noch in der Testphase. Sie wird derzeit in der Android-Version 2.26.15.9 erprobt und ist bislang nur für ausgewählte Beta-Nutzerinnen und -Nutzer verfügbar, die neue WhatsApp-Features vorab ausprobieren können. Ziel dieser Tests ist es, mögliche Fehler zu erkennen und die Funktionsweise zu optimieren. Wann die Neuerung für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist noch nicht sicher, ob WhatsApp diesen Ansatz am Ende genau so umsetzt. In einer früheren Testversion arbeitete der Dienst an einer anderen Lösung: Statt Chats nach einiger Zeit automatisch auszulagern, wurden Unternehmenskonversationen von Anfang an in einer eigenen Liste gebündelt. Würde dieses Konzept umgesetzt, könnten Nutzerinnen und Nutzer gezielt alle Gespräche mit Unternehmen an einem Ort finden, in der normalen Chatübersicht würden sie erst gar nicht auftauchen. Welche Variantensich letztlich durchsetzt und wann sie für alle verfügbar wird, ist noch offen. Quelle: Computerbild
Xiaomi arbeitet fleißig an seiner Vision von Android 17, und nun sickerten Details zu dieser HyperOS 4 getauften Software durch. Es soll sich um eine umfassende Änderung der Benutzeroberfläche handeln. Das Design wird sich grundlegend von jenem vorheriger Iterationen unterscheiden. Hierfür arbeitet Xiaomi mit Leica zusammen. Der deutsche Kamera-Spezialist inspiriert den chinesischen Hersteller durch kontrastreiche Farben. Insgesamt sei die neue Aufmachung aufgeräumter, moderner und einheitlicher. Verbesserungen am Sperrbildschirm und mehr Geschwindigkeit und Stabilität dank Rust-Programmiersprache werden ebenfalls erwartet. Leica kann auf mehr als anderthalb Jahrhunderte Fachwissen rund um Fotografie und Bildgestaltung zurückblicken. Weil die Farbgebung dabei eine essenzielle Komponente ist, weiß die Firma auch auf diesem Gebiet zu überzeugen. Xiaomi und Leica gingen vor knapp vier Jahren eine strategische Partnerschaft ein, um die Kameraqualität der Smartphones zu verbessern. Nun soll die Kooperation über die Fotografie hinaus verstärkt auf die Software ausgeweitet werden. Wie wir durch XimiTime erfuhren, ist Leica stark in die Entwicklung des Designs von HyperOS 4 involviert. Ein renommierter Tippgeber teilte diese Information über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo mit. Ihm zufolge arbeitet Xiaomi an signifikanten Änderungen der Benutzeroberfläche. Jene soll sich an einer Leica-Farbpalette orientieren. Wie das aussehen könnte, veranschaulicht bereits die entsprechend konstruierte Kamera-App neuerer Xiaomi-Handys. Der hessische Optik-Spezialist hat das Programm mit einprägsamen Kontrasten realisiert. Künftig soll also das gesamte Betriebssystem die Nutzererfahrung dieser Anwendung aufgreifen. HyperOS 4 könnte Ihnen ein modernes, harmonisches und übersichtliches Android 17 zur Verfügung stellen. Abseits des Designs werden zusätzliche, tiefgreifende Änderungen erwartet. Es ist gut vorstellbar, dass Xiaomi auf seine Anwender hört und den Sperrbildschirm optimiert. Viele Anwender wünschen sich einen dedizierten, dynamischen Bereich für Widgets und Benachrichtigungen, welcher das Hintergrundbild nicht beeinträchtigt. Ferner ist bekannt, dass der Hersteller seine System-Apps für HyperOS 4 in die Programmiersprache Rust umwandelt. Dies soll sich positiv auf die Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit auswirken. Eine erste Betaversion der neuen Xiaomi-Software wird im August erwartet. Quelle: teltarif
Wer seine Bilder auf Android mit Google Fotos bearbeitet, muss sich ab sofort umgewöhnen. Google räumt seine Fotos-App für Android-Nutzer auf und ändert dabei den Zugriff auf einige Bearbeitungswerkzeuge. Funktionen wie der „Magische Radierer“, „Verschieben“ oder „Reimagine“ werden nicht länger durch ein direktes Tippen, Einkreisen oder Kritzeln auf dem Bild selbst gestartet. Die Änderung soll eine direkte Reaktion auf das Feedback von Nutzern sein, die die Werkzeuge aktiviert haben, obwohl sie das gar nicht wollten. Um die praktischen Tools weiterhin verwenden zu können, müsst ihr nun einen kleinen Umweg gehen. Laut Google müsst ihr wie gewohnt ein Foto öffnen, dann auf „Bearbeiten“ tippen und schließlich das gewünschte Werkzeug aus dem Menü am unteren Bildschirmrand auswählen. Dort findet ihr die Funktionen entweder direkt in der Liste oder könnt sie über die Suche gezielt ausfindig machen. Der Grund für diese Anpassung ist laut Google der Wunsch nach einer einfacheren und stabileren Bedienung. Die direkte Interaktion auf dem Foto soll bisher dazu geführt haben, dass die Werkzeuge versehentlich ausgelöst wurden. Mit der Verlagerung der Funktionen in das Bearbeitungs-Menü möchte das Unternehmen die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestalten und gleichzeitig die Leistung der App optimieren (Quelle: Google). In den letzten Monaten und Jahren hat die Google-Fotos-App immer mehr KI-gestützte Features erhalten. Seit der App-Version 7.64 können Nutzer beispielsweise auch Sticker direkt in der Fotos-App erstellen. Mit der wachsenden Zahl an Werkzeugen und Funktionen wird es zunehmend wichtiger, eine intuitive und aufgeräumte Oberfläche zu bewahren. Um die Änderungen zu sehen, solltet ihr sicherstellen, dass eure Google-Fotos-App auf dem neuesten Stand ist. Quelle: Giga
WhatsApp schaltet nach und nach ein Benutzername-Feature für Android und iOS frei. Kontakte lassen sich damit finden, ohne die eigene Nummer preiszugeben. WhatsApp beginnt, eine seit Langem erwartete Funktion für ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer auszurollen: Benutzernamen. Die Option ist laut "WABetaInfo" zunächst nur bei einem kleinen Teil der Accounts sichtbar. So ist es möglich, Kontakte über einen eindeutig gewählten Nutzernamen zu finden und ihnen zu schreiben, ohne die Handynummer zu teilen. Perspektivisch sollen Kontakte direkt über die Suche per Benutzername gefunden werden, was sowohl die Auffindbarkeit als auch den Schutz der Telefonnummer verbessern soll. In den Profil-Einstellungen erscheint bei freigeschalteten Accounts ein eigener Bereich für Benutzernamen. Diese müssen zwischen drei und 35 Zeichen lang sein, mindestens einen Buchstaben enthalten und dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche nutzen. Adressen, die mit "www." beginnen oder mit Domains wie ".com" enden, sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Websites zu vermeiden. Der gewünschte Name muss zudem plattformweit frei sein: Ist er bereits auf Instagram oder Facebook belegt, kann er in WhatsApp nur verwendet werden, wenn der Inhaber die Konten über das Meta Accounts Center verknüpft und so seine Eigentümerschaft bestätigt. Zusätzlich lässt sich ein optionaler "Username-Key" festlegen. Ein vierstelliger Zusatzcode, der bei Erstkontakt zusammen mit dem Benutzernamen eingegeben werden muss. Nur wer sowohl Name als auch Schlüssel kennt, kann dann eine Unterhaltung starten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt generell davor, dieselben Kennungen zu häufig und in unterschiedlichen Kontexten zu verwenden, weil dies Identitätsdiebstahl erleichtern kann. Angreifer kombinieren öffentlich sichtbare Profile, Benutzernamen, um möglichst vollständige "digitale Identitäten" zu erstellen. Das BSI empfiehlt deshalb, für verschiedene Dienste unterschiedliche Nutzernamen und starke, einzigartige Passwörter zu wählen. Des Weiteren sollte man, wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sensible Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Quelle: Chip .
Hier ein Foto, dort ein Video: Gerade in großen WhatsApp-Gruppen sammeln sich über die Zeit eine Menge Mediendateien an - das kann nicht nur den Chatverlauf unübersichtlich machen. Besonders längere Videos verbrauchen auf dem Smartphone schnell viel Speicherplatz. Es bietet sich also an, gelegentlich auszumisten. Das geht einfach, in dem man den Chat öffnet und dann oben auf den Chatnamen tippt. Ein Menü klappt auf, bei dem der Punkt "Speicher verwalten" weit oben steht - dabei sieht man durch die Angabe der Megabyte (MB) direkt, wie viel Speicherplatz die Dateien dieses Chats in Anspruch nehmen. Tippt man darauf, kann man mit dem Aufräumen beginnen. Entweder löscht man gleich alle Mediendateien mit der Funktion "Alle auswählen". Oder aber, man entledigt sich nur der größten Speicherfresser. Dafür tippt man rechts oben auf die drei Striche: Dann lassen sich die Dateien sortieren - nach "Neueste", "Älteste" oder eben "Größte". Die Dateien, die wegsollen, kann man mit einem kurzen Tippen einzeln markieren und anschließend mit einem Tipp auf den Papierkorb oben rechts auf dem Bildschirm löschen. Der Chatverlauf bleibe beim Löschen von Mediendateien unberührt, so WhatsApp. Das Aufräumen des Speichers hat WhatsApp kürzlich als neue Funktion vorgestellt: "Du kannst jetzt große Dateien direkt in einem Chat finden und löschen und schaffst so Platz, ohne gleich die ganze Unterhaltung zu verlieren", schrieb das Meta-Unternehmen in seinem Blog. Dort hatte es noch weitere Neuerungen angekündigt - unter anderem eine Erleichterung des Übertragens von Chats von den Betriebssystemen iOS zu Android bei einem Telefonwechsel. Zudem stehe die Funktion, zwei WhatsApp-Konten auf einem Telefon zu nutzen, nun auch auf iOS zur Verfügung. Quelle: teltarif
