WhatsApp erhält bald eine Funktion, die es so noch nie gab – die sich aber viele wünschen

WhatsApp arbeitet an einem Feature, das sich viele Nutzer seit Jahren wünschen.

WhatsApp arbeitet offenbar an einer Funktion, auf die unzählige Nutzer seit Jahren warten: die Möglichkeit, Nachrichten zu planen.

Stellt euch vor, ihr könntet in WhatsApp Geburtstagsgrüße pünktlich um Mitternacht senden, ohne wach zu bleiben, oder wichtige Erinnerungen genau dann zustellen lassen, wenn sie gebraucht werden. Laut einem Bericht von WABetaInfo gibt es klare Hinweise darauf, dass dieses Feature bald kommen könnte.

Demnach wird es in den Chat-Optionen einen neuen Bereich geben, in dem alle für diesen Chat geplanten Nachrichten übersichtlich aufgelistet sind. Obwohl der Screenshot einen Gruppenchat zeigt, gehen Experten davon aus, dass sich Nachrichten auch in Einzelchats terminieren lassen werden.

Bisher war das Planen von Nachrichten auf WhatsApp nur über Umwege möglich, die oft unpraktisch oder sogar riskant waren. Android-Nutzer mussten auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen, was immer ein gewisses Risiko für die eigene Sicherheit und den Datenschutz birgt. Auf dem iPhone konnten Nutzer zwar über die Kurzbefehle-App eigene Automationen erstellen, doch dieser Weg war deutlich komplizierter als eine Funktion, die direkt in die App eingebaut ist.

Die neue Funktion befindet sich aktuell noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase und ist nicht einmal für Beta-Tester verfügbar. Es dürfte also noch eine Weile dauern, bis sie für alle ausgerollt wird. Da die Entdeckung im iOS-Code gemacht wurde, ist es wahrscheinlich, dass iPhone-Nutzer sie zuerst erhalten. Es gilt jedoch als sicher, dass ein solch wichtiges Feature auch für die Android-Version von WhatsApp erscheinen wird.

Mit der Einführung geplanter Nachrichten würde WhatsApp zu Konkurrenten wie Telegram aufschließen, wo eine solche Funktion schon lange zum Standard gehört. Der Schritt würde ein Teil einer größeren Strategie sein, den Messenger umfassend zu modernisieren und wettbewerbsfähig zu halten.

In den vergangenen Monaten hat der Dienst bereits zahlreiche Neuerungen eingeführt, darunter ein überarbeitetes Design und erweiterte Anruffunktionen. Die Planungsfunktion ist also ein weiterer Baustein, um die Wünsche der riesigen Nutzerbasis zu erfüllen und die eigene Marktposition zu festigen.

Quelle: Giga

von Patrick Rechl 9. April 2026
WhatsApp schaltet nach und nach ein Benutzername-Feature für Android und iOS frei. Kontakte lassen sich damit finden, ohne die eigene Nummer preiszugeben. WhatsApp beginnt, eine seit Langem erwartete Funktion für ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer auszurollen: Benutzernamen. Die Option ist laut "WABetaInfo" zunächst nur bei einem kleinen Teil der Accounts sichtbar. So ist es möglich, Kontakte über einen eindeutig gewählten Nutzernamen zu finden und ihnen zu schreiben, ohne die Handynummer zu teilen. Perspektivisch sollen Kontakte direkt über die Suche per Benutzername gefunden werden, was sowohl die Auffindbarkeit als auch den Schutz der Telefonnummer verbessern soll. In den Profil-Einstellungen erscheint bei freigeschalteten Accounts ein eigener Bereich für Benutzernamen. Diese müssen zwischen drei und 35 Zeichen lang sein, mindestens einen Buchstaben enthalten und dürfen nur Kleinbuchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche nutzen. Adressen, die mit "www." beginnen oder mit Domains wie ".com" enden, sind ausgeschlossen, um Verwechslungen mit Websites zu vermeiden. Der gewünschte Name muss zudem plattformweit frei sein: Ist er bereits auf Instagram oder Facebook belegt, kann er in WhatsApp nur verwendet werden, wenn der Inhaber die Konten über das Meta Accounts Center verknüpft und so seine Eigentümerschaft bestätigt. Zusätzlich lässt sich ein optionaler "Username-Key" festlegen. Ein vierstelliger Zusatzcode, der bei Erstkontakt zusammen mit dem Benutzernamen eingegeben werden muss. Nur wer sowohl Name als auch Schlüssel kennt, kann dann eine Unterhaltung starten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt generell davor, dieselben Kennungen zu häufig und in unterschiedlichen Kontexten zu verwenden, weil dies Identitätsdiebstahl erleichtern kann. Angreifer kombinieren öffentlich sichtbare Profile, Benutzernamen, um möglichst vollständige "digitale Identitäten" zu erstellen. Das BSI empfiehlt deshalb, für verschiedene Dienste unterschiedliche Nutzernamen und starke, einzigartige Passwörter zu wählen. Des Weiteren sollte man, wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sensible Daten nicht leichtfertig preiszugeben. Quelle: Chip .
von Patrick Rechl 5. April 2026
Hier ein Foto, dort ein Video: Gerade in großen WhatsApp-Gruppen sammeln sich über die Zeit eine Menge Medi­enda­teien an - das kann nicht nur den Chat­verlauf unüber­sicht­lich machen. Beson­ders längere Videos verbrau­chen auf dem Smart­phone schnell viel Spei­cher­platz. Es bietet sich also an, gele­gent­lich auszu­misten. Das geht einfach, in dem man den Chat öffnet und dann oben auf den Chat­namen tippt. Ein Menü klappt auf, bei dem der Punkt "Speicher verwalten" weit oben steht - dabei sieht man durch die Angabe der Megabyte (MB) direkt, wie viel Spei­cher­platz die Dateien dieses Chats in Anspruch nehmen. Tippt man darauf, kann man mit dem Aufräumen beginnen. Entweder löscht man gleich alle Medi­enda­teien mit der Funktion "Alle auswählen". Oder aber, man entle­digt sich nur der größten Spei­cher­fresser. Dafür tippt man rechts oben auf die drei Striche: Dann lassen sich die Dateien sortieren - nach "Neueste", "Älteste" oder eben "Größte". Die Dateien, die wegsollen, kann man mit einem kurzen Tippen einzeln markieren und anschlie­ßend mit einem Tipp auf den Papier­korb oben rechts auf dem Bild­schirm löschen. Der Chat­verlauf bleibe beim Löschen von Medi­enda­teien unbe­rührt, so WhatsApp. Das Aufräumen des Spei­chers hat WhatsApp kürzlich als neue Funktion vorge­stellt: "Du kannst jetzt große Dateien direkt in einem Chat finden und löschen und schaffst so Platz, ohne gleich die ganze Unter­haltung zu verlieren", schrieb das Meta-Unter­nehmen in seinem Blog. Dort hatte es noch weitere Neue­rungen ange­kündigt - unter anderem eine Erleich­terung des Über­tragens von Chats von den Betriebs­systemen iOS zu Android bei einem Tele­fonwechsel. Zudem stehe die Funktion, zwei WhatsApp-Konten auf einem Telefon zu nutzen, nun auch auf iOS zur Verfü­gung. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 5. April 2026
Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicher­heit in der Infor­mati­onstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erra­tende - oder tech­nisch leicht zu knackende - Pass­wörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern? 1. Da gibt es das Router-Passwort für den Admi­nistrator-Zugang. Es schützt die Benut­zerober­fläche vor unbe­rech­tigtem Zugriff. 2. Das vorein­gestellte WLAN-Passwort, auch Netz­werk­schlüssel genannt, regelt den Zugang zum draht­losen Funk­netz­werk. 3. Den Namen des WLAN-Netz­werks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht gene­risch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer poten­ziell nütz­liche Infor­mationen sein. Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfeh­lung wie folgt: Mindes­tens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser. Das WLAN-Passwort sollte mindes­tens 20 Zeichen haben. Darunter verschie­dene Zeichen­arten wie Groß- und Klein­buch­staben, Ziffern und Sonder­zeichen. Keine Fami­lien­namen, Haus­tier­namen, Stars oder Geburts­daten oder sonstige leicht zu erra­tende Dinge. Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen. Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Über­blick und die Programme unter­stützen auch beim Erstellen von starken Pass­wörtern. Beispiele sind "Bitwarden", "KeePass" oder der "iCloud Schlüs­selbund". Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf inter­natio­nalen Tasta­turen unter Umständen nicht verwendet werden. Oder sie werden bei nicht deutsch­spra­chigen Diensten viel­leicht maschi­nell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen. Den Namen des WLAN-Netz­werks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so indi­viduell wie unver­bind­lich bleiben - der Name soll ja keine Rück­schlüsse auf den Eigen­tümer des Netz­werks oder den verwen­deten Router zulassen. Wer mag, kann auch die öffent­liche Anzeige des Netz­werk­namens (SSID) verste­cken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstel­lungs­möglich­keit dazu findet sich auf der Benut­zerober­fläche quasi jeden Routers. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 3. April 2026
Eine neue Übersicht statt eines Klick-Marathons: WhatsApp plant eine Funktion, die aktive Kontakte zentral anzeigt. Dadurch könnte die Kommunikation in vielen Fällen deutlich schneller werden. Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die Nutzern anzeigen soll, welche ihrer Kontakte aktuell online sind, berichtet das Onlineportal "WABetaInfo". Das Ziel ist es, Gespräche gezielter und schneller zu starten, indem auf einen Blick erkennbar wird, wer gerade erreichbar ist. Bislang müssen Nutzer dafür einzelne Chats öffnen. In früheren Beta-Versionen hatte WhatsApp bereits eine Aktivitätsanzeige für Gruppen eingeführt, die anzeigt, wie viele Teilnehmer gerade aktiv sind. Künftig sollen auch die Namen der Kontakte sichtbar werden, die aktuell online sind. Entdeckt wurde die Funktion in einer aktuellen Android-Beta-Version 2.26.13.3. Offensichtlich ist ein eigener Bereich innerhalb der App geplant, in dem Nutzer eine Übersicht ihrer Kontakte erhalten. Neben den aktiven Kontakten sollen dort auch Vorschläge für Personen erscheinen, die bislang nicht gespeichert sind, beispielsweise aus Gruppenchats. Die Liste kann nach Namen oder Aktivitätsstatus sortiert werden, wobei auch die zuletzt aktiven Kontakte berücksichtigt werden. Die bestehenden Privatsphäre-Einstellungen sollen dabei weiterhin gelten, berichtet "WABetaInfo". Wer seinen Online-Status oder "Zuletzt online" verborgen hat, wird entsprechend eingeschränkt oder gar nicht angezeigt. Die Funktion befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und soll erst in einem zukünftigen Update für Nutzer verfügbar gemacht werden. Das neue Feature folgt auf eine Reihe von Neuerungen bei WhatsApp, die sich vor allem auf die Integration von KI-Tools konzentrieren, allen voran der hauseigenen KI Meta AI. Dazu gehört unter anderem eine Funktion für automatisch generierte Antwortvorschläge, die auf Basis vergangener Gespräche passende Formulierungen vorschlägt. Auch das bereits eingeführte Feature der Schreibhilfe wird ausgebaut. Sie soll Nutzer dabei unterstützen, Nachrichten umzuschreiben, zu korrigieren oder im Ton anzupassen. Das Update wird durch neue Komfortfunktionen ergänzt, darunter der Transfer von Chatverläufen zwischen Geräten, die parallele Nutzung mehrerer Accounts sowie verbesserte Sticker-Vorschläge. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 3. April 2026
WhatsApp testet derzeit eine neue Funktion für Profilbilder. Kontakte ohne Bild sind dann besser erkennbar. Aktuell arbeitet WhatsApp an einer neuen Funktion, die leere Profilbilder ersetzt. Nutzer sehen künftig automatisch Bilder aus ihrem Adressbuch, wenn ein Kontakt kein eigenes Profilfoto gesetzt hat, berichtet "WABetaInfo". Das Feature wird aktuell mit der Beta-Version für iOS getestet und soll in den kommenden Wochen für mehr Nutzer verfügbar werden. Die neue Funktion greift auf gespeicherte Kontaktbilder im Smartphone zu. Diese werden dann im Chat angezeigt, statt der üblichen grauen Standard-Icons. Wichtig: Die Bilder sind nur auf dem eigenen Gerät sichtbar. Das eigentliche Profilbild des Kontakts wird dadurch nicht verändert oder öffentlich gemacht. Besonders praktisch ist das Feature bei Kontakten ohne Profilbild oder mit eingeschränkten Privatsphäre-Einstellungen. Nutzer können Personen so leichter erkennen, ohne dass diese selbst ein Bild hochladen müssen. Sobald ein echtes Profilbild vorhanden und sichtbar ist, wird dieses wieder angezeigt, berichtet "WABetaInfo". Die Funktion sorgt damit für mehr Übersicht, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 27. März 2026
Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Priority Charging“. Die Website Android Authority hat Hinweise auf das Feature in der aktuellen Beta-Version von Android 17 entdeckt. Es handelt sich demnach um einen Turbo-Modus für den Akku, den ihr aktivieren könnt, wenn nicht viel Zeit zum Laden ist. Um den Handy-Akku schnell aufzuladen, pausiert das System gezielt Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, um alle verfügbaren Ressourcen auf den Ladevorgang zu konzentrieren. Trotzdem sollt ihr aber weiterhin Anrufe und Textnachrichten erhalten können, sodass ihr nichts Wichtiges verpasst. Ganz ohne passende Hardware funktioniert der Turbo aber nicht. Laut Android Authority empfiehlt Google in den Code-Schnipseln ein Ladegerät mit mindestens 30 Watt Leistung für optimale Ergebnisse. Viel wichtiger ist jedoch, dass das System während des priorisierten Ladens aktiv die Temperatur überwachen soll. Dieser Schutzmechanismus stellt sicher, dass der Akku nicht überhitzt und seine Lebensdauer langfristig geschützt wird (Quelle: Android Authority). Das Feature könnte eine echte Geheimwaffe für Momente werden, in denen ihr wenig Zeit habt. Beispielsweise müsst ihr schnell los und wollt, bevor ihr das Haus verlasst, noch schnell so viel Energie wie möglich in euer Smartphone tanken. Aktuell ist das Feature aber noch in einem sehr frühen Stadium. Laut Android Authority ist es auch in der aktuellen Android 17 Beta 3 noch nicht nutzbar und nur hinter den Kulissen zu finden. Es lässt sich aktuell nicht sagen, wann die Funktion erscheint. Google könnte die Idee sogar wieder verwerfen. Falls Priority Charging irgendwann erscheint, dürfte es jedoch ein praktisches Feature für Pixel- und Android-Nutzer insgesamt werden. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 27. März 2026
Demnächst lassen sich Status­meldungen in WhatsApp dank Empfän­gerlisten ziel­gerichtet für einen bestimmten Perso­nenkreis veröf­fent­lichen. Das Entwick­lers­tudio des am meisten verbrei­teten Messen­gers arbeitet derzeit an diesem Feature. Anstatt den Status an alle Kontakte zu senden, respek­tive bestimmte Kontakte aus- und abzu­wählen, lassen sich künftig alter­nativ Ziel­gruppen spei­chern. Mit dieser Funktion würden Sie Zeit sparen und Ihr Publikum jeder­zeit griff­bereit haben. Beispiels­weise sind Status-Listen für Familie, Freunde, Arbeits­kollegen oder Sport­kame­raden denkbar. Entspre­chende Beiträge unter­scheiden sich visuell von regu­lären Status­meldungen. Wenn Sie aktuell einen Status in WhatsApp publi­zieren möchten, haben Sie hinsicht­lich der Empfänger die Auswahl zwischen den Optionen "Alle", "Meine Kontakte außer" und "Nur teilen mit". Diese Menü­punkte erlauben zwar eine gewisse Anpass­barkeit der berech­tigten Teil­nehmer, sind aber unfle­xibel bei bestimmten Perso­nengruppen. Das Entwick­lers­tudio arbeitet daran, den Status mit indi­vidu­ellen Empfän­gerlisten aufzu­werten. Erstmals vergan­genen Monat entdeckt, wirkt diese Funktion in der WhatsApp-Beta­version 2.26.12.9 für Android deutlich ausge­reifter. Frei­geschaltet und somit nutzbar sind die Listen aber selbst für Beta­tester noch nicht. Sobald das Feature zur Verfü­gung gestellt wird, erscheint ein Hinweis­fenster bei der Erstel­lung einer Status­meldung. Dieses erklärt Ihnen, dass Sie Ziel­gruppen mit persön­lichen Namen und Emojis kreieren können. Darin enthal­tene Personen sehen sowohl die Bezeich­nung als auch die Grafik der Liste. Aller­dings lässt sich nicht nur auf diese Weise ein entspre­chender Status iden­tifi­zieren. Status­meldungen, die für eine bestimmte Liste veröf­fent­licht wurden, werden durch einen lila­farbenen Kreis um das Profil­foto kennt­lich gemacht. Die Empfänger können übrigens nicht sehen, wer ansonsten zum jewei­ligen Publikum gehört. Eine Vorschau visua­lisiert Ihnen beim Erstellen einer Liste, wie ein entspre­chender Beitrag bei den Kontakten aussehen wird. Die neu hinzu­gefügten Ziel­gruppen lassen sich direkt in der Auswahl der Status-Empfänger selek­tieren. Von da aus ist es auch möglich, die Listen bei Bedarf zu ändern. Wir gehen davon aus, dass das Feature in den kommenden Wochen für erste Beta­tester frei­geschaltet wird. Zwar wurden die Empfän­gerlisten für den Status bislang nur in den WhatsApp-Vorab­versionen für Android entdeckt, sie dürften demnächst aber auch in iOS Einzug halten. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 26. März 2026
Vodafone überarbeitet sein Roaming-Angebot für CallYa-Kunden. Ab April sollen neue Tages- und Wochenpakete sowie eine klarere Zonenstruktur gelten. Auch die Preise für Telefonie und Datennutzung werden angepasst. Vodafone führt für seine Prepaid-Marke CallYa neue Roaming-Optionen ein. Ab dem 1. April 2026 sollen Kunden erstmals zwischen Tages- und Wochenpaketen wählen können, die Datenvolumen, Telefonminuten und SMS kombinieren. Diese Pakete sollen eine einfachere Nutzung im Ausland ermöglichen. Die Angebote richten sich an Reisende außerhalb der EU und sind in vier Länderzonen gegliedert. Zudem hat Vodafone die Preise für ein- und ausgehende Gespräche gesenkt. Für Aufenthalte in der Schweiz, die in Länderzone 2 fällt, ist ein Wochenpaket für 9,99 Euro erhältlich. Dieses umfasst laut Vodafone entweder 5 GB Datenvolumen oder 200 Einheiten für Telefonie und SMS. In weiter entfernten Regionen wie Südafrika (Zone 3) bietet derselbe Preis ein geringeres Kontingent: Hier nennt Vodafone 1 GB Datenvolumen oder 100 Einheiten für Gespräche und SMS innerhalb von sieben Tagen. Nach Angaben von Vodafone ist Roaming künftig in insgesamt 210 Ländern und Regionen möglich. Zudem soll 5G-Roaming inzwischen in 114 Ländern unterstützt werden. Seit 2025 seien unter anderem neue Partnernetze in Ländern wie Bermuda, Fidschi oder der Ukraine hinzugekommen. Vodafone gibt an, weltweit mit mehr als 500 Roaming-Partnern zusammenzuarbeiten, um die Netzabdeckung im Ausland sicherzustellen. Quelle: Connect
von Patrick Rechl 25. März 2026
Derzeit wird an WhatsApp Plus gear­beitet und nun tauchte ein weiteres Feature dieses Premium-Abon­nements auf. Sobald die bezahlte Mitglied­schaft startet, haben Sie die Möglich­keit, persön­lichere Chat­listen zu kreieren. Die Filter für gewünschte Personen und Gruppen sollen sich mit Themen, Klin­geltönen und Benach­rich­tigungs­tönen anpassen lassen. Der Messenger plat­ziert diese Optionen unter­halb der kosten­losen Optionen und weist auf das benö­tigte Abon­nement hin. Mit den kommenden Einstel­lungen für Chat­filter können Sie Ihre sortierten Unter­haltungen besser indi­vidua­lisieren. WhatsApp wird noch weitere Features hinter der Bezahl­schranke plat­zieren. Im Herbst 2024 begann Meta mit der Einfüh­rung von Chat­listen für seinen grünen Messenger. Diese oben befind­lichen Reiter ermög­lichen es, bestimmte Kontakte und Gruppen einzu­sortieren. Auf diese Weise wird die Über­sicht, insbe­sondere bei einem ausla­dendem Adress­buch, verbes­sert. Wie WABetaInfo nun heraus­gefunden hat, plant WhatsApp weitere Konfi­gura­tions­möglich­keiten für die Chat­listen. In der Beta­version 2.26.9.9 des Messen­gers für Android sind diese Optionen inte­griert, aber noch nicht frei­geschaltet. Eine Frei­schal­tung würde zum aktu­ellen Zeit­punkt auch keinen Sinn ergeben, weil Sie das noch nicht erhält­liche WhatsApp Plus benö­tigen. Dieses Abon­nement gewährt Ihnen exklu­siven Zugriff auf diverse Komfort­funk­tionen des Kommu­nika­tions­tools. Hinsicht­lich der Chat­listen sollen Themen, Klin­geltöne und Benach­rich­tigungs­töne dazu­gehören. Künftig können Sie also visuell und akus­tisch gewünschte Chat­listen vonein­ander abheben. So könnte ein Filter namens "Arbeit" mit der Farbe der Firma versehen werden und Anrufe und Mittei­lungen von Kollegen mit zum Unter­nehmen passenden Klängen ertönen. Weitere denkbare perso­nali­sierte Chat­listen wären welche für Ihre Familie, Ihre Freunde oder Ihren Sport­verein. Es zeichnet sich allmäh­lich ab, dass WhatsApp Plus nicht nur zu vernach­lässi­gende Spie­lereien wie App-Themen und exklu­sive Sticker beinhaltet. Komfort­funk­tionen, die einen tatsäch­lichen Mehrwert bieten, wandern eben­falls hinter die Bezahl­schranke. Wir berich­teten bereits, dass das Chat­programm für das Abon­nement mehr ange­pinnte Nach­richten plant. Ähnlich wie die Perso­nali­sierungen der Chat­listen wird damit der Messenger-Alltag erleich­tert. Es bleibt abzu­warten, welche Features WhatsApp noch für seine Mitglied­schaft WhatsApp Plus plant. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 22. März 2026
Mit neuen Sicherheitsmaßnahmen will Google Downloads von Apps eindämmen, die nicht aus dem PlayStore stammen. In Zukunft müssen Nutzer jetzt einen ausführlichen Sicherheitsprozess durchlaufen. Google baut das Android-System im Sommer 2026 radikal um. Mit dem neuen Advanced Flow führt der Konzern deutlich strengere Regeln für die Installation von Apps aus fremden Quellen ein. Offiziell begründet Google diesen Schritt mit dem Schutz vor Betrugsmaschen, die weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachen. In der Praxis verliert Android dadurch jedoch ein signifikantes Stück seiner gewohnten Freiheit. Wer künftig Anwendungen abseits verifizierter Quellen installieren möchte, muss einen aufwendigen Prozess durchlaufen. Dieser ist bewusst so gestaltet, dass er künstliche Dringlichkeit unterbindet und Nutzer zum Nachdenken zwingt. Ab August 2026 reicht ein einfacher Schalter in den Einstellungen nicht mehr aus. Nutzer müssen zuerst den Entwicklermodus aktivieren und bestätigen, dass sie nicht durch Dritte unter Druck gesetzt werden. Danach erzwingt das System einen kompletten Neustart des Smartphones. Dieser Schritt soll aktive Fernzugriffe oder Telefonate von Betrügern unterbrechen. Die größte Hürde folgt im Anschluss: Eine obligatorische Schutzwartezeit von 24 Stunden blockiert die Installation. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Anwender die Freischaltung per Biometrie oder PIN final bestätigen. Erst dann lassen sich Apps von nicht verifizierten Entwicklern für sieben Tage oder dauerhaft nutzen. Für bekannte Entwickler, die sich bei Google registrieren, bleibt das klassische Sideloading weitestgehend erhalten. Viele Anbieter aus der Open-Source-Szene lehnen diese Verifizierung jedoch bisher ab. Um Hobby-Bastler und Studenten nicht komplett auszusperren, bietet Google künftig spezielle Gratis-Konten an. Diese erlauben die Verteilung von Apps an bis zu 20 Geräte, ohne dass eine Ausweisprüfung oder Gebühren anfallen. Für größere Projekte ohne Google-Segen wird der Weg zum Nutzer jedoch deutlich steiniger. Warnhinweise bleiben auch nach der Freischaltung bei jeder Installation bestehen und müssen manuell quittiert werden. Die neuen Hürden dürften vor allem Gelegenheitsnutzer davon abhalten, Software am Play Store vorbei zu installieren. Google versucht hier den schwierigen Spagat zwischen Sicherheit und Offenheit, wobei das Pendel klar Richtung Kontrolle ausschlägt. Erfahrene Anwender werden die neuen Schritte zwar meistern, müssen aber die eintägige Wartezeit fest einplanen. Ob diese Maßnahmen den App-Wildwuchs effektiv eindämmen oder lediglich alternative Stores behindern, wird die Markteinführung im August zeigen. Quelle: Chip