Vodafone: Neue Roaming-Optionen für CallYa-Kunden
Vodafone überarbeitet sein Roaming-Angebot für CallYa-Kunden. Ab April sollen
neue Tages- und Wochenpakete sowie eine klarere Zonenstruktur gelten. Auch die Preise für Telefonie und Datennutzung werden angepasst.
Vodafone führt für seine Prepaid-Marke CallYa neue Roaming-Optionen ein. Ab dem 1. April 2026 sollen Kunden erstmals zwischen Tages- und Wochenpaketen wählen können, die Datenvolumen, Telefonminuten und SMS kombinieren. Diese Pakete sollen eine einfachere Nutzung im Ausland ermöglichen.
Die Angebote richten sich an Reisende außerhalb der EU und sind in vier Länderzonen gegliedert. Zudem hat Vodafone die Preise für ein- und ausgehende Gespräche gesenkt.
Für Aufenthalte in der Schweiz, die in Länderzone 2 fällt, ist ein Wochenpaket für 9,99 Euro erhältlich. Dieses umfasst laut Vodafone entweder 5 GB Datenvolumen oder 200 Einheiten für Telefonie und SMS.
In weiter entfernten Regionen wie Südafrika (Zone 3) bietet derselbe Preis ein geringeres Kontingent: Hier nennt Vodafone 1 GB Datenvolumen oder 100 Einheiten für Gespräche und SMS innerhalb von sieben Tagen.
Nach Angaben von Vodafone ist Roaming künftig in insgesamt 210 Ländern und Regionen möglich. Zudem soll 5G-Roaming inzwischen in 114 Ländern unterstützt werden. Seit 2025 seien unter anderem neue Partnernetze in Ländern wie Bermuda, Fidschi oder der Ukraine hinzugekommen.
Vodafone gibt an, weltweit mit mehr als 500 Roaming-Partnern zusammenzuarbeiten, um die Netzabdeckung im Ausland sicherzustellen.
Quelle: Connect
Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Priority Charging“. Die Website Android Authority hat Hinweise auf das Feature in der aktuellen Beta-Version von Android 17 entdeckt. Es handelt sich demnach um einen Turbo-Modus für den Akku, den ihr aktivieren könnt, wenn nicht viel Zeit zum Laden ist. Um den Handy-Akku schnell aufzuladen, pausiert das System gezielt Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, um alle verfügbaren Ressourcen auf den Ladevorgang zu konzentrieren. Trotzdem sollt ihr aber weiterhin Anrufe und Textnachrichten erhalten können, sodass ihr nichts Wichtiges verpasst. Ganz ohne passende Hardware funktioniert der Turbo aber nicht. Laut Android Authority empfiehlt Google in den Code-Schnipseln ein Ladegerät mit mindestens 30 Watt Leistung für optimale Ergebnisse. Viel wichtiger ist jedoch, dass das System während des priorisierten Ladens aktiv die Temperatur überwachen soll. Dieser Schutzmechanismus stellt sicher, dass der Akku nicht überhitzt und seine Lebensdauer langfristig geschützt wird (Quelle: Android Authority). Das Feature könnte eine echte Geheimwaffe für Momente werden, in denen ihr wenig Zeit habt. Beispielsweise müsst ihr schnell los und wollt, bevor ihr das Haus verlasst, noch schnell so viel Energie wie möglich in euer Smartphone tanken. Aktuell ist das Feature aber noch in einem sehr frühen Stadium. Laut Android Authority ist es auch in der aktuellen Android 17 Beta 3 noch nicht nutzbar und nur hinter den Kulissen zu finden. Es lässt sich aktuell nicht sagen, wann die Funktion erscheint. Google könnte die Idee sogar wieder verwerfen. Falls Priority Charging irgendwann erscheint, dürfte es jedoch ein praktisches Feature für Pixel- und Android-Nutzer insgesamt werden. Quelle: Giga
Demnächst lassen sich Statusmeldungen in WhatsApp dank Empfängerlisten zielgerichtet für einen bestimmten Personenkreis veröffentlichen. Das Entwicklerstudio des am meisten verbreiteten Messengers arbeitet derzeit an diesem Feature. Anstatt den Status an alle Kontakte zu senden, respektive bestimmte Kontakte aus- und abzuwählen, lassen sich künftig alternativ Zielgruppen speichern. Mit dieser Funktion würden Sie Zeit sparen und Ihr Publikum jederzeit griffbereit haben. Beispielsweise sind Status-Listen für Familie, Freunde, Arbeitskollegen oder Sportkameraden denkbar. Entsprechende Beiträge unterscheiden sich visuell von regulären Statusmeldungen. Wenn Sie aktuell einen Status in WhatsApp publizieren möchten, haben Sie hinsichtlich der Empfänger die Auswahl zwischen den Optionen "Alle", "Meine Kontakte außer" und "Nur teilen mit". Diese Menüpunkte erlauben zwar eine gewisse Anpassbarkeit der berechtigten Teilnehmer, sind aber unflexibel bei bestimmten Personengruppen. Das Entwicklerstudio arbeitet daran, den Status mit individuellen Empfängerlisten aufzuwerten. Erstmals vergangenen Monat entdeckt, wirkt diese Funktion in der WhatsApp-Betaversion 2.26.12.9 für Android deutlich ausgereifter. Freigeschaltet und somit nutzbar sind die Listen aber selbst für Betatester noch nicht. Sobald das Feature zur Verfügung gestellt wird, erscheint ein Hinweisfenster bei der Erstellung einer Statusmeldung. Dieses erklärt Ihnen, dass Sie Zielgruppen mit persönlichen Namen und Emojis kreieren können. Darin enthaltene Personen sehen sowohl die Bezeichnung als auch die Grafik der Liste. Allerdings lässt sich nicht nur auf diese Weise ein entsprechender Status identifizieren. Statusmeldungen, die für eine bestimmte Liste veröffentlicht wurden, werden durch einen lilafarbenen Kreis um das Profilfoto kenntlich gemacht. Die Empfänger können übrigens nicht sehen, wer ansonsten zum jeweiligen Publikum gehört. Eine Vorschau visualisiert Ihnen beim Erstellen einer Liste, wie ein entsprechender Beitrag bei den Kontakten aussehen wird. Die neu hinzugefügten Zielgruppen lassen sich direkt in der Auswahl der Status-Empfänger selektieren. Von da aus ist es auch möglich, die Listen bei Bedarf zu ändern. Wir gehen davon aus, dass das Feature in den kommenden Wochen für erste Betatester freigeschaltet wird. Zwar wurden die Empfängerlisten für den Status bislang nur in den WhatsApp-Vorabversionen für Android entdeckt, sie dürften demnächst aber auch in iOS Einzug halten. Quelle: teltarif
Derzeit wird an WhatsApp Plus gearbeitet und nun tauchte ein weiteres Feature dieses Premium-Abonnements auf. Sobald die bezahlte Mitgliedschaft startet, haben Sie die Möglichkeit, persönlichere Chatlisten zu kreieren. Die Filter für gewünschte Personen und Gruppen sollen sich mit Themen, Klingeltönen und Benachrichtigungstönen anpassen lassen. Der Messenger platziert diese Optionen unterhalb der kostenlosen Optionen und weist auf das benötigte Abonnement hin. Mit den kommenden Einstellungen für Chatfilter können Sie Ihre sortierten Unterhaltungen besser individualisieren. WhatsApp wird noch weitere Features hinter der Bezahlschranke platzieren. Im Herbst 2024 begann Meta mit der Einführung von Chatlisten für seinen grünen Messenger. Diese oben befindlichen Reiter ermöglichen es, bestimmte Kontakte und Gruppen einzusortieren. Auf diese Weise wird die Übersicht, insbesondere bei einem ausladendem Adressbuch, verbessert. Wie WABetaInfo nun herausgefunden hat, plant WhatsApp weitere Konfigurationsmöglichkeiten für die Chatlisten. In der Betaversion 2.26.9.9 des Messengers für Android sind diese Optionen integriert, aber noch nicht freigeschaltet. Eine Freischaltung würde zum aktuellen Zeitpunkt auch keinen Sinn ergeben, weil Sie das noch nicht erhältliche WhatsApp Plus benötigen. Dieses Abonnement gewährt Ihnen exklusiven Zugriff auf diverse Komfortfunktionen des Kommunikationstools. Hinsichtlich der Chatlisten sollen Themen, Klingeltöne und Benachrichtigungstöne dazugehören. Künftig können Sie also visuell und akustisch gewünschte Chatlisten voneinander abheben. So könnte ein Filter namens "Arbeit" mit der Farbe der Firma versehen werden und Anrufe und Mitteilungen von Kollegen mit zum Unternehmen passenden Klängen ertönen. Weitere denkbare personalisierte Chatlisten wären welche für Ihre Familie, Ihre Freunde oder Ihren Sportverein. Es zeichnet sich allmählich ab, dass WhatsApp Plus nicht nur zu vernachlässigende Spielereien wie App-Themen und exklusive Sticker beinhaltet. Komfortfunktionen, die einen tatsächlichen Mehrwert bieten, wandern ebenfalls hinter die Bezahlschranke. Wir berichteten bereits, dass das Chatprogramm für das Abonnement mehr angepinnte Nachrichten plant. Ähnlich wie die Personalisierungen der Chatlisten wird damit der Messenger-Alltag erleichtert. Es bleibt abzuwarten, welche Features WhatsApp noch für seine Mitgliedschaft WhatsApp Plus plant. Quelle: teltarif
Mit neuen Sicherheitsmaßnahmen will Google Downloads von Apps eindämmen, die nicht aus dem PlayStore stammen. In Zukunft müssen Nutzer jetzt einen ausführlichen Sicherheitsprozess durchlaufen. Google baut das Android-System im Sommer 2026 radikal um. Mit dem neuen Advanced Flow führt der Konzern deutlich strengere Regeln für die Installation von Apps aus fremden Quellen ein. Offiziell begründet Google diesen Schritt mit dem Schutz vor Betrugsmaschen, die weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachen. In der Praxis verliert Android dadurch jedoch ein signifikantes Stück seiner gewohnten Freiheit. Wer künftig Anwendungen abseits verifizierter Quellen installieren möchte, muss einen aufwendigen Prozess durchlaufen. Dieser ist bewusst so gestaltet, dass er künstliche Dringlichkeit unterbindet und Nutzer zum Nachdenken zwingt. Ab August 2026 reicht ein einfacher Schalter in den Einstellungen nicht mehr aus. Nutzer müssen zuerst den Entwicklermodus aktivieren und bestätigen, dass sie nicht durch Dritte unter Druck gesetzt werden. Danach erzwingt das System einen kompletten Neustart des Smartphones. Dieser Schritt soll aktive Fernzugriffe oder Telefonate von Betrügern unterbrechen. Die größte Hürde folgt im Anschluss: Eine obligatorische Schutzwartezeit von 24 Stunden blockiert die Installation. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Anwender die Freischaltung per Biometrie oder PIN final bestätigen. Erst dann lassen sich Apps von nicht verifizierten Entwicklern für sieben Tage oder dauerhaft nutzen. Für bekannte Entwickler, die sich bei Google registrieren, bleibt das klassische Sideloading weitestgehend erhalten. Viele Anbieter aus der Open-Source-Szene lehnen diese Verifizierung jedoch bisher ab. Um Hobby-Bastler und Studenten nicht komplett auszusperren, bietet Google künftig spezielle Gratis-Konten an. Diese erlauben die Verteilung von Apps an bis zu 20 Geräte, ohne dass eine Ausweisprüfung oder Gebühren anfallen. Für größere Projekte ohne Google-Segen wird der Weg zum Nutzer jedoch deutlich steiniger. Warnhinweise bleiben auch nach der Freischaltung bei jeder Installation bestehen und müssen manuell quittiert werden. Die neuen Hürden dürften vor allem Gelegenheitsnutzer davon abhalten, Software am Play Store vorbei zu installieren. Google versucht hier den schwierigen Spagat zwischen Sicherheit und Offenheit, wobei das Pendel klar Richtung Kontrolle ausschlägt. Erfahrene Anwender werden die neuen Schritte zwar meistern, müssen aber die eintägige Wartezeit fest einplanen. Ob diese Maßnahmen den App-Wildwuchs effektiv eindämmen oder lediglich alternative Stores behindern, wird die Markteinführung im August zeigen. Quelle: Chip
"Carrier-Billing" ist ein sperriges Fremdwort, doch was dahinter steckt, ist eigentlich ganz einfach: In vielen Appstores, wie etwa Google Play, kann der Nutzer kostenpflichtige Apps über seine Handy-Rechnung bezahlen. Der Kaufpreis für die App wird dann mit der nächsten Mobilfunk-Rechnung beglichen (Postpaid) oder bei Prepaid-Nutzern vom aufgeladenen Handy-Guthaben abgezogen. Der Mobilfunkanbieter sorgt dann dafür, dass das Geld beim Appstore-Betreiber ankommt. Das Verfahren ist vor allem für Handy-Besitzer interessant, die im Appstore ohne Kreditkarte und Paypal bezahlen wollen. Prinzipiell gibt es die Option zum Bezahlen über die Mobilfunk-Rechnung zum Beispiel bei Google Play, Microsoft Store und Samsung Galaxy Apps. Mittlerweile ist Carrier Billing auch im Apple App Store möglich für Kunden der erhältlichen Mobilfunkmarken im Telekom-, Vodafone- und Telefónica-Netz. Im Einzelfall kommt es also darauf an, bei welchem Dienst der Kunde über welches Mobilfunk-Netz bezahlen will - welcher Netzbetreiber die Bezahloption in den häufig genutzten Appstores unterstützt, sehen Sie in der nachfolgenden Übersichtstabelle. Hat ein Netzbetreiber keine Vereinbarung mit dem Appstore-Betreiber geschlossen, so wird auch kein Carrier-Billing angeboten. Dennoch ist es nicht zwingend notwendig, direkter Kunde bei einem Netzbetreiber zu sein, denn auch andere Marken (wie zum Beispiel einzelne Mobilfunk-Discounter) bieten diese Funktion je nach Netz an. Stellt der eigene Mobilfunkanbieter Carrier-Billing als Zahlungsmethode für den genutzten Appstore zur Verfügung, so muss der Kunde keine weiteren Einstellungen vornehmen. Die Option zum Bezahlen über die Mobilfunk-Rechnung erscheint dann nach der Auswahl einer App oder eines In-App-Gegenstands zum Kauf. Beim ersten Aufruf bestätigt der Nutzer in der Regel die AGB seines Netzbetreibers zum mobilen Bezahlen. Das Direct Carrier Billing, bei dem die SIM-Karte als Identifikationsmedium dient, wird als Option zum Bezahlen über die Mobilfunk-Rechnung jedoch nur dann angezeigt, wenn der Nutzer über das Mobilfunk-Netz surft - etwa per LTE oder 5G. Vom PC aus sowie beim mobilen Surfen im Internet per WLAN ist das Bezahlen per Mobilfunk-Rechnung alternativ über ein SMS-TAN-Verfahren möglich. Allerdings ist das Verfahren der mTAN in der Vergangenheit immer wieder im Kontext des mobilen Online-Banking wegen spezifischer Risiken in die Kritik geraten. Und auch zahlreiche Nutzer von Facebook - das selbst Carrier-Billing per SMS-Code für In-App-Käufe in Spielen unterstützt - wurden bereits Opfer einer Abzockmasche mittels gefakter Facebook-Profile. Für Prepaid-Kunden gilt die besondere Einschränkung, dass sie nur so viel Geld per Carrier-Billing ausgeben können, wie sie zuvor an Guthaben auf ihr Mobilfunk-Konto aufgeladen haben. Ob die Bezahloption im Postpaid- und Prepaid-Verfahren tatsächlich genutzt werden kann, ist zudem einerseits abhängig vom verwendeten Gerät (zum Beispiel, ob Premiumdienste unterstützt werden), andererseits aber auch vom Konto-Status sowohl beim Appstore- als auch beim Mobilfunkanbieter. Hinzu kommen noch spezifische (teils technische) Einschränkungen und Bedingungen der Appstores. Im Google Play Store ist das Bezahlen per Mobilfunk-Rechnung beispielsweise ausschließlich über die Google-Play-Store-App und nicht via Web-Browser möglich. Nach der Registrierung für die direkte Mobilfunkabrechnung (Direct Carrier Billing) beziehungsweise nach einem App-Kauf über diese Zahlungsmethode, erhalten Sie womöglich eine SMS mit dem Inhalt "DCB_ASSOCIATION" oder "DCB" - keine Sorge, dies ist lediglich eine Bestätigung. Für den Apple App Store ist wie bei allen Apple-Diensten die Anmeldung mit der Apple-ID erforderlich. Unter Zahlungsmethode kann dann die Zahlungsoption Handyrechnung ausgewählt werden, sowohl über die mobile App-Store-App oder iTunes-App für iPad und iPhone als auch via iTunes am Mac oder PC. In beiden Fällen wird zunächst überprüft, ob der Netzbetreiber die Zahlungsmethode unterstützt: Wird der Computer verwendet oder ein Handy, das nicht mit dem Mobilfunktarif verknüpft ist, muss die entsprechende Mobilfunknummer angegeben und verifiziert werden, und zwar durch die Eingabe eines per SMS zugesandten Einmal-Codes. Im Gegensatz zu anderen Bezahlmethoden wie etwa PayPal, Kreditkarte oder Lastschrift muss der Nutzer für Carrier-Billing nicht extra seine Kontodaten hinterlegen. Es reicht aus, dass er im jeweiligen Appstore angemeldet ist, also beispielsweise in Google Play mit seiner Google-ID. So kann es passieren, dass Nutzer zum Beispiel durch In-App-Käufe in kostenlosen Spielen unerwartet hohe Kosten verursachen - gerade Kinder und Jugendliche. Es kann also sinnvoll sein, das Bezahlen über die Handy-Rechnung einzuschränken. Dafür gibt es zwei Wege: Entweder direkt beim Mobilfunkanbieter oder bei jedem Appstore einzeln. Seit der zuletzt 2021 novellierten Fassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) sind Mobilfunkanbieter verpflichtet, auf Wunsch unentgeltlich eine Drittanbietersperre einzurichten (ehemals § 45d Abs. 3 TKG, jetzt § 61 Abs. 2 TKG bzw. § 62 Abs. 5 TKG). Durch diese sind dann (falls gewollt) keinerlei Abrechnungen mehr von anderen Diensten möglich, ob nun Appstores oder etwa Anbieter von Premium-SMS und WAP-Billing (mehr dazu im Abschnitt: Weitere Bezahlmethoden per Handy-Rechnung). Eine generelle Sperre ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen - für deren Handy-Rechnung in der Regel die Eltern aufkommen - sowie für technisch weniger versierte Smartphone-Nutzer sehr empfehlenswert. Da unter Umständen mit einer Komplett-Sperre auch nützliche Dienste des Anbieters blockiert werden, bieten die einzelnen Mobilfunkanbieter darüber hinaus auch verschiedene Teilsperren an, bei denen entweder eigene Dienste weiterhin zugelassen bleiben oder nach verschiedenen Kategorien gesperrt wird (häufig unterteilt in die Bereiche Information/Unterhaltung, Tickets, Spenden, Kinder- und Jugendschutz sowie Appstores/Software). Zumeist kann die gewünschte Sperre per Hotline, im Ausnahmefall auch noch per Fax oder im Online-Kundencenter des eigenen Anbieters in Auftrag gegeben werden. Bestehende Abos muss der Kunde allerdings nach wie vor direkt beim jeweiligen Drittanbieter kündigen. In Bezug auf Abofallen unseriöser Anbieter ist allerdings höchstwahrscheinlich ebenfalls der Mobilfunkanbieter in der Pflicht, den Sachverhalt zu bearbeiten. Es ist ebenso möglich, Carrier-Billing direkt im Smartphone oder Tablet für einen konkreten Appstore zu sperren. Dafür müssen je nach Betriebssystem unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden. Eine selektive Sperre durch eine PIN bietet sich zum Beispiel für ein Tablet an, das von mehreren Familienmitgliedern genutzt wird. Für den Google Play Store kann der Android-Nutzer in der Google-Play-App unter Einstellungen - Authentifizierung - Authentifizierung für Käufe erforderlich (oder ähnlich) festlegen, ob für das Tätigen von Käufen eine Authentifizierung nötig sein soll. Weiterhin kann hier gewählt werden, ob bei jedem In-App-Kauf oder nur alle 30 Minuten eine Authentifizierung erforderlich sein soll. Neben der Authentifizierung mithilfe des eigenen Google-Passworts ist auch eine Authentifizierung per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung möglich, wenn das Gerät dafür ausgelegt ist. Die entsprechende Festlegung muss für jedes verwendete Google-Konto und auf jedem Gerät einzeln vorgenommen werden. Um Einkäufe im Microsoft Store einzuschränken, können Eltern für alle Microsoft-Konten spezifische Familienfreigaben über die Webseite account.microsoft.com/family vornehmen - für Store-Einkäufe der Kinder kann ein bestimmtes Kostenlimit festgelegt werden. Es ist möglich, bestimmte Apps und Spiele zu blockieren und es gibt eine voreingestellte Altersfreigabe für Web-Inhalte. Wie bereits erwähnt, gibt es neben der Abrechnung per Carrier-Billing noch zwei weitere Möglichkeiten, wie Nutzer verschiedene Dienste über ihre Mobilfunk-Rechnung bezahlen können, auch wenn diese Möglichkeiten kaum noch genutzt werden: WAP-Billing und Premium-SMS. Per WAP-Billing können App-Entwickler Entgelte aus In-App-Käufen direkt mit dem Mobilfunkanbieter abrechnen - ohne Umweg über einen Appstore-Betreiber. Dazu wird nach dem Klick auf ein entsprechendes Banner die Mobilfunk-Rufnummer (MSISDN) des Handynutzers per WAP-Protokoll an den Netzbetreiber gemeldet. Die Kosten für den Einkauf werden dann vom Prepaid-Guthaben abgezogen oder tauchen in der nächsten Handy-Rechnung auf. Mit einer Premium-SMS können per Kurzwahl verschiedene Mehrwertdienste wie zum Beispiel Klingeltöne bestellt oder SMS-Chats genutzt werden. Hinter einem solchen kostenpflichtigen Angebot kann sich aber beispielsweise auch ein unfreiwilliges Abonnement verbergen, das die Mobilfunk-Rechnung enorm in die Höhe treibt. Neben Carrier-Billing können also auch Premium-SMS und WAP-Billing zur Kostenfalle werden, wenn sich der Nutzer nicht bewusst ist, wie viel Geld er gerade ausgibt. Quelle: teltarif
Zwar ist WhatsApp weit verbreitet, doch nicht alle Anwender können oder wollen diesen Messenger nutzen. Mit Gastchats führt Meta nun eine Möglichkeit ein, sich mit nicht registrierten Personen über das grüne Kommunikationstool zu unterhalten. Hierfür wird ein spezieller Link geteilt. Tippt der Empfänger diesen an, öffnet sich für ihn ein Chatraum in WhatsApp Web. Die Konversationen sind weiterhin durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Aktuell erhalten erste Betatester von WhatsApp für Android und iOS Zugriff auf die Gastchats. Im vergangenen August informierten wir Sie darüber, dass Meta an einem Gastchat für WhatsApp arbeitet. Auf diese Weise sollen Ihnen Konversationen mit Menschen ohne Konto bei diesem Messenger ermöglicht werden. Wie WABetaInfo berichtet, steht dieses Feature jetzt ersten Nutzern der Vorabversion des Messengers unter Android und iOS zur Verfügung. Um zu überprüfen, ob Sie schon für das Feature freigeschaltet wurden, sollten Sie das neueste Beta-Update beziehen. Es müsste ganz unten in der Kontaktliste (erreichbar über die Schaltfläche für neue Chats) ein entsprechender Menüpunkt auftauchen. Über diese Option lässt sich ein Einladungslink generieren und als SMS an die gewünschte Rufnummer verschicken. Alternativ können Sie den Link kopieren und beispielsweise als E-Mail verschicken oder in einem anderen Messenger einfügen. Der Gastchat steht für den Empfänger sowohl auf Mobilgeräten als auch auf Computern zur Verfügung. Tippt das Gegenüber den Link an, öffnet sich in einem Browserfenster WhatsApp Web. Per QR-Code oder manuellem Abgleich eines Sicherheitscodes wird die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung initiiert. Anschließend bittet WhatsApp um die Eingabe eines Nutzernamens und die Zustimmung der AGB. Sobald der Empfänger die oben genannten Schritte vollzogen hat, startet der Chat. Hierbei gilt zu beachten, dass die Inhalte zwar verschlüsselt sind, allerdings keine Identitätsprüfung des Gastes stattfindet. Hat also eine andere Person den Link abgefangen, kann sie sich als der gewünschte Kontakt ausgeben. Übrigens muss der eingeladene User nicht zwingend den Gastchat verwenden. WhatsApp verschickt ergänzend Downloadlinks zu den Anwendungen. Entscheidet sich der Nutzer zum Bezug des Chatprogramms, wird die Unterhaltung auf dem regulären Weg durchgeführt. Quelle: teltarif
Einige Tage später als gedacht hat Google am vergangenen Wochenende die erste Beta-Version von Android 17 veröffentlicht. Installiert werden kann das Update zunächst auf neueren Pixel-Geräten. Es handelt sich direkt um eine öffentliche Beta-Version. Die früher übliche Entwickler-Vorschau, die vor den Betas für die Allgemeinheit zum Download bereitgestellt wurden, gibt es zumindest für Android 17 nicht. Google drückt dieses Mal aufs Tempo, wenn es um die Veröffentlichung der finalen Version der neuen Android-Firmware geht. Schon für den März strebt der Konzern Plattform-Stabilität an. Für das zweite Quartal 2026 plant Google die Freigabe der finalen Version von Android 17. Realistisch betrachtet könnte das Update im Juni bereitstehen. Mit Android 17 sind das Pixel 6 und alle neueren herkömmlichen Pixel-Smartphones, alle Foldables von Google und das Pixel Tablet kompatibel. Die Entwicklung der Software ist noch nicht abgeschlossen. Daher ist es nicht empfehlenswert, die Beta auf Produktivgeräten zu installieren. Ob und wann sich weitere Hersteller dem Beta-Test anschließen, ist noch nicht bekannt. Ebenso ist noch offen, wann erste Smartphones und Tablets anderer Hersteller das stabile Update auf Android 17 bekommen werden. Android 17 soll nach Angaben von Google unter anderem ein Feature mit der Bezeichnung Handoff mit sich bringen, das in der ersten Beta aber noch nicht verfügbar ist. Dieses soll es ermöglichen, eine Aktivität in einer App auf einem Gerät zu beginnen und auf einem anderen Gerät fortzuführen. Über Launcher und Taskleiste sollen Nutzer darauf aufmerksam gemacht werden, für welche Anwendungen die Handoff-Funktion gerade zur Verfügung steht. Google spricht darüber hinaus von einem erweiterten Sicherheits-Modus, der gleichzeitig aber auch Einschränkungen mit sich bringt. So soll unter anderem die App-Installation aus unbekannten Quellen blockiert werden. Unklar ist, ob und wie sich dieses für manche Anwender nicht immer praktische Feature abschalten lässt. Die neue Version des Android-Betriebssystems soll zudem Optimierungen bekommen, damit Apps auch in Satelliten-Netzwerken mit geringer Bandbreite funktionieren. In die erste Beta-Version haben es einem Bericht des Google Watch Blogs zufolge vor allem kosmetische Neuerungen geschafft, etwa ein neues Google-Widget für den Startbildschirm, neue Gemini-Animationen und ein übersichtlicheres Menü für die Einstellungen. Quelle teltarif
Der Sicherheitsmodus von Android 17 beinhaltet nun auch eine App-Restriktion für die Barrierefreiheit. Dies kann zu Problemen mit Launchern führen. Google verschärft den erweiterten Sicherheitsmodus von Android 17. Mit der zweiten Betaversion des nahenden Betriebssystems wird bei dieser Datenschutzfunktion der Zugriff auf Features für die Barrierefreiheit eingeschränkt. Es erhalten nur noch Programme eine entsprechende Berechtigung, welche als Werkzeuge für die Zugänglichkeit klassifiziert sind. Weil diese Berechtigung das Auslesen von Bildschirminhalten und die Überwachung von Nutzerinteraktionen beinhaltet, lässt sie sich von Schadsoftware ausnutzen. Durch die neue Einschränkung wird der Sicherheitsmodus zwar noch stringenter, kann jedoch auch Tools zur Personalisierung sowie alternative Startbildschirme (Launcher) blockieren. Um die höchstmögliche Sicherheitsstufe und den bestmöglichen Datenschutz auf Android-Mobilgeräten kümmert sich der erweiterte Sicherheitsmodus. Jener ist Bestandteil von Android 16 sowie des in Entwicklung befindlichen Android 17. Wie Android Authority nun herausgefunden hat, schränkt Google die App-Berechtigungen in diesem Verfahren weiter ein. So wurde in der zweiten Betaversion von Android 17 eine Restriktion für die Barrierefreiheit entdeckt. Bestimmte Apps können auf entsprechende Funktionen der Zugänglichkeit nicht mehr zugreifen. Haben Sie den erweiterten Sicherheitsmodus aktiviert, muss sich die betreffende Anwendung eindeutig als Werkzeug zur Barrierefreiheit ausweisen. Scheitert sie daran, bleiben die dazugehörigen Funktionen verwehrt. Dazu zählen ausgelesene Bildschirminhalte, überwachte Nutzerinteraktionen und automatisierte Eingaben. Schadsoftware kann unter Umständen diese Berechtigung ausnutzen, um Daten auszuspionieren. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass Google das Schlupfloch im erweiterten Sicherheitsmodus von Android 17 schließt. Bestimmte Apps wie Programme für den Startbildschirm (Launcher), Benachrichtigungen und Personalisierungen sind ebenfalls auf die Berechtigung für die Barrierefreiheit angewiesen. Sollten Sie solche Anwendungen im Einsatz haben, sind Konflikte mit der strikten Datenschutzfunktion möglich. Es erscheint ein Hinweisfenster, dass Sie über den blockierten Zugriff informiert. Wenn die jeweilige App zuvor die Berechtigung erteilt bekam, entzieht sie Android 17 im erweiterten Sicherheitsmodus wieder. Falls es zu Kompatibilitätsproblemen kommt, sollte der gehobene Datenschutz, sofern nicht unabdingbar, ausgeschaltet werden. Quelle: teltarif
Derzeit verfügt WhatsApp noch über ein statisches Menü an der Unterseite, ein künftiges konfigurierbares Menü ist aber nicht ausgeschlossen. Wie eine solche Option realisiert werden könnte, zeigt ein neues Konzept. In diesem lassen sich bis zu fünf Schnellzugriffe definieren. Es stehen insgesamt sieben Verknüpfungen zur Auswahl. Damit eine reibungslose Funktionalität gewährleistet ist, lassen sich manche Tabs nicht löschen. Während dieses Feature ein Gedankenspiel ist, führt WhatsApp bei ersten Testern neue Nachrichten-Blasen ein. Diese besitzen einen moderneren Look. Aktuell beherbergt der untere Displaybereich des grünen Messengers fünf Tabs. Jene setzen sich aus "Chats", "Aktuelles", "Communitys", "Anrufe" und "Du" zusammen. Letztgenannter Menüpunkt führt zu Ihrem Profil und den Einstellungen. Derzeit ist es nicht möglich, die Reihenfolge der Reiter zu ändern, Schaltflächen zu entfernen oder welche hinzuzufügen. Weil WhatsApp sukzessive die Personalisierung optimiert, könnten diese Optionen in einem zukünftigen Update Einzug halten. WAbetaInfo hat sich mit einem entsprechenden Konzept befasst. Im eingebetteten Bild sehen Sie einen Entwurf der konfigurierbaren Tabs. Standardmäßig wären vier Schnellzugriffe, nämlich "Chats", "Aktuelles", "Communitys" und "Anrufe" enthalten. Außerdem stünden ergänzend "Meta AI", "Einstellungen" und "Du" zur Auswahl. Mit dem Antippen von "Add" (hinzufügen) ließen sich neue Menüpunkte hinzufügen. Ein Antippen des Papierkorbs würde hingegen bestehende Tabs entfernen. Hierbei gilt zu beachten, dass die ersten drei Verknüpfungen "Chats", "Aktuelles" und "Anrufe" verpflichtend wären. Über die Schaltfläche mit den zwei horizontalen Strichen würden Sie die Positionen der Schnellzugriffe verschieben. Zumindest an einem neuen Meta-AI-Tab arbeitet WhatsApp derzeit tatsächlich. In der Betaversion 2.26.10.2 des Messengers für Android hält eine Designanpassung Einzug. Bislang waren die Nachrichten-Blasen in WhatsApp noch recht kantig. Das besagte Update führt einen höheren Eckradius ein. Entsprechend wirken die Kanten weicher. Dies gilt für alle Inhalte, egal ob Texte oder Mediendateien. Wobei Mediendateien eine weitere Neuerung erfahren. Fotos und Videos werden nun ohne einen Rahmen dargestellt. Dadurch wirkt die Ansicht immersiver. Ausnahmen gibt es in Form von weitergeleiteten Mitteilungen und Gruppenmitteilungen. Diese weisen oben weiterhin eine Kante auf. Quelle: teltarif
Was auf dem iPhone längst geht, kommt nun auch für Android. Google spendiert seiner Fotos-App für Android eine praktische Funktion, auf die Nutzer lange warten mussten. Mit der neuesten Version wird es möglich, direkt aus eigenen Bildern Sticker zu erstellen. Die App erkennt dabei automatisch Personen, Tiere oder Objekte und ermöglicht es euch, diese blitzschnell freizustellen und als digitale Aufkleber in anderen Anwendungen wie Messengern zu teilen. Mit der netten Spielerei schließt Google eine spürbare Lücke. Auf iPhones ist das Werkzeug in Google Fotos bereits seit vergangenem Sommer verfügbar. Die Umsetzung ist dabei denkbar einfach gehalten. Laut 9to5Google signalisiert die App mit einem leichten Schimmer-Effekt, dass sich ein Motiv auf einem Bild, in einen Sticker verwandeln lässt. Hält man den Finger länger auf dem entsprechenden Bereich gedrückt, wird das Objekt präzise ausgeschnitten. Anschließend erscheint ein kleines Menü, das anbietet, den Sticker entweder zu kopieren oder direkt mit anderen Apps zu teilen. Google empfiehlt, dass ihr Bilder mit klar unterscheidbarem Vorder- und Hintergrund verwendet. Die Funktion ist ab der App-Version 7.64 verfügbar, die aktuell über den Google Play Store ausgerollt wird (Quelle: 9to5Google). Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber immer noch. Zum Start auf dem Android-Betriebssystem fehlt noch ein Verlauf, mit dem sich bereits erstellte Sticker einfach wiederfinden und erneut verwenden lassen. Diese Funktion soll laut 9to5Google aber mit einem späteren Update nachgereicht werden. Mit dem Update gleicht Google die Funktionen in beiden Smartphone-Betriebssystemen aneinander an. Die Wartezeit für die Android-Community fiel allerdings recht lang aus. iPhone-Nutzer können das Feature bereits seit August 2025 nutzen. Quelle: Giga
