Neuer Router? Darum unbedingt das Passwort ändern

Neuer Router, neues Passwort? Ja, sagt das Bundesamt für Sicher­heit in der Infor­mati­onstechnik (BSI). Denn nach wie vor werden auch Router verkauft, die ab Werk leicht zu erra­tende - oder tech­nisch leicht zu knackende - Pass­wörter haben. Also ran ans Werk, ein neues Passwort muss her. Und das ist nicht alles. Was muss man also ändern?

1. Da gibt es das Router-Passwort für den Admi­nistrator-Zugang. Es schützt die Benut­zerober­fläche vor unbe­rech­tigtem Zugriff.
2. Das vorein­gestellte WLAN-Passwort, auch Netz­werk­schlüssel genannt, regelt den Zugang zum draht­losen Funk­netz­werk.
3. Den Namen des WLAN-Netz­werks, auch SSID genannt. Es ist in der Regel recht gene­risch und gibt sofort Aufschluss über Hersteller und Modell des Routers. Das können für Angreifer poten­ziell nütz­liche Infor­mationen sein.

Für das Router-Passwort und das neue WLAN-Passwort lautet die BSI-Empfeh­lung wie folgt:

Mindes­tens 8 Zeichen, besser 12 Zeichen - je länger, desto besser.
Das WLAN-Passwort sollte mindes­tens 20 Zeichen haben.
Darunter verschie­dene Zeichen­arten wie Groß- und Klein­buch­staben, Ziffern und Sonder­zeichen.
Keine Fami­lien­namen, Haus­tier­namen, Stars oder Geburts­daten oder sonstige leicht zu erra­tende Dinge.
Keine Zahlen hinter einfache Wörter hängen.
Nutzen Sie einen Passwort-Manager. Damit behält man leichter den Über­blick und die Programme unter­stützen auch beim Erstellen von starken Pass­wörtern. Beispiele sind "Bitwarden", "KeePass" oder der "iCloud Schlüs­selbund".

Achtung: Besser keine Umlaute (ä,ö,ü) und kein Eszett (ß) benutzen. Diese können auf inter­natio­nalen Tasta­turen unter Umständen nicht verwendet werden.

Oder sie werden bei nicht deutsch­spra­chigen Diensten viel­leicht maschi­nell anders kodiert und es kann zu Problemen beim Anmelden kommen.

Den Namen des WLAN-Netz­werks kann man mehr oder weniger frei wählen. Dabei so indi­viduell wie unver­bind­lich bleiben - der Name soll ja keine Rück­schlüsse auf den Eigen­tümer des Netz­werks oder den verwen­deten Router zulassen.

Wer mag, kann auch die öffent­liche Anzeige des Netz­werk­namens (SSID) verste­cken. Dann ist das eigene Netzwerk nicht mehr so leicht zu finden. Die Einstel­lungs­möglich­keit dazu findet sich auf der Benut­zerober­fläche quasi jeden Routers.

Quelle: teltarif

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