Mehr Sicherheit: WhatsApp ergreift jetzt diese Maßnahmen

Aufgrund seiner hohen Verbreitung ist WhatsApp eine häufig von Betrügern miss­brauchte Plattform. Das Entwick­lers­tudio des Messengers geht aktiv gegen solche Cyber­krimi­nelle vor. In den neuesten Updates wurden zwei neue Betrugs­warnungen imple­mentiert. Eine macht auf einen poten­ziellen Schwindel über verknüpfte Geräte aufmerksam, die andere rät zur Vorsicht bei Chats mit unbekannten Teilnehmern.


Diese Schutz­maßnahmen rollen ab sofort für WhatsApp unter Android und iOS aus. Indes ermöglicht Ihnen die neueste Betaversion des Messengers für Android, Personen in Text-Status­updates zu erwähnen.


Cyber­krimi­nelle werden immer kreativer, wenn es darum geht, sich unlauteren Zugang zu fremden Konten zu verschaffen. So nutzen die zwie­lich­tigen Gestalten mitt­lerweile auch die Methode zur Verknüpfung eines Gerätes in WhatsApp aus. Bei diesem Betrug werden Sie von einer Person unter einem scheinbar harmlosen Vorwand auf eine gefälschte Inter­netseite gelotst. Beispiels­weise möchte der Betrüger angeblich, dass für das Haustier in einem Schön­heits­wett­bewerb oder für das Kind in einer Tanz­veran­stal­tung abgestimmt wird. Im Hintergrund läuft allerdings der Prozess zur Verknüpfung eines weiteren Gerätes in WhatsApp.


Entspre­chend ist es wenig verwun­derlich, dass Sie im Laufe der mutmaß­lichen Abstimmung Ihre Handynummer und anschlie­ßend einen Code angeben sollen. Der Messenger erkennt dieses verdächtige Verhalten und blendet eine Warnmeldung ein. Tippen Sie auf "Nicht verlinken". Die zweite neue Sicher­heits­vorkeh­rung betrifft fremde Kontakte. Sobald der Chat mit einer unbekannten Person gestartet wird, fragt der Messenger, ob man diesem Teilnehmer vertraut. Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Teilnehmer nicht im eigenen Adressbuch oder einer gemeinsamen Gruppe befindet. Außerdem gibt es eine Auskunft über das Herkunfts­land.


Bereits im Herbst 2024 starteten die Erwähnungen im WhatsApp-Status. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen zu signa­lisieren, dass der Beitrag in direkter Verbindung mit bestimmten Kontakten steht. Bislang stand das Feature allerdings nur für Status­beiträge mit Fotos und Videos zur Verfügung. Wie WABetaInfo meldet, können Sie jetzt auch schrift­liche Status­meldungen mit Erwähnungen versehen. Hierfür ist die Teilnahme am Betatest-Programm des Kommu­nika­tions­tools unter Android erfor­derlich. Nach der Aktua­lisie­rung auf die WhatsApp-Betaversion 2.26.25.2 hält die Komfort­funk­tion Einzug. Es kann aber ein wenig dauern, bis die Frei­schal­tung erfolgt.


Quelle: teltarif


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