Google entfernt Foto-Features für Android – doch es gibt einen guten Grund

Wer seine Bilder auf Android mit Google Fotos bearbeitet, muss sich ab sofort umgewöhnen.

Google räumt seine Fotos-App für Android-Nutzer auf und ändert dabei den Zugriff auf einige Bearbeitungswerkzeuge. Funktionen wie der „Magische Radierer“, „Verschieben“ oder „Reimagine“ werden nicht länger durch ein direktes Tippen, Einkreisen oder Kritzeln auf dem Bild selbst gestartet. Die Änderung soll eine direkte Reaktion auf das Feedback von Nutzern sein, die die Werkzeuge aktiviert haben, obwohl sie das gar nicht wollten.

Um die praktischen Tools weiterhin verwenden zu können, müsst ihr nun einen kleinen Umweg gehen. Laut Google müsst ihr wie gewohnt ein Foto öffnen, dann auf „Bearbeiten“ tippen und schließlich das gewünschte Werkzeug aus dem Menü am unteren Bildschirmrand auswählen. Dort findet ihr die Funktionen entweder direkt in der Liste oder könnt sie über die Suche gezielt ausfindig machen.

Der Grund für diese Anpassung ist laut Google der Wunsch nach einer einfacheren und stabileren Bedienung. Die direkte Interaktion auf dem Foto soll bisher dazu geführt haben, dass die Werkzeuge versehentlich ausgelöst wurden. Mit der Verlagerung der Funktionen in das Bearbeitungs-Menü möchte das Unternehmen die Benutzeroberfläche übersichtlicher gestalten und gleichzeitig die Leistung der App optimieren (Quelle: Google).

In den letzten Monaten und Jahren hat die Google-Fotos-App immer mehr KI-gestützte Features erhalten. Seit der App-Version 7.64 können Nutzer beispielsweise auch Sticker direkt in der Fotos-App erstellen.

Mit der wachsenden Zahl an Werkzeugen und Funktionen wird es zunehmend wichtiger, eine intuitive und aufgeräumte Oberfläche zu bewahren. Um die Änderungen zu sehen, solltet ihr sicherstellen, dass eure Google-Fotos-App auf dem neuesten Stand ist.

Quelle: Giga

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