Google arbeitet an praktischem Android-Feature, das hilft, wenn es schnell gehen muss
Google arbeitet offenbar an einer neuen Funktion namens „Priority Charging“. Die Website Android Authority hat Hinweise auf das Feature in der aktuellen Beta-Version von Android 17 entdeckt. Es handelt sich demnach um einen Turbo-Modus für den Akku, den ihr aktivieren könnt, wenn nicht viel Zeit zum Laden ist.
Um den Handy-Akku schnell aufzuladen, pausiert das System gezielt Hintergrundaktivitäten wie App-Updates, um alle verfügbaren Ressourcen auf den Ladevorgang zu konzentrieren. Trotzdem sollt ihr aber weiterhin Anrufe und Textnachrichten erhalten können, sodass ihr nichts Wichtiges verpasst.
Ganz ohne passende Hardware funktioniert der Turbo aber nicht. Laut Android Authority empfiehlt Google in den Code-Schnipseln ein Ladegerät mit mindestens 30 Watt Leistung für optimale Ergebnisse. Viel wichtiger ist jedoch, dass das System während des priorisierten Ladens aktiv die Temperatur überwachen soll. Dieser Schutzmechanismus stellt sicher, dass der Akku nicht überhitzt und seine Lebensdauer langfristig geschützt wird (Quelle: Android Authority).
Das Feature könnte eine echte Geheimwaffe für Momente werden, in denen ihr wenig Zeit habt. Beispielsweise müsst ihr schnell los und wollt, bevor ihr das Haus verlasst, noch schnell so viel Energie wie möglich in euer Smartphone tanken.
Aktuell ist das Feature aber noch in einem sehr frühen Stadium. Laut Android Authority ist es auch in der aktuellen Android 17 Beta 3 noch nicht nutzbar und nur hinter den Kulissen zu finden. Es lässt sich aktuell nicht sagen, wann die Funktion erscheint. Google könnte die Idee sogar wieder verwerfen. Falls Priority Charging irgendwann erscheint, dürfte es jedoch ein praktisches Feature für Pixel- und Android-Nutzer insgesamt werden.
Quelle: Giga
WhatsApp: Neues praktisches Feature für Gruppen-Chats
WhatsApp Plus startet: Diese Funktionen kosten ab jetzt Geld
Warten hat ein Ende: Großes Samsung-Update wird ab heute weltweit an Galaxy-Nutzer verteilt
Status-Widget interaktiv: WhatsApp überrascht mit Update
WhatsApp: Großes Update für Status und Chats geplant
Nach monatelanger Testphase: Samsung startet Verteilung von großem Galaxy-Update
Der Status nimmt in der Benutzeroberfläche von WhatsApp ab sofort eine zentrale Rolle ein. Erste Anwender profitieren nämlich von einer Status-Übersicht, die sich ganz oben im Chat-Tab befindet. Tatsächlich blendet der Messenger sogar seinen Schriftzug aus, um die Aufmerksamkeit völlig auf neu erschienene Statusmeldungen zu lenken. Die Übersicht ist dynamisch und expandiert, sobald Sie nach unten wischen. Eine besonders spannende Entdeckung gibt es außerdem hinsichtlich WhatsApp-Backups. Das Entwicklerstudio arbeitet derzeit an einem eigenen Cloud-Dienst für die Sicherungen. Statusmeldungen sind eine praktische Möglichkeit, aktuelle Geschehnisse mit mehreren Menschen zu teilen. Um den vollständigen Überblick über diese Beiträge in WhatsApp zu erhalten, mussten Sie bislang durch die Liste aktiver Unterhaltungen scrollen oder den Tab "Aktuelles" aufrufen. Wie WABetaInfo entdeckte, wird das Sichten der Statusupdates jetzt vereinfacht. Es gab bereits Hinweise auf diese Änderung, in der Betaversion 2.26.17.1 des Messengers für Android ist das Feature nun einsatzbereit. Die Anwender werden sukzessive für die Funktion freigeschaltet. Es kann also etwas dauern, bis Sie trotz passendem Update Zugriff erhalten. Sobald die neue Status-Übersicht aktiv ist, sehen Sie ganz oben im Chat-Tab bis zu drei überlappende Profil-Icons. Dabei handelt es sich um die neuesten Statusmeldungen der betreffenden Kontakte. Interessanterweise ist das WhatsApp-Logo in dieser Ansicht nicht zu sehen. Erst wenn Sie nach unten wischen, erscheint der Schriftzug des Kommunikationstools. Außerdem werden dann weitere Profilbilder von Kontakten mit neuen Status-Beiträgen aufgelistet. Sie können auf das jeweilige Icon tippen, um den Status der gewünschten Person aufzurufen. Ferner weist WhatsApp in einem Infofenster auf die Neuerung hin. Für online gesicherte Chatinhalte stehen in WhatsApp bislang nur iCloud unter iOS und Google Drive unter Android zur Verfügung. Künftig möchte Meta einen eigenen Cloud-Dienst als Alternative offerieren. WABetaInfo erfuhr von diesem Plan und teilte weiterführende Informationen mit. So wird der Service standardmäßig 2 GB an kostenlosen, verschlüsselten Datenplatz beinhalten. Allerdings ist unbekannt, ob dieser Bonus Nutzern von WhatsApp Plus vorbehalten ist. Sollten die 2 GB zu wenig sein, werden Sie von einer kostenpflichtigen Option Gebrauch machen können. Jene beinhaltet 50 GB Cloud-Speicher und schlägt mit monatlich 99 Cent zu Buche. Quelle: teltarif
Schon beim ersten iPhone-Modell, das 2007 auf dem Markt kam, hatte Apple den Akku fest verbaut. In der Folge schlossen sich immer mehr Smartphone-Hersteller diesem Trend an. Heute gibt es praktisch keine Mobiltelefone mehr, bei denen Nutzer einfach nur die Rückwand abnehmen und den Akku austauschen können. Das mag zu einem Design wie "aus einem Guss" beitragen. Nutzerfreundlich ist diese Lösung nicht. In der Europäischen Union trat die Politik auf den Plan. Eine Verordnung sieht vor, dass ab dem kommenden Jahr nur noch Smartphones angeboten werden dürfen, bei denen Nutzer den Akku selbst austauschen können - oder bei denen die Hersteller auf andere Weise sicherstellen, dass die Geräte nicht nach wenigen Jahren zu Elektronikschrott werden, weil der Akku schlapp macht. Als Alternative zu einem wechselbaren Akku können die Hersteller einem iPhone-Ticker-Bericht zufolge auch Akkus verbauen, die bestimmte Anforderungen erfüllen. So muss gewährleistet sein, dass nach 500 vollständigen Ladezyklen noch mindestens 83 Prozent der ursprünglichen Kapazität erreicht wird. Unter einem vollständigen Ladezyklus ist die Nutzung von 100 auf 0 Prozent gemeint. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Nutzung am Stück oder nach - ggf. auch mehreren - Teilladungen erfolgt. Nach 1000 kompletten Ladezyklen darf die Kapazität des Akkus nicht unter 80 Prozent im Vergleich zur ursprünglichen Leistung fallen. Weitere Vorgaben sind, dass die Geräte staubdicht sind und mindestens 30 Minuten lang bis zu einem Meter unter Wasser sein können, ohne davon Schaden zu nehmen. So soll verhindert werden, dass äußere Einflüsse neben anderen Komponenten auch negativen Einfluss auf die Lebensdauer des Akkus haben. Die meisten Hersteller werden vermutlich dabei bleiben, keine Smartphones mit wechselbarem Akku anzubieten. Mit intelligentem Lade-Management (maximal 80 Prozent, volle Aufladung nur bei Bedarf etc.) arbeiten die Produzenten schon jetzt daran, die Alterung der Akkus zu verlangsamen. Die 80 Prozent Leistung nach 1000 Ladezyklen erscheinen durchaus realistisch und dürften dazu beitragen, dass die Nutzer ihre Mobiltelefone über mehrere Jahre verwenden können, ohne eine massive Verschlechterung der Akkukapazität zu bemerken. Quelle: teltarif
Für Anwender eines Android-Mobilgerätes bereitet WhatsApp eine neue Form der Benachrichtigungen vor. Künftig sollen Sie vollständige Unterhaltungen führen können, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Hierfür macht das Chatprogramm von den Nachrichten-Blasen des Google-Betriebssystems Gebrauch. Dieses Feature blendet Mitteilungen als schwebendes Fenster über sämtliche Systembereiche und Apps ein. Dabei stehen mehrere Optionen, wie das Antworten, das Ausklappen für eine vollständige Unterhaltung oder das Stummschalten zur Verfügung. Der Umweg über die Benachrichtigungsleiste von Android entfällt. Wenn Sie derzeit eine Mitteilung in WhatsApp unter Android erhalten, können Sie diese über die Benachrichtigungsleiste betrachten und darauf reagieren. In Zukunft wird sich die Interaktion mit den Nachrichten intuitiver gestalten. WABetaInfo hat nämlich entdeckt, dass der zu Meta gehörende Messenger an der Integration der Nachrichten-Blasen arbeitet. Dieses Feature könnte Ihnen bereits bei anderen Chatprogrammen begegnet sein. Sobald eine Mitteilung eingeht, wird ein Ausschnitt von dieser samt Nutzername als kleines schwebendes Fenster oben auf dem Display eingeblendet. Nun haben Sie mehrere Optionen, darauf zu reagieren. Sie können umgehend antworten, den Inhalt als gelesen markieren, die Benachrichtigungen stumm schalten oder den Chat vollständig öffnen. Letztgenannte Option ruft allerdings nicht WhatsApp auf, sondern vergrößert die Nachrichten-Blase. Von dort aus sind sogar Anhänge, Anrufe und Sprachnachrichten möglich, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Falls Ihnen diese Art der Interaktion nicht gefallen sollte, können Sie die Funktion jederzeit deaktivieren. Derzeit steht das Feature allerdings ohnehin noch nicht zur Verfügung. WhatsApp führt aktuell interne Tests durch und stellt die Nachrichten-Blasen in einer kommenden Betaversion bereit. Sollten Sie beispielsweise in YouTube ein Video betrachten oder in Chrome eine Internetseite konsumieren, ploppt künftig eine WhatsApp-Benachrichtigung oben auf. Es ist also nicht mehr notwendig, die Benachrichtigungsleiste herunterzuziehen, um eine Mitteilung zu sichten. Auf diese Weise wird der aktuelle Displayinhalt kaum beeinträchtigt. Außerdem können Sie umgehend entscheiden, ob Sie mit dem Inhalt interagieren oder ihn ignorieren wollen. Die Nachrichten-Blasen in ihrer jetzigen Form wurden mit Android 11 eingeführt. Als Mindestanforderung gilt also dieses oder ein neueres Betriebssystem. Quelle: teltarif
Alle in der EU verkauften Mobilgeräte sollen ab 2027 über austauschbare Akkus verfügen. Das gilt auch für Smartphones. Was könnte die Regulierung bedeuten und wo lassen sich Akkus bereits austauschen? Wenn Sie auf Ihr aktuelles Smartphone blicken, welchen Grund hätten Sie, zu einem neueren Modell zu wechseln? Ist Ihre Kamera zu schlecht? Ist das Display zu dunkel? Oder liegt es wie so häufig an einer der größten Schwachstellen alternder Mobilgeräte, dem Akku? Immerhin mögen die Batterien zwar beim Kauf noch locker für den Tag reichen, doch mit den Jahren nutzt sich der Akku zunehmend ab und büßt große Teile seiner Maximalkapazität ein. Ein Jahr später bedeutet ein voller Handyakku vielleicht nur noch rund 90 Prozent dessen, was beim Neugerät möglich war. Um Elektroschrott vorzubeugen und die Langlebigkeit von Smartphones zu fördern, beschloss die EU im Jahre 2023 die „Europäische Batterieverordnung (EU) 2023/1542“. Diese schreibt unter anderem vor, dass mobile Geräte wie Handys dazu verpflichtet sind, leicht austauschbare Akkus zu verbauen. Bedeutet: Nimmt die Akkuleistung stark ab, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ohne großen technischen Aufwand in der Lage sein, die Batterie selbstständig auszutauschen. So ließe sich das betagte Smartphone deutlich länger nutzen und ein Neukauf verzögern. Bereits 2024 ist die Regulierung auch für Deutschland in Kraft getreten. Dementsprechend sind Smartphone-Hersteller ab dem 18. Februar 2027 dazu verpflichtet, ihre neuen Modelle mit austauschbaren Akkus auszustatten. Das gilt gleichermaßen für Tablets, Laptops oder tragbare Spielekonsolen wie kommende Iterationen der Nintendo Switch 2 (Test). Konkret müsste sich das Mobilgerät dann mit einem handelsüblichen Werkzeug, etwa einem Schraubenzieher, durch den Endverbraucher austauschen lassen. Der Besuch bei einer Fachwerkstatt oder beim Elektromarkt soll also nicht erforderlich sein. Auch müsste sich die Batterie entfernen lassen, ohne dabei das Gerät zu beschädigen – etwa, weil man Klebstoff herauskratzen oder die Hülle aufbrechen müsste. Allerdings lässt die Verordnung auch einige Ausnahmen zu, schreibt ECOPV-EU. So seien zwar entgegen einer geläufigen Annahme nicht etwa alle wassergeschützten Geräte automatisch von den Verpflichtungen befreit, doch Medizingerätschaften oder speziell für Tauchgänge entwickelte Gadgets müssten keine austauschbaren Akkus innehaben. Smartphones hingegen fallen eigentlich nicht in diese Bereiche. Ob nun das iPhone 19 oder das Samsung Galaxy S28 tatsächlich mit austauschbaren Batterien auf den deutschen Markt kommen werden, bleibt bislang noch abzuwarten. Konkrete Pläne zu den Modellen wurden noch nicht offiziell kommuniziert. Bereits heute gibt es jedoch einige Smartphones, die über leicht austauschbare Akkus verfügen. Ein populäres Beispiel ist etwa das Fairphone 6. Bei dem modularen Handy können wir ohne viel Mühe die Rückseite abnehmen und neben der Batterie auch kleinere Komponenten wie die Kamera oder den USB-C-Anschluss austauschen. Laut Hersteller senkt dies die Reparaturkosten um bis zu 86 Prozent. Auch einige weitere der von uns getesteten Handys haben austauschbare Akkus. Dazu zählen selbst Einsteigermodelle wie das HDM Skyline (Test) oder robuste Outdoor-Modelle wie das RugOne Xever 7 Pro. Die großen Namen rund um Apple, Samsung, Google oder Xiaomi fremdeln bislang aber noch mit dem Thema. Wir bleiben gespannt, ob die EU-Regulierung ab 2027 wirklich alle Neugeräte zum Tauschakku überreden kann und wie konkret sich diese Vorgaben auf die Smartphones auswirken werden. Quelle: Chip
