Android 17: Jetzt wird der Sicherheitsmodus noch strenger

Der Sicher­heits­modus von Android 17 beinhaltet nun auch eine App-Restrik­tion für die Barrie­refrei­heit. Dies kann zu Problemen mit Laun­chern führen.

Google verschärft den erwei­terten Sicher­heits­modus von Android 17. Mit der zweiten Beta­version des nahenden Betriebs­systems wird bei dieser Daten­schutz­funk­tion der Zugriff auf Features für die Barrie­refrei­heit einge­schränkt. Es erhalten nur noch Programme eine entspre­chende Berech­tigung, welche als Werk­zeuge für die Zugäng­lich­keit klas­sifi­ziert sind. Weil diese Berech­tigung das Auslesen von Bild­schirm­inhalten und die Über­wachung von Nutzer­inter­aktionen beinhaltet, lässt sie sich von Schad­soft­ware ausnutzen.

Durch die neue Einschrän­kung wird der Sicher­heits­modus zwar noch strin­genter, kann jedoch auch Tools zur Perso­nali­sierung sowie alter­native Start­bild­schirme (Launcher) blockieren.

Um die höchst­mögliche Sicher­heits­stufe und den best­mögli­chen Daten­schutz auf Android-Mobil­geräten kümmert sich der erwei­terte Sicher­heits­modus. Jener ist Bestand­teil von Android 16 sowie des in Entwick­lung befind­lichen Android 17. Wie Android Autho­rity nun heraus­gefunden hat, schränkt Google die App-Berech­tigungen in diesem Verfahren weiter ein. So wurde in der zweiten Beta­version von Android 17 eine Restrik­tion für die Barrie­refrei­heit entdeckt. Bestimmte Apps können auf entspre­chende Funk­tionen der Zugäng­lich­keit nicht mehr zugreifen.

Haben Sie den erwei­terten Sicher­heits­modus akti­viert, muss sich die betref­fende Anwen­dung eindeutig als Werkzeug zur Barrie­refrei­heit ausweisen. Schei­tert sie daran, bleiben die dazu­gehö­rigen Funk­tionen verwehrt. Dazu zählen ausge­lesene Bild­schirm­inhalte, über­wachte Nutzer­inter­aktionen und auto­mati­sierte Eingaben. Schad­soft­ware kann unter Umständen diese Berech­tigung ausnutzen, um Daten auszu­spio­nieren. Deshalb ist es nach­voll­ziehbar, dass Google das Schlupf­loch im erwei­terten Sicher­heits­modus von Android 17 schließt.

Bestimmte Apps wie Programme für den Start­bild­schirm (Launcher), Benach­rich­tigungen und Perso­nali­sierungen sind eben­falls auf die Berech­tigung für die Barrie­refrei­heit ange­wiesen. Sollten Sie solche Anwen­dungen im Einsatz haben, sind Konflikte mit der strikten Daten­schutz­funk­tion möglich. Es erscheint ein Hinweis­fenster, dass Sie über den blockierten Zugriff infor­miert.

Wenn die jewei­lige App zuvor die Berech­tigung erteilt bekam, entzieht sie Android 17 im erwei­terten Sicher­heits­modus wieder. Falls es zu Kompa­tibi­litäts­problemen kommt, sollte der gehobene Daten­schutz, sofern nicht unab­dingbar, ausge­schaltet werden.

Quelle: teltarif

von Patrick Rechl 29. April 2026
Der Status nimmt in der Benut­zerober­fläche von WhatsApp ab sofort eine zentrale Rolle ein. Erste Anwender profi­tieren nämlich von einer Status-Über­sicht, die sich ganz oben im Chat-Tab befindet. Tatsäch­lich blendet der Messenger sogar seinen Schriftzug aus, um die Aufmerk­samkeit völlig auf neu erschie­nene Status­meldungen zu lenken. Die Über­sicht ist dyna­misch und expan­diert, sobald Sie nach unten wischen. Eine beson­ders span­nende Entde­ckung gibt es außerdem hinsicht­lich WhatsApp-Backups. Das Entwick­lers­tudio arbeitet derzeit an einem eigenen Cloud-Dienst für die Siche­rungen. Status­meldungen sind eine prak­tische Möglich­keit, aktuelle Gescheh­nisse mit mehreren Menschen zu teilen. Um den voll­stän­digen Über­blick über diese Beiträge in WhatsApp zu erhalten, mussten Sie bislang durch die Liste aktiver Unter­haltungen scrollen oder den Tab "Aktu­elles" aufrufen. Wie WABetaInfo entdeckte, wird das Sichten der Status­updates jetzt verein­facht. Es gab bereits Hinweise auf diese Änderung, in der Beta­version 2.26.17.1 des Messen­gers für Android ist das Feature nun einsatz­bereit. Die Anwender werden sukzes­sive für die Funktion frei­geschaltet. Es kann also etwas dauern, bis Sie trotz passendem Update Zugriff erhalten. Sobald die neue Status-Über­sicht aktiv ist, sehen Sie ganz oben im Chat-Tab bis zu drei über­lappende Profil-Icons. Dabei handelt es sich um die neuesten Status­meldungen der betref­fenden Kontakte. Inter­essan­terweise ist das WhatsApp-Logo in dieser Ansicht nicht zu sehen. Erst wenn Sie nach unten wischen, erscheint der Schriftzug des Kommu­nika­tions­tools. Außerdem werden dann weitere Profil­bilder von Kontakten mit neuen Status-Beiträgen aufge­listet. Sie können auf das jewei­lige Icon tippen, um den Status der gewünschten Person aufzu­rufen. Ferner weist WhatsApp in einem Info­fenster auf die Neuerung hin. Für online gesi­cherte Chat­inhalte stehen in WhatsApp bislang nur iCloud unter iOS und Google Drive unter Android zur Verfü­gung. Künftig möchte Meta einen eigenen Cloud-Dienst als Alter­native offe­rieren. WABetaInfo erfuhr von diesem Plan und teilte weiter­führende Infor­mationen mit. So wird der Service stan­dard­mäßig 2 GB an kosten­losen, verschlüs­selten Daten­platz beinhalten. Aller­dings ist unbe­kannt, ob dieser Bonus Nutzern von WhatsApp Plus vorbe­halten ist. Sollten die 2 GB zu wenig sein, werden Sie von einer kosten­pflich­tigen Option Gebrauch machen können. Jene beinhaltet 50 GB Cloud-Speicher und schlägt mit monat­lich 99 Cent zu Buche. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 27. April 2026
Schon beim ersten iPhone-Modell, das 2007 auf dem Markt kam, hatte Apple den Akku fest verbaut. In der Folge schlossen sich immer mehr Smart­phone-Hersteller diesem Trend an. Heute gibt es prak­tisch keine Mobil­tele­fone mehr, bei denen Nutzer einfach nur die Rückwand abnehmen und den Akku austau­schen können. Das mag zu einem Design wie "aus einem Guss" beitragen. Nutzer­freund­lich ist diese Lösung nicht. In der Euro­päischen Union trat die Politik auf den Plan. Eine Verord­nung sieht vor, dass ab dem kommenden Jahr nur noch Smart­phones ange­boten werden dürfen, bei denen Nutzer den Akku selbst austau­schen können - oder bei denen die Hersteller auf andere Weise sicher­stellen, dass die Geräte nicht nach wenigen Jahren zu Elek­tronik­schrott werden, weil der Akku schlapp macht. Als Alter­native zu einem wech­selbaren Akku können die Hersteller einem iPhone-Ticker-Bericht zufolge auch Akkus verbauen, die bestimmte Anfor­derungen erfüllen. So muss gewähr­leistet sein, dass nach 500 voll­stän­digen Lade­zyklen noch mindes­tens 83 Prozent der ursprüng­lichen Kapa­zität erreicht wird. Unter einem voll­stän­digen Lade­zyklus ist die Nutzung von 100 auf 0 Prozent gemeint. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Nutzung am Stück oder nach - ggf. auch mehreren - Teil­ladungen erfolgt. Nach 1000 kompletten Lade­zyklen darf die Kapa­zität des Akkus nicht unter 80 Prozent im Vergleich zur ursprüng­lichen Leistung fallen. Weitere Vorgaben sind, dass die Geräte staub­dicht sind und mindes­tens 30 Minuten lang bis zu einem Meter unter Wasser sein können, ohne davon Schaden zu nehmen. So soll verhin­dert werden, dass äußere Einflüsse neben anderen Kompo­nenten auch nega­tiven Einfluss auf die Lebens­dauer des Akkus haben. Die meisten Hersteller werden vermut­lich dabei bleiben, keine Smart­phones mit wech­selbarem Akku anzu­bieten. Mit intel­ligentem Lade-Manage­ment (maximal 80 Prozent, volle Aufla­dung nur bei Bedarf etc.) arbeiten die Produ­zenten schon jetzt daran, die Alterung der Akkus zu verlang­samen. Die 80 Prozent Leistung nach 1000 Lade­zyklen erscheinen durchaus realis­tisch und dürften dazu beitragen, dass die Nutzer ihre Mobil­tele­fone über mehrere Jahre verwenden können, ohne eine massive Verschlech­terung der Akku­kapa­zität zu bemerken. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 24. April 2026
Für Anwender eines Android-Mobil­gerätes bereitet WhatsApp eine neue Form der Benach­rich­tigungen vor. Künftig sollen Sie voll­stän­dige Unter­haltungen führen können, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Hierfür macht das Chat­programm von den Nach­richten-Blasen des Google-Betriebs­systems Gebrauch. Dieses Feature blendet Mittei­lungen als schwe­bendes Fenster über sämt­liche System­bereiche und Apps ein. Dabei stehen mehrere Optionen, wie das Antworten, das Ausklappen für eine voll­stän­dige Unter­haltung oder das Stumm­schalten zur Verfü­gung. Der Umweg über die Benach­rich­tigungs­leiste von Android entfällt. Wenn Sie derzeit eine Mittei­lung in WhatsApp unter Android erhalten, können Sie diese über die Benach­rich­tigungs­leiste betrachten und darauf reagieren. In Zukunft wird sich die Inter­aktion mit den Nach­richten intui­tiver gestalten. WABetaInfo hat nämlich entdeckt, dass der zu Meta gehö­rende Messenger an der Inte­gration der Nach­richten-Blasen arbeitet. Dieses Feature könnte Ihnen bereits bei anderen Chat­programmen begegnet sein. Sobald eine Mittei­lung eingeht, wird ein Ausschnitt von dieser samt Nutzer­name als kleines schwe­bendes Fenster oben auf dem Display einge­blendet. Nun haben Sie mehrere Optionen, darauf zu reagieren. Sie können umgehend antworten, den Inhalt als gelesen markieren, die Benach­rich­tigungen stumm schalten oder den Chat voll­ständig öffnen. Letzt­genannte Option ruft aller­dings nicht WhatsApp auf, sondern vergrö­ßert die Nach­richten-Blase. Von dort aus sind sogar Anhänge, Anrufe und Sprach­nach­richten möglich, ohne den Messenger öffnen zu müssen. Falls Ihnen diese Art der Inter­aktion nicht gefallen sollte, können Sie die Funktion jeder­zeit deak­tivieren. Derzeit steht das Feature aller­dings ohnehin noch nicht zur Verfü­gung. WhatsApp führt aktuell interne Tests durch und stellt die Nach­richten-Blasen in einer kommenden Beta­version bereit. Sollten Sie beispiels­weise in YouTube ein Video betrachten oder in Chrome eine Inter­netseite konsu­mieren, ploppt künftig eine WhatsApp-Benach­rich­tigung oben auf. Es ist also nicht mehr notwendig, die Benach­rich­tigungs­leiste herun­terzu­ziehen, um eine Mittei­lung zu sichten. Auf diese Weise wird der aktuelle Display­inhalt kaum beein­träch­tigt. Außerdem können Sie umgehend entscheiden, ob Sie mit dem Inhalt inter­agieren oder ihn igno­rieren wollen. Die Nach­richten-Blasen in ihrer jetzigen Form wurden mit Android 11 einge­führt. Als Mindest­anfor­derung gilt also dieses oder ein neueres Betriebs­system. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 23. April 2026
Alle in der EU verkauften Mobilgeräte sollen ab 2027 über austauschbare Akkus verfügen. Das gilt auch für Smartphones. Was könnte die Regulierung bedeuten und wo lassen sich Akkus bereits austauschen? Wenn Sie auf Ihr aktuelles Smartphone blicken, welchen Grund hätten Sie, zu einem neueren Modell zu wechseln? Ist Ihre Kamera zu schlecht? Ist das Display zu dunkel? Oder liegt es wie so häufig an einer der größten Schwachstellen alternder Mobilgeräte, dem Akku? Immerhin mögen die Batterien zwar beim Kauf noch locker für den Tag reichen, doch mit den Jahren nutzt sich der Akku zunehmend ab und büßt große Teile seiner Maximalkapazität ein. Ein Jahr später bedeutet ein voller Handyakku vielleicht nur noch rund 90 Prozent dessen, was beim Neugerät möglich war. Um Elektroschrott vorzubeugen und die Langlebigkeit von Smartphones zu fördern, beschloss die EU im Jahre 2023 die „Europäische Batterieverordnung (EU) 2023/1542“. Diese schreibt unter anderem vor, dass mobile Geräte wie Handys dazu verpflichtet sind, leicht austauschbare Akkus zu verbauen. Bedeutet: Nimmt die Akkuleistung stark ab, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ohne großen technischen Aufwand in der Lage sein, die Batterie selbstständig auszutauschen. So ließe sich das betagte Smartphone deutlich länger nutzen und ein Neukauf verzögern. Bereits 2024 ist die Regulierung auch für Deutschland in Kraft getreten. Dementsprechend sind Smartphone-Hersteller ab dem 18. Februar 2027 dazu verpflichtet, ihre neuen Modelle mit austauschbaren Akkus auszustatten. Das gilt gleichermaßen für Tablets, Laptops oder tragbare Spielekonsolen wie kommende Iterationen der Nintendo Switch 2 (Test). Konkret müsste sich das Mobilgerät dann mit einem handelsüblichen Werkzeug, etwa einem Schraubenzieher, durch den Endverbraucher austauschen lassen. Der Besuch bei einer Fachwerkstatt oder beim Elektromarkt soll also nicht erforderlich sein. Auch müsste sich die Batterie entfernen lassen, ohne dabei das Gerät zu beschädigen – etwa, weil man Klebstoff herauskratzen oder die Hülle aufbrechen müsste. Allerdings lässt die Verordnung auch einige Ausnahmen zu, schreibt ECOPV-EU. So seien zwar entgegen einer geläufigen Annahme nicht etwa alle wassergeschützten Geräte automatisch von den Verpflichtungen befreit, doch Medizingerätschaften oder speziell für Tauchgänge entwickelte Gadgets müssten keine austauschbaren Akkus innehaben. Smartphones hingegen fallen eigentlich nicht in diese Bereiche. Ob nun das iPhone 19 oder das Samsung Galaxy S28 tatsächlich mit austauschbaren Batterien auf den deutschen Markt kommen werden, bleibt bislang noch abzuwarten. Konkrete Pläne zu den Modellen wurden noch nicht offiziell kommuniziert. Bereits heute gibt es jedoch einige Smartphones, die über leicht austauschbare Akkus verfügen. Ein populäres Beispiel ist etwa das Fairphone 6. Bei dem modularen Handy können wir ohne viel Mühe die Rückseite abnehmen und neben der Batterie auch kleinere Komponenten wie die Kamera oder den USB-C-Anschluss austauschen. Laut Hersteller senkt dies die Reparaturkosten um bis zu 86 Prozent. Auch einige weitere der von uns getesteten Handys haben austauschbare Akkus. Dazu zählen selbst Einsteigermodelle wie das HDM Skyline (Test) oder robuste Outdoor-Modelle wie das RugOne Xever 7 Pro. Die großen Namen rund um Apple, Samsung, Google oder Xiaomi fremdeln bislang aber noch mit dem Thema. Wir bleiben gespannt, ob die EU-Regulierung ab 2027 wirklich alle Neugeräte zum Tauschakku überreden kann und wie konkret sich diese Vorgaben auf die Smartphones auswirken werden. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 23. April 2026
Es vergeht kaum ein Tag ohne neu in WhatsApp entdeckte Komfort­funk­tionen. Jetzt sickerten eine Zusam­menfas­sung für mehrere Chats und eine Pause für Firmen­kontakte durch. Künftig wird es der Künst­lichen Intel­ligenz Meta AI möglich sein, eine Über­sicht unge­lesener Mittei­lungen von sämt­lichen Unter­haltungen zu gene­rieren. Die Analyse und die Bereit­stel­lung sollen ohne Auswir­kungen auf die Privat­sphäre geschehen. Haben Sie Kontakte, welche als Unter­nehmen oder Ange­stellte gekenn­zeichnet sind, dürfen Sie deren Offerten demnächst pausieren. Angebote und Ankün­digungen werden im gewählten Zeitraum abge­schaltet. In den USA star­teten die KI-Zusam­menfas­sungen bereits im Juli 2025. Hier­zulande müssen wir uns immer noch gedulden. Sobald das Feature bei uns startet, profi­tieren Sie aber von einem erwei­terten Funk­tions­umfang. Anstatt ledig­lich die neuen Inhalte eines aktiven Chats soll Meta AI künftig die Inhalte aller Konver­sationen kompri­miert ausgeben. In der Beta­version 26.15.10.71 des Messen­gers für iOS wurde diese Anpas­sung gesichtet. Das Feature befindet sich sowohl für Android-Smart­phones als auch für iPhones in Entwick­lung. Frei­geschaltet und somit nutzbar sind die schlauen Zusam­menfas­sungen aber selbst für Beta­tester noch nicht. Die Arbeits­weise der kommenden KI-Funktion von WhatsApp ist simpel und intuitiv. Sobald der Messenger bemerkt, dass im Chat-Tab mehrere Mittei­lungen in kurzer Zeit einge­gangen sind, blendet er eine Schalt­fläche mit der Bezeich­nung "Erhalten Sie eine Zusam­menfas­sung" (Get a summary) oben ein. Wird dieses Bedien­element ange­tippt, kreiert Meta AI eine Über­sicht der Nach­richten direkt im Chat-Tab. Auf diese Weise müssen Sie nicht einzelne Unter­haltungen öffnen und die dortigen Mittei­lungen separat bündeln. Dank der Software-Tech­nologie Private Proces­sing bleiben die verar­beiteten Daten verschlüs­selt. Eine weitere Neuerung wurde in der WhatsApp-Beta­version 2.26.16.1 für Android gefunden. In Zukunft wird der Messenger in Chats mit Geschäfts­kontakten oben eine neue Schalt­fläche mit der Bezeich­nung "Stopp" einführen. Sollte Ihnen eine Firma oder ein Ange­stellter zu pene­trant mit Ange­boten sein, lassen sich diese mit dieser Funktion pausieren. Sie können entspre­chende Mittei­lungen entweder 24 Stunden, eine Woche oder dauer­haft unter­binden. Bislang lässt sich die WhatsApp-Option noch nicht nutzen. Das Feature dürfte auch für iOS erscheinen. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 20. April 2026
Beim Cloud-Speicher OneDrive steht eine Anpassung an, die den Umgang mit gelöschten Dateien verändert. Ab Mai 2026 führt Microsoft eine neue Regel ein, die klar festlegt, wo entfernte Inhalte landen. Wer Dateien löscht, sollte künftig genauer hinschauen, um sie bei Bedarf wiederzufinden. Die Anpassung betrifft nicht nur Windows 11, sondern auch andere Systeme. Microsoft hat die Neuerung im Microsoft-365-Admincenter (archiviert bei Merill.net) angekündigt. Demnach werden Dateien, die im Cloud-Speicher gelöscht werden und zuvor auch lokal verfügbar waren, nicht mehr im Papierkorb des Computers abgelegt. Stattdessen erscheinen sie ausschließlich im digitalen Papierkorb von OneDrive. Das bedeutet: Wird eine Datei über OneDrive entfernt, ist sie nicht mehr direkt auf dem PC zu finden. Eine Wiederherstellung ist dann nur noch über den Papierkorb im OneDrive-Konto möglich. Die Änderung gilt nicht für alle Fälle. Dateien, die ausschließlich online gespeichert sind, landen weiterhin im OneDrive-Papierkorb. Inhalte, die nur lokal auf dem Rechner gespeichert sind, werden wie gewohnt im Papierkorb des Systems abgelegt. Betroffen sind ausschließlich Dateien, die zwischen Cloud und Gerät synchronisiert werden. Microsoft verfolgt mit dieser Anpassung vor allem das Ziel, die Leistung zu verbessern. Laut Unternehmen soll die Synchronisation dadurch schneller ablaufen. Außerdem will Microsoft für mehr Klarheit sorgen, welche Version einer Datei aktuell ist. Bisher wurden synchronisierte Dateien doppelt abgelegt, wenn sie gelöscht wurden. Sie erschienen sowohl im Online- als auch im Offline-Papierkorb. Das bot zwar eine doppelte Absicherung, war für viele Nutzer aber auch schlicht zur Gewohnheit geworden. Mit der Umstellung entfällt diese doppelte Ablage. Das kann zunächst ungewohnt wirken. Die Änderung betrifft alle Nutzer von OneDrive unter Windows und macOS. Microsoft plant, die Anpassung bis Ende Mai 2026 vollständig bereitzustellen. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 20. April 2026
Lange war WhatsApp kostenlos, doch jetzt startet ein optionales Abo-Modell mit Zusatzfunktionen. WhatsApp führt ein neues, optionales Abo-Modell für seinen Messenger ein. Unter dem Namen „WhatsApp Plus“ erhalten Nutzer gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf exklusive Funktionen zur Personalisierung der App. In Europa liegt der Preis laut WABetaInfo für das Abonnement von WhatsApp Plus bei 2,49 Euro pro Monat, kann sich regional aber unterscheiden. Die Einführung ist ein deutlicher Schritt des Unternehmens, neben dem Business-Bereich auch mit Privatnutzern Umsätze zu erzielen. Abonnenten von WhatsApp Plus bekommen eine Reihe von neuen Werkzeugen an die Hand, um die App-Oberfläche nach eigenen Wünschen zu gestalten. Dazu gehören neue Farb-Themes, mit denen sich das gewohnte Grün durch eine andere Akzentfarbe ersetzen lässt. Zusätzlich stehen neue App-Icons für den Startbildschirm zur Verfügung. Praktisch ist vor allem die Möglichkeit, künftig viel mehr Chats am oberen Rand der Liste anpinnen zu können. Alle Plus-Features von WhatsApp im Überblick: 18 neue Farb-Themes: Personalisiert die komplette App-Oberfläche mit einer neuen Akzentfarbe. 14 neue App-Icons: Wählt ein neues Symbol für euren Startbildschirm aus. Bis zu 20 Chats anpinnen: Behaltet deutlich mehr wichtige Konversationen im Blick. Bisher sind 3 Chats anpinnbar. Exklusive Sticker: Erhaltet Zugriff auf neue Sticker-Pakete, teilweise mit Animationen. 10 neue Klingeltöne: Nutzt exklusive Töne für eure WhatsApp-Anrufe. Erweiterte Chat-Listen: Wendet Einstellungen wie Designs gebündelt auf ganze Listen an. Meta betont jedoch, dass die grundlegende Nutzung von WhatsApp nicht eingeschränkt wird. Alle Kernfunktionen wie das Senden von Nachrichten, Anrufe und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben für alle Nutzer vollständig kostenlos und unverändert. Das „Plus“-Paket ist eine rein optionale Erweiterung für Nutzer, die sich in WhatsApp mehr Individualität wünschen. Derzeit wird das neue Abo-Modell schrittweise an eine begrenzte Anzahl von Testern ausgerollt, die eine aktuelle Beta-Version von WhatsApp für Android nutzen. Wann die Funktionen für alle Nutzer und auch für iOS verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 18. April 2026
Angriffe auf Ihre Online-Konten können jederzeit vorkommen. Sie können das mit einem simplen Trick prüfen. Sogenannte Browser-in-Browser-Attacken werden genutzt, um Nutzern Passwörter zu klauen. Angreifer zeigen Ihnen scheinbar legitime Pop-up-Fenster im Browser an, die Sie dazu auffordern, sich mit Facebook-, Google- oder Microsoft-Konto oder einem anderen Single-Sign-On-Dienst erneut anzumelden. Der Vorgang ist für Nutzer soweit nicht ungewöhnlich, denn auch wenn man praktisch permanent bei vielen Diensten eingeloggt ist, muss man sich meist nach einer bestimmten Zeit wieder neu anmelden. Dann werden Mail-Adresse, Passwort und manchmal sogar 2FA-Codes abgefragt. Doch bei den Browser-Attacken wird versucht, genau diese Infos zu stehlen. Wir erklären, wie die Angriffe funktionieren, wie man sie erkennt und abwehren kann. Bei den Angriffen handelt es sich um eine raffinierte Phishing-Methode. Nutzer sehen innerhalb eines echten Browser-Tabs ein täuschend echt aussehendes, aber gefälschtes Browser-Fenster. Meist wird der Angriff über eine Fake-Webseite losgetreten, auf die Nutzer durch das Anklicken von Links in Chats, E-Mails oder Communities gelangen. Die erste Schutzmaßnahme ist also uralt: Sie sollten nicht vorschnell irgendwelchen Links folgen. Wenn Sie es doch tun, wird auf einer gefälschten Seite per HTML, CSS und JavaScript ein Fenster gerendert, das exakt wie ein separates Browser-Pop-up aussieht. Dabei wird der Stil von Single-Sign-On-Fenstern wie „Mit Google anmelden“ oder „Über Steam einloggen“ kopiert. In diesen gefälschten Fenstern wird auch die angezeigte Adressleiste manipuliert, sodass sie etwa die korrekte Adresse für Google-Anmeldungen samt Sicherheits-Schloss-Symbol anzeigt. Geben Nutzer arglos ihre sensiblen Daten wie Benutzernamen und Passwörter ein, werden diese direkt an den Server des Angreifers gesendet statt an den legitimen Dienst. Aktuelle Trends zeigen, dass diese Methode zwar schon seit ein paar Jahren unterwegs ist, sich aber Anfang 2026 etwa in Gaming-Communities oder bei Facebook und Instagram größerer Beliebtheit erfreut, da die Angreifer ihre Technik auch immer weiter verfeinern. Neu ist zum Beispiel auch die Abfrage von 2FA-Codes durch die Angreifer. Ein kritischer Blick auf die URL reicht also nicht mehr aus, um sich zu schützen. Sie können aber das technische Wissen um den Angriff nutzen, um Attacken zu enttarnen, denn die Fake-Fenster sind keine echten Browser-Fenster. Es gibt zwei effektive Tests, um ein echtes von einem gefälschten Fenster zu unterscheiden. Verschiebe-Test: Man versucht dabei, das Login-Fenster mit der Maus über den Rand des eigentlichen Browser-Fensters hinaus zu verschieben. Ein echtes Fenster lässt sich frei auf dem gesamten Bildschirm bewegen, während ein Fake-Fenster im Browser-Tab gefangen ist und am Rand abgeschnitten wird oder verschwindet, sobald man es aus dem Hauptfenster bewegen möchte. Minimieren-Test: Wenn man das Hauptfenster des Browsers minimiert, verschwindet das gefälschte Login-Fenster mit ihm, weil es ein integraler Bestandteil der Webseite ist. Ein echtes Pop-up-Fenster hingegen bleibt als separates Element bestehen. Hier zeigt sich wieder einmal, wie unverzichtbar Passwortmanager sind. Haben Sie dort Login-Daten abgespeichert, erkennt ein Passwortmanager wie Bitwarden die tatsächliche Domain im Hintergrund. Zugangsdaten werden in den gefälschten Fenstern also nicht automatisch ausgefüllt. Bei einem anderen Tipp sollten Sie vorsichtig sein. Oft wird geraten, im Zweifelsfall absichtlich ein falsches Passwort einzutippen. Die Idee ist, dass die Diebe dann falsche Zugangsdaten stehlen und es nicht merken. In diesem Fall reagiert die Seite nicht mit einer Fehlermeldung, obwohl Sie ein falsches Passwort angegeben haben. Das Problem: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Angreifer das falsche Passwort nicht bemerken. Fortgeschrittene Phishing-Kits können Ihre Eingabe in Millisekunden an die echte Login-Seite weiterleiten. Wenn die echte Seite den Fehler meldet, könnte der Angreifer diese Meldung an Sie durchreichen. Quelle: Chip
von Patrick Rechl 17. April 2026
Derzeit arbeitet Meta an einer Option, mit welcher Sie die Privat­sphäre in WhatsApp noch besser absi­chern können. Es handelt sich um ein neues Feature für die selbst­löschenden Nach­richten. Es lässt sich ein Inter­vall auswählen, nach dem die Mittei­lungen auto­matisch aus dem Chat verschwinden. Künftig wird es alter­nativ möglich sein, ein Inter­vall fest­zulegen, das erst nach dem Lesen greift. Diese Zeit­abstände sind zudem deutlich kürzer. Sie können beispiels­weise defi­nieren, dass Ihr Gegen­über den Chat öffnet und Ihre Nach­richt fünf Minuten später gelöscht wird. Das grüne Chat­programm ist ein großer Bestand­teil der heutigen Kommu­nika­tion. Hierbei können auch sensible Nach­richten über­mittelt werden. Für manche Szena­rien bietet es sich deshalb an, die selbst­löschenden Mittei­lungen zu akti­vieren. Sie finden diese Option in den Einstel­lungen von WhatsApp im Bereich Daten­schutz. Aktuell offe­riert der Messenger die Limits 24 Stunden, sieben Tage und 90 Tage. Wie wir durch WABetaInfo erfuhren, gesellt sich bald die Sektion "Nach dem Lesen" (After reading) dazu. Während der gängige Timer nach der ausge­wählten Zeit Inhalte löscht, egal ob diese gelesen wurden, startet der neue Timer für das Gegen­über erst nach dem Lesen. Für dieses Feature soll es die Optionen fünf Minuten, eine Stunde und zwölf Stunden geben. Haben Sie beispiels­weise das Limit für fünf Minuten ausge­wählt und Ihr Kontakt liest die Nach­richt erst nach drei Stunden, verschwindet bei ihm die Nach­richt nach drei Stunden und fünf Minuten. Bei Ihnen wird die Mittei­lung direkt nach dem ausge­wählten Inter­vall gelöscht. Der Empfänger hat durch den neuen Timer keinen Druck, das Geschrie­bene zu lesen. Sobald er den Chat mit Ihnen öffnet, gilt die Nach­richt jedoch als gelesen und die fest­gelegte Ablauf­zeit startet. Gesichtet wurde das Feature in der WhatsApp-Beta­version 2.26.15.11 für Android. Frei­geschaltet und somit nutzbar ist die Erwei­terung aber noch nicht. Bei solchen eher klei­neren Ände­rungen dauert es erfah­rungs­gemäß nicht allzu lange, bis sie für erste Anwender ausrollen. Zunächst dürften Beta­tester mit einem Android-Mobil­gerät die Option "Nach dem Lesen" in den Einstel­lungen der selbst­löschenden Nach­richten vorfinden. Wir gehen davon aus, dass sich dieselbe Funktion auch für die iOS-Variante von WhatsApp in Entwick­lung befindet. In einer kommenden Beta­version für das iPhone sollte die Neuerung deshalb eben­falls auftau­chen. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 17. April 2026
Morgens im Bus, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – ein kurzer Blick in WhatsApp gehört für viele längst zur Routine. Doch statt einer guten Übersicht erscheint oft ein überfüllter Bildschirm: private Chats mit Freundinnen und Freunden, Familiengruppen, dazu immer wieder Nachrichten von Unternehmen, Lieferdiensten oder Support-Kanälen. Was eigentlich die Kommunikation erleichtern soll, wird so schnell unübersichtlich. Hier könnte der Messenger künftig selbst eingreifen. Wie WABetaInfo berichtet, arbeitet WhatsApp an einer Lösung, die Unternehmens-Chats automatisch aus der Hauptansicht herausnimmt und so für mehr Übersicht sorgt. Nutzerinnen und Nutzer sollen die Funktion über einen neuen Schalter in den Einstellungen steuern können. Ist die Option aktiviert, verschiebt WhatsApp entsprechende Nachrichten nach 24 Stunden in einen separaten Bereich. So bleibt die Chat-Liste übersichtlich und konzentriert sich auf persönliche Unterhaltungen. Wie genau der neue Bereich aussehen wird, ist noch offen. Wahrscheinlich handelt es sich um eine zusätzliche Liste, ähnlich wie archivierte Chats, in der solche Gespräche gesammelt werden. Die Trennung übernimmt WhatsApp automatisch im Hintergrund, sodass Nutzerinnen und Nutzer nichts mehr selbst sortieren müssen. Falls sie doch einmal auf aussortierte Nachrichten zurückgreifen wollen, können sie die entsprechenden Chats jederzeit öffnen. Aktuell befindet sich die Funktion offenbar noch in der Testphase. Sie wird derzeit in der Android-Version 2.26.15.9 erprobt und ist bislang nur für ausgewählte Beta-Nutzerinnen und -Nutzer verfügbar, die neue WhatsApp-Features vorab ausprobieren können. Ziel dieser Tests ist es, mögliche Fehler zu erkennen und die Funktionsweise zu optimieren. Wann die Neuerung für alle Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings ist noch nicht sicher, ob WhatsApp diesen Ansatz am Ende genau so umsetzt. In einer früheren Testversion arbeitete der Dienst an einer anderen Lösung: Statt Chats nach einiger Zeit automatisch auszulagern, wurden Unternehmenskonversationen von Anfang an in einer eigenen Liste gebündelt. Würde dieses Konzept umgesetzt, könnten Nutzerinnen und Nutzer gezielt alle Gespräche mit Unternehmen an einem Ort finden, in der normalen Chatübersicht würden sie erst gar nicht auftauchen. Welche Variantensich letztlich durchsetzt und wann sie für alle verfügbar wird, ist noch offen. Quelle: Computerbild