7 alternative Telefon Apps für Android im Vergleich

Die standardmäßige Google Telefon-App ist auf vielen Android-Smartphones vorinstalliert und ermöglicht das Tätigen und Entgegennehmen von Anrufen. Doch nicht jeder ist mit den Funktionen oder dem Interface zufrieden. Glücklicherweise lässt sich die Telefon-App leicht durch Alternativen ersetzen, die zusätzliche Funktionen oder ein verbessertes Nutzererlebnis bieten können.

Schlichtes Telefon von Simple Mobile Tools

Die erste der Telefon Apps für Android ist die App Schlichtes Telefon. Diese reiht sich ein in eine Reihe an schlichten Apps von Simple Mobile Tools. Die App benötigt, wie die anderen Programme von Simple Mobile Tools, nur die absolut notwendigen Berechtigungen.

Nach dem Installieren der App legst du diese als Standard-App zum Telefonieren fest und erteilst die Berechtigungen (Benachrichtigung, Kamera, Kontakte, Mikrofon, Telefon, SMS).

Die App ist unterteilt in die Tabs Kontakte, Favoriten und Anrufliste. Der Dialer/das Wähltastenfeld befindet sich in einem Floating Button am unteren rechten Displayrand.

Über das Suchfeld durchsuchst du deine Kontakte, sortierst die Anzeige oder filterst nach dem Speicherort der Kontakte. Über den Plus-Button erstellst du einen neuen Kontakt.

Die drei Punkte öffnen die Einstellungen. Dort änderst du Sprache, Datum und Zeitformat. Das Blockieren von gesperrten Nummern sowie das Ändern der App-Farbe ist erst nach Kauf der Pro-Version (Einfaches Dankeschön für 1,39 Euro) möglich.

In der Kategorie Anrufe stellst du ein, ob ein Bestätigungsdialog angezeigt wird, bevor du einen Anruf durchführst. Auch ist es möglich, den Näherungssensor während eines Anrufs zu deaktivieren. Dieser sorgt dafür, dass das Display dunkel wird, sobald sich das Smartphone an deinem Ohr befindet.

Im Tab Favoriten befinden sich deine favorisierten Anrufpartner, der Tab Anrufliste enthält eine Liste aller getätigten Anrufe. Per Klick auf einen Anruf wird dieser direkt getätigt, oder du musst ihn, je nach Einstellung, erst bestätigen.

Der Klick auf die drei Punkte hinter einem Anruf öffnet ein Kontext-Menü mit verschiedenen Optionen wie Anrufdetails, Kontaktdetails und mehr.

Schlichtes Telefon ist eine datensparsame Möglichkeit, um die Telefon App von Google auf deinem Smartphone zu ersetzen. Allerdings lassen sich einige Funktionen wie das Blockieren von Nummern, oder das Anpassen der App-Farbe nur in der Pro-Version nutzen.

Update 14.7.2025: Vor der ersten Nutzung erscheint jetzt eine großflächige Anzeige mit der Info für die Pro-Version. Diese kann weggeklickt werden, zeigt aber auch, dass nach einer 3-tägigen Testversion der Pro-Version, diese für 14,99 Euro pro Woche genutzt werden kann. Mit der Pro-Version gibt es ein optimiertes Kontakt-Tool, ein intelligentes Wählfeld, den Blocker, die Farboptionen und das Entfernen der Werbung.

Easy Phone: Dialer & Caller ID

Mit zweiten der Telefon Apps, der Android App Easy Phone lassen sich unbekannte Anrufer identifizieren, sodass du in Echtzeit siehst, wer anruft. Des Weiteren erkennt die App Spam-Anrufe und bietet eine smartere Anrufliste.

Per Klick auf den Start-Button gibst du die Berechtigung für den Zugriff auf deine Kontakte und deine Anrufliste und erlaubst, Anrufe zu starten.

In der Übersicht ist eine Unterteilung in die Tabs Favoriten, kürzliche Anrufe sowie Kontakte zu sehen. Um die Erkennung von Spam-Anrufen zu nutzen, musst du dich anmelden und verifizieren. Der Login erfolgt dann wieder mit deinem Google-Account.

In den Einstellungen von Easy Phone wählst du ein Theme (allerdings nur nutzbar nach einem Login mit Google), um die App farblich anzupassen. Des Weiteren gelangst du hier zu den gesperrten Nummern und wählst aus, ob anonyme Anrufe blockiert werden sollen. Ebenfalls wählst du deine Sprache, den Startup-Bildschirm und die bevorzugte Klick-Aktion (Speed Dial Aktion).

Unter Anruferidentität gibst du an, ob unbekannte Anrufer angezeigt werden sollen, oder auch Anruferdetails nach dem Anruf. Ebenfalls erkennt die App, wenn eine Nummer kopiert wird. In den Einstellungen erfolgt auch wieder das Abmelden bzw. das Löschen deines Kontos mit dem Google Account.

Easy Phone erkennt unbekannte Anrufer in Echtzeit, erkennt Spam-Anrufe und bietet eine smarte Anrufliste. Um aber alle Funktionen zu nutzen, ist die Anmeldung mit deinem Google Account notwendig.

Right Dialer

Die dritte der Telefon Apps ist der Right Dialer oder auf deinem Homescreen einfach als Telefon zu finden. In den Tabs Favoriten, Aktuell und Kontakte sind alle favorisierten Anrufe, getätigten Anrufe sowie deine Kontaktliste. Der Tab Aktuell hält dabei neben den Anrufernamen noch die Uhrzeit, die getätigten Anrufe an eine Nummer sowie die Telefonnummer fest. Auch siehst du hier die Dauer des Anrufes. Über den Info-Button hinter der angerufenen Nummer wird der Kontakt angezeigt (falls dieser sich in deiner Kontaktliste befindet) sowie die getätigten Anrufe mit Datum, Zeit und Länge. Du kannst die Nummer hier auch blockieren. Des Weiteren zeigen sich hier auch eventuelle, eingetragene Jahrestage/Geburtstag mit dem „Alter“ dahinter.

Die Kontakte selbst lassen sich sortieren, oder nach dem Speicherort filtern. Über die Einstellungen können Farben angepasst werden, die Registerkarten sowie Einstellungen zu blockierten Nummern, dem Wähltastenfeld und auch Anrufen. Hier gibst du an, was im Hintergrund des Anrufbildschirms zu sehen sein soll, den Stil der Antwortbuttons, einen Bestätigungsdialog bevor ein Anruf durchgeführt wird und vieles mehr.

Der Right Dialer ist eine übersichtliche Telefon App für Android, bei der du sehr viele Einstellungen vornehmen kannst. Gut gefällt mir hier die übersichtliche Anzeige der getätigten Anrufe mit vielen Informationen.

Kontakte & Telefon – drupe

Bei der vierten der getesteten Telefon Apps bekommst du zuerst die Funktionen der App dargestellt. Drupe ist eine schwebende Anwendung, die deine Kontakte und sämtliche Kommunikations-Apps vereint. Um das Erkennen der Anrufer-ID zu aktivieren, musst du zustimmen, dass deine Kontakte an den Drupe-Server gesendet werden. Drupe benötigt dafür Zugriff auf deinen Google Account und erhält folgende Berechtigungen:

  • Kontakten, welche automatisch unter „weitere Kontakte“ gespeichert wurden, ansehen und herunterladen
  • Dein Profil deinen persönlichen Daten auf Google zuordnen
  • Personenbezogene Daten aufrufen, einschließlich der Daten, die du öffentlich zugänglich gemacht hast
  • Primäre E-Mail-Adresse deines Google Kontos abrufen.
Erteilte Berechtigungen entziehst du jederzeit wieder über deinen Google-Account. Anschließend geht es mit der Vergabe weiterer Berechtigungen (Anrufe, Standard-App zum Erkennen von Anrufer-ID und Spam usw.) weiter.

Die Android App selbst hat auf der linken Seite alle deine Kontakte angeordnet, auf der rechten Seite die Icons für deine installierten Kontakt-Apps (WhatsApp, Threema, Signal, Google Maps, E-Mail usw.). Du rufst die App per Wischgeste auf die drei Punkte auf deinem Homescreen auf.

Am oberen Bildschirmrand befinden sich die Tabs für Kontaktliste (alle Kontakte), Favoriten, zuletzt angerufen und Pro. Des Weiteren ist es möglich, dass Drupe dir deine SMS und IM-Nachrichten hier anzeigt.

Am unteren Bildschirmrand befindet sich der Dialer (ein bunter Telefonhörer), die Suche, der Plus-Button für einen neuen Kontakt, eine Erinnerung, Notiz oder das Blockieren eines Kontaktes sowie die Einstellungen. In den allgemeinen Einstellungen wählst du die Standardansicht/Startansicht beim Öffnen der App, die Apps am rechten Bildschirmrand, Dual-SIM-Unterstützung und vieles mehr. Weiterhin ist es möglich, den Anrufbildschirm zu konfigurieren oder das Erkennen der Anrufer-ID zu aktivieren. Auch gibt es noch den Anrufblockierer, den du anpasst, verschiedene Designs (teils auch nur in der Pro-Version), Kontakte anpassen und andere. Insgesamt sind es sehr umfangreiche Einstellungen.

Mit Drupe lassen sich auch Anrufe aufzeichnen. Es gibt hier allerdings erst einmal eine Warnung seitens Google.

Kontakte & Telefon – drupe ist eine schwebende Anwendung, die Telefonieren und Kommunikations-Apps vereint und die du durch das Wischen über die Punkte an deinem linken Bildschirmrand öffnest. Anschließend befinden sich deine Kontakte auf der linken Seite des Displays sowie deine Kommunikations-Apps auf der rechte. Per Swipe-Geste schiebst du den Kontakt jetzt auf eine App und startest eine Aktion.

Talk – Tätigen von Anrufen

Nummer fünf der Telefon Apps, die App Talk – Tätigen von Anrufen wird auf deinem Smartphone als „reden“ angezeigt. Du legst die App als Standard-App zum Telefonieren fest und gibst damit die Erlaubnis, Benachrichtigungen zu senden sowie den Zugriff auf Kamera, Kontakte, Mikrofon, Telefon und SMS. Des Weiteren wird noch der Standortzugriff benötigt

Am oberen Bildschirmrand der App befindet sich das Wort Kreis, eine Suchfunktion, der Dialer sowie ein Blitz, um Favoriten hinzuzufügen, Call Insights, Settings und mehr. Die Settings allerdings lassen sich schlecht lesen und sind damit fast unbrauchbar. Ein 5 Minuten Reminder ist an Bord, der dich alle 5 Minuten in einem Gespräch erinnert.

Nachdem das Update bzw. der Download deiner Kontakte erfolgt ist befinden diese sich alle auf der Startseite der App. Neben einem Avatar ist hier der Name des Kontaktes sowie der letzte Anruf mit Dauer und Tag zu sehen. Per Klick auf einen Avatar wird direkt der Anruf getätigt.

Des Weiteren befindet sich am unteren Bildschirmrand neben dem Telefonhörer der Verlauf deiner Anrufe mit Datum und Dauer eines Anrufes, wobei hier die Angaben korrekt sind.

Der Personen-Button zeigt das Alphabet mit allen Kontakten. Über den Alphabet Index wählst du Kontakte durch das Antippen des Buchstabens aus. Sofern du mit einem Kontakt noch nicht telefoniert hast, ist dieser mit „Noch nie gesprochen“ markiert.

Über den Masken-Button lassen sich per In-App-Kauf ab 90 Cent weitere Avatare hinzukaufen.

Eine App, die zwar Anrufe tätigen kann, aber überladen ist mit Spielereien, die auch noch schlecht umgesetzt sind.

Smart Notify – Calls & SMS

Nach dem Start von Nummer sechs der Telefon Apps, Smart Notify, musst du erst diverse Einstellungen vornehmen. Ab Android 10 musst das Zeichnen über anderen Apps aktiviert werden. Des Weiteren legst du Smart Notify als Standard SMS App fest sowie als Standard-Telefon-App. Ebenfalls lässt sich die Vollversion der App kaufen. Insgesamt ist der Start der App erst einmal mit dem Lesen von relativ viel Text verbunden und dem Vornehmen aller Einstellungen. Erst wenn alle Einstellungen aktiviert wurden kannst du mit der Verwendung der App beginnen.

Auf der Startseite befinden sich zuerst für schnelle Anrufe und SMS die zuletzt genutzten Kontakte mit hinterlegtem Bild. Anschließend folgt die Liste der zuletzt getätigten Anrufe mit Tag, Uhrzeit und Dauer des Anrufs.

Am oberen Bildschirmrand liegen die Tabs Nachrichten für SMS, Aktivität für deine Zuletzt getätigten Anrufe und Anrufe mit der Anrufliste.

Am unteren Bildschirmrand befinden sich die Icons für Telefonbuch, bei dem eine Filterung möglich ist sowie über den Plus-Button oben rechts ein Hinzufügen weiterer Kontakte. Sofern du Kontakte einmal über das Web gruppiert hast lassen sich diese auch nach den Gruppierungen aufrufen. Dazu tippst du im Suchfeld auf den Personen-Button.

Ein weiteres Icon ist der Uhren-Button für zuletzt getätigte Anrufe und geplante Anrufe und der Einstellungs-Button. In den Einstellungen wählst du den Auto-Modus aus (nur in der Vollversion Smart Notify Unlocker für 4,49 Euro), die Berechtigungseinstellungen, das Design, die Einstellungen für das Widget, Benachrichtigungen aus anderen Apps und mehr.

Tippst du jetzt auf einen Kontakt, so wird dieser mit allen hinterlegten Kontaktmöglichkeiten angezeigt. Du wählst nun aus, ob du den Kontakt anrufen, oder per SMS anschreiben möchtest. Weiterhin sind auch alle Kontaktmöglichkeiten via installiertem Messenger aufgezeigt.

Smart Notify – Calls & SMS führt SMS, Anrufe und Messenger-Kontakte zusammen und ist daher sehr umfangreich. Nummern lassen sich blockieren, Kontakte mit Anmerkungen versehen, Anrufe planen und viele weitere Einstellungen. Allerdings musst du hier erst einmal genügend Zeit mitbringen, um alle Einstellungsmöglichkeiten durchzugehen.

ExDialer – Telefonieren Dialer

Die siebte der Telefon Apps ist der ExDialer. Es handelt sich um eine Android App, die das Telefonieren, bzw. das Wählen zwischen zwei SIM-Karten per Swipe-Geste ermöglicht. Des Weiteren ist das direkte Senden von WhatsApp ohne eingespeicherte Nummer möglich, eine AI-basierte Suche sowie ein Anpassen der App mit diversen Themes.

Anschließend folgt die Anmeldung, indem du dein Land angibst. Danach befinden sich alle Kontakte in der App. Das Umschalten zwischen Kontaktliste und Dialer erfolgt über den Personen-Button unten links. Über den Plus-Button fügst du neue Kontakte zur App hinzu. Des Weiteren ist noch ein Such-Button vorhanden, um deine Kontakte zu durchsuchen.

Über die drei Punkte unten links wählst du unter Preferences/Einstellungen deine Sprache, Theme, die Anzeige und mehr aus. Des Weiteren findet sich hier die Kurzwahl-Funktion, bei der du 8 Kontakte auf die Kurzwahl legen kannst.

Sofern du auf einen Kontakt tippst, wird dieser angezeigt und lässt sich bearbeiten. Des Weiteren werden die zuletzt erfolgten Anrufe mit Datum und Uhrzeit angezeigt. Ebenfalls ist das Senden einer SMS oder einer WhatsApp möglich.

Die Telefon App ExDialer ist übersichtlich aufgebaut. Du findest alle deine Kontakte alphabetisch sortiert und kannst diese nach Nummern oder Namen durchsuchen. Ebenfalls ist eine Verknüpfung mit deinem SMS-Dienst sowie WhatsApp vorhanden, sodass du per Klick auf den Button direkt in die jeweilige App weitergeleitet wirst.

Quelle. Android-User.de

von Patrick Rechl 20. Februar 2026
Zwar ist es mittlerweile Normalität, Smartphone-Backups in der Cloud zu speichern. Auf dem iPhone steht dafür iCloud zur Verfügung, unter Android werden die Sicherungen in Google Drive abgelegt. Bislang müssen Nutzer aber Dateien extra bei Google Drive hochladen, um sie geräteübergreifend verfügbar zu machen. Mit der neuen Sicherung lokaler Dateien ändert Google das nun. Die neue Funktion kommt als Teil des Updates für Google-Play-Dienste, Version 26.06 vom 16. Februar. In den Versionshinweisen unter dem Punkt „Dienstprogramme“ steht auf der Google-Hilfe-Seite: „Mit der neuen Funktion zur Sicherung lokaler Dateien kannst Du Deine heruntergeladenen Dokumente automatisch in Google Drive speichern. So werden die Dateien geschützt und sind von allen Deinen Geräten aus zugänglich.“ Laut „Android Authority“ dürften damit Dateien im lokalen Download-Ordner auf dem Android-Gerät gemeint sein. Dort gespeicherte Dateien sollen demnach im Hintergrund in Google Drive hochgeladen werden. Die Funktion unterscheidet sich vom bestehenden Android-Backup. Dieses sichert App-Daten, Anruflisten, Einstellungen und Nachrichten in Google Drive in verschlüsselter Form. Die im Backup gesicherten Daten sind jedoch nicht von Nutzern einzeln abrufbar. Das Hochladen der Dateien im Download-Ordner bietet jedoch genau diese Möglichkeit. Details zur konkreten Umsetzung nennt Google bislang nicht. Eine einfache Variante wäre, sämtliche Dateien aus dem Download-Ordner in einen entsprechenden Ordner mit gleichem Namen in Google Drive zu übertragen. Das Aufrufen des Ordners dürfte dann wie gewohnt ablaufen: im Browser über drive.google.com oder über die Google-Drive-App. Unklar ist jedoch, wie Google Drive mit mehreren Download-Ordnern von verschiedenen Geräten verfährt. Eine Möglichkeit ist, dass die Ordner in der Cloud separat bleiben und gerätespezifische Benennungen erhalten. Eine andere ist, die gesicherten Dateien von allen Geräten in einem einzigen Ordner zu bündeln und zu synchronisieren. So wären alle hinterlegten Dateien auf allen Geräten gleichermaßen verfügbar. In den Versionshinweisen für das Google-Play-Dienste-Update nennt Google lediglich heruntergeladene Dokumente. Damit dürften Textdateien, PDFs und eventuell Scans gemeint sein. Durch das automatische Backup würden solche Dateien nicht mehr verloren gehen – etwa bei Verlust eines Geräts oder durch versehentliches Löschen. Für Fotos und Videos existiert bereits Google Fotos, das auf den meisten Android-Geräten ab Werk als Standard-Fotogalerie zum Einsatz kommt. Die App sichert automatisch alle Fotos und Videos aus dem DCIM-Ordner (eigene Aufnahmen) in der Cloud. Nutzer können aber auch alle anderen Ordner, in denen sich Bilder oder Videos befinden, über Google Fotos synchronisieren – unabhängig davon, wo sie auf dem Gerätespeicher hinterlegt sind. Quelle: Techbook
von Patrick Rechl 20. Februar 2026
Ein Bestätigungscode reicht nicht mehr. WhatsApp arbeitet an einer neuen Schutzebene für Nutzerkonten. Künftig soll zusätzlich zum bekannten Bestätigungscode ein eigenes Passwort eingerichtet werden können. Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und ist in der aktuellen Beta-Version für Android erstmals aufgetaucht. Bislang setzt WhatsApp beim Login auf einen sechsstelligen Code, der per SMS verschickt wird. Optional können Nutzer bereits eine zweistufige Verifizierung aktivieren. Dabei wird nach der Registrierung zusätzlich ein separater PIN-Code abgefragt. Mit dem geplanten Update kommt nun eine weitere Sicherheitsstufe hinzu. Nutzer sollen ein frei wählbares Passwort festlegen können. Vorgesehen ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen mit einer Länge zwischen sechs und zwanzig Zeichen. App prüft dabei, ob das gewählte Passwort ausreichend stark ist. Wer möchte, kann das Passwort später ändern oder wieder entfernen. Die Nutzung bleibt freiwillig (Quelle: WABetaInfo) Das Passwort greift direkt im Registrierungsprozess. Nach Eingabe des bekannten SMS-Codes verlangt WhatsApp zusätzlich das hinterlegte Passwort. Ist auch die zweistufige Verifizierung aktiviert, müssen beide Sicherheitsabfragen durchlaufen werden. Damit wird der Zugriff selbst dann erschwert, wenn Kriminelle an den SMS-Code gelangen, etwa durch einen SIM-Tausch. Ohne das zusätzliche Passwort bleibt das Konto gesperrt. WhatsApp hatte zuletzt bereits eine E-Mail-Funktion eingeführt, um bei Problemen mit dem SMS-Empfang wieder Zugang zum Konto zu erhalten. Die neue Passwortlösung geht noch einen Schritt weiter und zielt klar auf einen besseren Schutz vor unbefugter Übernahme ab. Die Funktion ist aktuell nur für Tester der Android-Beta-Version freigeschaltet. WhatsApp verfeinert die Umsetzung noch im Hintergrund. Erst nach Abschluss interner Tests soll das Sicherheits-Upgrade schrittweise verteilt werden. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 17. Februar 2026
WhatsApp stellt die wichtigste Ansicht auf den Kopf und rückt eine umstrittene Funktion in den Mittelpunkt. Eine kleine Änderung in einer Testversion von WhatsApp sorgt für großes Aufsehen. Der Messenger plant offenbar, seine zentrale Oberfläche, die Chatübersicht, grundlegend umzubauen. Wie WABetaInfo berichtet, sollen die bislang eher dezent platzierten Statusmeldungen künftig direkt zwischen euren Chats erscheinen und damit eine deutlich prominentere Rolle einnehmen. Die Neuerung ist aktuell in der Beta-Version 2.26.6.9 für Android aufgetaucht und könnte die Art, wie ihr die App nutzt, nachhaltig verändern. Bislang erkennt ihr neue Statusmeldungen an einem grünen Ring um das Profilbild eines Kontakts. Um sie anzusehen, tippt ihr entweder auf das Bild oder wechselt in den separaten Reiter „Aktuelles“, wo alle Meldungen gesammelt werden. In der neuen Beta-Version ändert sich das radikal. Kontakte mit einer neuen Statusmeldung rutschen prominent an den Anfang eurer Chatübersicht, so als hättet ihr eine neue Nachricht bekommen. Zusätzlich soll beim Scrollen eine horizontale, durchwischbare Leiste mit allen aktuellen Statusmeldungen eingeblendet werden, ähnlich wie man es von Instagram kennt. Statusmeldungen von stummgeschalteten Kontakten sollen hierbei allerdings ausgeblendet bleiben. Es wird befürchtet, dass die einst minimalistische Chat-App an Übersichtlichkeit verliert und sich immer mehr zu einer überladenen Social-Media-Plattform entwickelt. Die klare Trennung zwischen privater Kommunikation und öffentlichen Status-Updates, die viele Nutzer schätzen, würde damit aufgeweicht. Hinter der Designänderung könnten finanzielle Interessen des Mutterkonzerns Meta stecken. Schon lange wird darüber spekuliert, wie Meta den Messenger monetarisieren will, ohne die Nutzer mit klassischer Bannerwerbung in den Chats zu verärgern. Der Status-Bereich gilt hier seit jeher als wahrscheinlichste Werbefläche. Indem die Statusmeldungen nun direkt ins Blickfeld der Nutzer rücken, schafft WhatsApp eine perfekte Grundlage, um dort in Zukunft Anzeigen zu platzieren und die Funktion kommerziell zu nutzen. Die Änderung passt zur Strategie der letzten Monate, die Benutzeroberfläche von WhatsApp schrittweise zu modernisieren und an andere Apps des Konzerns anzugleichen. Ob die Funktion aber tatsächlich in dieser Form für alle Nutzer ausgerollt wird, ist noch unklar. Da es sich um eine frühe Beta-Phase handelt, könnte das Feedback der Tester noch zu Anpassungen führen. Ein offizieller Starttermin wurde bislang nicht genannt. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 15. Februar 2026
Umfragen sind eine prak­tische Funktion in WhatsApp, um Meinungen zu bestimmten Themen einzu­holen. Demnächst wird das Feature um neue Optionen erwei­tert, welche sich auf den Daten­schutz und die Teil­nahme­möglich­keit beziehen. So lassen sich künftig persön­liche Abstim­mungen verbergen. Infol­gedessen werden die Namen bei den Antworten ausge­blendet. Damit das Endergebnis in einem ange­strebten Zeitraum fest­steht, wird außerdem bald die Dauer für die Umfragen einstellbar sein. Zusammen mit der Option für mehrere Antworten sollen diese Neue­rungen in einem Menü für Umfragen-Einstel­lungen Einzug halten. Seit ein paar Jahren ist es im zu Meta gehö­renden Messenger möglich, gezielt Meinungs­forschung zu betreiben. Insbe­sondere bei größeren Gruppen lassen sich auf diese Weise wichtige Erkennt­nisse gewinnen. Um mehr auf die Bedürf­nisse der Teil­nehmer einzu­gehen und ein Ergebnis zeitnah zu forcieren, plant das Entwick­lers­tudio neue Features für die Umfragen. WABetaInfo hat diese Optionen in der WhatsApp-Beta­version 2.26.6.7 für Android entdeckt. Frei­geschaltet und somit nutzbar sind die Funk­tionen selbst für Beta­tester noch nicht. Immerhin veran­schau­lichen aber erste Bild­schirm­fotos die Neue­rungen. Bei den Umfragen werden Sie künftig unten ein Menü für Einstel­lungen vorfinden. Darin befindet sich ein Schie­beregler mit der Aufschrift "Hide voters". Es lassen sich also die Namen der Teil­nehmer mit dieser Schalt­fläche verbergen. Auf diese Weise wird die Privat­sphäre gewahrt. Beson­ders bei Umfragen mit heiklen Themen kann eine Option für die Anony­mität nützlich sein. Ganz unten sehen Sie einen weiteren Menü­eintrag mit der Bezeich­nung "End time". Dieser Para­meter legt die Dauer der Umfrage fest. Beispiels­weise um beruf­liche Dead­lines einzu­halten, ist diese Option hilf­reich. Es befinden sich nicht nur die Sicht­barkeit der Teil­nehmer und die Dauer der Meinungs­forschung in den Einstel­lungen der Umfragen. Die Option, mehrere Antworten bei den Umfragen abgeben zu können, wird eben­falls dorthin verla­gert. Sobald Meta die Ände­rungen frei­schaltet, finden Sie also diese Funktion nicht mehr im Bild­schirm zur Umfra­geer­stel­lung. Kommende Features für die digi­talen Abstim­mungen sollten eben­falls im Menü der Einstel­lungen Einzug halten. Wir gehen außerdem davon aus, dass WhatsApp die Neue­rungen für die Umfragen auch in der iOS-Fassung inte­griert. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 12. Februar 2026
Bei WhatsApp wird Fein­schliff an den Einstel­lungen betrieben. Sie können diesen Bereich bald schneller öffnen und mehr perso­nali­sieren. In der regu­lären Fassung des Messen­gers sind die Einstel­lungen noch über einen Eintrag in einem Unter­menü erreichbar. Die aktuelle Beta­version des Chat­programms hat für die Optionen eine neue Schalt­fläche in Gestalt des Profil­fotos. Außerdem peppt ein Hinter­grund­bild die Einstel­lungen visuell auf. Eine weitere kommende Neuerung betrifft den WhatsApp-Tab Commu­nitys. Der Reiter für diese Gemein­schaften wird durch einen Menü­punkt für Meta AI ersetzt. Der grüne Messenger ist ein komplexes Kommu­nika­tions­tool, das Sie eine Vielzahl an Para­metern fest­legen lässt. Bisher mussten Sie unter Android rechts oben das Menü mit den drei Punkten aufrufen und schließ­lich auf die Einstel­lungen tippen, um zu den Optionen zu gelangen. Wie WABetaInfo schil­dert, ändert sich dieser Vorgang mit der Beta­version 2.26.6.4 für das Google-Betriebs­system. Entweder oben oder unten rechts erscheint statt­dessen das Profil­foto. Wird dieses berührt, öffnen sich direkt die Einstel­lungen. Ferner hat Meta die Optik dieser Sektion aufge­wertet. Hinter dem Profil­foto ist ein Banner erkennbar. Zum aktu­ellen Zeit­punkt lässt sich jenes aber noch nicht perso­nali­sieren. Demnächst können Sie dort ein gewünschtes Bild plat­zieren. In der WhatsApp-Beta­version 26.5.10.76 für iOS ist der Platz­halter für dieses Hinter­grund­bild eben­falls erkennbar. Immerhin passt sich das Banner bereits dem Thema des Messen­gers an. Entspre­chend zeigt sich die Grafik je nach gewähltem Messenger-Design Schwarz (Dunkel­modus / Dark Mode) oder Beige (Standard). Der Schnell­zugriff auf die Einstel­lungen dürfte bald eben­falls unter iOS Einzug halten. Meta rückt immer mehr seine Meta AI getaufte Künst­liche Intel­ligenz bei WhatsApp in den Vorder­grund. Wie die Beta­version 2.26.6.5 des Messen­gers für Android veran­schau­licht, muss deshalb sogar der Commu­nitys-Tab weichen. Der Bereich, der Gemein­schaften mit mehreren dazu­gehö­rigen Gruppen vereint, verschwindet demnächst. Statt­dessen wird es einen Tab für Meta AI geben. Aktuell lässt sich die Messenger-KI über die obere Suche errei­chen. Sie müssen aber keine Angst haben, dass die Commu­nitys vollends verschwinden. Im Chat-Tab bleiben diese weiterhin inte­griert. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 8. Februar 2026
Google spendiert seinem Mobil-Betriebssystem "Android 16" zwei neue Einstellungen, dank denen Sie Ihr Smartphone schneller und akkuschonender online nutzen. Unter Android 16 findet sich in den Einstellungen der Abschnitt "Netzwerk & Internet > Adaptive Konnektivität". Dort können Sie, sofern nötig, bei dem Punkt "Adaptive Konnektivität verwenden" einen Toggle-Schiebeschalter umlegen, um Ihr Android-Smartphone unter den bestmöglichen technischen Bedingungen online zu nutzen. Das Ganze leistet laut einem In-GUI-Beschreibungstext Folgendes: "Verlängert die Akkulaufzeit und optimiert die Leistung des Geräts durch automatisches Verwalten deiner Netzwerkverbindungen". Laut der Website "9to5google.com" ersetzt Google mit einem Update auf Android 16 QPR3 den Punkt "Adaptive Konnektivität verwenden" durch zwei neue Einstellungen: "Auto-switch to mobile network" und "Optimize network for battery life". Mit den hinzukommenden Stellschrauben bewegen Sie sich mit Ihrem Android-Smartphone schneller beziehungsweise akkuschonender im Internet. Die bisherige Funktionalität bleibt erhalten, wird aber entbündelt – sie wird auf zwei Tweak-Schalter aufgeteilt. "Auto-switch to mobile network" wechselt bei Ihrem Android-Smartphone, wenn das genutzte WLAN schwach oder nicht verfügbar ist, ins Mobilfunknetz. Die Online-Verbindung wird so fixer und stabiler. Damit wird ein großes Ärgernis für viele Nutzer gelöst: Oft bleibt ein Handy noch im WLAN, obwohl das Signal schon weit weg ist und kaum noch Daten übertragen werden. Es können für die Web-Nutzung aber Kosten anfallen. "Optimize network for battery life" wählt bei Ihrem Android-Smartphone unter mehreren bereitstehenden Netzwerkverbindungen die beste aus, um die Akkulaufzeit des Geräts zu verlängern. Beide neuen Einstellungen können gleichzeitig aktiviert sein. Die Features erinnern ein wenig an die RCWN-Funktion von Firefox, bei der der Browser bei dem erneuten Aufrufen einer Webseite bei einem lokalen Festplatten-Cache und beim Internet anfragt – jene Quelle, die zuerst eine Antwort liefert, trägt mit ihren Daten zu einem Seiten-Ladevorgang bei. Quelle: Computerbild
von Patrick Rechl 8. Februar 2026
Der Startschuss für die nächste große Software-Welle von Xiaomi ist gefallen. Xiaomi treibt die Entwicklung seines Betriebssystems HyperOS weiter voran und startet den Rollout für die nächste Testphase. Ab sofort verteilt das Unternehmen die Beta-Version 3.1 an eine zweite Welle ausgewählter Geräte. Das System, das als Nachfolger von MIUI konzipiert wurde, soll eine schnellere und besser vernetzte Erfahrung über das gesamte Xiaomi-Ökosystem hinweg bieten. Bei der jetzt gestarteten Verteilung handelt es sich um ein Beta-Programm, das vor allem auf Stabilität und die Einführung neuer Funktionen abzielt. Teilnehmer erhalten so einen frühen Einblick, müssen aber auch mit möglichen Fehlern rechnen. Wie üblich erfolgt der Rollout schrittweise, es kann also einige Zeit dauern, bis das Update auf allen registrierten Geräten ankommt. Folgende Xiaomi-Modelle sind dabei: Xiaomi 15 und 15 Pro Xiaomi 15S Pro und 15 Ultra Xiaomi 14, 14 Pro und 14 Ultra Redmi K80 und K80 Pro Redmi K80 Ultra Xiaomi Mix Flip 2 Xiaomi Pad 7 Ultra Die in China kürzlich vorgestellte Xiaomi-17-Serie dürfte auch bald versorgt werden. Sie kam noch mit der Version 3.0x auf den Markt. Die Neuerungen dürften die aktuellsten Smartphones also auch betreffen. Zu den sichtbaren Neuerungen, die bereits in der ersten Testwelle entdeckt wurden, gehört unter anderem eine „gestapelte“ Ansicht für die zuletzt geöffneten Apps. Dieses Layout soll euch eine bessere und schnellere Übersicht ermöglichen. Außerdem arbeitet Xiaomi an Funktionen wie „Live Updates“, die künftig interaktive Benachrichtigungen direkt auf dem Sperrbildschirm anzeigen könnten (Quelle: HuaweiCentral). HyperOS wurde 2023 als moderne und schlanke Alternative zur bekannten MIUI-Oberfläche vorgestellt und basiert auf dem Android-Betriebssystem. Wer die neue Beta-Version installieren möchte, wenn sie in Deutschland verfügbar wird, sollte unbedingt daran denken, vorab eine vollständige Sicherung aller persönlichen Daten anzulegen. Bei Testversionen besteht immer das Risiko eines Datenverlusts. Quelle: Giga
von Patrick Rechl 6. Februar 2026
Demnächst können Sie den Status von WhatsApp bequem an eine bestimmte Ziel­gruppe verteilen. Aktuell arbeitet das Entwick­lers­tudio nämlich an persön­lichen Listen für das beliebte Feature. Solche Listen ließen sich beispiels­weise für die engsten Fami­lien­mitglieder, die besten Freunde oder Arbeits­kollegen kreieren. Anschlie­ßend wäre der Zugriff auf das betref­fende Publikum jeder­zeit bei einem neuen Status möglich. Jede Liste beinhaltet einen Namen und ein Emoji. Die neue Funktion wird Ihnen mehr Flexi­bilität beim WhatsApp-Status gewähren. Momentan gibt es nur drei Optionen. Über den Status können Sie Akti­vitäten, Entde­ckungen, Nach­richten und andere wichtige Bege­benheiten teilen. Zur Zeit ist die Auswahl der Empfänger aber noch etwas mühselig. Es stehen ledig­lich die Optionen "Meine Kontakte", "Meine Kontakte außer" und "Nur teilen mit" zur Auswahl. Ein Schnell­zugriff auf eine Gruppe bestimmter Empfänger fehlt. Wie WABetaInfo in Erfah­rung brachte, befinden sich nun perso­nali­sierte Status-Listen in Arbeit. In der WhatsApp-Beta­version 2.26.5.11 für Android ist das Feature inte­griert, aber noch nicht frei­geschaltet. Künftig wird es Ihnen ermög­licht, eigene Listen mit gewünschten Personen für Status­meldungen zu kreieren. Es sollen sich mehrere Vorlagen anlegen lassen. Diese besitzen neben einem Namen ergän­zend ein Emoji. Auf diese Weise können die Listen schnell unter­schieden werden. Als Ziel­gruppen sind Fami­lien­mitglieder, Freunde, Arbeits­kollegen, Kommi­litonen oder Mitschüler denkbar. Die Privat­sphäre bleibt bei der Erwei­terung geschützt. So werden Kontakte nicht erfahren, ob sie zu einer Liste hinzu­gefügt oder entfernt wurden. Bei Bedarf lassen sich die Status-Listen jeder­zeit anpassen. Im Herbst 2025 tauchte bereits ein Hinweis auf eine eigene Liste für den Status auf. Dabei handelt es sich um einen Filter für enge Freunde. Diese Erwei­terung könnte demnächst die stan­dard­mäßigen Kate­gorien ergänzen. Wie bei den Listen lassen sich belie­bige Kontakte hinzu­fügen. Andere Personen werden den jewei­ligen Status nicht sehen. Die Status-Auswahl für enge Freunde zeigte sich in einer früheren Android-Beta­version von WhatsApp. Wir gehen jedoch davon aus, dass das Feature, genauso wie die anderen konfi­gurier­baren Listen, auch in iOS Einzug hält. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 30. Januar 2026
Für diverse Sonder­funk­tionen von WhatsApp müssen Sie demnächst den Geld­beutel zücken. Ein Premium-Abon­nement naht. Erste Inhalte des Services sind bereits bekannt. Dieses Jahr rückt Meta die Mone­tari­sierung von WhatsApp in den Fokus, nach dem Abon­nement zur Werbe­frei­heit wurde nun eine zweite kosten­pflich­tige Mitglied­schaft entdeckt. Allem Anschein nach versteckt der Messenger zukünftig bestimmte Features hinter einer Bezahl­schranke. Demnächst können Sie sich auf eine Warte­liste eintragen und sich somit über die Verfüg­barkeit infor­mieren lassen. Derzeit sind exklu­sive Sticker und Themen sowie zusätz­liche ange­pinnte Chats geplant. Weitere Inhalte des Premium-Abon­nements werden folgen. Diese beziehen sich auf die Perso­nali­sierung. Sobald Meta bei WhatsApp in der Euro­päischen Union Werbung schaltet, bekommen Sie zwei Optionen: Entweder Sie stimmen den Anzeigen zu oder Sie entscheiden sich für ein kosten­pflich­tiges Werbe­frei-Abon­nement. Nun hat WABetaInfo Neuig­keiten über ein weiteres, bezahltes Angebot des grünen Messen­gers erfahren. In der Beta­version 2.26.4.8 für Android sind Hinweise auf ein Premium-Abon­nement enthalten. Mit dessen Funk­tionen soll man WhatsApp persön­lich machen können. Aller­dings sind nicht alle ergän­zenden Features kosme­tischer Natur. Neben exklu­siven Stickern und Themen halten nämlich auch zusätz­liche ange­pinnte Chats Einzug. Diese Option dürfte für mehr Über­sicht sorgen und die Produk­tivität steigern. Stan­dard­mäßig lassen sich nur drei Unter­haltungen in der Chat-Über­sicht oben anheften. Des Weiteren plant WhatsApp für sein Abon­nement eine Sammlung an Chat-Klin­geltönen und die Möglich­keit, das App-Icon zu ändern. Mit diesen Features werden Sie den Messenger besser anpassen können. Weil sich das gehobene WhatsApp noch in Arbeit befindet, stehen die Inhalte nicht defi­nitiv fest. Laut TechCrunch plant Meta nicht nur für WhatsApp, sondern auch für Insta­gram und Facebook eine gebüh­renpflich­tige Variante. Damit würden sich die Dienste in guter Gesell­schaft befinden. Manche Konkur­renz­produkte wie Telegram und Snapchat offe­rieren eben­falls Premium-Mitglied­schaften. Bisher ist nicht bekannt, wann und wo das Abon­nement für WhatsApp und Co. startet. Zum Kosten­punkt gibt es eben­falls noch keine Hinweise. Aller­dings wissen wir, dass das Angebot zur Werbe­frei­heit in WhatsApp mit 4,99 Euro pro Monat zu Buche schlagen wird. Quelle: teltarif
von Patrick Rechl 30. Januar 2026
Vodafone verkauft ab sofort eine neue TV-Box namens Vodafone GigaTV Home. Diese kommt mit einer beleuch­teten Fern­bedie­nung und diesen tech­nischen Neue­rungen. GigaTV von Vodafone ist schon seit vielen Jahren nicht nur webba­siert empfangbar, Vodafone stellt hierfür auch eine Empfangsbox bereit. Heute teilt Vodafone mit, dass es eine neue Version der TV-Box namens GigaTV Home gibt. Prin­zipiell wird die Box neben dem TV-Angebot von Vodafone wieder zahl­reiche Strea­ming-Dienste von Haus aus unter­stützen. Und eine Beson­derheit bleibt bei der bishe­rigen Box. Die neue TV-Box GigaTV Home soll gegen­über der bishe­rigen Box ein echtes Technik-Upgrade darstellen. Zur Erin­nerung: Die aktuelle Box war im Mai 2024 vorge­stellt worden, seiner­zeit konnten wir sie auf der ANGA COM in Köln auspro­bieren. Die neue TV-Box für Kabel- und Inter­netfern­sehen sowie Strea­ming-Dienste soll über leis­tungs­stär­kere Hardware als bisher verfügen. Dadurch soll sie nun das dyna­mische HDR-Format Dolby Vision unter­stützen, sie kommt aber ohne inte­grierte Laut­spre­cher. Zudem liefert Vodafone sie nach eigenen Angaben mit einer neuge­stal­teten Fern­bedie­nung aus, die über hinter­grund­beleuch­tete Tasten verfügt. Damit soll die Fern­bedie­nung im Dunkeln für eine komfor­tablere Bedie­nung sorgen und ergo­nomi­scher in der Hand­habung sein. Darüber hinaus hat Vodafone laut der heutigen Mittei­lung das Design der TV-Box über­arbeitet. Nutzbar sind wieder TV-Sender, Strea­ming-Dienste, Media­theken und Video-on-Demand-Angebote in einer Ober­fläche. Zum Funk­tions­umfang gehören unter anderem Replay und Times­hift für zeit­unab­hängiges Fern­sehen, Aufnahmen in der Cloud, eine TV-App für iOS und Android, Empfeh­lungs­logiken, Komfort­suche und Multi­room-Unter­stüt­zung. Die neue "GigaTV Home" soll in den ersten sechs Monaten der 24-mona­tigen Vertrags­lauf­zeit für 9,99 Euro monat­lich erhält­lich sein. Danach sind es monat­lich 14,99 Euro. Das darin enthal­tene TV-Paket bietet Zugang zu 82 TV-Sendern in SD und 57 TV-Sendern in HD. Weitere HD-Sender können über das Pay-TV-Paket Vodafone Premium gegen einen Aufpreis von monat­lich fünf Euro hinzu­gebucht werden. Wer ausschließ­lich über die GigaTV Mobile-App auf Smart­phone und Tablet fern­sehen möchte, zahlt für den Zugang monat­lich 9,99 Euro. Unver­ändert geblieben ist die bishe­rige Box "GigaTV Home Sound": Das Modell verfügt weiterhin zusätz­lich über ein inte­griertes Sound­system mit Laut­spre­chern, das Akustik-Experten von Bang & Olufsen sound­opti­miert haben und das ein raum­füllendes Dolby-Atmos-Klang-Erlebnis bieten soll. Quelle: teltarif