Google kündigt weitreichende Änderungen im Play Store an
Google baut seinen Play Store grundlegend um. Mit neuen Bezahloptionen, niedrigeren Gebühren und einem Programm für alternative App-Stores reagiert der Konzern auf veränderte Marktbedingungen – und auf einen vorangegangenen Streit mit Epic Games.
Kernpunkt der Umstellung sind die erweiterten Zahlungsoptionen bei In-App-Käufen. Entwickler können künftig neben dem hauseigenen Abrechnungssystem auch eigene Bezahlsysteme innerhalb ihrer Apps nutzen. Alternativ dürfen sie Nutzer für Käufe auf externe Websites weiterleiten.
Ziel sei es, mehr Flexibilität zu schaffen und gleichzeitig Sicherheit für Nutzer zu gewährleisten. Die Änderungen betreffen nicht nur Käufer, sondern auch mobile Entwickler, die ihre Anwendungen über Google Play vertreiben. Damit lockert Google die bislang enger gefassten Vorgaben zur Zahlungsabwicklung deutlich und zieht mit Apple gleich.
Der für sein iPhone bekannte Konzern lässt alternative Zahlungsmöglichkeiten im App Store bereits seit Längerem zu, wobei die Umstellung schrittweise erfolgte. In den Niederlanden erlaubte Apple Anfang 2022 erstmals Dating-Apps, externe Bezahlsysteme zu nutzen. In Südkorea folgte 2022 eine Öffnung für Drittanbieter-Zahlungen aufgrund gesetzlicher Vorgaben. Für Entwickler in der Europäischen Union führte Apple im März 2024 infolge des Digital Markets Act die Möglichkeit ein, alternative Zahlungswege innerhalb von Apps sowie externe Verlinkungen zu nutzen. In den USA gestattete Apple bestimmten Apps nach gerichtlichen Entscheidungen ebenfalls eingeschränkte Hinweise auf externe Kaufoptionen.
Auch Google öffnet sich nun und startet zusätzlich ein Programm für registrierte App-Stores. Das sogenannte „Registered App Stores“-Programm soll das sogenannte Sideloading – also die Installation von App-Stores außerhalb des Play Stores – vereinfachen.
App-Stores, die bestimmte Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen, können sich registrieren. Für Nutzer wird dadurch der Installationsprozess solch alternativer Marktplätze vereinfacht. Anbieter, die nicht teilnehmen, behalten den bisherigen Installationsablauf bei, der für alle extern geladenen Apps gilt.
Das Programm soll zunächst außerhalb der USA starten, wo Google seinen Firmensitz hat. Eine Einführung in den Vereinigten Staaten ist vorgesehen, steht jedoch unter dem Vorbehalt einer gerichtlichen Genehmigung. Die offizielle Einführung ist mit einer neuen Version einer großen Android-Veröffentlichung bis Jahresende geplant.
Zugleich ändert Google sein Geschäftsmodell. Künftig werden Gebühren für die Nutzung des Play-Store-Abrechnungssystems getrennt von Servicegebühren erhoben.
Für Entwickler, die das Google-Abrechnungssystem verwenden, fällt eine marktspezifische Gebühr an. In der Europäischen Wirtschaftszone, im Vereinigten Königreich und in den USA beträgt diese fünf Prozent. Die Servicegebühr für In-App-Käufe bei neuen Installationen – also bei erstmaliger Installation einer App nach Einführung der neuen Regelung in einer Region – sinkt auf 20 Prozent.
Für Entwickler, die am neuen „Apps Experience Program“ oder am überarbeiteten „Google Play Games Level Up“-Programm teilnehmen, gelten weitere Vergünstigungen. Bei bestehenden Installationen bleibt es bei 20 Prozent Servicegebühr, bei neuen Installationen sinkt sie auf 15 Prozent. Für wiederkehrende Abonnements beträgt die Servicegebühr künftig 10 Prozent.
Die Einführung erfolgt gestaffelt: Bis 30. Juni sollen die Neuerungen in der Europäischen Wirtschaftszone, im Vereinigten Königreich und in den USA in Kraft treten. Bis 30. September folgt Australien, bis 31. Dezember Korea und Japan. Der Rest der Welt soll die Änderungen bis 30. September 2027 erhalten. Die neuen Förderprogramme starten bis 30. September in den zuerst genannten Regionen und werden anschließend ebenfalls schrittweise ausgeweitet.
Im Zuge der Reformen hat Google nach eigenen Angaben auch seine weltweiten Streitigkeiten mit Epic Games beigelegt. Sie entzündeten sich aufgrund der Abgaberegeln im Play Store. Epic hatte 2020 in seinem Spiel „Fortnite“ ein eigenes Bezahlsystem integriert, um die von Google erhobenen Provisionen zu umgehen. Daraufhin entfernte Google das Spiel aus dem Play Store, woraufhin Epic Klage einreichte. Ähnliches passierte übrigens auch bei Apple, gegen das Epic ebenfalls vorging.
Im Zentrum des Verfahrens standen die Marktmacht Googles und die verpflichtende Nutzung des hauseigenen Abrechnungssystems. Ende 2023 entschied eine Jury in den USA zugunsten von Epic Games. Google kündigte an, gegen das Urteil vorzugehen.
Quelle: Techbook
WhatsApp arbeitet derzeit daran, die Chat-Suchfunktion übersichtlicher zu machen. Mit einem aktuellen Beta-Update für iOS führt der Messenger neu gestaltete Filter sowie eine Anzeige zuletzt gesuchter Chats ein. Die Änderungen orientieren sich optisch an der kürzlich überarbeiteten Mediengalerie. Ziel ist eine einheitlichere Darstellung und ein schnellerer Zugriff auf Inhalte innerhalb von Unterhaltungen. Bereits in früheren WhatsApp-Versionen war es möglich, in der Chat-Suche nach den Kategorien Fotos, GIFs, Links, Videos, Dokumente, Audio, Umfragen oder Events zu filtern. Bislang sind diese Filter allerdings in einer vertikalen Liste angeordnet. In der aktuellen Beta-Version der App ersetzt der Messenger die Liste durch eine horizontale Darstellung, wie „WABetaInfo“ berichtet. Die Kategorien erscheinen nun nebeneinander und lassen sich durch Wischen zu den Seiten ansteuern. Das Layout ist deutlich kompakter und orientiert sich am Design der neuen Mediengalerie, die ebenfalls eine scrollbare Leiste mit Kategorien in der Suche hat. Neben der Änderung des Designs führt WhatsApp auch eine weitere praktische Funktion ein. Zuletzt gesuchte Chats erscheinen künftig direkt unter den Suchkategorien als Schnellzugriffe. Damit können Nutzer schneller auf einzelne Kontakte oder Gruppen zugreifen, die sie häufig suchen. Laut „WABetaInfo“ speichert der Messenger zum Schutz der Privatsphäre nur die gesuchten Chats ab – und nicht allgemeine Suchbegriffe. Auch soll der Suchverlauf ausschließlich lokal auf dem Smartphone gespeichert sein und nicht an die WhatsApp-Server gehen. Nutzer können zudem die zuletzt gesuchten Chats jederzeit aus der Übersicht löschen. WhatsApp hatte die neue Chat-Suche bereits im Januar für Android-Geräte eingeführt (App-Version 2.26.3.80). Zum aktuellen Stand ist die Änderung aber noch nicht an alle Nutzer ausgespielt (getestet mit Google Pixel 8). Für iOS-Nutzer kommt das neue Design mit der App-Version 26.8.10.72. Zuerst erhalten Beta-Tester über die TestFlight-App das Update, allerdings können vereinzelt auch Nutzer der regulären App-Version im App Store die Funktion bereits sehen. Der Roll-out erfolgt wie unter Android schrittweise, sodass es ein paar Wochen dauern kann, bis alle Geräte die neue Version erhalten. Quelle: Techbook
Viele kennen das Problem: Der Akku eines Smartphones ist schneller leer als erwartet. Google will deshalb stärker gegen Apps mit hohem Akkuverbrauch vorgehen und solche Stromfresser künftig deutlicher kennzeichnen. Im Mittelpunkt steht eine Funktion namens „Wake Locks“. Damit können Apps das Gerät aktiv halten, auch wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist. Das wird zum Beispiel benötigt, wenn Musik abgespielt oder Daten übertragen werden. Wird diese Technik jedoch zu lange genutzt, kann sie die Akkulaufzeit deutlich verkürzen. Google definiert nun feste Grenzwerte für diese Nutzung. Dabei handelt es sich um Kennzahlen, mit denen Google unter anderem Stabilität und Energieverbrauch von Apps misst. Laut dem Android Developers Blog gilt eine Nutzung als übermäßig, wenn eine App innerhalb von 24 Stunden länger als zwei Stunden sogenannte Partial Wake Locks aktiv hält. Eine App gilt als problematisch, wenn sie Wake Locks zu lange nutzt. Das trifft zu, wenn dies in mehr als fünf Prozent der App-Nutzung innerhalb von 28 Tagen passiert. Diese Werte werden über Android Vitals ausgewertet. Überschreiten Apps diese Grenzwerte, kann sich das auf ihre Sichtbarkeit im Play Store auswirken. In solchen Fällen können auf der Store-Seite Warnhinweise erscheinen. Außerdem kann die App seltener in Empfehlungen oder anderen Bereichen des Stores auftauchen. Die Kennzeichnung soll Nutzern mehr Transparenz geben und Entwickler dazu bringen, ihre Apps effizienter zu programmieren. Ziel ist es, unnötigen Energieverbrauch zu reduzieren und die Akkulaufzeit von Smartphones zu verbessern. Quelle: Techbook
Das Smartphone des Partners zu überwachen, gehört zu den wohl größten Vertrauensbrüchen in einer Beziehung. Auch die heimliche Kontrolle von Jugendlichen durch ihre Eltern ist moralisch höchst fragwürdig. Technisch gibt es aber Mittel und Wege für genau diesen Zweck. Besonders perfide sind dabei Spionage-Apps. Wer das Smartphone seines Partners überwacht, greift dabei oft auf bereits vorhandene Dienste zu. So können die Ortungsfunktionen des Telefons und Messenger-Dienste wie WhatsApp überprüft werden. Dadurch lässt sich unter anderem der Aufenthaltsort einer Person nachvollziehen. Aber auch Nachrichten lassen sich heimlich mitlesen. Den Betroffenen ist dabei häufig nicht klar, welche Formen der Überwachung über das Smartphone möglich sind. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Apps, die die Überwachung eines Smartphones ermöglichen. In vielen Fällen richten sich diese Spionage-Apps vor allem an eifersüchtige Menschen. Die Apps versprechen dabei eine relativ umfängliche Überwachung der Smartphone-Aktivität. Mit den Apps sollen zum Beispiel das Smartphone geortet und WhatsApp-Nachrichten oder Anrufe – auch Videocalls – sichtbar und hörbar werden. Aber auch die Aktivität auf Social Media kann bei manchen Apps nachverfolgt werden. Einige Spionage-Apps gehen sogar so weit, dass sie die heimliche Aktivierung des Mikrofons ermöglichen, ohne dass der Smartphone-Nutzer dies bemerkt. Auch das Aufnehmen von Screenshots und der Zugriff auf die Fotogalerie des infiltrierten Smartphones gehören zum Leistungsumfang. In den Bewertungen der Apps finden sich viele Fans der Überwachung. Nicht nur eifersüchtige Partner und Eltern zeigen sich begeistert, auch Chefs geben an, auf diese Weise ihre Mitarbeiter zu „überprüfen“. Doch auch Stalkern eröffnen Anwendungen dieser Art Tür und Tor. Aus den bereits im Jahr 2022 geleakten Nutzerdaten einer thailändischen Spionage-App geht hervor, dass in Deutschland etwa 80 Prozent der Käufer Männer sind. Die Opfer erfahren dagegen nur selten, dass sie massiv überwacht werden. Käufer einer solchen App, die damit ein fremdes Smartphone überwachen wollen, müssen die Spionage-App auf dem Zielgerät installieren. Die Anbieter versprechen keinerlei Sichtbarkeit, sodass die betroffene Person nichts von der Überwachung mitbekommt. Heimlich erfahren die Nutzer der App nahezu alles, was auf dem Gerät passiert: mit wem die Person telefoniert, ganze Telefonat-Aufzeichnungen oder Chatverläufe sämtlicher Messenger-Dienste. Was den meisten Menschen zwar bewusst ist, aber zum Zweck der Überwachung einfach ignoriert wird: Solche Apps sind ohne das Einverständnis der Smartphone-Besitzer illegal. (Eine Ausnahme gibt es lediglich für Eltern.) Bis zu drei Jahre Gefängnis können Menschen in Deutschland drohen – das ist immerhin das Höchstmaß für fahrlässige Körperverletzung. Das Technikmagazin „c’t“ führte hierzu eine stichprobenhafte Nachfrage bei den Landeskriminalämtern von Niedersachsen und Berlin durch. Das Ergebnis ist ernüchternd. In den beleuchteten Jahren gab es kaum Strafprozesse oder Ermittlungsverfahren aufgrund der strafbaren Nutzung solcher Apps. Die Dunkelziffer sei dagegen sehr hoch. Da der Markt verschiedene Apps bereithält, dürfte die Nutzerziffer deshalb deutlich größer sein. Obwohl die Überwachungs-Apps auf dem Smartphone nur schwer zu enttarnen sind, weil sie in der Regel nicht sichtbar sind, gibt es einige Indizien, die sie entlarven können. Anzeichen für eine Spionage-App auf dem Smartphone sind: Ein erhöhter Akku-Verbrauch: Die Arbeitsprozesse der App führen zu einem schnelleren Entladen des Akkus. Ein erhöhter Datenverbrauch: Das Versenden der Dateien im Hintergrund an den Nutzer der Spionage-App verursacht einen höheren Datenverbrauch. Komplikationen auf dem Smartphone: Sowohl die Prozessabläufe der App als auch Fehler in der Software können zu einer Verlangsamung des Smartphones und zum Erhalt merkwürdiger Nachrichten führen. Solltest Du den Verdacht haben, dass sich eine Spionage-App auf Deinem Smartphone befindet, kannst Du folgende Maßnahmen ergreifen: Kurzfristige Sofortlösung: Flugmodus aktivieren und WLAN-Verbindungen trennen, um Datenübertragung zu stoppen Unbekannte Geräteadministratoren deaktivieren Web-Zugriff von Messengern überprüfen. Unter „angemeldete Geräte“ schauen, welche Geräte Zugriff haben und gegebenenfalls sperren Gerät notfalls auf Werkseinstellung zurücksetzen Passwörter ändern Play Protect von Google bietet für Android-Nutzer außerdem eine Sicherheitsfunktion, die alle Apps auf dem Gerät scannt. Zu finden ist Play Protect im Google Play Store. Gehe hier auf Dein Profil und dann auf den Reiter „Apps und Gerät verwalten“. In der Übersicht findet sich ein Eintrag von Play Protect, der bei einem sauberen Smartphone lautet: „Keine schädlichen Apps gefunden“. Du kannst Play Protect auch manuell zum Scannen auffordern. Ergänzend warnt Android inzwischen auch vor Apps, die sich tarnen oder besonders weitreichende Zugriffsrechte verlangen, und informiert Nutzer, wenn eine Anwendung über längere Zeit auf sensible Daten zugreift. Zudem werden Sicherheitslücken über regelmäßige Updates geschlossen, die möglichst zeitnah installiert werden sollten. Eine grundsätzliche empfohlene Datenschutzeinstellung ist zudem die restriktive Vergabe von Berechtigungen. Viele Apps fragen bei der Installation mehr Berechtigungen ab, als für eine einwandfreie Nutzung wirklich nötig wären. Wer Sprachnachrichten per WhatsApp versendet, wird wohl sein Mikrofon freischalten müssen, kann aber gleichzeitig trotzdem den Zugriff auf den Standort verweigern. In den Einstellungen kann man bei Android unter „Apps“ alle Apps aufrufen und sich die konkret erteilten Berechtigungen anzeigen lassen. Sollte man hier eine auffällige App entdecken, kann man ihr die Berechtigungen entziehen oder die App gleich ganz löschen. Seit neueren Android-Versionen lassen sich Berechtigungen zudem auf „Nur während der Nutzung“ beschränken oder werden automatisch entzogen, wenn eine App längere Zeit nicht verwendet wurde. Generell gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Schütze Dein Smartphone mit einem Passwort und lasse es nicht in fremde Hände gelangen. Auch Apple hat die Schutzmechanismen in den vergangenen Jahren ausgebaut. iPhones zeigen etwa durch farbige Punkte an, wenn Kamera oder Mikrofon aktiv sind, und dokumentieren im App-Datenschutzbericht, welche Anwendungen auf sensible Daten zugreifen. Für besonders gefährdete Personen gibt es mit dem sogenannten „Lockdown Mode“ zudem einen optionalen Extrem-Schutz, der potenzielle Einfallstore für hochentwickelte Spähsoftware stark einschränkt. Sollten Eltern den Standort ihrer Kinder nachverfolgen wollen, ist auch das eine Frage des Respekts, nicht heimlich in die Privatsphäre des Kindes einzugreifen. Quelle: Techbook
Meta will mehr Geld verdienen. Daher arbeitet der Entwickler hinter WhatsApp nun an neuen Features, die Ihr in Zukunft nur noch mit einem aktiven Abo nutzen könnt. Droht eine Abokalypse beim beliebten Messenger? Es hatte sich bereits vor einiger Zeit angekündigt. Das letzte Beispiel ist der Start der Werbung in WhatsApp. Wenn Ihr in der EU lebt, will Euch der Messenger ein Abo anbieten, mit dem Ihr die Werbung im Status und in den Kanälen deaktivieren könnt. Nun berichtet WABetaInfo gleich von mehreren Features, die hinter einer Bezahlschranke stehen werden. Aktuell sind es nur Kleinigkeiten, doch in Zukunft könnte es aber noch mehr werden. Bereits im Februar berichtete die in der Regel gut informierte Seite über eine Reihe neuer Optionen in WhatsApp. Damals entdeckte man in einer Vorschau der iOS-Version mehrere Personalisierungs-Features. Es ging dabei um 14 neue Icons der App, die Ihr nach Abschluss eines Abos auswählen könnt. Außerdem waren auch Themes mit verschiedenen Farben Teil der neuen Version von WhatsApp. Zur Auswahl standen damals 18 neue Farben, die das klassische Grün auf Wunsch ersetzen können. Nun folgt ein neuer Bericht über eine Erweiterung eines existierenden Features. Diese Funktion könnte für einige Nutzer eine echte Verbesserung bedeuten. In der WhatsApp-Beta wurden Hinweise entdeckt, dass Ihr anstelle von aktuell nur drei Chats in Zukunft bis zu 20 Chats anpinnen könnt. Wie bei den Symbolen und Farben ist dieses Feature Teil eines Premium-Abos. Bei den genannten Funktionen handelt es sich damit zugegeben nur um kleine Verbesserungen oder optische Änderungen. In Kombination mit der Deaktivierung der Werbung zeichnet sich aber möglicherweise ab, dass WhatsApp in Zukunft noch viele andere Neuheiten hinter einem Abo platzieren könnte. Passend dazu arbeiten die Entwickler bei Meta auch an einer Warteliste für das Abo. Laut WABetaInfo sehen bereits erste Beta-Tester der Android-App diese Funktion. Das Feature ermöglicht es Euch, einer Warteliste beizutreten. Einmal registriert, verspricht WhatsApp Euch über die Verfügbarkeit des Abos zu benachrichtigen. Teil des WhatsApp-Abos sollen in Zukunft auch „Premium Sticker“ sein. Wann genau all diese Optionen für alle Nutzer verfügbar sein werden, ist aktuell unbekannt. Quelle: Nextpit
Samsung schließt mit einem neuen Update mehr als 60 Sicherheitslücken. Samsung hat neue Details zu seinem März-Sicherheitsupdate veröffentlicht. Im Fokus des Patches steht die Behebung von insgesamt 65 Schwachstellen, die die Sicherheit der Galaxy-Handys und -Tablets beeinträchtigen könnten. Wer ein entsprechendes Gerät nutzt, sollte in den kommenden Wochen die Augen nach dem Update offenhalten. Der Großteil der Korrekturen (60 Stück) stammt direkt von Google und betrifft das Android-Betriebssystem selbst. Samsung ergänzt dies um fünf weitere, herstellerspezifische Korrekturen für die eigene One-UI-Benutzeroberfläche und exklusive Galaxy-Funktionen. Insgesamt werden acht der jetzt behobenen Schwachstellen als „kritisch“ eingestuft. Weitere 52 tragen die Klassifizierung „hoch“, die übrigen drei „moderat“ (Quelle: SamMobile). Die Verteilung des Updates erfolgt wie üblich gestaffelt, was bedeutet, dass nicht alle Nutzer es zur gleichen Zeit erhalten. Ihr könnt in den Einstellungen eures Geräts unter „Software-Update“ und „Herunterladen und installieren“ manuell prüfen, ob die neue Version bereits für euch verfügbar ist. Die regelmäßigen Sicherheits-Patches sind eine etablierte Routine, um die Geräte von Nutzern gegen neu entdeckte Bedrohungen abzusichern. Samsung verspricht in der Regel sieben Jahre Software- und Sicherheitsupdates für Modelle der Galaxy-S-Reihe, auch beim neuen Samsung Galaxy S26. Die Modelle der Galaxy-A-Reihe (A53, A54, A55, A56) warten aktuell auch noch auf ihren Februar-Patch – zumindest in Deutschland. Das Update ist aktuell nur in Südkorea verfügbar, wird aber voraussichtlich in den kommenden Tagen in anderen Ländern ausgerollt. Wer ein entsprechendes Gerät nutzt, sollte das Update herunterladen, sobald es verfügbar ist. Quelle: Giga
In Appstores lassen sich zusätzliche Programme fürs Handy, Smartphone und Tablet herunterladen. Apple hat es mit dem App Store für das iPhone vorgemacht - die anderen Hersteller zogen nach. Apple hat es mit dem App Store für iPhone, iPad und iPod touch vorgemacht, andere Hersteller von mobilen Geräten und Produzenten von mobilen Betriebssystemen zogen nach. In Appstores kann man sich zusätzliche Programme für das Handy, Smartphone und Tablet als App herunterladen. Denn bei der Qual der Wahl des richtigen Gerätes kommt es auch auf das Betriebssystem und die dazugehörige Software an. So bieten die Appstores zahlreiche Programme aus den Bereichen Unterhaltung, Kommunikation, Spiele, Navigation und vielem mehr. Der Umfang des Angebotes ist dabei sehr unterschiedlich. Während für manches System "nur" einige hundert oder tausend Apps zur Verfügung stehen, sind für andere Systeme sogar über eine Million zusätzliche Features erhältlich. Appstores sind somit genau genommen vor allem digitale Plattformen, auf denen Drittanbieter und freie Entwickler ihre Software anbieten und vermarkten können - eine Erweiterung zu den vom Hersteller vorinstallierten Anwendungen. Damit ist auch in Zukunft eine große Vielfalt und Auswahl an Features und Programmen gewährleistet. Darüber hinaus bleiben Appstores anschlussfähig für Innovationen und beispielsweise für neue Vertriebsmodelle von Medienanbietern. In Appstores gibt es übrigens verschiedene Bezahlverfahren für Apps, zum Beispiel auch per Carrier-Billing über ihre Handy-Rechnung. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, was die einzelnen Appstores zu bieten haben. Der App Store von Apple bietet ein umfangreiches Download-Angebot von mehr als 1,6 Millionen Apps in über 175 Ländern für das Apple iPhone, das iPad und den Multimediaplayer iPod touch. Das Auffinden der kostenlosen und kostenpflichtigen iOS-Apps wird durch diverse Kategorisierungen und eine Suche erleichtert - auch wenn angesichts der schieren Masse ein echter Überblick schwierig ist. Die Anwendungen kommen ganz einfach auf die Apple-Geräte - vom iPhone, iPad und iPod touch kann direkt auf den App Store zugegriffen werden. Auch für die Apple Watch sind verschiedene Erweiterungen über das iPhone erhältlich. Über den Umweg des PCs oder Macs können gewünschte Apps gegebenenfalls via iTunes bezogen und anschließend auf dem Smartphone installiert werden. Seit 2011 hält Apple auch macOS-Applikationen im eigens eingerichteten Mac App Store bereit und komplettiert damit das iOS-Angebot. Mit dem 2020 erschienenen M1-Prozessor ermöglicht einem Apple auch das Herunterladen von Apps, die ursprünglich nur für das iOS-Betriebssystem bestimmt waren. Von Software-Entwicklern eingereichte Programme werden von Apple recht rigide überprüft - auch wenn der Prüfmechanismus in Hinblick auf Schadsoftware schon einmal überlistet wurde. Eine einmalige Anmeldung reicht aus, um im App Store unbegrenzt einzukaufen. Kostenpflichtige Tools sind oftmals für Beträge im Bereich von unter einem Euro bis hin zu einigen Euro zu haben - einzelne Anwendungen kosten aber durchaus auch mehrstellige Euro-Summen. Content- und Aktionscodes sowie iTunes-Geschenkkarten, die auch im App Store einlösbar sind, bieten Rabatte und Aktionspreise. Die Karten können sowohl im Apple Online Store als auch in verschiedenen Geschäften erworben werden und sind mit einem Guthaben von 10 bis 250 Euro ausgestattet. Die Familienfreigabe ist eine Möglichkeit, mittels der Apple-ID eine gekaufte App mit verschiedenen Personen und Geräten zu teilen. Zeitgleich mit der Markteinführung des T-Mobile G1 im Jahr 2008 eröffnete der Android Market speziell für Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Android, Anfang März 2012 wurde er dann in Google Play umbenannt. Mittlerweile hat sich Android zum beliebtesten Betriebssystem für Smartphones entwickelt. So gut wie alle namhaften Hersteller haben verschiedene Modelle im Angebot, sowohl Einsteiger- als auch Mittelklasse- und High-End-Geräte. Die Anzahl der erhältlichen Apps (und damit auch der Vielfalt) hat sich innerhalb der letzten Jahre immens gesteigert: von 100.000 Apps im Herbst 2010, über rund 600.000 zum Ende des Jahres 2011, konnte Google Play im Januar 2015 schon mit über 1,4 Millionen Apps aufwarten. Mittlerweile hat sich die Anzahl der erhältlichen Anwendungen auf über 3,5 Millionen erhöht. Damit bietet der Google Play Store inzwischen mehr Apps zum download an, als der direkte Konkurrent Apple. Viele der Applikationen für Android sind kostenlos - mehr, als bei den meisten anderen Systemen. Zahlreiche Rankinglisten, die Unterteilung in Kategorien sowie App-Vorschläge, entsprechend der eigenen App-Historie, vereinfachen die Suche. Darüber hinaus wird angezeigt, ob eine App mit dem Smartphone kompatibel ist. Mittlerweile sind neben Musik, E-Books, Filmen und Spielen auch Magazine und TV-Serien verfügbar. Für die Nutzung von Google-Diensten - und damit auch für den Google Play Store - ist ein Google-Konto erforderlich, das auf dem mobilen Gerät eingerichtet werden muss: Nutzer mit einer Gmail-Adresse besitzen bereits ein solches Konto. Auf vielen neuen Smartphones ist die Play-Store-App schon vorinstalliert. Der Zugriff ist auch über den Desktop-Browser im Web möglich. Beim Google Play Store ist es jedem Entwickler möglich, sich als Anbieter zu registrieren und seine Inhalte einzustellen. Auch Google führt eine Kontrolle neuer Inhalte durch, ist dabei aber weniger restriktiv als Apple. Eine Besonderheit: Die Programme für Google-Handys sind (anders als bei Apple oder Microsoft) oft nicht nur bei Google Play erhältlich - einerseits gibt es bei Android die Möglichkeit, alternative Appstores zu nutzen, andererseits können Entwickler die Programme auch über ihre eigene Webseite anbieten. Die angespannte politische Lage zwischen China und den USA hat auch den chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei heftig getroffen. Unter anderem bleibt dem Unternehmen fortan der Zugriff auf die Google Mobile Services verwehrt. Dazu gehört auch der Google Play Store, den Huawei bislang auf seinen Geräten zum Download von Apps bereitstellte. Als Reaktion auf die Sanktionen aus Übersee versucht Huawei sich an der Etablierung der hauseigenen Huawei App Gallery. Mittlerweile zählt das Unternehmen bereits über 580 Millionen monatliche Nutzer des alternativen Appstores sowie über 220 000 Apps. Vornehmlich handelt es sich dabei um chinesische Nutzer. Auf dem härter umkämpften europäischen Markt ist der Marktanteil bislang noch weiter hinter der Konkurrenz zurück. Vor allem das Fehlen von beliebten Apps wie WhatsApp oder Instagram fällt dabei ins Gewicht. Jedoch lassen sich WhatsApp & Co über Umwege von den offiziellen Seiten der App-Anbieter herunterladen. Huawei verspricht diesen Umstand möglichst zeitnah zu ändern. Nutzer der aktuellen Generationen von Huaweis Smartphones sind bis dato jedoch auf den hauseigenen App Store angewiesen und können lediglich hoffen, dass die App Gallery künftig keine beliebten Apps vermissen lassen. Der Samsung-Appstore Galaxy Store wurde vom Hersteller für seine Android-Smartphones und Tablets der Galaxy-Reihe eingerichtet und löste 2014 den früheren App-Shop Samsung Apps ab, der damals noch verschiedene Linux-Betriebssysteme wie Bada und LiMo mit zusätzlicher Software und Features versorgte. In der Vergangenheit hatte Samsung viele spezifische Anwendungen für eigene Geräte (wie die Samsung Gear) ausschließlich im eigenen Appstore vertrieben, neuerdings werden diese aber auch auf anderen Plattformen angeboten. Weitere Infos zum Aufbau und Handling des Appstores können Sie in unserer Meldung zum Start von Galaxy Apps nachlesen. Auch Microsoft bot lange Zeit eine zentrale Vermarktungs-Plattform für Zusatz-Software an. Der Microsoft Store (früher "Windows Phone Store" beziehungsweise "Windows Phone Marketplace") war bis Ende des Jahres 2019 die einzige Quelle für Windows-Phone-Apps gewesen. Denn wie bei Apple standen keine Alternativen für den Bezug von Software offen. Bis 2015 stieg die Nutzerzahl bereits auf 340 000. Zuletzt waren im Microsoft Store über 800 000 Apps erhältlich. Preislich unterschieden sich die Apps kaum von denen in anderen Appstores. Die Weiterentwicklung von Windows 10 Mobile wurde aber inzwischen eingestellt, für Windows 10 und Windows 11 gibt es den Microsoft Store weiterhin. Auch Nokia wollte seinen Nutzern einen Appstore anbieten und rief im Mai 2009 den Ovi Store ins Leben. Dann folgte die Umbenennung in Nokia Store - das erste Handy, bei dem der Zugang zur Nokia-Plattform Ovi Store bereits vorinstalliert war, war übrigens das Nokia N97. Ende 2014 übernahm Microsoft den Nokia Store, der schließlich im Januar 2015 eingestellt wurde. Einige Apps wurden Anfang 2015 in den vom norwegischen Browser-Hersteller Opera betriebenen Opera Mobile Store übernommen. Mittlerweile gibt es den Opera App Store in dieser Art nicht mehr. Auch den zwischenzeitlich verfügbaren Bemobi Mobile Store, der die Opera Software verwandt, gibt es offensichtlich nicht mehr. Für Android gibt es außerdem noch weitere Konkurrenten zum Google Play Store (früher Android Market): Da der Play Store nur dann auf mobilen Endgeräten installiert werden darf, wenn diese bestimmte Lizenzbedingungen erfüllen, liefern einige Hersteller ihre Geräte stattdessen mit vorinstallierten alternativen Appstores aus. Die großen Plattformen erfordern häufig eine Benutzeranmeldung oder ein persönliches Konto wie bei Google. Zudem werden die Kriterien für den Ausschluss oder die Aufnahme einer App in den App-Shop, unabhängig von der Prüfung auf Schadsoftware oder Sicherheitslücken, bei den namhaften Anbietern zunehmend restriktiver. Wer daher lieber auf Open-Source-Apps für Android setzen möchte und eine Anmeldung vermeiden will, ist bei F-Droid an der richtigen Adresse. Gut 5300 kostenlose Apps stehen mittlerweile zum Download bereit. Es werden ausschließlich FOSS- bzw. FLOSS Apps (Free and Open Source Software bzw. Free/Libre and Open Source Software) in die Hauptpaketquelle des Appstores aufgenommen, also Anwendungen mit offenem Quellcode, der von jedem Benutzer eingesehen, geprüft und verändert werden kann. Der Client für den Appstore kann auch per APK-Datei von der F-Droid-Website heruntergeladen und installiert werden. Die Webseite Fossdroid gibt einen Überblick über freie Open-Source-Apps, die bei F-Droid angeboten werden. Auch für iPhones, iPads und iPod touch bieten sich alternative Appstores wie der Cydia Store an. Genau genommen ist Cydia ein Software-Installer und daher selbst nur als App und nicht als Website-Version verfügbar. Die Installation des Stores erfordert einen sogenannten Jailbreak, also einen Hack des ursprünglichen Betriebssystems - ein Schritt, der gut überlegt sein will. Dafür stehen dann viele (zumeist kostenlose) Anwendungen bereit, die im Apple-Store nicht oder nicht mehr angeboten werden, denn für die freie Entwicklerszene sind Plattformen wie Cydia aufgrund fehlender Vorgaben, was beispielsweise das Design angeht, besonders interessant. Quelle: teltarif
WhatsApp erweitert seine Status-Funktion. Künftig können Updates auch Personen erreichen, die nicht im Adressbuch gespeichert sind – wenn es zuvor Kontakt gab. WhatsApp rollt derzeit eine neue Status-Funktion aus. Wie „WABetaInfo“ berichtet, können Statusmeldungen künftig auch an Nummern ausgespielt werden, die nicht als Kontakt gespeichert sind – sofern es kürzlich eine Interaktion gab. Was sich mit dem WhatsApp-Update ändert Status-Updates können auch an kürzlich kontaktierte Nummern gehen Es reicht, wenn zuletzt eine Nachricht oder ein Anruf stattgefunden hat Beide Nutzer müssen sich nicht mehr gegenseitig speichern Verarbeitung der Interaktionen erfolgt direkt auf dem Gerät, nicht auf WhatsApp-Servern Nicht gespeicherte Kontakte werden mit Tilde-Zeichen (~) und Telefonnummer gekennzeichnet Statusmeldungen lassen sich ausblenden, ohne jemanden zu blockieren Wichtig: Wer nicht möchte, dass kürzlich kontaktierte Nummern den eigenen Status sehen, muss in den Privatsphäre-Einstellungen „Nur teilen mit“ auswählen. Die Funktion wird laut „WABetaInfo“ schrittweise für Android, iOS und Web ausgerollt. Voraussetzung ist die jeweils aktuelle WhatsApp-Version. Neben der neuen Reichweiten-Regel für Statusmeldungen arbeitet WhatsApp noch an einer weiteren größeren Änderung rund um das Status-Feature. Künftig sollen Status-Updates deutlich sichtbarer im Chat-Bereich integriert werden, statt ausschließlich im separaten „Aktuelles“-Tab aufzutauchen. Geplant ist, dass neue Statusmeldungen direkt in der Chat-Übersicht erscheinen. Nutzer müssten dann nicht mehr extra in einen eigenen Bereich wechseln, um zu sehen, wer etwas geteilt hat. Zusätzlich wird eine horizontale Status-Leiste getestet, die beim Scrollen im Chats-Tab eingeblendet werden könnte. Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und ist bislang nicht für alle Nutzer verfügbar. Sollte WhatsApp das Konzept umsetzen, dürfte der Zugriff auf Status-Updates deutlich schneller und zentraler erfolgen. Quelle: Chip
Ab sofort startet die Werbung in WhatsApp großflächig und global für alle Anwender. Zuvor gab es nur bei wenigen Nutzern Tests für die Reklame. Sie werden sowohl im Status als auch in den Kanälen Anzeigen sehen. Allzu aufdringlich sind diese allerdings nicht. Außerdem sind die Inhalte als Werbung gekennzeichnet. Nachdem Anwender eine bestimmte Anzahl an Statusmeldungen betrachtet haben, erscheint eine Verbraucherinformation. Diese lässt sich mit einer Wischgeste überspringen. Gesponserte Kanäle sind wiederum hervorgehoben gelistet. Wollen Sie keine Werbung, müssen Sie Geld zahlen. Anzeigen schaltet der zu Meta gehörende Messenger bereits seit Mitte 2025. Dabei handelte es sich jedoch um eine stark eingeschränkte Testphase. Es ist also gut möglich, dass Sie bislang keine Werbung in WhatsApp vorgefunden haben. In den kommenden Tagen sollte sich das ändern. Wie das Entwicklerstudio auf X (via WABetaInfo) mitteilt, sind Verbraucherinformationen in Statusmeldungen und gesponserte Kanäle jetzt weltweit verfügbar. Andere Bereiche sind nicht betroffen. Der Messenger weist darauf hin, dass diese Features dem Anwender dabei helfen, neue Unternehmen und Kanäle zu finden. Haben Sie eine bestimmte Menge an Status-Updates konsumiert, erscheint die Werbung einer Firma. Diese sieht wie eine reguläre Statusmeldung aus, hat aber links oben den Hinweis "Anzeige". Wenn Sie auf dem Bildschirm von rechts nach links wischen, können Sie den Beitrag überspringen. In der Kanal-Übersicht taucht ebenfalls Reklame auf. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Unterbrechung. Stattdessen zahlen Firmen dafür, dass ihr Kanal visuell in der Liste hervorgehoben wird. Auch in diesem Fall weist der Vermerk "Anzeige" auf eine Werbemaßnahme hin. Übertreiben es Firmen mit der Status-Werbung, können Sie den entsprechenden Kontakt blockieren. Bei den Kanälen tippen Sie wiederum auf das Wort "Anzeige" unter dem Betreiber, um die Reklame zu deaktivieren. Außerdem ist es möglich, problematische Werbung über das Menü an WhatsApp zu melden. Soll es prinzipiell keine anpreisenden Inhalte geben, können Sie ein Abonnement abschließen. Bei Abschluss über Facebook oder Instagram kostet die entsprechende WhatsApp-Mitgliedschaft drei Euro im Monat, bei Abschluss über den Apple App Store oder Google Play vier Euro im Monat. Quelle: teltarif
WhatsApp führt eine neue Funktion für Gruppenchats ein. Künftig können Mitglieder neue Teilnehmende mit einem Auszug des Chatverlaufs versorgen. WhatsApp erweitert seine Gruppenfunktionen und macht es Neuzugängen künftig leichter, sich in bestehenden Chats zurechtzufinden. Admins und Mitglieder können neuen Teilnehmenden auf Wunsch einen Ausschnitt des bisherigen Verlaufs zur Verfügung stellen. Konkret lassen sich wahlweise die letzten 25, 50, 75 oder bis zu 100 Nachrichten freigeben. Die Funktion greift jedoch nicht automatisch: Wird eine Person zu einer Gruppe hinzugefügt, entscheidet die einladende Person, ob und in welchem Umfang der bisherige Chatverlauf geteilt werden soll. Gruppenadministratoren können das Teilen des Verlaufs in den Einstellungen grundsätzlich deaktivieren. Unabhängig davon behalten sie die Möglichkeit, den Nachrichtenverlauf bei Bedarf selbst freizugeben. Laut WhatsApp bleibt auch der nachträglich geteilte Verlauf vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die übermittelten Inhalte genießen damit denselben Schutz wie reguläre Chat-Nachrichten innerhalb der Gruppe. Der freigegebene Abschnitt ist klar von neuen Nachrichten abgegrenzt. Zeitstempel sowie Informationen zu den jeweiligen Absenderinnen und Absendern werden vollständig angezeigt. Zudem informiert der Messenger alle Gruppenmitglieder darüber, wenn ein Verlauf geteilt wurde. Mit der neuen Option will WhatsApp nach eigenen Angaben den Einstieg in bestehende Gruppen erleichtern und das Weiterleiten einzelner Screenshots oder Nachrichten überflüssig machen. Neue Mitglieder sollen sich schneller orientieren können, ohne den gesamten bisherigen Chat durchsuchen zu müssen. Die Einführung des Gruppen-Nachrichtenverlaufs erfolgt schrittweise. Quelle: Connect
WhatsApp arbeitet an einem Feature, das sich viele Nutzer seit Jahren wünschen. WhatsApp arbeitet offenbar an einer Funktion, auf die unzählige Nutzer seit Jahren warten: die Möglichkeit, Nachrichten zu planen. Stellt euch vor, ihr könntet in WhatsApp Geburtstagsgrüße pünktlich um Mitternacht senden, ohne wach zu bleiben, oder wichtige Erinnerungen genau dann zustellen lassen, wenn sie gebraucht werden. Laut einem Bericht von WABetaInfo gibt es klare Hinweise darauf, dass dieses Feature bald kommen könnte. Demnach wird es in den Chat-Optionen einen neuen Bereich geben, in dem alle für diesen Chat geplanten Nachrichten übersichtlich aufgelistet sind. Obwohl der Screenshot einen Gruppenchat zeigt, gehen Experten davon aus, dass sich Nachrichten auch in Einzelchats terminieren lassen werden. Bisher war das Planen von Nachrichten auf WhatsApp nur über Umwege möglich, die oft unpraktisch oder sogar riskant waren. Android-Nutzer mussten auf Apps von Drittanbietern zurückgreifen, was immer ein gewisses Risiko für die eigene Sicherheit und den Datenschutz birgt. Auf dem iPhone konnten Nutzer zwar über die Kurzbefehle-App eigene Automationen erstellen, doch dieser Weg war deutlich komplizierter als eine Funktion, die direkt in die App eingebaut ist. Die neue Funktion befindet sich aktuell noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase und ist nicht einmal für Beta-Tester verfügbar. Es dürfte also noch eine Weile dauern, bis sie für alle ausgerollt wird. Da die Entdeckung im iOS-Code gemacht wurde, ist es wahrscheinlich, dass iPhone-Nutzer sie zuerst erhalten. Es gilt jedoch als sicher, dass ein solch wichtiges Feature auch für die Android-Version von WhatsApp erscheinen wird. Mit der Einführung geplanter Nachrichten würde WhatsApp zu Konkurrenten wie Telegram aufschließen, wo eine solche Funktion schon lange zum Standard gehört. Der Schritt würde ein Teil einer größeren Strategie sein, den Messenger umfassend zu modernisieren und wettbewerbsfähig zu halten. In den vergangenen Monaten hat der Dienst bereits zahlreiche Neuerungen eingeführt, darunter ein überarbeitetes Design und erweiterte Anruffunktionen. Die Planungsfunktion ist also ein weiterer Baustein, um die Wünsche der riesigen Nutzerbasis zu erfüllen und die eigene Marktposition zu festigen. Quelle: Giga
