FritzBox schneller machen: Versteckter Modus bringt Tempo

Viele FritzBoxen arbeiten ab Werk im stromsparenden Modus. Eine versteckte Einstellung kann LAN- und USB-Anschlüsse deutlich schneller machen.


Die FritzBox gehört zu den beliebtesten Routern in Deutschland. Es gibt sie für (V)DSL, Kabel, Glasfaser und auch für Mobilfunkanschlüsse. Viele Nutzerinnen und Nutzer richten den Router nach dem Kauf schnell ein und beschäftigen sich danach kaum noch mit den Einstellungen. Dabei lohnt sich ein Blick ins Menü. Viele FritzBoxen werden ab Werk im sogenannten Green Mode ausgeliefert. Dieser Modus spart Strom, reduziert aber auch die Geschwindigkeit bestimmter Anschlüsse. Besonders häufig ist diese Einstellung bei Geräten zu finden, die Kundinnen und Kunden von ihrem Internetanbieter erhalten.

Im Menü der FritzBox gibt es jedoch eine Alternative: den Power Mode. Ist dieser aktiviert, arbeiten die Gigabit-LAN-Anschlüsse mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Die Datenrate steigt dann von 100 auf bis zu 1000 Megabit pro Sekunde, also 1 Gigabit pro Sekunde. Das kann im Heimnetz für einen spürbaren Temposchub sorgen.

So wird der Power Mode aktiviert

Um den Power Mode zu aktivieren, öffnen Nutzerinnen und Nutzer zunächst das Menü der FritzBox, indem sie die Adresse fritz.box in die Adresszeile des Browsers eingeben und sich mit ihren Zugangsdaten anmelden. Anschließend wechseln sie in den Menüpunkt Heimnetz und wählen dort den Unterpunkt Netzwerk aus. Oben im Fenster befindet sich der Reiter Netzwerkeinstellungen, unter dem eine Übersicht aller LAN-Ports angezeigt wird. Hier kann für jeden Anschluss zwischen dem stromsparenden Green Mode und dem schnelleren Power Mode gewechselt werden.

Unter den LAN-Einstellungen erscheint eine Übersicht der vorhandenen LAN-Ports. Dort lässt sich für jeden Anschluss zwischen Green Mode und Power Mode wechseln. Wichtig: Diese Einstellung beeinflusst nur Geräte, die per LAN-Kabel mit der FritzBox verbunden sind. Auf das WLAN hat der Modus keinen Einfluss.

Auch USB-Anschlüsse werden schneller


Neben den LAN-Ports lassen sich auch die USB-Anschlüsse anpassen. Die entsprechende Einstellung finden Nutzerinnen und Nutzer unter Heimnetz und USB-Geräte. Standardmäßig arbeiten die USB-Anschlüsse vieler FritzBoxen nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit. Auch hier steht der Stromspargedanke im Vordergrund. Wird der Power Mode aktiviert, schaltet der Anschluss auf USB 3.0 um und erhöht damit die mögliche Datenrate deutlich. Vor allem bei externen Festplatten mit blauem USB-3.0-Kabel kann sich diese Einstellung lohnen.


Quelle: Computerbild