CYBERMOBBING

Cybermobbing ist ein wichtiges Thema. Hier sind die wichtigsten Schritte und Anzeichen, auf die du achten kannst:


Erste Schritte bei einem Vorfall:

  • Beweise sichern: Erstelle sofort Screenshots von den Nachrichten oder Kommentaren.
  • Nicht antworten: Reagiere nicht auf die Provokationen, um die Situation nicht weiter anzuheizen.
  • Blockieren & Melden: Blockiere die Person direkt in der App und melde den Vorfall der jeweiligen Plattform.
  • Unterstützung: Das Wichtigste ist, dass dein Kind weiß, dass es nicht schuld ist und Hilfe bekommt. Bei Schulbezug sollten auch die Lehrer informiert werden.


Woran erkennst du Cybermobbing?

  • Dein Kind zieht sich nach der Handynutzung auffällig zurück.
  • Es wirkt bedrückt, nervös oder aggressiv, wenn Nachrichten eingehen.
  • Es verliert plötzlich das Interesse an sozialen Aktivitäten.


  • Vorbeugen und Privatsphäre schützen

    Daten sparsam teilen: Geben Sie private Daten wie Handynummer, Adresse oder persönliche Fotos nicht öffentlich preis.
  • Konten sichern: Verwenden Sie sichere Passwörter und aktivieren Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
  • Einstellungen prüfen: Nutzen Sie die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken, damit Inhalte nur für ausgewählte Freunde sichtbar sind.


Sofortige Maßnahmen im Ernstfall


Antworten Sie nicht auf provokante oder beleidigende Nachrichten, da Täter oft genau das wollen.


  • Beweise sichern: Machen Sie sofort Screenshots von beleidigenden Kommentaren, Nachrichten oder Profilen, bevor diese gelöscht werden.
  • Blockieren und Melden: Blockieren Sie den Absender und melden Sie die Inhalte direkt bei der jeweiligen Plattform.


Hilfe holen

  • Mit Vertrauenspersonen sprechen: Reden Sie mit Eltern, Freunden oder Lehrkräften über die Vorfälle.
  • Anonyme Beratungsstellen nutzen: Es gibt spezialisierte Hilfsangebote wie die Nummer gegen Kummer für Kinder, Jugendliche und Eltern.
  • Polizei einschalten: Da Cybermobbing strafbar sein kann (z. B. Beleidigung oder üble Nachrede), können Sie und Ihre Eltern Anzeige bei der Polizei erstatten. Weitere Unterstützung bietet auch der Weisse Ring.