Cloud-Privatsphäre-Check
„Hol dir die volle Kontrolle über deine digitale Privatsphäre zurück und gewöhne den großen Cloud-Anbietern den Datenhunger ab.“
Amazon Photos:
1. Zwei-Schritt-Verifizierung (2FA): Gehe in dein Amazon-Konto unter „Anmeldung & Sicherheit“. Aktiviere die „Zwei-Schritt-Verifizierung“. Das ist die wichtigste Hürde gegen Hacker.
2. KI-Bilderkennung deaktivieren: Öffne die Amazon Photos App > Einstellungen. Suche nach „Bilderkennung“. Deaktiviere die Schalter für „Gesichtserkennung“ und „Orte“. Damit stoppst du den automatischen Scan deiner privaten Momente durch Amazon.
3. Geräte-Inventur: Gehe auf der Amazon-Webseite zu „Meine Inhalte und Geräte“. Melde jedes Smartphone oder Tablet ab, das du nicht mehr nutzt.
4. Family Vault Audit: Prüfe in der App unter „Family Vault“, wer Mitglied ist. Jedes Mitglied kann Fotos hinzufügen – achte darauf, dass nur engste Vertraute dabei sind.
GMX MediaCenter: Sicherheit „Made in Germany“
1. GMX Tresor einrichten: Aktiviere die Tresor-Funktion im MediaCenter. Hier wird eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erstellt. Speichere Ausweiskopien oder Verträge ausschließlich hier.
2. Freigabe-Kontrolle: Gehe im MediaCenter auf den Reiter „Freigaben“. Lösche alle alten Links, die du mal verschickt hast, damit kein dauerhafter Zugriff besteht.
3. Login-Check: Prüfe in den Sicherheitseinstellungen die „Letzten Aktivitäten“. Siehst du Logins von fremden Geräten? Dann ändere sofort dein Passwort.
4. 2FA aktivieren: GMX bietet einen „zweiten Schlüssel“ via App an. Aktiviere diesen zwingend in den Kontoeinstellungen unter „Sicherheit“.
Ionos HiDrive: Das Profi-Audit
1. Protokoll-Sperre: Gehe in das HiDrive Administrationsportal. Deaktiviere Protokolle wie FTP, SFTP oder SMB, wenn du sie nicht aktiv für ein Netzlaufwerk nutzt. Das schließt unnötige Hintertüren.
2. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Nutze die HiDrive-eigene Verschlüsselung. Damit werden Daten verschlüsselt, bevor sie deinen Rechner verlassen – so kann selbst Ionos sie nicht lesen.
3. Link-Sicherheit: Wenn du Dateien teilst: Setze immer ein Passwort und ein Ablaufdatum (z. B. 7 Tage). So verhinderst du, dass Links ewig im Netz kursieren.
4. Geräte-Audit: Prüfe unter „Geräte“, welche Apps verbunden sind, und entziehe alten Installationen konsequent den Zugriff.
Google One (Google Photos): Der Berechtigungs-Check
1. Drittanbieter-Zugriff prüfen: Gehe zu myaccount.google.com > Sicherheit > Drittanbieter-Apps mit Kontozugriff. Entferne alles, was du nicht täglich nutzt.
2. Standort-Daten in Fotos: Öffne Google Photos > Einstellungen > Privatsphäre. Aktiviere „Standortquellendaten schätzen“, um die Privatsphäre deiner Bilder zu erhöhen.
3. 2-Faktor-Authentifizierung: Aktiviere unter Sicherheit die „Bestätigung in zwei Schritten“. Nutze am besten die Google-App-Bestätigung statt SMS.
4. Geräte-Check: Prüfe unter „Meine Geräte“, welche Logins aktiv sind, und melde alte Smartphones ab.
Microsoft OneDrive: Der Tresor-Check
1. Persönlichen Tresor aktivieren: Klicke in deinem OneDrive auf „Persönlicher Tresor“ und folge den Anweisungen zur Identitätsprüfung. Das ist dein digitaler Panzerschrank.
2. Freigaben beenden: Gehe auf die OneDrive-Webseite > Geteilt > Von mir geteilt. Prüfe jeden Link und beende den Zugriff für alte Projekte oder Kontakte.
3. Microsoft Authenticator: Installiere die App auf deinem Handy und verknüpfe sie mit deinem Konto. Das ersetzt unsichere Passwörter durch eine einfache Bestätigung per Fingertipp.
4. PC-Ordner-Sicherung: Prüfe in den Einstellungen, ob dein Desktop und deine Dokumente automatisch gesichert werden, damit bei einem PC-Defekt nichts verloren geht.
