FritzBox-Codes entschlüsselt: Diese wichtigen Angaben zeigt ein Aufkleber auf dem Router

Den Aufkleber auf der FritzBox braucht jeder mindestens ein Mal. Denn bei der Ersteinrichtung des WLAN-Routers ist dort das initiale Passwort abgedruckt, um sich an der FritzBox anzumelden. Dabei ist es egal, ob Sie die FritzBox klassisch über den Browser auf dem Desktop oder per App einrichten. Die MyFritzApp bietet seit kurzem eine vereinfachte Ersteinrichtung an.


Doch auf dem Typenschild der FritzBox stehen noch mehr Informationen, die Nutzer kennen sollten. Und je nach Modell des WLAN-Routers gibt es teilweise unterschiedliche Angaben. Bei den flachen FritzBoxen ist der Sticker auf der Unterseite etwas versteckt, Sie müssen also die Box umdrehen. Bei Hochkant-Modellen finden Sie den Aufkleber auf der Rückseite.


  • FritzBox-Kennwort: Jede FritzBox wird mit individuellen Werkseinstellungen ausgeliefert, die auf dem Typenschild aufgeführt sind. Mit am wichtigsten ist das initiale FritzBox-Kennwort, mit dem Sie sich auf einem neuen oder zurückgesetzten WLAN-Router anmelden können. Tipp: Ändern Sie dieses Passwort und hinterlegen Sie das neue Kennwort in Ihrem Passwortmanager.
  • WLAN-Funknetz (SSID): WLAN ist auf der FritzBox auch schon ab Werk eingerichtet. Den Namen des Netzwerks, die SSID, ist auch auf den Sticker aufgedruckt. Sie enthält den Produktnamen, also zum Beispiel FritzBox 7590 sowie zwei zufällig generierte Buchstaben. Letztere sind dann nützlich, wenn Ihre Nachbarn das gleiche FritzBox-Modell haben. So können Sie die Geräte unterscheiden.
  • WLAN-Netzwerkschlüssel: Auch das WLAN-Passwort ist aufgedruckt, damit Sie sich anmelden können. Es ist ein 20-stelliger numerischer Code. Viele Nutzer lassen die WLAN-Einstellungen, wie sie sind. Das kann man machen, wir raten aber dazu, auch hier eigene Passwörter zu setzen.
  • QR-Code: Neuere FritzBoxen zeigen einen QR-Code, um sich schnell mit dem voreingerichteten WLAN verbinden zu können. Fotografieren Sie dazu mit Handy oder Tablet einfach den Code ab.
  • Serien-Nummer: Jede FritzBox hat eine eindeutige Seriennummer, die auch auf dem Typenschild aufgedruckt ist. In ihr ist das Herstellungsdatum codiert.
  • Artikel-Nummer: Die Artikel-Nummer macht einzelne FritzBox-Modelle eindeutig unterscheidbar. Manchmal gibt es zum Beispiel Vorgaben von Kabel-Providern, welche FritzBoxen genutzt werden können. Die Artikel-Nummer ist dann wichtig.
  • CWMP-Account: CWMP bedeutet CPE WAN Management Protocol, wobei CPE für Customer Premises Equipment steht. Über dieses Protokoll können Provider FritzBoxen verwalten.
  • Netzteil: Nur weil der Stecker eines Netzteils mechanisch in die FritzBox passt, bedeutet das noch lange nicht, dass das Netzteil für den Betrieb geeignet ist. Auf dem Typenschild sehen Sie deshalb Infos zu geeigneten Netzteilen.
  • MAC-Adresse: Das ist nicht auf allen FritzBoxen zu finden, aber vor allem bei Kabel-Routern ist die Hardware-Adresse auf dem Typenschild vermerkt.
  • Modem-ID: FritzBoxen an Glasfaser-Anschlüssen müssen vom Provider aktiviert werden. Das klappt telefonisch oder über Aktivierungsportale und erfordert dann oft die Modem-ID, also die eindeutige Nummer des Glasfasermodems in der FritzBox.

Das Typenschild enthält wichtige Infos, einige davon lassen sich aber auch über die FritzBox-Oberfläche auslesen. Die verwendete Funktion im WLAN-Router ist eigentlich für Support-Fälle gedacht. Sie können eine Datei mit Support-Infos aber auch lokal speichern und ansehen:


  1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FritzBox links unten auf „Hilfe und Info“ und dann ganz unten auf „FritzBox Support“.
  2. Aktivieren Sie die Option „Support-Daten speichern“ und „Support-Daten“.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Support-Daten speichern“.
  4. Sehen Sie sich die TXT-Datei mit den Infos an.


Quelle: Chip


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