FAQ-Bereich für WLAN:

Wichtig, WLAN ist bei keinem Anbieter ein rechtlicher Vertragsbestandteil! Dies liegt daran, dass WLAN von vielen verschiedenen Faktoren und Einflüssen abhängt!



Welche Störquellen gibt es beim WLAN-Signal?

Dein WLAN-Funknetz kann durch die Funkwellen anderer Geräte gestört werden. Dazu gehören andere WLAN- oder Bluetooth-Geräte, Babyfone, Mobiltelefone, DECT-Basisstationen, Schnurlos-Telefone Mikrowellen-Geräte. Das kann zu Verbindungsabbrüchen und reduzierter WLAN-Geschwindigkeit führen.

WLAN bei der FritzBox - Stromsparmodus: 

Bei einigen Internet-Routern – etwa bei neueren Fritzbox-Modellen – ist der Stromsparmodus ab Werk aktiviert. Der Nachteil: Dadurch wird auch die Geschwindigkeit des Internets gedrosselt. Überprüfen Sie also, ob Ihr Router einen solchen Modus aktiviert hat.

WLAN-Treiber auf dem PC:

Damit das WLAN perfekt auf Ihrem Computer funktioniert, ist es wichtig, dass die Treiber immer auf dem neuesten Stand sind. Über den Geräte-Manager können Sie bei Microsoft Treiber-Updates durchführen. Existieren neuere Versionen Ihres Treibers, sollten Sie diese Aktualisierungen vornehmen. Anschließend könnte Ihr WLAN wieder auf Hochtouren funktionieren.

WLAN-Probleme mit Android lösen!

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Wie verbessere ich den WLAN-Empfang?

Im eigenen Zimmer ist der WLAN-Empfang meistens noch sehr gut. Doch je weiter Sie sich vom Router entfernen, desto schwächer wird die Verbindung. Damit Sie künftig auch auf der Terrasse oder im Keller verbunden bleiben, geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie die Reichweite Ihres WLANs verbessern.

  • Platzieren Sie Ihren Router am besten weit oben, sodass keine Hindernisse im Weg stehen. Neben den Router sollten Sie zudem keine anderen technischen Geräte wie Mikrowellen oder Telefone stellen.
  • Für eine noch bessere Reichweite greifen Sie zu einem Repeater. Den verbinden Sie ganz einfach über die WPS-Taste mit Ihrem Router. Achten Sie auch hier auf einen möglichst freien Standort.
  • Geheimtipp für Android-User: Damit Ihr Smartphone automatisch zwischen Ihrem Router und dem Repeater hin- und herwechselt, müssen Sie einige Einstellungen vornehmen. Öffnen Sie die Einstellungen-App und tippen Sie unter „WLAN“ auf die Option „Mehr“. Dort aktivieren Sie den „Intelligenten Netzwechsel“.
     

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Wie verstärke ich mein WLAN?


Ein WLAN-Repeater verlängert die Reichweite Deines Funksignals. Es erreicht damit auch Räume, für die das Signal bisher zu schwach war. 

  • Achte darauf, dass der Repeater zu
    Deinem Router passt. Kann Dein
    Router z. B. in beiden Frequenzbändern funken, sollte der Repeater das auch können.
  • Bring den Repeater an einer Stelle an,
    wo er das WLAN-Signal des Routers
    gut empfängt.
  • Willst Du mehrere Repeater nutzen?
    Dann schalte sie bitte nicht in Reihe hintereinander. Das führt zu Verbindungsabbrüchen und schlechten Übertragungen.
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Wie optimiere ich die WLAN-Leistung?

Prüf den Kanal
In der Umgebung gibt es mehr als einen drahtlosen Netzwerkzugriffspunkt? Weil sich Kanäle überschneiden, entstehen dann Netzwerkprobleme.

Schaffe einen Abstand von mindestens 5 Kanalnummern zwischen den WLAN-Accesspoints. Beispiel: Stell Kanal 6 ein, falls ein anderes WLAN im Kanal 1 sendet.
 
Richtige Position und Ausrichtung
Stell den Router in eine Ecke, um Reflektionen optimal zu nutzen. Oder stell das Gerät senkrecht auf. Am besten steht es dort, wo es am wenigsten Hindernisse zwischen dem Router und dem verbundenen Gerät gibt.
Wichtig: Stehen die Geräte näher als 1 Meter beieinander, kann sich das negativ auf die Übertragungsrate auswirken.
 
Vermeide elektromagnetische Interferenzen 
Viele alltäglich genutzte Haushaltsgeräte erzeugen elektromagnetische Interferenzen. Diese können sich negativ auf die Leistung Deines WLAN-Netzwerks auswirken.

Vergrößer den Abstand zu Haushaltsgeräten, z. B.  Ventilatoren, Mikrowellen, Leuchtstofflampen oder Motoren.
Gut zu wissen: Metallische Gegenstände können das WLAN-Signal in die falsche Richtung reflektieren.
 
Achte auf Bluetooth-Interferenzen
Vermeide, dass Deine Geräte gleichzeitig Bluetooth und WLAN nutzen. Denn in diesem Fall senden die Geräte in einem sich überschneidenden Frequenzspektrum.

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WLAN – Doppelte Funkkanäle:

Im Tool Insider sehen Sie rechts neben der Netzwerkliste in einem Fenster Details zum WLAN, mit dem der Rechner verbunden ist. Wichtig sind vor allem die Angaben "Co-Channel" und "Overlapping". Sie zeigen an, ob ein anderes WLAN auf demselben Funkkanal sendet wie Ihres beziehungsweise ob ein Stör-WLAN einen Kanalbereich nutzt, der sich mit dem des eigenen WLANs überschneidet. Optimal ist, wenn Inssider bei beiden Kategorien eine Null anzeigt.

Wenn Inssider andere WLANs erkennt, die dieselben oder überlappende Kanäle nutzen, sollten Sie prüfen, ob es einen Kanal gibt, auf dem kein Funknetz stört. Das erkennen Sie im unteren Bereich des Tools: Dort sehen Sie in zwei Diagrammen - links für 2,4 GHz, rechts für das 5-GHz-Band - auf welchen Funkkanälen die erkannten WLANs übertragen; das eigene Funknetz ist auch hier farblich markiert.

Jeder Kanal umfasst einen Frequenzbereich von 5 MHz. Für eine Übertragung fasst eine WLAN-Komponenten aber immer mehrere Kanäle zusammen, damit sich ein Frequenzbereich von 20, 40 oder 80 MHz ergibt. Da es über 2,4 GHz insgesamt nur 13 Funkkanäle gibt, stören sich also nur WLANs nicht, die über Kanal 1, 6 und 11 funken. Über 5 GHz gibt stehen deutlich mehr Kanäle zur Verfügung: Inssider zeigt im Diagramm deshalb nur die Kanäle an, die sich nicht überlappen können, zum Beispiel 36, 44, 52 und 60. Unterstützt der WLAN-Adapter des Rechners auch die 5-GHz-Frequenz, sollten Sie diese nutzen und im Router einen der freien Kanäle einstellen. Funkt auf jedem Kanal schon ein anderes WLAN, wählen Sie den Kanal aus, auf dem die wenigsten Funknetze unterwegs sind.

Schwieriger wird es bei 2,4 GHz: Hier sollten Sie einen der überlappungsfreien Kanäle 1, 6 oder 11 wählen - und zwar den mit den wenigsten Fremd-WLANs. Das mindert das Transfer-Tempo etwas, weil die WLANs sich den Kanal teilen und deshalb nur nacheinander übertragen können - Ihr WLAN kann nur dann senden, wenn auf den anderen Netzen nichts passiert. Störender sind WLANs, die auf einem angrenzenden Kanal arbeiten, zum Beispiel 5 oder 10. Deren Übertragungsbereich überlappt sich mit Ihrem WLAN, wenn es Kanal 6 oder 11 belegt. Da die beiden Funknetze aber unterschiedliche Hauptkanäle nutzen, nehmen sie keine Rücksicht aufeinander: Übertragen beide Netze, stören sie sich und die Transferrate sinkt, weil nicht alle Daten ihr Ziel erreichen und der Sender sie deshalb erneut überträgt.

Die WLAN-Analyse, die Sie mit Insider vornehmen, gilt nur für das Gerät, auf dem das Tool installiert ist. Auf einem anderen Rechner in einem anderen Zimmer kann das Ergebnis ganz anders aussehen, was die Signalqualität und die Störeinflüsse angeht. Deshalb sollten Sie auf allen Rechnern, für die Sie eine stabile und schnelle WLAN-Verbindung wünschen, das Tool aufspielen und das Funknetz untersuchen.

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WLAN - was ist die maximale Reichweite?

  • Ein normaler Router ist in der Lage, das WLAN etwa 50 bis 100 Meter weit auszustrahlen (indoor).
  • Beachten Sie jedoch, dass das Internet schlechter wird, je weiter Sie vom Router weg sind.
  • Dabei können verschiedene Faktoren, wie beispielsweise Wände, Mikrowellen oder Fernseher, die Reichweite beeinträchtigen.
  • Zudem kann die Reichweite auch bei verschiedenen Routern variieren. Um die Reichweite des WLANs zu verbessern, können Sie sogenannte WLAN-Repeater verwenden.
     

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